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Diskutiere im Thema Vom Aufstieg zum Abstieg - Geschichten eines Versagers im Forum ADS ADHS Studium Beruf und Ausbildung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #31
    howie

    Gast

    AW: Vom Aufstieg zum Abstieg - Geschichten eines Versagers

    puh schwieriges Thema, leider nicht alles gelesen.
    sag später was dazu.
    hab ja schon erzählt, was so alles schief gegangen ist bei mir so.
    hm. aber wird.
    bin aber auch 34 und noch keinen beruf - dafür naja, will nicht drüber reden.
    nicht unterkriegen lassen

  2. #32
    howie

    Gast

    AW: Vom Aufstieg zum Abstieg - Geschichten eines Versagers


  3. #33
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 6

    AW: Vom Aufstieg zum Abstieg - Geschichten eines Versagers

    Hi all,

    ich denke, dass Leute mit der Diagnose ADS/ADHS eben anders sind als die sognannte Norm (aber was definiert man als normal??). Es gibt die gesellschaftskonformen Menschen, die einen "normalen" Weg gehen und es gibt die (uns?), die nicht in der Lage sind, einen gesellschaftskonformen Weg zu gehen, weil sie vielleicht superkreativ, unruhig, voller überschüssiger Energie, unterfordert, unverstanden, traumatisiert, "verhaltensgestört" durch eine problematische Kindheit/Jugend etc sind.

    Diese Menschen entwickeln "abnormale (für mich nachvollziehbarem aber ncicht nachvollziehbar für die Normalos)" Verhaltensweisen, die die einfach gestrickten Menschen einfach nicht verstehen und nachvollziehen können oder sich aber mangels Interesse nicht damit befassen (wollen). Sind wir deswegen gestört, unnormal etc? NEIN, nur anders.

    Man muss den richtigen Weg und die richtigen Strategien finden und nicht (nur) auf andere bauen. Denn der Mensch ist meist Egoist und man kann sich nicht auf andere verlassen oder auf Hilfe hoffen. Seit ich denken kann, bin ich anders. Aber ich konnte immer schon früh sehr gut kombinieren/denken, Dinge analysieren etc. und habe andere Menschen immer für stinknormal, dümmlich, einfach und ignorant gehalten. Ja, viele sind halt nur "normal" intelligent oder begabt und haben einen eingeschränkten Horizont.

    Und diese Menschen treiben mich zur Weißglut, sie verstehen nicht oder es interessiert sie nicht. Auch ich habe immer Probleme in der Schule und im Beruf gehabt, aber alles immer irgendwie gemeistert, obwohl sooo viel mehr in mir steckt. Ich hasse es auch genau wie DU, nur eine Normalolaufbahn zu schaffen, aber ich gebe nicht auf und versuche herauszufinden, was ich mit und trotz meines außergwöhnlichen Verhaltens erreichen kann. Kann man überhaupt eine Diagnose eindeutig stellen?

    Es gibt so viele 10.000de Krankeiten und psychische "Störungen". Ist es AD(H)S oder eine Persönlichkeitsstörung oder gar was anderes oder eine Kombination aus allem?

    Ich glaube nicht an eine eindeutige Diagnose, wie soll die denn gestellt werden?? Wir sind halt anders, verhaltensauffällig oder wie immer man es nennen möchte oder einfach nur hochintelligent oder hyperkreativ...ich weiss es nicht und kann mich nicht festlegen. Ich weiss nur, das nicht alle Menschen mich verstehen und das ich es immer schwerer hatte als die Kinderchen aus gutem, behüteten Elternhaus etc. Ich hasse diese Menschen sogar, wenn sie das erreichen, was ich immer wollte und dies ohne dafür zu kämpfen, weil sie die ADS oder was auch immer-Probleme nie hatten.

    Das sind meine Gedanken hierzu.

    Liebe Grüße

    Sandra

  4. #34
    OMMM-Beauftragte

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 5.742

    AW: Vom Aufstieg zum Abstieg - Geschichten eines Versagers

    Hallo Randhur,

    der Start deines Threads ist schon ein wenig her - trotzdem ein paar Gedanken von einer mit einem amtlichen (H) zwischen dem AD und S ...

