Zeige Ergebnis 1 bis 2 von 2

Diskutiere im Thema Sich zu viel vornehmen im Forum ADS ADHS Studium Beruf und Ausbildung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #1
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 671

    Sich zu viel vornehmen

    Also ich weiß grad nicht, ob es dazu schon einen Thread gibt, sonst verweist mich vielleicht da hin bitte,

    Also ich nehme mir immer zu viel vor und rechne nicht damit, wie lange es dauert. Bin dann immer überfordert.
    Aber es ist alles immer sehr spannend, was man halt machen könnte hm. Naja ich hoffe, es geht bald weg,
    Meine Uni ist gerade so toll, ich wei´garnicht, welcher mein Lieblingstag ist. Aber irgendwann ist alles zu viel. Achje. Kopf dröhnt. Pöh.

    Gestern hab ich zugesagt, ich hätte einen Arbeitsaufwand von hm, drei Srtunden haben können und habe mir einen von 50 oder 60 Stunden aingehandelt. Ich hätte nämlich ein Referat über die Fidusdarstellung halten können von ach je. Der Lichtgestalt und ihren Einflüssen.
    Aber jetzt muss ich, ich Trottel, einfach ein Referat über den kompletten Zupfgeigenhansel halten, den ich mir natürlich erstmal besorgen muss. Und dann noch Literatur über die Jugendmusikbewegung. ALso ich darf mir alles selöbst aussuchen und kann eben total viel nach meiner Pfeife rauslesen und dann aufbereiten aber es wird ein RIESEN-Aufwand. Und ich kann es NIE kalkulieren. ALle meine Arbeiten etc. sind letztenendes eine riesen Zeitkatastrophe geworden. Gut, es waren dann auch ewig viele Schreibblockaden dabei, bzw. es war eine kontinuierliche Schreibbockade bis vorletztes oder letztes Wochenende, aber das Problem wird noch irgendwie auftauchen.
    Ich bearbeite so ein Thema dann auch im Rutsch, also esse und schlafe kaum und denke an nichts anderes. Es ist aber immer total viel anderes zu tun (Haushalt). Ich glaube halt nicht, dass das durch allein durch Übung und besseres Zeitmanagement durch bessere Schreibkonzepte besser wird.
    Ich weiß ja auch nicht, wie lange ich brauche, um mir dieses Buch zu besorgen und die Sekundärliteratur.
    Und die Dozentin ist total wichtig am Institut und ich will nicht absagen, cih will, ja, weiß ich nicht, jedenfalls nicht, dass ich später einen anderen Studiengang, also meinen Master nicht kriege und andere mir das wegnehmen, was ich machen will (und oft will ich echt ALLES machen, alles ist bereichernd, ich meine, klar will ich auch drüber reden, weil es mich begeistert, aber es begeistert mich auch für mich, komm grad nicht auf meine schönen Bilder, naja egal). Ne, aber so der Gedanke, hach naja, ist demnächst weg (gerade hab ich auch nicht genug Abstoßungsenergie so hier vom Forum).

    So, das sind so Probleme. Und wenn dann noch Sachen von außen dazukommen werd ich richtig schnell richtig fertig und so, erholen ist dann eh nicht mehr drin, jab ich auch nicht so die Taktiken, mach ich zB. beim Essen oder Wäsche legen (und vlt. dabei Fernsehen). Und das Essen muss ja erstmal gekocht werden und vorher eingekauft und vorher geplant, was man isst und so viel Essen hab ich mir übergegessen oder es ist eklig. Hm. Ja also ich ess echt bestimmte Lebensmittel nicht mehr gerne hm.

    Ne, das ist dauerhaft...

    Ja und das macht mir zu schaffen, eigentlich seit ich hm, naja eingeschult worden bin, hab ich diese GEfühl im Rücken, noch voll viel machen zu müssen, was ich auch garnicht abschätzen kann, was es alles ist und hab immer sonen bestimmten Grundstress. Manchmal wird das panisch, insbesondere, wenn eben Ängste dazu kommen oder Sachen nicht gehn, wie Schreiben, obwohl ich muss, weil ich muss geht es nicht, ging es nicht. So halt.

    Aber das wird besser.

    EIn Problem ist auch, dass ich total den hohen Adrenalinspiegel hab, also ich bin einAdrenaliinjunkie, sagte mir jemand mal, schon mindestens, 8 Jahre vielleicht, vielleicht auch schon immer (letztes Jahr im März war es zufällig weg, aber da konnte ich mich danach auch nciht mehr bewegen und dann hab ich es mir wieder eingehandelt, leider).
    Jedenfalls hat das die Folge, das ich ewgi viele Ängste und was auch immer einfach überspiele, nicht wahrnehme, so grade los gehe und eben auch prinzipiell in ihrer Existenz und dem Aufwand, den sie verursachen, sie eben zu überspielen, verleugne.
    Ich merke aber, dass mir die Zeit hier im Forum sehr gut tut. Nur ich muss mich oft geradezu besinnen, dass ich da noch ein Problem habe oder da, hm... weil cihd as immer mit eine Handbewegung abtue sozusagen.

