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Diskutiere im Thema Ist eine 1,7 (12 Punkte) heutzutage an der Uni schon "schlecht"? im Forum ADS ADHS Studium Beruf und Ausbildung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #11
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 60

    AW: Ist eine 1,7 (12 Punkte) heutzutage an der Uni schon "schlecht"?

    Hallo,

    auch wenn der Thread jetzt schon älter ist: ich würde mir darüber nicht so viele Gedanken machen! Wenn Du ernsthaft von dir behaupten kannst, dass Du alles getan hast, was in deiner Macht stand, um die optimale Note zu erreichen, dann hast Du dir nichts vorzuwerfen.
    Vergleiche dich besser nicht mit den Anderen, besonders wenn Du ADHSler bist. Das hat keinen Sinn. Die anderen haben immer einen Vorsprung (oder meistens) vor jemandem, der gewisse Probleme mit sich herumschleppt und bewältigen muss.
    Deshalb ist es doch schon toll, dass Du MIT deinen Problemen trotzdem diese Noten schaffst. Das ist eine doppelte Leistung! Das wissen die Anderen nicht.

    Noten werden an der Uni, wie die vorangegangenen Beiträge zeigen, in sehr unterschiedlicher Art und Weise verteilt: an der einen Fakultät, bei dem einen Professor gibt es selten etwas Schlechteres als 1,3, bei anderen wiederum gibt es auch mal eine drei. Selbst in den Geisteswissenschaften! Das kommt auf die Einstellung des Profs an: der eine möchte maximal objektiv sein, der andere sagt sich: warum soll ich diesen Leuten, die grundsätzlich durch das Verfassen einer Arbeit ihre Studierfähigkeit bewiesen haben, die Note versauen?
    Allerdings finde ich das wahllose Vergeben der Note eins auch schlecht. Das Niveau sinkt dann an der Uni immer mehr.

    Bei Vorstellungsgesprächen ist nicht unbedingt die Note das Allerwichtigste, und im Berufsleben sind noch andere Kompetenzen gefragt als die, die an der Uni verlangt werden.

    chaosine

  2. #12
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 277

    AW: Ist eine 1,7 (12 Punkte) heutzutage an der Uni schon "schlecht"?

    Bei uns hat eine 15 Punkte bekommen und fast ausschließlich Wikipedia zitiert . I-wie stimmt an den Unis bei einigen Dozenten ganz gewaltig was nicht.

  3. #13
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 25
    Forum-Beiträge: 17

    AW: Ist eine 1,7 (12 Punkte) heutzutage an der Uni schon "schlecht"?

    Sakina schreibt:


    ich muss lachen... bei mir in Biologie und Wirtschaftswissenschaften sind wir froh wenn wir mal ne 2,7 oder 3,0 hinlegen und nicht gerade mal eben ne 4,0 !
    Bei uns Ingenieuren freuen wir uns gewaltig für eine 4,0.


    Mein Rat an dich ist, dass du dich nicht so sehr an anderen messen solltest, sondern deinen eigenen Ansprüchen gerecht werden sollst. Und das tust du ja ganz wunderbar!

  4. #14
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 135

    AW: Ist eine 1,7 (12 Punkte) heutzutage an der Uni schon "schlecht"?

    Maximilian schreibt:
    Mein Rat an dich ist, dass du dich nicht so sehr an anderen messen solltest, sondern deinen eigenen Ansprüchen gerecht werden sollst. Und das tust du ja ganz wunderbar!
    Das Problem an solche Aussagen ist natürlich: Geh mal zum potentiellen Arbeitgeber und sagt, du bist deinen Ansprüchen gerecht geworden.
    Der wird wohl eher den schmierigen NoLife-Streber einstellen. Der ist zwar sozial vollkommen inkompetent, kann dies aber für wenige Minuten überspielen und trumpft mit seinem verächtlich erschlichenem, besseren Abschluss.

    Sollte nicht drüber nachdenken, macht mir nur aggressiv...

  5. #15
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 35

    AW: Ist eine 1,7 (12 Punkte) heutzutage an der Uni schon "schlecht"?

