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Diskutiere im Thema Vom Aufstieg zum Abstieg - Geschichten eines Versagers im Forum ADS ADHS Studium Beruf und Ausbildung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #21
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 44

    AW: Vom Aufstieg zum Abstieg - Geschichten eines Versagers

    Rhandur schreibt:
    Naja, ich akzeptier schon, durchaus. Soll jeder sein wie er will. Wenn wir speziell das Forum nehmen, dann warens halt wohl Überreaktionen, obwohl ichs nicht aggressiv meinte..
    Und einige Aussagen wurden halt net richtig aufgefasst. Wenn ich Worte wie "Verräter" in den Mund nehme oder Ähnliches, dann klingt das hart. Aber es ist nicht weniger hart, wenn man eben ungerecht behandelt wird. Oder sagen wir ich verlange ne gewisse Grundgerechtigkeit. Die liefer ich bzw versuche sie umgekehrt auch zu liefern. Allerdings lässt man mich meist nicht soweit voranschreiten, dass ich es liefern könnte. Die Ablehnung ist meist im Vorfeld schon so groß, dass sich weitere Dinge gar net mehr ergeben.(können)
    Hallo Rhandur,

    und genauso habe ich dich auch verstanden. Ich erlebe das ganz genauso wie du.

    Auch Menschen mit ADHS sind unterschiedliche Persönlichkeiten mit den verschiedensten Weltbildern.

    Deine Ausdrucksweise ist für die meisten sehr extrem, doch im Grunde genommen sagst du ja nur die Wahrheit. Nur die Wahrheit mehrt schmerz, mit denen die meisten nicht in Berührung kommen wollen.

    Deshalb landest du schnell in der Schublade (Spinner, Verrückter, Unikat, usw.) Mit der Lüge zu leben ist viel leichter, macht aber hartherzig wie du ja Täglich am eigenen Leib zu spüren bekommst. Lerne mit dem Schmerz zu leben, damit umzugehen. Dann wirst du dir das bewahren können, was du in dem letzten Satz beschrieben hast, denn das brauchst du zum Überleben.

    Ich selbst schon ein großes Stück damit vorrangekommen, doch manchmal verlier ich das auch wieder aus den Augen. Leider……

  2. #22
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Vom Aufstieg zum Abstieg - Geschichten eines Versagers

    Daxter schreibt:
    Deine Ausdrucksweise ist für die meisten sehr extrem, doch im Grunde genommen sagst du ja nur die Wahrheit. Nur die Wahrheit mehrt schmerz, mit denen die meisten nicht in Berührung kommen wollen.
    Das ist sehr wahr.
    Aber ist es nicht so, dass es einen Unterschied macht, ob Wahrheit schmerzt oder ob sie gleichzeitig auch verletzend wirkt?
    Wünschst Du Dir nicht auch, dass Du jemandem die Wahrheit sagen kannst, ohne ihn dabei zu verletzen?

    Klar, das ist schwer und geht auch oftmals gar nicht.
    Aber manchmal macht schon die Art und Weise, wie wir etwas vortragen einen Unterschied darin, wie es vom Gegenüber aufgenommen und aufgefasst wird.

    Ich kenne das selber nur allzu gut, auch heute noch, obwohl ich viel darüber gelernt habe, Lehrgänge in Menschenführung und eine Ausbildung zum Personaltrainer, Seminare in Menschenkenntnis und im Umgang mit Menchen, eine ganze Bibliothek mit Büchern zum Thema hier stehen und gelesen habe, siegt dieses verdammte ADS immer wieder über mich und ich sage wieder etwas, ohne zu überlegen, aus dem Impuls heraus, das Reptiliengehirn hat die Macht und die Steuerung übernommen.

    Aber lange nicht mehr so, wie früher.
    Es war ein schmerzhafter Weg, aber vieles habe ich nicht nur in der Theorie gelernt, sondern kann es auch immer wieder anwenden.

    Das ist der Haken, wenn wir gegen eine angeborene Störung kämpfen und zudem zusätzliche Probleme mit bekommen haben, weben weil wir diese Störung haben, allen voran eben diverse Persönlichkeitsstörungen, welche letztlich auch nur die Antwort darauf sind, wie mit uns umgegangen wurde.
    Das ist ein Schutzmechanismus, eine Überlebensstragegie, kein Makel.
    Nur gerät man damit dann zusätzlich an Grenzen, es kostet endlos Kraft, immer mehr und mehr und wir versuchen weiter zu kompensieren.

