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Diskutiere im Thema Mein Studium und Ich..... im Forum ADS ADHS Studium Beruf und Ausbildung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #21
    Merħba

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 28
    Forum-Beiträge: 447

    AW: Mein Studium und Ich.....

    Edit.: Und schonwieder 5,0. Langsam nervts echt nur noch...

  2. #22
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 24

    AW: Mein Studium und Ich.....

    Tut mir leid für dich
    Bei mir ist gerade etwas schlechte Laune ...

    Ich muss grad ne Hausarbeit machen, wo ich kaum vorran komme und eigtl müsste ich wohl auch mitm lernen anfangen für die beiden klausuren, bei denen ich durchgefallen bin
    Aber wenn ich dann mal 5 minuten dran bin oder so fühl ich mich, als wär ich 3 tage wach

    Mir laufen langsam die Tage weg und ich wunder mich immer abends, warum ich den ganzen Tag wiedermal quasi nix auf die Reihe bekommen habe
    Arbeit schieb ich momentan auch so halb vor mir hin ... zum Glück habe ich ziemlich flexible Arbeitszeiten, sodass das zumindest kein großes problem darstellt.

    Eigentlich wollte ich in der vorlesungsfreien Zeit viel Sport machen (nötig wärs ) und die Unisachen ordentlich "durchboxen".
    Und jetzt siehts schon wieder nach "Same Procedure as every Semester" aus ;(

    Naja ... Wochenende hab ich jetzt erstmal vor, in Sachen Hausarbeit ordentlich durchzustarten und der Rest ergibt sich dann schon. Erzwingen kann ich eh nichts
    Geändert von Tobibär (24.08.2012 um 20:42 Uhr) Grund: Format

  3. #23
    Merħba

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 28
    Forum-Beiträge: 447

    AW: Mein Studium und Ich.....

    Hey Tobibär!

    Klingt alles sehr vertraut, hab auch noch ne Hausarbeit vor mir.
    Nun ja, ich flieg dieses WE für ein paar Tage weg, muss einfach mal sein, Uni hin, Uni her. Aber danach gehts gleich weiter.

    Werde nach dem Urlaub aber mal zur psychologischen Beratungsstelle gehen, da muss sich ja irgendwas machen lassen.

    In diesem Sinne, schönes Wochenende zusammen

  4. #24
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2.275

    AW: Mein Studium und Ich.....

    Hallo zusammen,

    ich fühle mit euch, bei mir ists auch nicht besser... Hausarbeiten, aber BIS ZUM GRAUE-HAARE-BEKOMMEN, und ich habe immer grössere Angst, damit zu beginnen, weil ich befürchte, darin zu versinken.

    Aber ich habe mir sooooooooooo fest vorgenommen, dass es dieses Semester mal anders wird, dass ich mir nun endlich mal meinen Hyperfokus zunutze machen kann.... mal schauen, obs war bringt. ^^

    Würde auch gern weg fliegen, bin aber erst gerade vor vier Tagen nach Hause geflogen. ^^

    Schönes Wochenene auch

  5. #25
    Merħba

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 28
    Forum-Beiträge: 447

    AW: Mein Studium und Ich.....

    Und weiter geht es, liebe Mitstudenten. Die nächste Klausur im zweiten Versuch mit 5,0 erneut nicht bestanden, dabei gab es da nichts nicht zu verstehen
    Mir vergeht immer mehr die Lust darauf, dabei hatte ich grad erst wieder neuen Schwung durch meine Hausarbeit.

  6. #26
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 8

    AW: Mein Studium und Ich.....

    Hey,

    ich bin neu hier und studier derzeit im 3. Semester Psychologie. Ich kann mich hier in vielen Beiträgen wiederfinden. Echt interessant, was ihr für Erfahrungen gemacht habt.
    Wenn ich versuche zu lernen, muss ich mich echt immer darauf fokussieren, dass ich mal ein Themengebiet richtig lerne bis ichs kann. Überfliege gerne immer alles, weil ich auch Probleme habe, Dinge zu behalten. Nehme Seit ein paar Wochen wieder Medikamente, was mir hilft, mich zu fokussieren. Ich bin eher der Träumertyp und hab das Gefühl, dass mein Erregungsniveau zu niedrig ist. Da hilft mir das Medikament echt ganz gut. Ich finds manchmal echt schwierig im Studium dran zu bleiben. Ich hab die letzten Semester den Fehler gemacht, dass ich nur für Klausuren gelernt habe.
    Jetzt weiß ich, dass ich auch während des Semesters immer wieder was machen muss, um auf dem Laufenden zu bleiben.
    Was habt ihr so für Strategien, um euch im Studium zu motivieren? Schreibt ihr in Vorlesungen mit? Ich hab letztes Semester mal konsequent nicht mitgeschrieben... Wenns richtig interessant war gings noch halbwegs, aber meistens bin ich ins Traumland abgedriftet. Sollte daher wahrscheinlich doch immer versuchen mitzuschreiben, weil man dadurch einfach aktiver in den Vorlesungen ist.
    Wie ist das bei euch so?