    Oder jetzt: Ich denke, man, prizipiell gehts dir sau gut. Du hast echt gar kein Problem so richtig und so fühlt es sich auch an. Und ich weiß nicht, ob ich jetzt so eine Erschöpfungsjammerei hier starte, weil ich müde bin und mir alles zu viel wird oder ob es ernstzunehmen ist. Oder ob ich generell mit so viel "Vollgas" fahre, dass ich dieses hier nie wahrnehme, obwohl es generell immer ein gleich großes Problem ist.
    Ich denk immer, alles ist paletti, so allgemein.

    Aber damals, als ich das eben los hatte, für ein paar Wochen, da konnte ich kaum meinen Stuhl auf der Uni verlassen um in der Stunde aufs Klo zu gehen, das konnte ich einfach nicht, so sehr hab ich mich geschämt, dass ich so viel Aufsehen errege und anderes. Ich meine, jetzt wäre das zum Beispiel nicht so, das ist jetzt weg, aber andere Sachen eben sind ja noch da.

    Und das mit dem Adrenalin oder dem Stresslevel hat ja auch Auswirkungen darauf, dass ich mir zu viel vornehme, weil ich immer von falschen Ist-Zuständen ausgehe. Aber wo kann ich Abstriche machen?

    Ich freu mich riesig auf ein Seminar, ich geh am WOchenende zelte (an nem See und werd dann bestimmt auch baden wollen oder auch nicht, früher hätte ich, egal, wie kalt es gewesen wäre). Und Leute sind da und und und.
    Aber es wird SO der hammer Stress. Also weil einmal die Orga, Mitfahrgelegenheiten, ich schiebs auf, mir gleich eine zu suchen nach Berlin. Dann von da Verbindung suchen packen, un un und,
    Und vor Ort sind Leute, die aus verschiedenen Gründen furchteinflößend sind. Gut, die Leute die finde ich jetzt schon nicht mehr so schlimm (was auch stimmt), aber früher hätte ich das trotzdem alles gemacht und auch eben wie jetzt, nicht über den Zeitaufwand nachgedacht und die Anstrengung körperlich geistig. Ich meine, geht ja auch auf den Körper, Gelenke oO
    Und heut ist da noch der Haushalt.

    Und so sit das auch mit der Uni. Ich freu mich so riesig auf eine Exkursion, wo wir in ein Archiv fahren zur dt. Jugendbewegung, das wird so spannend und da such ich dann nach Zeugnissen, wie die Leute das mit dem Singen gesehen haben in Briefen, so stlel ich mir das vor und die Inhalte der Lieder hach, ja das ist schön.
    Aber es ist immer ne wahnsinnige Hassliebe, weil mir dann alles auch wieder über den Kopf wächst und es so abwechselnd abstoßend und zu viel ist und dann doch wieder erfüllend, begeisternd, anziehend und generell fehlt mir die Balance. Und privat bin ich erschöpft. Ich würd auch sagen, dass ich schon ein paar mal so halb im Burnout war, 2009 auf jeden Fall und das will ich auch jetzt vermeiden. Na wird bestimmt. Jetzt komm ich mir zum Beispiel schon so albern vor. Und auch- ja man findet immer ein Haar in der Suppe, nicht?

    Hach, so ist das. Aber wenn ich das alles drauf habe, dann kann ich total viele Sachen machen und werd ganz viel ach, naja, eben machen,. Also mit Einteilung. Hm,.

    Naja, gut Ding braucht Weile.



    Tschüss jetzt erstmal!

    Alles Gute und Danke (so allgemein)!

  2. #2
    jen


    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 37
    Forum-Beiträge: 41

    AW: Sich zu viel vornehmen

    Hallo schnuppe,

    in Deiner Beschreibung erkenne ich vieles von mir ebenfalls wider. Ich habe sehr große Schwierigkeiten damit abzuschätzen, welche Arbeit wie lange dauert - und verplane mich deshalb öfters total. Das wiederum löst Stress aus, weil man im Kopf hat, dass es doch zu schaffen sein müsste - da kommt der Frust auch schon die Ecke herum, dahinter wartet die Aggression schon ganz gespannt, wann sie denn an die Decke gehen darf...

    Es gibt Wochen, da läuft es besser. Und dann wieder welche, in denen geht nix. Ich habe mal versucht, einen Zeitplan für Dinge zu erstellen, die ich dauernd machen muss. Also beim nächsten Mal Küche aufräumen und komplett putzen die Uhrzeit gestoppt - und mich gewundert, wie schnell das doch ging. Bei einem Kundengespräch die Zeit angehalten - und mich darüber erschrocken, wie lange das gedauert hat (40 Min.) im Vergleich zur Planung (10 Min.). Daher versuche (!!!! versuche, wohlgemerkt ich mir für die Dinge, bei denen andere Personen beteiligt sind, Pufferzeiten einzuplanen. Das geht mal mehr, mal weniger gut. Eine Patentlösung gibt es da anscheinend nicht - oder ich hab sie noch nicht gefunden.

    Wer also eine Patentlösung kennt, der sage sie mir

    Liebe Grüße, Jen.

Ähnliche Themen

  1. Viel zu viel reden im Freundeskreis und zu viele Fehler im Büro
    Von Kasiopaia im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
    Antworten: 11
    Letzter Beitrag: 7.07.2010, 22:40

Stichworte

Thema: Sich zu viel vornehmen im Forum ADS ADHS Studium Beruf und Ausbildung bei ADHS bei Erwachsenen Forum
©2017 ADHS bei Erwachsenen Forum