    Da kommen die Skills und die ADHS-Behandlung ins Spiel, die uns hilft, einiges unter Kontrolle zu bringen und dafür zu sorgen, dass wir das ADHS kontrollieren und nicht das ADHS uns.
    Zumindest nicht immer.

    Denn es nutzt ja nun mal nichts, wir sitzen hier auf diesem Planeten, umgeben von all diesen komischen Wesen und sind hier die Aliens.

  3. #23
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 1.943

    AW: Vom Aufstieg zum Abstieg - Geschichten eines Versagers

    Mein Beitrag wurde nach dem von Daxter erstellt, Fliegerlein zeigt aber ähnliches auf, danke dafür, ich lerne grad auch!

    @Daxter
    Nur noch mal um es festzuhalten:
    Ich hoffe, du meintest nicht das hier jemand jemand Spinner genannt wurde.

    Manch einer hat nur versucht zu sagen, das in der Kommunikation mit StiNos genauso wie mit ADHSlern, ein Schlüssel im Verstehen auch im Zuhören liegt.

    Mit einem Aufmerksamkeitsdefizit merkt man wahrscheinlich manche Sachen klarer, andere aber nun mal leider überhaupt nicht.
    Daran muss jeder arbeiten, der sich eigener Problematiken (wie zum Beispiel der vom Threadersteller geschilderten) bewusst wird.

    Die Schuldfrage oder die Wahrheit sind irrelevant, solange man nicht bereit ist an sich selbst zu arbeiten oder andere Meinungen auch mal zu akzeptieren.
    Sonst ist der eigene Standpunkt des Betrachtens in meinen Augen immer der gleiche und nichts wird sich verändern.
    Meine Ansicht.

  4. #24
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 44

    AW: Vom Aufstieg zum Abstieg - Geschichten eines Versagers

    Fliegerlein schreibt:
    Das ist sehr wahr.
    Aber ist es nicht so, dass es einen Unterschied macht, ob Wahrheit schmerzt oder ob sie gleichzeitig auch verletzend wirkt?
    Wünschst Du Dir nicht auch, dass Du jemandem die Wahrheit sagen kannst, ohne ihn dabei zu verletzen?

    Klar, das ist schwer und geht auch oftmals gar nicht.
    Aber manchmal macht schon die Art und Weise, wie wir etwas vortragen einen Unterschied darin, wie es vom Gegenüber aufgenommen und aufgefasst wird.

    Ich kenne das selber nur allzu gut, auch heute noch, obwohl ich viel darüber gelernt habe, Lehrgänge in Menschenführung und eine Ausbildung zum Personaltrainer, Seminare in Menschenkenntnis und im Umgang mit Menchen, eine ganze Bibliothek mit Büchern zum Thema hier stehen und gelesen habe, siegt dieses verdammte ADS immer wieder über mich und ich sage wieder etwas, ohne zu überlegen, aus dem Impuls heraus, das Reptiliengehirn hat die Macht und die Steuerung übernommen.

    Aber lange nicht mehr so, wie früher.
    Es war ein schmerzhafter Weg, aber vieles habe ich nicht nur in der Theorie gelernt, sondern kann es auch immer wieder anwenden.

    Das ist der Haken, wenn wir gegen eine angeborene Störung kämpfen und zudem zusätzliche Probleme mit bekommen haben, weben weil wir diese Störung haben, allen voran eben diverse Persönlichkeitsstörungen, welche letztlich auch nur die Antwort darauf sind, wie mit uns umgegangen wurde.
    Das ist ein Schutzmechanismus, eine Überlebensstragegie, kein Makel.
    Nur gerät man damit dann zusätzlich an Grenzen, es kostet endlos Kraft, immer mehr und mehr und wir versuchen weiter zu kompensieren.

    Da kommen die Skills und die ADHS-Behandlung ins Spiel, die uns hilft, einiges unter Kontrolle zu bringen und dafür zu sorgen, dass wir das ADHS kontrollieren und nicht das ADHS uns.
    Zumindest nicht immer.

    Denn es nutzt ja nun mal nichts, wir sitzen hier auf diesem Planeten, umgeben von all diesen komischen Wesen und sind hier die Aliens.

    Ein Beispiel: Sage ich einem Trinker das er Alkoholiker ist und er dabei ist großen Schaden in seiner Familie anzurichten,
    wird ihm diese Wahrheit schmerzen bereiten oder Er wird seine Alkoholabhängigkeit verleugnen um den Schmerz auszuweichen
    und wird dann den hassen der ihm die Wahrheit gesagt hat.