    Lieben Gruß

  7. #27
    Merħba

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 28
    Forum-Beiträge: 447

    AW: Mein Studium und Ich.....

    Hallo Benjamin

    Ich für meinen Teil schreibe grundsätzlich mit, wobei es manchmal mit Sicherhwit effektiver wäre die Vorlesung rein zum Verständnis zu nutzen. Bloß womit anschließend lernen? Script alleine, falls es überhaupt eins gibt? Daran haperts noch.
    Aber zu deiner Frage. Am besten funktioniert das Lernen/Arbeiten bei mir in der Unibib. Aber ohne Gewähr, habs nur probeweise getan bisher, also nicht konsequent übers Semester.

    Mal eine Gegenfrage an dich. Wie ist Psychologie eigentlich so aufgebaut? Ist das echt soviel Mathe am Anfang?

    lG

  8. #28
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 39

    AW: Mein Studium und Ich.....

    Kopf hoch Thorsticek;
    Habe genau das Gleiche Problem , jedoch dritter Versuch. Ich weiss garnicht wieviele 3. Versuche ich schon hatte aber das liegt eher daran das ich Druck brauche ansonsten bin ich schludrig. Beim dritten Versuch muss man ja alles können

  9. #29
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 34

    AW: Mein Studium und Ich.....

    Hallöchen,

    hab auch Psychologie studiert und bin jetzt nach 12 Semestern fertig. Hab vor zwei Monaten ADS-Diagnose bekommen.

    Es wurde gegen Ende der Prüfungen richtig fies mit der Impulsivität und den Konzentrationsproblemen. Hab von 10 Stunden vielleicht 2 "richtig" gelernt, den Rest der Zeit hab ich dies und das dazwischengeschoben, ständig was neues angefangen, Sachen überfologen und dann nochmal 5 mal vorn vorne angefangen.

    Zusammenfassen von Texten ist und bleibt eine Qual für mich, sogar wenn mich die Themen interessieren. am ende eines "Lern-Tages" wusste ich meist nicht, was ich den ganzen Tag über gemacht habe. Der Frust war mein ständiger Begleiter.

    Da ich so gut wie keine Vorlesung länger als drei Termine durchgehalten hatte ("dieses Semester werde ich die gesamte Vorlesung besuchen...ja ja..."). Die alles verschlingende Langeweile und Müdigkeit hat sich immer sehr schnell ausgebreitet. Dazu soziale Ängst und ich konnte mich nicht mehr dazu aufraffen, weiter hin zu gehen.

    Hab mir auch selten Notizen gemacht, ging ja auch schlecht, weil ich ja nie da war...

    Das schlimmste war die Diplom-ARbeit. Ich saß vor meinem Rechner und schaffte es an manchen Tagen kaum mehr als einen Abschnitt zu schreiben.

    Aber: irgendwie hab ich es geschafft und zwar gut. Woran das lag war mir vor der Diagnose nie so richtig klar. Bin eine derjenigen, die ihr ganzes Leben lang nie auffallen und innerlich einen Weltkrieg ausfechten. Mein Motto: einfach alles durchhalten, egal wie schmerzhaft und ermüdend das alles ist

    Hab in diesen Monaten viele Veränderungen durchlebt, die Diagnose bekommen. Vieles war mir dann schlagartig klar. Es kam die Erleichterung und die Ernüchterung: ja es gibt gründe für mein Verhalten, für diesen Kampf der in mir tobt, für die Gedankenschlacht, für das Wollen, aber nicht können...ernüchternd war diese Erkenntnis, weil ich plötzlich nicht mehr alles aushalten musste, dank der Medis, aber diesen Zustand schon so lange ertragen habe.

    Aber nochmal zu dem wie. Ich denke mein "Glück" ist eine gewisse Zwanghaftigkeit, dinge nicht aufzugeben, obwohl sie unerträglich sind, mein Perfektionismus und meine Schuldgefühle.

