Seite 3 von 4 Erste 1234 Letzte
Zeige Ergebnis 21 bis 30 von 38

Diskutiere im Thema woher weiß man, was man werden will....? im Forum ADS ADHS Studium Beruf und Ausbildung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #21
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 11

    AW: woher weiß man, was man werden will....?

    Selber kann ich mir gar nicht anderes vorstellen, als meine Leidenschaften zum Beruf zu machen.Dies wäre das Zeichnen. Aber da ich ziemlich aufschieberisch bin, hänge ich irgendwo fest, anstatt besser zu werden, was mich sehr ärgert. Als Hobby bezeichne ich das Zeichnen gar nicht erst, da es für mich lebensnotwendig ist.
    Ansonsten wüsste ich nicht einmal, was ich selber sonst machen könnte. Ich hab auch zwei Jahre Marketing gemacht, und merkte da halt, dass das absolut nicht meine Welt ist.
    An sich hätte ich zwar kein Problem damit, irgendwie noch was anderes zu studieren, aber es macht mir Angst, wie schnell die Zeit vergeht, und irgendwie kann ich ja auch nicht bis mit 40 oder so dann studieren.... Naja, wobei, wenn ich eh keinen Job finde, macht es wohl keinen Unterschied, wenn ich dann weiter irgendwie zur Schule gehe. Aber da auch diese Dinge verlangen, dass ich erstmal mir Sachen beibringe oder verbessere, weil ich sonst nicht reinkomme in die Schule, wird das etwas problematisch mit meinem momentanen Zustand....
    Hmm, manche Dinge, die mich interessieren, bringen es vielleicht auch nicht so, z.B,Japanologie, das wäre wirklich eher hobbymässig, und ob man damit beruflich nachher gut weiterkommt, naja. Ich wüsste aber auch nicht, was ich da als Nebenfach nehmen wollte, wobei Psychologie mich durchaus interessieren würde. Schade das man nicht kreative Dinge mit wissenschaftlichen Dingen kombinieren kann. (^^ Sonst würde ich sowas wie Japanologie und Game Design mischen wollen. )

    Was Schriftsteller angeht, so ist dies doch mittlerweile gar nicht mehr so schwer, man kann Bücher über ein Book-On-Demand-Verlag publizieren. (Das heisst, ein Buch wird dann gedruckt, wenn es jemand kauft. Man kann die Bücher auch auf Amazon reinstellen. Ansonsten muss man aber schon etwas Werbung für sich selbst machen.) Solch eine Seite wäre z.B. lulu.com .

    Und Schauspieler, ihr könnt ja auch Youtubevideos machen, soweit ich weiss, kann man da durchaus sogar auch etwas Geld verdienen, wenn Leute, die Videos anschauen. Wahrscheinlich zwar nicht genug zum Überleben, aber sicherlich ganz nett, wenn man noch ein bisschen was kriegt, für Dinge, die man gerne macht.

    Was ich aber oft sehe, dass viele Leute in kreativen Berufen meist Workaholics sind. Viele scheint es mir, arbeiten mehr, als wenn man einen eher normaleren Beruf hat. Aber ja, wenn die Arbeit Spass macht, ist es vielleicht gar nicht so schlimm.

    @mieze
    Ideen für Cafés hatte ich auch schonmal. XD z.B. wie in Japan ein Katzencafé eröffnen, das sind Cafés, wo aber ganz viele Katzen mit ihm Raum sind und man diese streicheln usw.
    Oder was ich in der Schweiz vermisse, Bubble Tea Läden. Es gibt zwar einen, aber der ist lala.
    Ich glaube aber mir würde das nötige Know-How fehlen, als das ich sowas hinkriegen würde, selbst wenn ich genug Geld für sowas hätte. (Klar, man kann Leute das planen lassen, aber ich hätte Angst, dass ich Leute kriege, die mich dann voll abzocken wollen. )

  2. #22
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 671

    AW: woher weiß man, was man werden will....?

    och mist. ich hatte jetzt so einen langen text geschrieben und dann war er weg. *heul*

    irgendwie hatte sich statt dieser seite ein link geöffnet.

    ach ist das alles scheiße.



    zeitverschwendung alles. mein studium ruft, nächste woche matheklausur, dann eine andere super dringende sache, hab keine zeit, mir über sowas gedanken zu machen.