    ADSler wie mir fällt es nicht immer leicht die richtigen Worte zu finden (Diplomatie mangelhaft).
    Rhandur klagte nicht an, sondern sagte das was er in seinem Herzen fühlte, und das war die Wahrheit.
    Ob das alles eine Störung ist wage ich zu bezweifeln. Alles was nicht der Normalität entspricht kommt in der Schublade „ KRANK“.
    Was Wahnsinn war ist heute Normalität. Ist nicht der Wahnsinn der Normalität eher bei den gesunden zu suchen?

  5. #25
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 44

    AW: Vom Aufstieg zum Abstieg - Geschichten eines Versagers

    stargazer schreibt:
    Nur noch mal um es festzuhalten:
    Ich hoffe, du meintest nicht das hier jemand jemand Spinner genannt wurde.
    ganz und gar nicht...das ist mir bisher auch noch nicht hier in diesem Forum aufgefallen.

    Als ADSler bekommt man das aber von den sogenannten Gesunden (Normalen) leider als zu oft zu spüren.

  6. #26
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Vom Aufstieg zum Abstieg - Geschichten eines Versagers

    Daxter schreibt:
    Ein Beispiel: Sage ich einem Trinker das er Alkoholiker ist und er dabei ist großen Schaden in seiner Familie anzurichten,
    wird ihm diese Wahrheit schmerzen bereiten oder Er wird seine Alkoholabhängigkeit verleugnen um den Schmerz auszuweichen
    und wird dann den hassen der ihm die Wahrheit gesagt hat.
    Gutes Beispiel, sehr gutes sogar.

    Aber wie würdest Du es z.B: auffassen, wenn Du der Empfänger der Botschaft wärst und einmal hären würdest:
    "Du bist Alkoholiker"
    Oder wenn man Dir sagt:
    "Du, ... ich sorge mich über Dich, denn Du bist mir wichtig, aber nachdem was ich gerade wahrnehme: Kann es sein, dass Du ein Problem mit dem Alkohol hast?"

    Möglicherweise wird beides nichts bewirken, ja da stimme ich Dir zu.
    Wahrscheinlich würde er in beiden Fällen erstmal dicht machen.
    Aber wenn er irgendwann an den Punkt der Einsicht kommt, an wen würde er sich dann wenden?


    ADSler wie mir fällt es nicht immer leicht die richtigen Worte zu finden (Diplomatie mangelhaft).
    Mir auch, ... hier und im Moment wirkt das vielleicht nicht so, aber ich kenne das leider selber nur allzu gut ...

    Rhandur klagte nicht an, sondern sagte das was er in seinem Herzen fühlte, und das war die Wahrheit.
    Das ist wahr und so habe ich es auch verstanden/ wahrgenommen.
    Ich habe aber auch genauso wahrgenommen, dass die Art, in der diese Wahrheit übermittelt wird, andere schnell kränken und das Gegenteil dessen auslösen kann, was wir auslösen wollen.


    Ob das alles eine Störung ist wage ich zu bezweifeln.
    Na sicher nicht alles, und ich wüsste da genug Blödopfel, die kein AD(H)S haben und trotzdem diplomatische Trampeltiere und Bilderbuchnarzissten sind.

    Aber die leiden auch nicht drunter.
    Die finden sich toll so und gut ist's.
    Denen ist egal, ob andere sie scheisse finden.

    Uns ist es das eben nicht und ich hatte das Gefühl, dass es Rhandur und vielen anderen genauso geht.

    Wir schießen impulsiv mit allem gleich raus und schaden uns selbst, aber wir leiden auch darunter.
    Ein echtes Dilemma.

    Klar kann ich sagen, "Die sind alle doof nur ich nicht"
    Aber dann ist mir das auch egal und ich gehe meinen Weg.

  7. #27
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 44

    AW: Vom Aufstieg zum Abstieg - Geschichten eines Versagers

    Fliegerlein schreibt:
    Wir schießen impulsiv mit allem gleich raus und schaden uns selbst, aber wir leiden auch darunter.
    Ein echtes Dilemma.
    100%tige zustimmung......

    Woran ich "Zweifel" habe ist, ob ADHS tatsächlich als eine Krankheit bezeichnet werden kann.

    Es kommt nicht nur darauf an wie man etwas sagt (Verkäufer und Politiker können das sehr gut).

    Es spielt auch eine Rolle von „Wem“ oder „Warum“ und welche „Motive“ jemand hat.

    Bei Rhandur konnte ich nur mitfühlen weil es mir aus so ergeht, und verstehen konnte ich ihn weil ich oft (leider) auch so rede,
    obwohl Er ein völlig Fremder für mich ist.

