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bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #11
    Procrastiqueen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 33
    Forum-Beiträge: 1.336

    AW: Referate an der Uni

    Hey Blast, ich freue mich, dass es so gut gelaufen ist!
    Improvisieren musst du ja auchnicht, jeder hat seinen eigenen Stil! Aber Begeisterung hilft schon mal enorm.

    P.S.
    Morgen hab ich nen Vortrag, ich hab ne Struktur gefunden... und das war es dann auch schon. Kein Wort aufgeschrieben bis jetzt. Schöne Seisse. Aber ich werds schon irgendwie hinbekommen denke ich...

  2. #12
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.871

    AW: Referate an der Uni

    Schön, BlastBeats, das freut mich, dass dein Referat so gut angekommen ist.
    Mir hilft es, wenn ich mir solche Erfolge und die positiven Gefühle, die ich damit verbinde, irgendwie "konserviere". Z.B. den Post hier ausdrucken und in eine Sammelbox der schönen und positiven Momente legen. Mir hilft das, wenn ich dann vor der nächsten ähnlichen Situation (hier das Referat) stehe und mich mal wieder für den letzten Versager halte. Da krame ich dann meine Box vor und das baut mich dann auf und zeigt mir, dass ich das schonmal sehr gut hinbekommen habe. Mittlerweile brauche ich keine Box mehr, sondern habe das im Gehirn bewusst abgespeichert und kann es nach Bedarf abrufen.

    Wegen dem Improvisieren: Da sehe ich das wie die Motzkugel. Wenn das nicht dein Ding ist, dann lass es. Jeder hat seine eigenen Strategien. Und wenn du mit deiner klarkommst, dann würde ich die beibehalten. da jetzt auf Krampf zu versuchen beim nächsten Mal zu improvisieren, ist nicht authentisch und würde dann wahrscheinlich auch nicht zu dir passen. Sei einfach du selbst, das hat ja ganz großartig funktioniert.

    Never change a running system....

  3. #13
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 26
    Forum-Beiträge: 39

    AW: Referate an der Uni

    Danke!
    @ Fliegenpilz: Das mit der Box ist an sich ne coole Idee (ich fürchte nur, die würd iwann im Chaos verloren gehen^^)...zum Impro: bei nem Ref. überlass ich beser nix dem Zufall, aber Flexibilität ist auf jeden Fall ein anzustrebendes Ziel!
    @MoKu: Wenn du ne Struktur hast, ist es schon mal gut und der Sonntag ist noch lang zum Notieren und Probevortrag :-) Worum geht es in deinem Vortrag, wenn ich fragen darf? Ansonsten: Das wirst du auf jeden Fall packen, ich drück dir ganz fest die Daumen! Mäh sie nieder (äh, mit deinem Wissen, selbstverständlich^^)

  4. #14
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 236

    AW: Referate an der Uni

    Wenn ich Vorträge halten muss gilt bei mir: das Thema möglichst gut ausarbeiten und durchkommen - und das negative Feedback zur Vortragsweise oder zur Note ignorieren. Man muss nicht in allen Bereichen gut sein. Für diejenigen, die nach dem Studium schon ein paar Jahre gearbeitet haben, zählen die Noten im Studium nicht mehr so viel.

    Ich bereite mich inzwischen mit ein paar Organisationshilfsmitteln auf Vortrage vor, die mein Chaos nur teilweise besser machen:
    - Gliederung immer zuerst erstellen!!, Liste für Gliederung und Untergliederungspunkte deutlich sichtbar hinlegen
    - vorläufiger Zeitplan für die einzelnen Gliederungspunkte
    - Liste für Literatur und andere Materialien, Liste nach Gliederungspunkten sortieren
    - bei Literaturrecherche Gliederung kontrollieren (was unnötig ist und ob wichtige Unterpunkte fehlen)
    - Liste für Abbildungen o.ä., damit sie für die Unterthemen einheitlich sind
    - beim Arbeiten immer wieder den inhaltlichen Umfang prüfen!, Zeit prüfen

    Leider kann ich mich sehr häufig nicht entscheiden, was ich in den Vortrag nehme und was ich herauslassen soll.

    Beim Vortragen bevorzuge ich so viel wie möglich Schriftliches. Selbst für diejenigen, die völlig ohne Zettel reden, würde ich empfehlen, einen ausgearbeiteten Vortrag auf das Pult zu legen, im Fall eines Blackouts kann man dort nachsehen.