    die ganzen sachen, die ihr macht, kann ich garnicht machen und will es nicht.

    ich kann nichts kreatives machen und will das auch nicht und man kriegt kein geld damit, ich will irgendwas machen, womit man viel geld kriegt und nie kein geld hat und ich will diesen lockeren firlefanz nicht und diese einbilderei, dieses rumgefrage. ich denke, wir können froh sein, uns überhaupt so viel aussuichen zu können und ich bin froh, dass ich ein abi hab und mir bestimmte fragen überhaupt stellen kann und keine ausbildung machen muss oder sowas.

    naja, egal. irgendwie machen alle irgendwas, das geht schon. ich denke auch nicht, dass da so wesentliche unterschiede sind, in dem, was man macht, man macht es eben.

  3. #23
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 671

    AW: woher weiß man, was man werden will....?

    ein schönes Lied zu dem Thema ist

    Rainald Grebe: Das BIZ - YouTube

    Das BIZ aus "Global Fish" von Rainald Grebe.

    Hilft mir nicht weiter aber beschreibt die Lage, in der man so nach dem Abi und so weiter ist, ganz gut. Ich hatte das Gefühl mein Horizonth löst sich vom Boden ab, wie so diese runden Fliegezelte, die man im Kindergarten immer hat, mit den bunten "Kuchenstücken" etc.. Wusste absolut nicht, was ich tun soll, wollte kein FSJ machen wegen ein jahr umziehen müssen (und mir wurde davon abgeraten) und wusste nicht, was ich studieren sollte... Hachja...



    Ne, ich denke nicht gern über dieses Thema nach. Am ehesten sollte ich mir mal Gedanken machen, was ich nach meinem Bachelor mache, denn den zieh ich jetzt durch.

    Aber wenn ich mein Studium hab, dann hab ich ein breites Wissen (und von der Perspektive muss man das auch mal sehen!) was den inhalt des Studiums anbelangt und kann dann aus irgendeiner wissenschaftlichen Perspektive immernoch Mediensachen und sonstwas machen. Und ihr mit euren Studiengängen ja auch! Generell kann man, wenn man an der Uni ist, zu so viel Scheiß Veranstaltungen besuchen oder sich einfach nur die Texte ausdrucken für umme und so viel lernen einfach (oder archivieren...^^)

    Generell ist mein Problem, hört sich komisch an, aber ich hab ne geringe Frustrationstoleranz was neue Sachen angeht und ich hab immer den Gedanken oder das Gefühl je mehr ich etwas machen will, desto sinnloser ist es, es zu versuchen und desto beruhigter werde ich innerlich und desto weniger werde ich es anstreben, desto mehr Abstand nehme ich davon.

    Aber das hat sich auch geändert. zusammen damit, dass ich mich eher als "Mensch" wahrnehme und nicht als Geist oder, also allgemein meine Substanz fühle. Und früher bin ich immer so jähzornig geworden bei dem Gedanken, mensch, jetzt werd ich schonwieder benachteiligt und heute seh ich das garnicht mehr so. Ich hab einen Lebenslauf wie jemand, der schon immer redaktionelle Sachen machen wollte, eigentlich cool.

    ich denk mir, vieles hängt auch von der Wohnqualität ab, dass man sich an seinem Studien- Wohnort etc. wohlfühlt und dass das drumherum eben geht.

    Was ich eben erzählen wollte: Ich war in Berlin (und ich wollte schon immer dort hin, viele Jahre hing ein Stadtplan von Berlin in meinem Zimmer und ich bin sooo gerne dort, natürlich hab ich mich NICHT nach berlin beworben zum Studieren, sondern an sechs andere Unis und bin jetzt in einer, die echt doof ist, naja, aber es gibt hier auch coole Sachen...).
    Und dort hab ich einen Freund besucht, der aus seiner super tollen Wohnung wegziehen wollte ("ich will in Berlin wohnen, in einer Altbauwohnung das ist mein Traum, schon immer, also ziehe ich in eine Altbauwohnung" was er studieren/arbeiten will, weiß er nicht und es ist ihm wohl auch nicht wichtig, gerade hat er einen Job, der so lala ist) und ich hab das alles nicht verstanden, auch wenn ich es erst später nachvollzogen habe, was ich nicht verstanden habe: Nämlich, dass er irgendwie alles hat, was ich gerne hätte und nicht haben darf und trotzdem was anderes/noch mehr will (aber heute macht mich sowas nicht mehr sauer, ka, warum).
    Aber er sagte, als ich ihn so darauf angesprochen habe

    "Ich habe mir die Frage gestellt, wie möchte ich leben."