    Uns allen fehlt es an Liebe, deswegen sind wir so sehr davon abhängig andere zu verstehen um auch das gute zu suchen.
    Leider fehlt vielen beides.

  8. #28
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 9

    AW: Vom Aufstieg zum Abstieg - Geschichten eines Versagers

    hallo rhandur

    ich kann da voll mit dir mitfühlen. es geht mir genau gleich, du bist wahrscheinlich ziemlich stark befallen wie ich. denke das liegt vor allem auch daran, dass du möglicherweise nie richtige unterstützung kriegtest, weder von den eltern/familie noch sonst wo. und unends viel mal verletzt und enttäuscht wurdest. du hast so forsch reagiert, weil du dich wieder einmal mehr missverstanden fühltest und eigentlich dachtest, dass die leute hier dich mehr oder endlich jemand dich versteht. dazu solltest du wissen, dass nicht alle ganz die gleichen symptome und stärkegrad des syndroms haben. manche wurden auch mehr unterstützt, bei denen ist das selbstbewusstsein auch nicht ganz so im keller wie jetzt bei dir oder mir. also eigentlich sind/bin wir/ich irgendwie selbstbewusst aber eben affektiv labil. ich weiss auch, dass du hier nicht um selbstmitleid gefleht hast, sondern einfach deinen ganzen gedanken, die dich schon ewigkeiten plagen einfach luft machen wolltest.

    dass ich z.b. überhaupt darauf gekommen bin, dass ich ads oder adhs haben könnte, ist mir auch nur passiert, da mir jemand sagte ich schimpfe immer nur über die anderen, alle tun mir immer leid an etc. als das in mir immer und immer wieder in mir rauf und runter ratterte kam mir der lichtblick, dass wirklich was mit mir nicht "stimmt" ich eben anders bin. klar, waren/sind all die leute, die mir in meiner vergangenheit weh machten, für mich immer noch irgendwie looser. aber ich bin es auch, die ihnen die gelegenheit dazu gegeben hat. verstehste?

    ich fange jetzt auch gerade an intensiv an mir zu arbeiten. mit der kommunikation hab ich's ähnlich wie du, nur musste ich überhaupt in den letzten paar jahre richtig sprechen lernen.
    als kind hat man sich mit mir überhaupt nicht auseinander gesetzt. weder meine eltern oder meine schwester haben mit mir gesprochen, bis aufs nötige. mach dies, mach das, das darfst du nicht, du bist ein nichtsnutz etc. ein glück hatten wir noch einen hund der billy, der war meine bezugsperson. ohne ihn hätte ich meine kindheit wahrscheinlich nicht überlebt. zu hause war ich nur für mich in meinem zimmer oder vor dem fernseher mit meinen spielsachen am spielen und draussen mit anderen war ich sehr schüchtern. auch später in der pubertät war ich immer nur der zuhörer und ratgeber. in dieser zeit habe ich angefangen gegen meine eltern und auch in der schule zu rebellieren. mich begonnen gegen ALLES aufzulehnen, was ich als nicht richtig (gerecht) empfand vor allem andere beschützt. das ist auch bis heute noch so. leider schlecht im beruf, wenn du nicht in der richtigen position bist. bei dir ist das vielleicht ähnlich.

    jedenfalls hab ich mich seit ich in meiner ersten richtigen beziehung war mit 18 angefangen zu wehren, es blieb mir nichts anderes übrig. mich selbst zu verteidigen.
    von da an hab ich mich in manchen dingen angefangen zu wehren. dann artete das wirklich aus, dass ich meinen emotionen freien lauf liess in den darauf folgenden beziehungen, bis auch im geschäft. meine mutter habe ich des öfteren angeschrien, im geschäft habe ich dann geweint, wenn ich wütend war und habe auch schon den vorgesetzten direkt ins gesicht geschrien und habe laut durch den ganzen laden gerufen "f***t euch alle ins knie!!!" klar brauchte es auch immer viel bis man mich auf die spitze trieb, aber eben wenn fiese menschen merken, dass sie jemanden mit etwas plagen können und sich dabei noch besser fühlen, tun sie es eben.

