Oha mein Lieblingsthema^^

Mein größtes Problem am Anfang des Studiums war das Problem mit meinem Perfektionismus klarzu kommmen und zu erkennen was, welche Relevanz hat (Also, muss ich dieses oder jenes Auswendig können oder reicht es, wenn ich das grobe Konzept verstanden habe.) Ich habe teilweise Vorlesungen endlos nachbearbeitet immer mit der Angst etwas wichtiges nicht ausreichend gelernt zu haben.

Ging auch in anderen Bereichen so weiter: "Ist die Vorlesung Heute relevant? Muss ich hin?" oder "Muss ich diesen Übungszettel wirklich bearbeiten?"

Hab am Anfang eines Semesters mal einen Strukturplan erstellt (wie schon hunderte zuvor^^) und ihn auch tatsächlich duchgezogen.
Ich habe mir meine Module zusammen gesucht und mir vorgenommen (und durchgezogen) alle Vorlesungen zu besuchen, pro Vorlesungswoche und Modul auf einem DinA4-Blatt das wichtigste nachzubearbeiten (aber wirklich max. dieses eine Blatt nicht mehr und nicht weniger) und alle Übungen zu erledigen (Praktika, Zettel, Projekte etc.).
Meine Noten waren zwar auch vorher schon durchweg sehr gut, allerdings ging es mit diesem Strukturplan sehr viel entspannter. Nur komm ich mir manchmal vor als würde ich "Fließband" lernen betreiben. Naja, zumindest habe ich gelernt nicht immer alles 100% lernen zu müssen um gute Noten zu schreiben.

Wenn ich nicht dieser Struktur folge, verbringe ich mehr Zeit mit Grübbeln was, wer, wie, wo, warum relevant ist als einige meiner Komilitonen für das ganze Studium. Ich muss beim Lernen immer zu jederzeit wissen ob ich im "Soll" bin.