    (Er spricht immer sehr kompakt). Und das hat mir zu denken gegeben. Weil ich hab mich davor immer gefragt: Was kann ich tun? oder "Wie kann ich leben? So im Sinne von überleben und sich über Wasser halten.

    Muss man sich eben mal anders auch fragen... Jaja... genug hiervon für heute... Püh...
    Geändert von schnuppe (19.04.2012 um 21:53 Uhr)

  4. #24
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 9

    AW: woher weiß man, was man werden will....?

    hey mieze
    ich hab angefangen tagebuch zu schreiben
    vllt magst du meine einträge lesen und kommentieren
    vllt hilft es dir weiter, herauszufinden, was du gerne in deinem leben machen würdest

    wobei ich es sehr schade finde wenn du kurz vor abschluss dein studium schmeissen würdest, so kurz vor knapp, ich bin erst im 2. semester , ich hab nix zu verlieren, die klausuren im 1. semester hab ich auch alle versemmelt,weil ich kein bock hatte zu lernen, von daher fang ich sowieso wieder von ganz null an, während du schon so viel zeit und energie verwendet hast überhaupt so weit zu kommen, dieses halbe jahr wirst du auch noch schaffen, du bist ein starkes mädchen, du schaffst das !!!

    vllt. hilft es dir ein urlaubssemester zu nehmen um erst einmal einen klaren kopf zu bekommen und mit neuer energie und motivation an deine abschlussarbeit heranzugehen

    es ist wichtig, herauszufinden wofür du lebst

    Was bereitet dir Freude?

    Was erfüllt dich?

    Was könntest du dir vorstellen, jeden Tag zu machen, ohne mit Bauchschmerzen aufzustehen?

    Was gibt dir einen Sinn zum leben?

    Wofür lebst du?


    mein ADHS Coach hat mir gesagt, dass ich nicht darauf achten soll, ob man damit viel Geld verdient oder nicht, wichtig ist, erst einmal herauszufinden, was einem überhaupt Spaß macht, alles andere kommt von allein, man kann sich ja hinterher noch weiterbilden und qualifizeren und ne stufe höher steigen auf der karriereleiter

    ich bin momentan im umbruch, versuche mein komplettes denken zu verändern, weil ich merke, dass das leben was ich bis jetzt geführt habe, mir einfach keine freude mehr bereit, mein glanz in meinen augen verloren gegangen ist, es tut mir sehr gut mir die zeit zu nehmen um herauszufinden, was ich eigentlich im leben möchte, was mich mit freude erfüllt

    lebe ich doch nur einmal und das auch nur begrenzt, wenn ich glück habe komm ich auf meine durschschnittliche 80 lebensjahre, ich bin 24, habe davon fast ganze 5 jahre dafür verschwendet mich in die kaufmännische schiene zu schieben, obwohl ich leider jetzt feststellen muss, dass es mich nie wirklich intneressiert hat, sondern nur weil man mit bwl immer was machen kann, einen guten job haben kann später und karriere damit machen kann, bullshit, wenn man daran gar keine freude hat, wie kann man erfolgreich in etwas sein, was einem übelkeit verursacht und keinen spaß macht?

    ich wünsch dir alles alles gute und zuversicht, dass du alles, was du in deinem leben erreichen willst, auch schaffst!y
    lg bummlerin
    Geändert von bummlerin (19.04.2012 um 23:34 Uhr)

  5. #25
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 11

    AW: woher weiß man, was man werden will....?

    @schnuppe
    Naja, ich kann dafür nix anderes, ausser Zeichnen und wüsste auch nicht, was ich Sinnvolleres lernen könnte, wo man viel Geld verdient. (Naja Spass sollte es trotzdem machen, immerhin verbringt man fast den ganzen Tag mit Arbeit, wäre schrecklich, wenn man dann nur auf die Wochenenden hinlebt. Und das viele Geld bringt einem auch nichts, wenn man keine Zeit hat, um es zu nutzen...)
    Ob man viel Geld verdient oder nicht, hängt auch irgendwo damit zusammen, ob man zur passender Zeit am passenden Ort ist und das Passende macht.