    ich hab auch die menschen nur noch schwarz weiss gesehen, aber ich bin dran an meiner optik zu arbeiten. es ist wie bei den tieren, wenn die merken, dass im rudel ein schwaches glied ist, machen die es auch kaputt oder es darf eben als letzter an der beute speisen. so ist das bei menschen auch. vor einpaar jahren habe ich leute so richtig gehasst. aber stück für stück habe ich wieder versucht mich ranzutrauen. bin zwar wieder gescheitert im job, beziehung und angebliche freundschaft, aber ich gebe nicht auf. ich lebe eigentlich auch irgendwie einsam, denn keiner von den normalos versteht einen richtig. aber ich bin der meinung, dass ich meinen kreis schon irgendwann finden werde. menschen sind halt wie sie sind. fang an dich als besonders anzusehn. schreib dir mal alle deine stärken auf. das adhs hat ja auch seine vorteile, ergötz dich daran. manch leute (frauen) mögen mich schon nicht wenn ich den raum betrete, weil ich eine besondere ausstrahlung habe. früher ärgerte es mich bzw. machte es mich traurig, aber jetzt denke ich anders darüber. es hebt mich hervor und es können einen nicht alle mögen und das ist auch gut so, glaubs mir ist stress pur. so nutz jetzt deine einsame zeit um an dir zu arbeiten, weil du ja schlussendlich nicht mit den "bösen" klar kommst.

    ich hab es einigermassen jetzt eher im griff, vergreife mich aber immer noch im ton. wie sagt man so schön... "der ton spielt die musik."
    es ist schon so, dass viel an der kommunikation liegt und zwar in allen bereichen, das merke ich immer und immer wieder. man findet nicht gleich die richtigen argumente, ein verärgerter ton, man wird dem gegenüber persönlich. denn wir sind alles andere als gemein, aber wenn uns jemand dazu treibt, lassen wir so manch angestautes aus. dabei sollten wir viel eher den mund aufmachen, aber eben diplomatisch. und auch wenn jemand im unrecht ist, sollte man ihn nicht in auf den richtigen weg schupfen, sondern ihm selbst den weg frei machen dies zu erkennen.

    natürlich hadere ich noch immer, nehme jetzt seit zwei wochen das concerta 18mg, hauptsächlich um irgenwann mal eine ausbildung abzuschliessen, die welt tat sich mir irgendwie stuckweit auf. die kommunikation fliesst viel besser. ich nehme alles auf, was mir erzählt wird (das hatte ich eine ganze weile abgeschafft ), kann selbst richtig agieren, also so wie ich es auch möchte, bin herr meiner selbst. aber ich merk schon noch wenn mich was aufregt, wie es anfängt zu brodeln in mir, kann es dann aber abklingen lassen ohne es rauszulassen.
    die dosis wurde jetzt auf 24mg erhöht, da es mit dem lernen noch nicht klappt. mal gucken wie das weiter geht.

    also nicht dass ich dir das jetzt das unbedingt empfehlen möchte, weil die nebenwirkungen können halt doch relativ schlimm sein. aber mein leben war echt nicht mehr lebenswert, ich habe so extrem überall gehadert, dass ich nur noch auf erlösung hoffte. früher da hab ich mich auch ständig gegen medikamente gewehrt, als ich mit 18 in einer klinik war. dann vor drei jahren als ich mich selbst diagnostizierte, wollte ich auch alles noch raus schieben und hab mich für die gluten- und caseinfreie diät entschieden, die ich seitdem lebe. hat mir sehr viel gebracht, vorher konnte ich praktisch gar nicht lesen jetzt immerhin die sachen, die mich wirklich interessieren. und die wutausbrüche sind besser seitdem geworden, konnte ohne klos im hals über mich reden, aber alles eben noch immer nicht, wie es einigermassen sein sollte um in dem f***ing system zu überleben. und jetzt seit dem concerta, habe ich wieder richtig freude am leben, die hatte ich vorher auch, aber nur wenn ich alleine war oder in der natur mit meinen hunden. sollte ich auch durch irgendwelche nebenwirkungen, organversagen, -ableben, tumoren oder was auch immer irgendwann wegen dem concerta 10-20jahre früher sterben, dann hätten sich für mich wenigstens die jetzigen gelohnt.

    ob man das alles nur mit therapie hinkriegen kann, weiss ich nicht. ich wünsche es dir. jedenfalls solltest du dringend zu einem spezialisten zur therapie gehen. da war ich jetzt auch 3mal, schon nur, dass ich mich mit jemanden unterhalten konnte, der zwar nicht das selbe hat, aber mich einigermassen verstehen konnte, das hat mich richtig aufatmen lassen.
    das ist ganz wichtig, hörst du, dass du dir ganz dringend professionelle hilfe suchst. ich dacht nach einpaar gescheiterten therapie versuchen inkl. 2monatiger stationärer behandlung (wo keiner mein problem überhaupt rausfand), "ach nee... das muss ich selbst auf die reihe kriegen". vergiss es! ich hab nur zeit verstrichen und bin jetzt 28 und hab keine ausbildung, nach der 9.ten nix mehr. was ich nun nachholen möchte, sofern mich der staat bzw. die IV unterstützt.
    so verzweifelt wie sich das bei dir anhört, ist es nicht viel anders.