    Ich habe mein Studium mit einer 2,4 abgeschlossen und war damit zufrieden, weil es besser als mein Abi war.
    Und ehrlich gesagt, ich hab mich mal über eine 4 in einer ersten Wiederholungsprüfung gefreut. Der Grund: Es gab als Noten nur 4 oder 5. Und ich hatte von der Punktzahl den 2. Platz mit meiner 4 erreicht.

  6. #16
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 172

    AW: Ist eine 1,7 (12 Punkte) heutzutage an der Uni schon "schlecht"?

    Es scheint extrem unterschiedlich zu sein wie Noten gedeutet werden, sowohl zwischen einzelnen Fächern als auch von verschiedenen Unternehmen. Gerade bei größeren Firmen ist vielfach längst bekannt, dass verschiedene Hochschulen auch sehr verschiedene Ansprüche stellen, sehr unterschiedlich Noten 'auswürfeln'. In einigen Bereichen erlebe ich immer wieder, dass Studienabbrecher viel gefragter sind, leichter Jobs bekommen, in festen Jobs weiter von Headhuntern 'gejagt' werden. Gleichzeitig habe ich Bekannte die mit super Noten keinen Job bekommen weil oft für Personalchefs ganz andere Kriterien reichen um eine Bewerbungsmappe schon beim ersten Überfliegen auszusortieren. Nicht schön aber leider immer wieder real: kein gutes Foto, langweilige Mappe, lebenslauf nicht kreativ genug usw. Da helfen dann auch Top-Noten nicht viel.

    Gib dein Bestes und hör damit nicht auf sobald du den Abschluss hast sondern gib nochmal dein Bestes und bastel dir Bewerbungen die alles aus den möglichen Angaben rausholen. Oft wollen Unternehmen den Bewerber der engagiert und motiviert ist haben, auch wenn die Noten nicht überragend sind.

  7. #17
    Allanon

    Gast

    AW: Ist eine 1,7 (12 Punkte) heutzutage an der Uni schon "schlecht"?

    Maximilian schreibt:
    Bei uns Ingenieuren freuen wir uns gewaltig für eine 4,0.


    Mein Rat an dich ist, dass du dich nicht so sehr an anderen messen solltest, sondern deinen eigenen Ansprüchen gerecht werden sollst. Und das tust du ja ganz wunderbar!
    Ebend.
    Ich bin zufrieden mit meiner 2.75.
    Es haette besser sein koennen, aber ich bin kein Streber gewesen.
    Es gab damals Leute, die ohne ADHS und durch megaabstreben ueber die 4.0 gefreut haben.
    Ausserdem gibts wirklich dozenten, die kaum 1er vergeben !

  8. #18
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 17

    AW: Ist eine 1,7 (12 Punkte) heutzutage an der Uni schon "schlecht"?

    Wenn man die Noten von den anderen aus dem gleichen Kurs sieht und der Großteil von ihnen besser abschneidet, kann man sich schon mal Gedanken machen. Aber ansonsten kann man verschiedenen Kurse und Dozenten gar nicht miteinander vergleichen. Ich hatte oft das Gefühl, das frei nach Schnauze und Gesicht entschieden wird, welche Note einem zugetraut wird...

  9. #19
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 93

    AW: Ist eine 1,7 (12 Punkte) heutzutage an der Uni schon "schlecht"?

    Es sollten die gesellschaftlichen Anforderungen und die persönlichen Anforderungen getrennt werden.

    Studium ist ein Zugang die soziale Leiter hinauf in Richtung der Fleischtöpfe. Insofern sind diese Positionen umkämpft und werden gerade besonders in Deutschland durch verschiedene Ursachen und gesellschaftliche Mechanismen geschützt.

    Wenn zuviele eine 1 schreiben in der Schule, wird der Notenschnitt oft korrigiert indem die maximal Punkte angehoben werden.

    Wenn zuviele Schüler zu gut sind, dann wird einem Lehrer unterstellt, er käme seinem Auftrag nicht nach. Warum?

    Weil die Schule eine Aussortierfunktion hat.