  6. #26
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 671

    AW: woher weiß man, was man werden will....?

    Dir würde ich auch zu einem Urlaubssemester raten, Mieze!

    Ich denke mir, dass das alles nichts bringt. Jede Kombination von Wörtern gibt es schon irgendwo und es liest sie keiner, jedes Bild ist schonmal gemalt worden… Ich denke, das ist der falsche Ansatz wie man das betrachten sollte, aber ich wüsste auch keinen besseren. Ich erlahme so sehr bei dem Gedanken, zum Beispiel etwas zu schreiben. Wozu das ganze (und was überhaupt)?
    Ich kann aber inziwischen einige Zwecke aufzählen, warum solche kreativen Sachen auch eine Art gesellschaftliche Daseinsberechtigung haben. Also wozu sie da sind und nutzen. Da sind vor kurzem für mich noch wichtige Gründe dazugekommen. Wäre ich auch ansonsten wohl garnicht so drauf gekmmen oder hätte lange dafür gebraucht...

    Vor kurzem meinte ich, logischer denken zu können als vorher (vor eins, zwei Wochen) und habe damit geliebäugelt mich für einen Job im Rechentzentrum meiner Uni zu bewerben. Das würde mir so Spaß machen, hab ich gedacht, ich würde da jeden Tag strahlend und mit stolzgeschwellter Brust hingehen und mir wie der coolste Mensch auf Erden vorkommen.
    Ich weiß aber nicht, ob mir sowas tatsächlich Freude bereiten würde (es ist wie gesagt, eine irre Faszination für mich, hab auch schon so Kurse belegt an der Uni, aber alles wieder vergessen), oder, ob ich einfach das was ich gerade studiere oder das was ich kann, so popelig, ordinär, wichtigtuerisch, haschihuschi, belanglos und, ja- unnütz finde.
    Ist vielleicht egal, ich sollte es einfach mal ausprobieren. Vielleicht setz ich mich mal dazu. Mit der einen Mitarbeiterin versteh ich mich ein bisschen. Hab aber Angst, dass sie denkt, ich setz mich nur dazu, um dann einen Job dort zu kriegen und mich da irgendwie einzuschleimen und reinzumanövrieren. Hm. Ach alles komisch… Zu großer Sprung das.

    Sprachen. Na klasse. Wozu das ganze?

    In letzter Zeit bin ich schon toleranter geworden, aber es ist immernoch so ein Sich-Schütteln bei dem Gedanken… Anderen verübele ich das nicht! Jedoch hab ich mich sehr lange davon ferngehalten, solche „andere“ zu treffen. Aber bald wird es gehen. Es ist ja auch nie genau das gleiche...
    Kennt das jemand, das Problem?
    Ich find es schön, wie selbstbewusst ihr euch dazu bekennt und es als eure Stärke anseht, was ihr könnt und als eine gewisse Selbstverständlichkeit, diese tatsächlich einmal beruflich einbringen zu können…
    Geändert von schnuppe (20.04.2012 um 22:10 Uhr)

  7. #27
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 671

    AW: woher weiß man, was man werden will....?

    Ich habe mal für mich persönlich Dinge aufgeschrieben, die ich jetzt will. Ich bin irgendwie kein Mensch, der in die Zukunft denkt, weiß nicht, wie es euch geht?

    Es kann doch ganz sinnvoll sein, aufzuschreiben, was man will, worauf man gerade Lust hat…?

    Für mich selber, jetzt eine sehr persönliche Aufstellung, sieht das so aus:::

    Ich möchte gerne malwieder am Puls der Zeit sein. Ich hatte ein paar mal im Leben das Gefühl, dass dieses Pendel durch mich hindurchgeht, ich so eine Art Durchzogenheit gespürt habe, so eine knisternde, elektrisierende Spannung dabei, einfach dieses Gefühl, genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein und das richtige zu tun. Das will ich wieder spüren. Das sollte von Ort oder Zeit eigentlich unabhängig sein.

    Im Moment hab ich mich total ins Off katapultiert, das ist nie gut, man sollte sich von nichts fernhalten, naja, das ist auch schon so dogmatisch, egal.