    ich drück dich ganz feste

    deine cherrylo

  9. #29
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.632

    AW: Vom Aufstieg zum Abstieg - Geschichten eines Versagers

    Der Grund, warum Dir - zunächst mal - keiner geantwort hat, ist wirklich wohl darin zu sehen, dass Du ein "Neuer" bist. Du solltest Dir jedenfalls keinen großen Kopf daraus machen.

    Ich will, damit nicht sagen, dass wir etwas gegen Neue haben.

    Es gibt hier in diesem Laden nur so ein Sprichwort, das sich regelmäßig wieder und wieder bestätigt:

    DER/DIE NEUE BRINGT IMMER NUR DAS ALTE.

    Der Grund, warum Du - ja nur anfangs - so wenig Response erhielst, liegt also nicht daran, dass vielen Deine Geschichte egal, sondern gegenteilig bereits ausgiebig und aus der eigenen Geschichte bis zum Überdruß bekannt ist.

    Die Reaktion auf Formulierungen wie "Geschichte eines Versagers" oder "Tagebuch eines Verrückten" oder oder, ist also erst mal diese:

    "O Gott, nicht schon wieder einer!"

    Das ist der eine Punkt.

    Der andere ist:

    Die Schul-, Lehr-, Ausbildungs-, Studienzeit ist für sehr viele ADHSler ein rotes Tuch, an das sie möglichst nicht mehr erinnert werden wollen.

    Alle, die mit AD(H)S etwas (beruflich) wurden, wurden es TROTZ AD(H)S.

    Es ist also - wie oben erwähnt - the same old story told over and over again.

    Auch ich legte einen für ADSler geadezu mustergültigen Lebenslauf hin.

    In der Grundschule noch gut dabei, aber bereits auffällig. Schulzeugnis: "Karl lässt sich zu leicht ablenken." Eine ziemlich nüchterne Feststellung. An was es wohl gelgegen haben mag?

    Dann die erste Katastrophensitzung, Lehrerkonferenz. Vom Notenschnitt her durchaus für das Gymnasium vorzuschlagen. Aber: zu leicht ablenkbar, zu verspielt, zu verträumt, kurz und persönlichkeitstechnisch betrachtet: zwar nicht zu blöd, aber zu unreif fürs Gymnasium.

    Dann Intelligenztest. Weil ich damals noch nicht wusste, dass diese Tests mit Aufgaben so voll gepflastert sind, dass man sie ganz unmöglich in der vorgegebenen Zeit erledigen kann, kam ich aus der Ruhe und verhaute aus meiner Sicht den Test. Endergebnis war dann auch: zu blöd fürs Gymnasium, Realschule empfohlen.

    Aufnahmeprüfung am Gymnasium als zweitbester bestanden. An der Intelligenz kanns also doch nicht gelegen haben.

    5./6. Klasse: Verschlechterung des Notendurchschnitts in allen Fächern seit der Grundschule im Durchschnitt eine Note. Abrutsch ins hintere Mittelmaß.

    7. Klasse: Es kommt die zweite Fremdsprache hinzu, schlechte Leistungen in Mathe können nicht mehr ausgeglichen werden. In beiden Fremdsprachen massive Probleme, der schlechteste Schüler. Versetzung nicht geschafft.

    Wiederholung der 7. Klasse. Dadurch, dass vom vorhergehenden Schuljahr noch etwas hängen geblieben war, gelingt die Versetzung mit mittelmäßigen Noten.

    8. Klasse: Versetzung erneut gefährdet. Überall schlechte Noten. Der Lehrer von N. hält mir eine Rede, dass meine Aufsätze beschissen seien und es nicht nur um die beiden Fremdsprachen gehe, sondern ich auch des Deutschen nicht mächtig sei. (Heute bin ich Journalist).

    "Abstieg" oder Umstieg nach dem Halbjahreszeugnis in die 8. Klasse Realschule. Die Leistungen verbessern sich in allen Fächern um ein bis zwei Noten, ohne etwas gelernt zu haben. Besonders erstaunlich bleibt der plötzliche Wandel vom schlechtesten in der Klasse in Englisch auf dem Gynasium übernacht zum bestesten Schüler in Englisch auf der Realschule. Dies hat vor allem mit dem enormen Niveauverlust des Lernstoffes in der Realschule gegenüber demjenigen des Gymnasiums zu tun.