    1.)
    du hast deinen Startpost an einem Samstag Abend geschrieben ... da stellt sich mir schon mal überhaupt keine Frage zu zunächst ausbleibenden Antworten ;-)

    2.)
    deine Posts sind sooooo lang und soooo voller Input - das ist gut und richtig und wichtig! Stargazer schrieb (1.7., 20:30h)
    Aber viel durcheinander, eben wie laut gedacht.
    Wenn es in deinem Kopf nur halbwegs mehr ist, wäre mir das schon zuviel.
    genau das war gerade auch mein Problem ... ich habe selber eine "prima" Kopfkirmes ... erstens hat dein Post viel eigenen Krams erst Mal wieder hochgepuscht und zweitens fiel es dadurch schwer einen Aspekt rauszugreifen, auf welchen ich dir irgendwie nützlich antworten könnte, ohne dafür 3 Stunden zu benötigen *schiel

    Generell habe ich eher Probleme, wenn ich auf ADHSler stoße, weil ich eben schon durch das eigene H ordentlich gefordert bin ... ich kann eben deshalb zwar die mit Hler vielleicht besser verstehen, im Umgang entspannter bin ich aber in Gegenwart der Hypos ;-) (trotzdem ist auch eine meiner nahesten Freundinnen "eine mit H" ...)

    3.)
    Stichworte "Eigenwahrnehmung" und "Fremdsicht" bzw. "die anderen, vor allem die "Stinos", sind die doofen" ...
    das kann ich so gar nicht stehen lassen ... ich komme meiner eigenen Kopfkirmes ja schon schwer hinterher bzw arbeite hart daran, Ordnung in den Laden zu bringen ... wie soll das ein Menschenkind nachvollziehen, das niemals dieses Durcheinander im eigenen Kopf und Körper erlebt hat?

    4.)
    Es gehört viel viel Arbeit dazu, mit oder ohne H zurecht zu kommen ... ich glaube, eines deiner wichtigen Werkzeuge ist das Wissen um deine Ungeduld - und die kannst du in den Griff bekommen! Es braucht Zeit (höhö, ja leider *schiel) ... aber je mehr du daran arbeitest, deine Ungeduld in den Griff zu bekommen, um so ruhiger wirst du, um so mehr kannst du dich auch in deine Mitmenschen hineinversetzen, um so mehr wirst du nach und nach Erfolgserlebnisse zu verzeichnen haben ... auch mal zwischendurch 1 vor und 2 zurück ... aber es geht voran ...

    Viel Kraft und Ausdauer und einkehrende Ruhe in dir wünsch' ich dir,
    LG, habit

  5. #35
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 18

    AW: Vom Aufstieg zum Abstieg - Geschichten eines Versagers

    Hört zu, ich werde zum gegebenen Zeitpunkt hier wieder ausführlich was zu schreiben. Aber kurze Elemente und Entscheidungen die getroffen werden mussten habe ich nun vollzogen. Und klar, die übliche Ablenkung war wie stets dabei. Dennoch an einigen Fronten mache ich einige Fortschritte an einigen komm ich nach wie vor nicht so ran, wie ich es wollte.

    Ich hab jetzt Medikinet. Ob es hilft, soll sich raustellen: Wird ne langfristige Sache.
    Studium musste ich teilweise rebooten. Is besser. Aber schlecht ist, dass es gewisserweise noch in dem identischen Bereich liegt und am selben Ort. Da sind ne Menge bescheuerter Hürden zu meistern. Lernorientierte "Neulinge" habe ich bisher auch nur durch Lippenbekenntnisse erworben. Wenngleich es "noch" netter da zugeht als sonst. Aber auch, weil ich weitesgehend still bin. Außerirdisch bin ich aber nach wie vor. In einer abstrakten Art nimmt es auch zu. Mich nervt es, dass ich nicht meine Träume verwirklichen kann, wie ich es muss. Der Schrei danach wird lauter. Und wenn meine Lösungen immer unkonventioneller und absurder werden sollten, dann sei es so. Ich habe ADHS und ich musste mich hocharbeiten von ganz unten, dies ist, was viele niemals so meistern werden. Jene, wie sie da alle sitzen, begreifen es nicht. Sie haben es sehr leicht gehabt. Sie werden es immer leichter haben. Ich werde es hinnehmen müssen. Ich darf nicht vergleichen, aber subtil macht man es manchmal. Es wär doch alles kein Problem, aber im verschleudern von Zeit bin ich ein Gott. Es wäre an sich doch sowieso egal - alles, wenn man nicht rumaltern würde. Die Zeit die begrenzt ist, treibt einen doch. Man muss leisten. Man muss es einfach. Endlichkeit. Man will noch soviel mitnehmen wie geht, ist es nicht so?


    Soweit erstmal. Das andere folgt dann, wie gesagt.

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