    Ich will eigentlich in einer großen Stadt wohnen und mit angesagten Menschen angesagte Dinge tun. In den Büchern steht, dass die angesagten Menschen doch alle nicht so toll sind, aber das ist mir egal, ich will mir vom Kopf her nichts verbieten, das mein Bauch will.

    Ich will in einer großen Stadt wohnen. Es kämen im Moment nur ein paar für mich in Frage. Ich bin ein absoluter Großstadtmensch, denke ich. Wenn ich am richtigen Ort wohne, geht es mir schonmal sehr gut, weil ich dann jeden Tag Sachen sehe, die mich glücklich machen, ich brauche nur aus dem Haus zu gehen. Im Moment besteht für mich im Gegenteil der Grund, warum ich das Haus nicht verlasse.

    Ich will ganz oft, oder so oft es mir beliebt in Clubs gehen und die Nächte durchtanzen und dann im Morgengrauen nach Hause kommen und todmüde und super glücklich ins Bett fallen.

    Ich will viel Sex haben will intensiv die Freie Liebe pflegen, viele alte Sachen wieder machen und neue ausprobieren, meine Art, mich selbst und Frauen als Frauen/Menschen wahrzunehmen, hat sich super positiv verändert, generell ändert sich öfter mal einiges und es gibt viel zu tun und herauszufinden.

    Ich will Theater spielen, eigentlich auch richtig gerne Freestyle machen, aber ich kenn keinen, der das macht, Rap, in die Richtung, Poetry Slams mitmachen. All das wird demnächst gehen.

    In dem Ort, in dem ich wohne, geht das alles nicht.

    Ich will schöne Kleider tragen und eine schöne Frisur haben. Schöne Schuhe will ich auch.

    Irgendwann will ich auch neue Freunde haben, das vielleicht so irgendwie ziemlich zentral mit bei. Meine alten Freunde will ich auch wiedersehen.

    Und noch was, mit lustigen Leuten lustige Streiche machen und Menschen verwirren, das will ich auch. Viel Schabernack treiben…

    Vor allem mich nicht mehr aufregen, das will ich.

  8. #28
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 11

    AW: woher weiß man, was man werden will....?

    @schnuppe

    Vor Armut fürchtet sich wohl jeder, aber ist man mehr davon gefeilt, wenn man etwas erlernt, was angeblich erfolgsversprechend ist? Ich denke nicht, und wenn ich mich so umsehe, scheint es oftmals gar zufällig, ob es jemanden trifft oder nicht.

    Kreativität sehe ich keineswegs als sinnlos und gewiss ist noch nicht jedes Bild geschrieben oder jede Geschichte geschrieben worden. Oh glaub mir, gar viele Geschichten, die ich gerne lesen würden, gibt es nicht. Man denkt nur es gebe alles schon, wenn man nur im Mainstream herumschwirrt und irgendwie nicht weiter denkt.
    Klar, es gibt viele Menschen, die schreiben oder zeichnen usw., so ist es wohl schwer, da rein zu kommen. Aber andere Berufe machen auch viele und es gibt immer Menschen, die besser sind als man selbst.
    Ich denke man sollte, das tun was einem liegt. Was bringt es lustlos etwas zu tun, und sein Leben damit zu verbringen?
    Ehm, hab ich das richtig verstanden, du bist selber eher kreativ? Naja, das ist doch nicht so schlimm, nutze deine Fàhigkeiten. (Naja, nicht wie ich, der sich alles vornimmt, und nichts tut, weil alles aufschiebt... Ich glaube da wäre es auch egal, was mein Talent wäre...)

    Deine Wünsche verstehe ich durchaus, ich mag selber auch Städte, zu gleich aber, möchte ich nicht zu fern vor Freunden bleiben. Aber naja, wenn ich hier in der Schweiz sowieso keinen Job finde, vielleicht sollte ich dann ja doch nach Berlin oder so gehen. Da zieht es mich nämlich hin, ich finde Berlin irgendwie total toll. Ansonsten hab ich auch Interesse an Japan, aber ich weiss, das da oftmals die Arbeitsbedienungen eher hart sind. Aber so wie es aussieht, werd ich wohl so oder so Freelancer werde müssen, da man einfach nicht angestellt ist, als Illustrator... (Aber wenn ich meine Aufschieberei nicht überkomme, wird das schwer...)