    9. und 10. Klasse: mittelmäßige Leistungen außer in Deutsch (sehr gut bis gut), insgesamt kein Problem die Mittlere Reife zu erreichen.

    Ende der 9. Klasse frägt der Lehrer in die Runde, wo sich die Schüler beworben hätten, welchen Beruf, sie zu ergreifen gedenken. Jeder antwortet pflichtschuldigst. Ich antworte: "Nirgends. Ich gehe zurück aufs Gymnasium." Reaktion des Klassenlehrers: "Um Gottes Willen!". Reaktion der Geschichtslehrerin: "Ich flehe sie an, lernen sie einen handwerklichen Beruf."

    Bewerbung auf dem Fach-Gymnasium: abgelehnt, wegen zu schlechter schulischer Leistungen. Komme auf die Warteliste. Tatsächlich sagen ein paar Schüler, die genommen worden waren ab, ich rutsche auf deren Plätzen nach vorne und werde doch noch angenommen als einer der schlechtesten Schüler.

    11. Klasse: das übliche, der Schatten meiner Vergangenheit hatte mich wieder eingeholt, Versetzung gefährdet. Am Ende des Schuljahrs: gnadenweise Versetzung in die 12. Klasse. Grund: In Biologie stand ich auf einer 4 bis 5. Der Biologie-Lehrer will mir aufgrund mangelhafter Mitarbeit eine 5 geben. Als er erfährt. dass ich dadurch nicht versetzt würde, bekommt er Mittleid und verleiht mir gnadenhalber eine 4. Versetzung mit Ach und Krach geschafft.

    12. Klasse das übliche, Versetzung gefährdet. Diesmal kommt es auf den Englisch Lehrer an. In Englisch stehe ich auf 4 Punkten (das ist eine 4 Minus), für meine Versetzung brauche ich aber 5 Punkte. Nun geschieht der zweite Gnadenakt. Weil er die Leistungen der Klasse insgesamt für vorbildlich hielt, hat sich der Englisch-Lehrer am Ende des Jahres dazu entschlossen, JEDEM einen Punkt mehr zu geben. Damit stehe ich auf 5 Punkten und bin versetzt. Was mir allerdings überhaupt nichts bringt. Denn für das Abi zählen die Noten der zwölften Klasse (teilweise auch die der elften) mit. Ich bin zwar versetzt, aber mit solchen Noten, dass ein Schaffen des ABI unmöglich wäre. Es kommt zu einem in der Schulgeschichte einzigartigen Fall. Ich flehe meinen Englisch-Lehrer an, mich einen Punkt schlechter zu bewerten, als er es getan hat. Weil das Zeugnis schon geschrieben ist, läuft dieser zum Rektor und versucht die Revidierung der Note. Der Rektor gesteht dem Schüler zu, die 12. Klasse FREIWILLIG - so der Ausdruck - auch ohne Revidierung der Note wiederhholen zu dürfen.

    Wiederholung der 12. Klasse, Steigerung der schulischen Leistungen in fast jedem Fach
    um eine Note. Wundersame Wandlung von einem der schlechtesten Schüler in Englisch zu einem der besten, widerum über Nacht. Die zwölfte Klasse wird bestanden.

    13. Klasse, im Halbjahreszeugnis das Übliche: ABI gefährdet. Es hängt alles von meiner mündlichen Prüfung in Deutsch ab. Hier muss ich unbedingt eine 2 erreichen, um die miserablen Leistungen in Mathe und betriebswirtscjaftlichem Rechnungswesen ausgleichen zu können, was später aus Zufall auch mit der Traumnote 15 Punkte (1 +) gelingen sollte. Der Zufall hatte hierbei eingegriffen. Und bestimmt, dass ich zu dem Thema abgefragt wurde, auf dass ich mich vorbereitet und nicht zu dem ebenfalls zur Wahl stehenden zweiten Thema, von dem ich keinen blassen Schimmer hatte. Die Versetzung und damit das ABI waren also gerettet. Zuvor hatte sich noch die Frage zu entscheiden, ob es ein richtiges Abitur oder nur ein Fach-Abitur werden würde. Dies hing von den Leistungen in der zweiten Fremdsprache Französisch ab. Hier stand ich zum Halbjahr ebenfalls zwischen einer 4 und einer 5. Unbedingt notwendig hier waren widerum 5 Punkte, also eine glatte 4. Weil ich wusste, dass ich das ohne Wunder niemals schaffen würde, nahm ich Nachhilfeunterricht in diesem Fach, den mir meine Eltern Gott sei Dank bezahlten. So kam ich auch in Französisch auf eine 4. Und somit zu einem allgemeinen ABI.