    Wenn zuviele Abitur schaffen, werden die Unis noch voller, als sie ohnehin schon sind. Aufsteiger aus dem Proletariat werden offensichtlich von sich elitär wähnenden als "akademisches Proletariat" Akademisches Proletariat bezeichnet.

    Es gibt den Verteilungskampf nicht nur bei der Sicherung von Ressourcenwegen am Hindukusch, sondern auch in Form der Ressource "Notenschnitt" und "AUSbildung" innerhalb der nationalen Grenzen.

    Ich bin sicher kein Marxist und nicht immer einer Meinung mit den Analysen der Marxisten, aber eine Menge aus deren Analysen kann man als sehr gute Wirklichkeitsanalyse erkennen.

    Dabei lernt man, das man als Individuum im System Staat-Kapitalismus-Ausbildung gar nicht gleiche Chancen haben soll.

    Deshalb ist das deutsche Schulsystem dreigliedrig bis heute. Deshalb ist der Chancenlose Abschaum auf die Müllhalde "Hauptschule" verfrachtet und deshalb kämpft ein großer Teil der Oberschichts-Elitären gegen jeden Versuch eine Chancen und Ausbildungsgleichheit zu erreichen. Das konnte man sehr schön am Hamburger Schulsystemringen ablesen.

    Am Ende will ich noch einmal darauf hinweisen was der Unterschied zwischen Ausbildung und Bildung ist.

    Ausbildung ist das, was uns tauglich zur wirtschaftlichen Verwertung macht und einem Unternehmer hilft, zu beurteilen, ob du ihm Gewinn bringst und dich weitestgehend in die Lage versetzen soll, deine Fähigkeiten für diese Aufgaben zu schulen.

    Bildung ist ein Ideal. Wie wir in Wikipedia schon lesen können.

    Bildung (von ahd. bildunga für ‚Schöpfung, Bildnis, Gestalt‘) bezeichnet die Formung des Menschen im Hinblick auf sein „Menschsein“, seine geistigen Fähigkeiten.


    'Beides muss man unterscheiden, will man sich selbst entscheiden, was man eigentlich möchte. AUSbildung braucht nur irgendwelche Noten und Scheine, alles andere ist wurst! Hauptsache Anstellung und Fähig einen Job zu machen oder wenigstens so zu tun und Geld zu greifen.

    Bildung jedoch ist eine innere Berufung für die man sich entscheidet oder auch nicht.

    Vermischt jemand diese beiden Begriffe, dann fordert er von sich viel zu viel im Studium und verliert das eigentliche Ziel: Eine AUSbildung, aus dem Auge. Diejenigen, denen es NUR um AUSbildung geht, habens dann leichter.

    Bildung machst du zuhause mit Büchern und Freizeit, mit deiner eigenen inneren Einstellung und dem Willen als Mensch zu wachsen und zu lernen und die Welt zu verstehen.

    Ausbildung kann man letztlich nur Bildungsstätten machen bzw. ist weisungsgebundenes inhaltlich vorgegebenes lernen.

    Vielleicht helfen meine Überlegungen ja irgendwem.


    Vom Gegenstandpunktverlag:

    http://www.farberot.de/mp3/GegenStan...nter_Noten.mp3

    http://www.farberot.de/mp3/GegenStan...ite_101103.mp3
    http://www.farberot.de/mp3/GegenStan...e_2_110209.mp3


    Nicht alles ist 1zu1, wie ich meine. Vor allem sehen Marxisten die Welt durch eine zu stark abgegrenzte Ideologie und sehr stark rationalisiert. Meines Erachtens rationalisieren Marxisten den Menschen in weiten Zügen und sperren sich gegen eine sozial-psychologische fundierte soziologische Sichtweise, die andere Vorzeichen als die Marxistischen zuläßt.

    Ich sage das nur, das ich hier nicht als politisierender Spinner wahr genommen werde, sondern rein unter dem Bildungsgedanken und um allen ein bischen die Rolle im Gegenwärtigen System bewußt machen möchte. Das können die Marxisten dann ganz gut, auch wenn sie den menschlichen Faktor viel zu wenig sehen und gewichten.