    Schöne Kleider und Frisuren will ich auch, wobei ich eher in eine etwas abgedrehte Richtung gehen würde, aber auch da müsste ich erstmal abnehmen, sonst sieht es sowieso nicht gut aus, selbst wenn ich Kleidung finde, die mir geht...

    Wie dem auch sei, ich wünsch dir viel Glück dabei, dass deine Wünsche wahr mögen würden. Natürlich wünsch ich dies auch jedem anderen. Jeder sollte sein Leben so leben können, wie er möchte.

  9. #29
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 30

    AW: woher weiß man, was man werden will....?

    Hi Mieze,

    ich kann mich ChaosBine nur anschließen. Ich fühle mich mit meinen 48 Jahren noch voll in der Berufsfindungsphase und bin immer noch auf der Suche nach DEM Job, der mir für die Zukunft Spass macht und mich ausfüllt. Vor zwei Jahren habe ich gemerkt, dass ich ADHS habe, was dann auch von Ärzten diagnostiziert wurde. Seitdem setze ich mich intensiver mit dem Thema auseinander. Ich habe zwei Ausbildungen hinter mir, ein Studium mit Aufbaustudium und habe mich in einigen Branchen und Berufen erfolgreich als Quereinsteiger bewährt. In der Vergangenheit habe ich allerdings mindestens ebensoviel Ziele vorzeitig aufgegeben bzw. nicht realisiert.

    Lass deine beruflichen Wünsche nicht zu Deinem Lebensproblem werden. Es gibt Wichtigeres im Leben - deine Familie und Freunde oder deine Hobbies! Wer schafft es schon sein Hobby zum Beruf zu machen und daran auch noch Spass zu haben?

    Unsere Gesellschaft wandelt sich sehr stark. Es ist heute nicht mehr so, dass man einen Beruf lernt oder ein Studium absolviert um dann ein Leben lang in diesem Bereich tätig zu sein. Wichtig ist, dass Du dein Studium so schnell wie möglich abschließt. Wenn Du Dich nicht organisieren and am Ball bleiben kannst, suche Dir Unterstützung bei Freunden oder anderen Studenten.

    Allein ist es sehr schwer auf Dauer durchzukommen. Wenn Du aufgeben willst, denk immer dran, dass Du in Diesem Augeblick ganz unten bist. Steh wieder auf und schau nach vorne!

    Wenn Du den Abschluss in der Tasche hast, hast Du Dir und der ganzen Welt bewiesen, dass Du es drauf hast - trotz Handicap! Suche den Kontakt mit Freunden um herauszufinden wo Deine Stärken liegen und gehe die nächsten Schritte an. So wird der Weg zum Ziel, und nicht zum Lebensproblem.

  10. #30
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 671

    AW: woher weiß man, was man werden will....?

    Danke für eure Ratschläge!

    Ich werd mal über diese Fragen nachgrübeln, die sind ziemlich gut, da kommt man ganz schön in Antwortverlegenheit....

    @Cendre: Du hast schon recht. Man müsste eben sozusagen flexibel sein. Hachja... Wird schon...
    Wünsche dir auch viel Glück und dass du viele schöne Geschichten findest!

    @Netter Chaot: Warum ist es wichtig, sein Studium so schnell wie möglich abzuschließen? Ist es das? Von verschiedenen Leuten hab ich das auch schon gehört.
    Herrje...

    Naja. Aus dem selben Grund werd ich jetzt mal lernen für mein Studium.

Seite 3 von 4 Erste 1234 Letzte

Ähnliche Themen

  1. Woher weiß man, dass berühmte Personen ADS / ADHS hatten ?
    Von asterix im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
    Antworten: 24
    Letzter Beitrag: 11.03.2012, 22:30
  2. Woher Nebenwirkungen ?
    Von Ohjeeee im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
    Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 20.06.2011, 23:16
  3. Woher nun die Medikamente?
    Von Schessy84 im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
    Antworten: 27
    Letzter Beitrag: 11.11.2010, 22:25
  4. ADHS und beachtet werden resp nicht beachtet werden
    Von Alligator im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
    Antworten: 5
    Letzter Beitrag: 11.08.2010, 20:08
Thema: woher weiß man, was man werden will....? im Forum ADS ADHS Studium Beruf und Ausbildung bei ADHS bei Erwachsenen Forum
©2017 ADHS bei Erwachsenen Forum