    Ich habe noch heute und zwar regelmäßig Albträume von der Schule, insbesondere von den Abitursprüfungen.

    Nach der Schule Zivildienst. Nach einem Vierteljahr schon wieder Katastrophensitzung. Zwei Dinge waren es, die den Vorgesetzten überhaupt nicht schmeckten. Mein notorisches Zuspätkommen und eine mangelhafte Motivation, die man bei mir festgestellt zu haben glaubte. Man beschließt, mich nicht rauszuschmeissen, sondern mir noch eine Chance zu geben. Diese nutze ich nicht sonderlich gut, kann aber meinen Zivildienst doch noch abschließen.

    Studium der Philosophie und Germanistik, ums gleich zusammenzufassen: Eine einzige Katastrophe. Zum ersten Mal in meinem Leben, durch das ich mich ja bislang einigermaßen durchgemogelt hatte, packte mich die ADS (von der ich damals natürlich noch keinen Schimmer hatte) richtig am Kragen. Ich war mit allem überfordert. Wäre es nur das Studium gewesen, ich hätte vielleicht eine Chance gehabt. Aber dazu kamen noch Essen kochen, Wäsche machen, Freundin besänftigen, also Beziehung führen. Und dann noch der verfluchte Schein in Latein, den ich nachzumachen hatte, weil ich ja in der Schule nicht Latein, sondern Englisch und Französisch gehabt hatte. Kurz: ich war heillos überfordert, bekam massive körperliche und psychische Probleme, Depressionen und Angststörung und das ganze Programm. Im Alter von 24 Jahren endete also meine kurze studentische Karriere in einem totalen Zusammenbruch. Die studentische Karriere war also zu Ende. Dafür fing jetzt die psychiatrische "Karriere" an, über die man ebenfalls einen Roman verfassen könnte.

    Wie kam ich nun doch noch zu einer wenigstens abgeschlossenen Berufsausbildung (zum Redakteur bei einer Tageszeitung)? Nun, es schlug wieder einmal die Gnade zu. Die Zeitung, für die ich bereits als freier Mitarbeiter tätig gewesen bin, stellte sich als eine der wenigen Tageszeitungen in Deutschland heraus, die gelegentlich noch Menschen ohne abgeschlossenes Studium eine Ausbildung machen ließen. Ich riss mich also mindestens 2 Jahre lang heftigst am Riemen, um die Sache nicht zu vergeigen. Schaffte die Ausbildung auch durchzuhalten. Nur am Ende der Ausbildung war es dann auch mit meiner Kraft am Ende. Und ich landete mal wieder in einer Psychiatrie. Am Ende dieser jahrelangen Prozedur stand dann - trotz inzwischen erfolgter ADHS-Diagnose - die Feststellung der Arbeitsunfähigkeit durch eine weitere Klinik.

    Ich denke, Rhandur könnte jetzt klarer geworden sein, warum nan hier zurückhaltend antwortet: Weil man die ganze Scheiße kennt, die ganze Scheiße auch nicht besonders schön ist aufzuschreiben, man möchte sich einfach nicht immer wieder und wieder mit dem Gesicht in diese Scheiße tunken lassen.

    Auf den ersten Blick ist also auch meine Geschichte, diejenige eines Versagers.

    Nur wer selber AD(H)S hat, weiss im Grunde genommen, wie schwierig es schon ist - und was für eine Leistung es im Grunde genommen darstellt - mit einem AD(H)S überhaupt zum Abitur zu kommen, geschweige denn ein Studium abgeschlossen zu haben.

    U.a. deshalb kann man hier in diesem Forum mit diesen Geschichten auf ein breiteres Verständnis stoßen als es in der "realen" Welt der Fall wäre.

    Die reale Welt stellt sozusagen fest: Versager. Die ADHS-Welt stellt fest: für einen Menschen mit AD(H)S bist du verdammt weit gekommen. Das ist der Unterschied.


  10. #30
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Vom Aufstieg zum Abstieg - Geschichten eines Versagers

    Eiselein schreibt:
    Alle, die mit AD(H)S etwas (beruflich) wurden, wurden es TROTZ AD(H)S.


    (und ja, ich weiß von wem das im Ursprung stammt ;-) )

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Thema: Vom Aufstieg zum Abstieg - Geschichten eines Versagers im Forum ADS ADHS Studium Beruf und Ausbildung bei ADHS bei Erwachsenen Forum
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