    Eine der besten Methoden für mich selbst ist alles wortwörtlich vorzuformulieren und dann abzulesen. Wenn ich vor dem Vortrag noch Zeit habe, versuche ich mir die Sätze ein wenig einzupauken.
    Ich kann alles nicht so schnell aus dem Gedächtnis abrufen, wie der Vortrag gehen sollte. Manchmal ist der richtige Gedanke im richtigen Moment sogar ganz weg, besonders beim Themenwechsel. Das habe ich schon oft beim Durchsprechen oder vor den Vorträgen oder beim Vortragen selbst mit mehr oder weniger ausführlichen Stichpunktzetteln bemerkt. Wenn ich jeden Satz in Stichpunkten schreibe, dann habe ich Probleme damit, in der Schnelle des Vortrags daraus Sätze zu formulieren und es kommen nur Wortgruppen heraus, ich komme mir komisch vor und blockiere. Dabei bin ich so mit Lesen und Formulieren beschäftigt, dass ich das Leute ansehen nicht hinbekomme. Eigentlich habe ich versucht, den Inhalt vorher gut zu lernen, aber mir fällt das Richtige im richtigen Moment auf die Schnelle nicht ein und es kommt so herüber, als hätte ich mich nur wenig mit dem Thema beschäftigt. Daher mag ich das Wortwörtliche Ablesen - bei Verteidigungen o.ä. werde ich wohl vorher meine vorformulierten Sätze auswendiglernen.

  5. #15
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 45

    AW: Referate an der Uni

    Leider ist mein Beitrag am Wochenende bei Senden in elektronische Nirvana verschwunden. Nun ein neuer Versuch.

    Ich halte beruflich regelmäßige Vorträge, teilweise sind 100 Leute im Publikum. Mich motiviert das immer, weil ich zum Teil gerne im Mittelpunkt stehe und einen keiner unterbrechen kann.
    Mir hat das Vortragen schon zu Schulzeiten Spaß gemacht, um die eher durchschnittlichen Noten aufzubessern. Unsere Lehrerin hat einige zu einem Training von einer Psychologin, das auch Nachrichtensprecher wahrnehmen, geschickt. Das war sehr hilfreich.

    Einige Tips:


    • Struktur am Anfang ist sehr wichtig. Mindmap-Programme können dabei helfen, den roten Faden (Erster Satz/ Was, warum? => Übersicht, Struktur des Vortrages => Einführung/ Problemstellung => Methodik => Ergebnisse => Zusammenfassung) zu strukturieren. Nur Stichwörter aufschreiben, so dass die Sätze frei formuliert werden können.



    • Den Vortrag unbedingt vorher mehrmals laut sprechend halten. Ich mache das solange- teilweise 10x- bis ich mit mir zufrieden bin. Das schafft Selbstsicherheit.
      Man kann dabei prüfen, ob man in der Zeit ist. Das ist sehr wichtig, da ich sonst gehetzt bin. „Stolperstein-Wörter“ oder problematische Zusammenhänge werden dabei erkannt und ich kann diese immer wieder üben. Den ersten Satz lerne ich immer auswendig, den Rest frei formulieren.
      Es ist hilfreich einen Teddy, Bild mit Gesicht oder etwas anderes mit Augen hinzustellen. Dabei kann man üben das Publikum einzubeziehen. Wenn man beim Vortrag ins Leere schaut, dann merkt das Publikum das und driftet mit seiner Konzentration ab.



    • Beim Vortrag ein paar Kunstpausen einlegen. Dabei tief einatmen (beruhigt) oder etwas Wasser trinken. Hilft dem Publikum den Inhalt zu verdauen. Eine Frage in den Raum werfen, Kunstpause, und die dann selber beantworten. Das Publikum denkt nach, ist einbezogen und bleibt am Ball. Wenn z.B. Powerpoint genutzt wird, kann man bei einem neuen Abschnitt Zwischenfolien nutzen, wo nur ganz wenig z.B. eine Frage oder Überschrift draufsteht.



    • Am Ende immer eine Zusammenfassung der wichtigsten Punkte. Dann sich beim Publikum für die Aufmerksamkeit bedanken.



    • Das schlimmste waren für mich immer die Fragen nach einem Vortrag. Teilweise habe ich diese nicht verstanden , weil ich so Hyper gewesen bin, und dann vorschnell geantwortet habe. Dann lieber noch mal nachfragen, ob die Frage wiederholt oder neuformuliert werden kann. Falls man keine Antwort weiß, den Fragenden loben, dass dies ein gute Frage ist, über die man noch mal nachdenken soll, die man vielleicht später unter vier Augen diskutiert. Oder wenn das im kleinen Kreis ist, eine Diskussion starten, vielleicht hat ja einer im Publikum ein Idee.



    Selbst nach all den Jahren habe ich immer noch den Adrenalinkick mit Herzklopfen direkt vor dem Vortrag. Das ist aber auch ganz ok, zeigt einem ja, dass man dabei ist Höchstleistungen zu bringen.
    Geändert von Galaktus (12.07.2012 um 07:31 Uhr)

  6. #16
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 277

    AW: Referate an der Uni

    Ich sitze in der Uni und habe in gut einer Stunde einen Vortrag. Feuchte Hände und das Gefühl nichts zu können. Na ja, bis jetzt hat es immer geklappt. Nur das dies mein erstes Masterreferat ist (ohne Note, gibt nur ein Plus wenn man gut war, also bekomme ich nichts), ich das Thema i-wie nicht so ganz durchblicke und der Professor am Ende immer Fragen stellt, die keiner bis jetzt beantworten konnte.