  10. #20
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 135

    AW: Ist eine 1,7 (12 Punkte) heutzutage an der Uni schon "schlecht"?

    Sinnstifter schreibt:
    Wenn zuviele Abitur schaffen, werden die Unis noch voller, als sie ohnehin schon sind.
    Der, mit verlaub, irrationale und bescheuerte Zeitgeist der Gesellschaft begünstigt leider die Steigerung der Abiturquoten.
    Denn man erzählt uns, man solle nach Chancengleichheit streben, zielt aber auf ergebnisgleichheit*.
    Was machen lernbehinderte Personen auf einem Gymnasium? Ich möchte weder körperliche Behinderte noch LRS-Personen diskriminieren, aber wer einfach nicht die Grundvorraussetzung für erfolgreiches lernen hat, der bessert sich auch nicht auf einer ihn hoffnungslos überfordendern Schule.
    Es setzt sich ja immer mehr die Ansicht durch, Intelligenz wäre nur anerzogen und nicht vererbt, was im Kontrast zum momentanen Stand der Wissenschaft steht. Sarrazin sagt, statistisch belegt, dass ein großteil der Intelligenz veerbt sei und erntet einen "Shitstorm" sondergleichen, nur weil die Leute es nicht besser wissen(ebenso mit dem "Judengen": Genau wie bei den sehr eng verwandten Isländern(mindestens in der 5 Generation verwandt, glaub ich), das kann jeder Genetiker oder auch nur jeder, der in Bio(Oberstufe) aufgepasst hat, bestätigen, gibt es auch bei anderen isolierten Volksgruppen, wie den Juden, bestimmte Gensequenzen, die nahezu jeder wenn nicht sogar jeder einzelne trägt- das ist Fakt).
    Heraus kommen dann absurde Numeri Clausi selbst bei den eher weniger beliebten Fächern(1,7 bei soziale Arbeit, frag mich wann die Menschheit ihre altruistisch-soziale Ader wiederentdeckt hat) und noch mehr Diskrepanz zwischen denen, die schon zu viel haben und denen, die eindeutig nicht genug haben, Stichwort: Soziale Bildungsungleichheit.
    Wobei ich seit Jahren auf einen Präzedensfall hoffe, bei dem ein Schüler naiv und dreist auf diskriminierung aufgrund von sozialer Herkunft einen Studien/Ausbildungsplatz einklagt. Denn auch wenn "Akademiker" scheinbar gerne in ihrem Elfenbeinturm verweilen, gibt es durchaus auch gute, soziale Richter(Wie hieß noch gleich die Berlinerin, die suizid beging?), eventuell dadurch begünstigt, dass Jura wirklich nur für jene etwas ist, die wirklich vollkommen Feuer und Flamme sind- Notenschnitt in Richtung 4 habe ich gehört, NC unter 3 und Wartesemsester nur 2-3.

    Ach was solls, wenn ich weiter schreib staut sich nur noch mehr Hass und Aggression über soziale Missstände- nicht dass ich noch irgendwann nach Dortmund fahre und das Büro der ZvS abbrenne *muahahaha*
    Sorry

    EDIT: Zur Klarstellung:
    Chancengleichheit:
    Peter und Paul haben beide einen IQ von 115, Peters Vater ist Manager, Pauls nur Bauarbeiter.
    Beide Besuchen diesselbe Schulform und schließen mit den gleichen Noten ab- sie schrieben diesselben Klausuren, unterlagen den gleichen Bewertungskriterien und kein Lehrer hat Peter aufgrund seines Vater bevorteilt/Paul benachteiligt.

    Ergebnisgleichheit: Peter hat einen IQ von 135, Paul nur 95. Die familiären Verhältnise sind umgekehrt.
    Dennoch bekommen beide den gleichen Schulabschluss mit denselben Noten. Den Paul standen lauter Extrawürste, wie leichtere Aufgaben, bessere Förderung und besondere Notenkriterien zu. Das muss aber angeblich so sein, denn alle sollen ja die gleiche "Chance" haben- klare Mißinterpretation des Begriffes "Chance".
    Geändert von Wotemer ( 3.08.2012 um 23:26 Uhr)

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