    Dazu kommt, dass ich einfach alles auswendig gelernt habe. ich hab alle Ratschläge, die es zum Thema lernen gibt, ignoriert, weil ich sie nicht umsetzen konnte (z. B. Zusammenfassen, Zentrale Gedanken rausarbeiten, Fragen formulieren...). Was in einigen Fächern recht gut ging, aber ewig Zeit kostete, waren Mind-Maps. Stichpunkte bekomme ich grade noch hin

    Ich habe mir so viel Zeit genommen, wie ich brauchte, damit ich auch Platz für meine chaotischen Ideen, Impulse und Träumereien hatte. Leidtragende waren meine Tochter und meine Frau, die ich in dem Glauben gelassen habe ich bräuchte so entsetzlich viel Zeit. Damals wussten wir noch nichts von der Diagnose...

    Die Prüfungen waren die Hölle, ich hatte immer Angst den Faden zu verlieren, denn ich hatte ja kein gutes Transferwissen. Es ging gut. Jetzt ärgere ich mich darüber mit 1,7 einen unterdurchschnittlichen Notendurchschnitt zu haben....

    Mein Perfektionismus, er treibt mich immer weiter und ich kann doch schon längst nicht mehr mithalten...Meine Angst vor dem Berufseinstieg ist die Folge davon.

    Ich sollte mich zurücklehnen und mich freuen, dass so gut geschafft zu haben, aber das kann ich nicht, weil ich einen hohen Preis dafür bezahlt habe.

    Je höher ich komme, desto weniger kann ich mir vorstellen, das praktisch umzusetzen, was ich "gelernt" habe.

    würde gerne wissen, ob jemand die gleichen erfahrungen gemacht hat, also relativ gut in der Schule, studium etc und trotzdem das Gefühl nichts gelernt zu haben?

    Oh Gott, jetzt hab ich euch totgelabert...

  10. #30
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 8

    AW: Mein Studium und Ich.....

    Jaja, dass was du schreibst kommt mir sehr bekannt vor. Ich bin jetzt 26 und im 3. Semester. In meiner Schulzeit ging es drunter und drüber.
    Ich hab nie verstanden, warum ich nicht lernen kann bzw. den Unterrichtsstoff nicht aufnehmen kann, wie die anderen auch.
    Ich war auf einer freien Schule von der 1.- zur 6. Klasse und im Anschluss versuchte ich aufs Gymnasium zu wechseln und schrieb da nur 5en und 6en.
    Die Folge war, dass ich auf ne Waldorfschule gekommen bin, wo ich mich sehr wohl gefühlt habe, weil ich als Träumertyp so angenommen worden bin wie ich war.
    Das war ne sehr schöne Zeit. Nach der 11. Klasse bin ich dann wieder aufs Gymnasium direkt in die 12. Klasse gewechselt und hatte wieder nur Probleme.
    Der Oberstufenkoordinator da war sehr nett und hat mir geraten, mich nochmal in die 11. Klasse zurückzustufen, was eigentlich ne super Idee war, ich aber nicht annahm, weil ich nicht der älteste in der Klasse sein wollte. Nach 3 Monaten Qual brach ich wieder ab. Dann hab ich Zivi gemacht und war in England. In der Zeit reifte in mir der erneute Entschluss Abi zu machen.
    Ich also auf nen Oberstufenzentrum in die 11. gegangen. Zu Beginn schrieb ich nur 5en und war nicht sonderlich gut. Hatte aber 2 echt nette LK-Lehrer die mich immer ermutigten.
    Aus den 5en wurden 4en dann 3en usw. Nach ner Weile hatte ich mich an das Tempo und den Schulstoff gewöhnt und es lief gut bis die Abiprüfungen kamen. Ich konnte mir den ganzen SToff einfach nicht merken. Umso näher die Prüfungen rückten, umso mehr Panik kam bei mir auf. Irgendwann brach ich erneut ab, weil ich psychisch völlig fertig war.
    Dann hatte ich ne kurze Depression und als ich mich wieder gefangen hatte hab ich nen Praktikum gemacht um mein Fachabi zu machen. Als ich die Schule zum letzten mal abbrach haben meine Eltern und ich nach nem Psychologen gesucht, der sich meine Schulgeschichte und alles mal genau anhört. Bin dann auf einen Fachmann für Ads gestoßen, der mir von Freundin vermittelt wurde.
    Nach vielen Gesprächen mit mir und meinen Eltern, sagte er: Ich bin mir zu 99% sicher, dass sie Ads haben. Und dann war ich echt erleichtert, als ich ne Erklärung für meinen beschwerlichen Weg und Vergangenheit hatte.

    Jetzt nehme ich immer zum Lernen methylphenidat und es läuft um einiges besser.

    Das war meine Chaosgeschichte.

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