    Meine Referate kommen beim Publikum immer gut an, da ich immer flotte Sprüche bringe, was aber den Dozenten/Profs nicht so gefällt.

    Ich werde mich gleich wieder vorne hinstellen und irgendetwas erzählen, das i-wie logisch klingt. Und wenn es nichts wird, bin ich auch nicht untendurch. Ich kann auch nichts dafür, dass meine Referatspartnerin mich gerade angerufen hat und mir gesagt hat, dass sie nicht mehr ins Seminar kommt . Also easy going und chillout. Ich habe schon so viele Referate gehalten und bis jetzt habe ich immer irgend einen Mist zum Besten gegeben (und ALLE sind immer der festen Überzeugung, dass ich über das Thema gut bescheid weis, wenn Fragen kommen sage ich immer etwas, was logisch klingt, da viele Fragen echt doof sind).

    PS: Handout werde ich auch nicht vor dem Referat hochladen, gibt evtl. mecker.

    Stell dir einfach vor, du bist ein Schauspieler, der spontan eine Rolle spielen muss.
    Geändert von bricklayer (12.11.2012 um 13:47 Uhr)

  7. #17
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 26
    Forum-Beiträge: 39

    AW: Referate an der Uni

    Viel Erfolg, Bricklayer, rock die Bude! Dann sind das ööööde Profs, hauptsache, das Publikum hat Spaß!:-)

  8. #18
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 277

    AW: Referate an der Uni

    Danke!

    Ich habe mal ein Referat gemacht, bei dem ich total witzige Bilder genommen hatte. Es bestand zu 95% nur aus bescheuerten und übertriebenen Bildern. Da hat mir jeder bis auf die Dozentin gesagt, dass das das beste Referat der Welt war. Da wird bestimmt noch heute drüber geredet. Die anderen Referate in dem Seminar waren echt öde. Zur Strafe gab es nur eine zwei fürs Referat und eine eins für die Hausarbeit. Die hat nicht kapiert, dass ich sehr sarkastisch, provokativ und ironisch bin. Das darf man aber nur machen, wenn der Dozent locker ist. Bei denen gleich würde das ziemlichen Ärger geben.

    Ich habe extra noch nichts hochgeladen, da ich mit einem Mindmapprogramm dieses mal am Start bin und wer das zum ersten Mal sieht, schaut wie ein Auto und staunt eh mindestens eine Stunde über das tolle Programm . Auf die blöden Blicke bin ich gespannt.

    Ich schwitze nur ziemlich und rieche deswegen ziemlich nach Schweis, das ist mir selber etwas unangenehm.
    Geändert von bricklayer (12.11.2012 um 14:17 Uhr)

  9. #19
    Ist öfter hier

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    Forum-Beiträge: 277

    AW: Referate an der Uni

    So, nun stehen die nächsten Vorträge in der kommenden Woche an. Einer zählt nur zur Notenverbesserung und der andere zählt 50 Prozent zur Modulnote. Haha, für 3,5 Minuten Vortrag, zuerst hieß es max. 5 Prozent. Natürlich gibt es nach den 3,5 Minuten tolle Fi**fragen äh Fangfragen. Und die haben es in sich. Selbstverständlich haben schon einige vorgetragen, u. a. auch der "Liebling" des Dozenten, der bekam promt keine Frage, da er ja soooooo toll ist (was er [der Dozent] natürlich auch im Referat schon betonen musste, wie toll doch der Kommilitone sei, ohne dass der Kommilitone was gesagt hat). Dann bin ich noch mal nach der Stunde zu ihm (dem Dozenten) gegangen,weil ich noch die Messergebnisse absegnen lassen musste. Da habe ich mal wieder das alte Spiel bemerkt: Der Dozent hat eigentlich keine Ahnung was Sache ist, rechnet und kommt auf falsche Ergebnisse (ohne Ergebniszettel). Als ich ihm gesagt habe, dass ein Wert von 5543 unrealistisch sei und es wohl er 5,543 kg/m² sein müsste meinte er ganz lapidar, dass es dann wohl eine Ausnahme sei . Natürlich bin ich nicht dämlich und habe nach diesem unqualifiziertenGewäsch mal die Aufgabe gegooglt (da der Dozent offensichtlich keine Ahnung von der Materie zu haben scheint, die Aufgabe folglich woanderes her sein musste) und da war ganz zufällig die gleiche Aufgabe mit ALLEN Ergebnissen. Ich hatte bei vielen Sachen recht, die angeblich falsch waren. Mich kotzt das so an, dass solche Leute Noten vergeben dürfen. Ich finde generell Referate nicht benotbar, außer die Folien und die Antworten auf die Fragen. Aber der Vortragsstil ist bei jedem anders und einige können es halt nicht so gut wie andere, die geübter sind. Der Dozent ist übrigens selber ein ziemlich schlechter Redner, da durch seine "grenzenlose" Kompetenz und dem Endlosgeschichten zu jeder Folie allen abschalten.
    Geändert von bricklayer (24.01.2013 um 23:35 Uhr)

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