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Diskutiere im Thema Wie war eure schulische Entwicklung? im Forum ADS ADHS Studium Beruf und Ausbildung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 11

    Wie war eure schulische Entwicklung?

    Hey ,

    mich würde mal interessieren, wie eure schulische Laufbahn so verlaufen ist. Hattet ihr Lernschwächen? Und wenn ja, sind die passend gefördert worden oder hat man euch einfach gesagt, dass ihr nicht die nötige Intelligenz mitbringt? Wie das euer Selbstbild geprägt hat.

    Und mich würde interessieren, ob und wie sich das mit der Zeit verändert hat. Ob mit oder ohne Medikamente und Therapie. Es kommt natürlich auch darauf an, ob ihr die Diagnose schon gestellt bekommen habt oder nicht. Wenn nicht, dann ist es auch interessant, wie man das unter einen Hut bekommen hat.

    Was ich mich persönlich oft frage ist, ob ich mich tatsächlich mehr anstrengen muss. Mir sagt man oft "du lernst echt viel", dabei empfinde ich das teilweise gar nicht so. Hat man sich also einfach angepasst, dass man mehr machen muss und empfindet das nicht so?

    Liebe Grüße =), bin interessiert.

  2. #2
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 281

    AW: Wie war eure schulische Entwicklung?

    Moin...wie was LERNEN ? never

    Ich habe meine Diagnose erst seit 1 1/2 Jahren

    Ich habe bereits in der Grundschule nur das gemacht was mir Spass bereitete...Musik, Sport, Deutsch habe ich nebenbei gelernt , konnte durch meine natürliche Begabung und gute Auffassungsgabe Alles so ohne zu lernen erledigen...Schulaufgaben habe ich wohl während meiner ganzen "Karriere" höchstens 10 Mal gemacht. (ungelogen)

    Mathe ging nur bis zu einer gewissen Grenze, ich bin bei den Erklärungen nie mitgekommen, hatte immer schlechte Zensuren.
    "Ich kapiere das nicht" unter Tränen ausgerufen, war wohl mein häufigster Hilferuf.

    Wenn sich dann jemand zu mir setzte um mir etwas zu erklären geriet ich in solchen Stress, dass gar nichts mehr ging, ich habe dann wieder geweint, und abgeschaltet.

    Trotzdem bekam ich eine Empfehlung für die Realschule.

    Toll, endlich was Neues, keine Pipi Kindersachen .doch bald kam wieder das Gleiche, es gab Dinge, die wollten nicht in meinen Schädel.
    Ich kam mit der Lernmethodik nicht klar.
    Ein paar Lieblingsfächer (Englisch , Französisch, Musik, Deutsch) wieder ohne zu lernen Top Noten

    Dann fing ich an, aus Langeweile nebenher zu malen, Blödsinn zu machen (klar wer der Klassenclown war ? )
    2 Mal die 8te Klasse , Rückstufung auf die Hauptschule, da war die Lehrerin in Englisch schlechter als ich, (ich hätte sie nicht verbessern sollen )
    Dafür war Mathe und alles Andere wieder durch mein inzwischen durch meine eigene Logik erlernte und begriffenen Dinge ohne Mühe machbar.

    Also Abschluss, und dann in die Lehre...
    Da fiel mir einiges sehr leicht, natürlich gab es auch die Lernfächer, in denen ich dann wieder versagte.
    Abgelenkt, schnell ermüdet, keine Konzentration.
    trotzdem habe ich mit guten Noten abgeschlossen (Theor: 2 Prakt: 2)
    Später mit 27 wollte ich dann noch meinen Techniker machen...leider kapierte ich die Mathe Sachen mangels Konzentration wieder erst Jahre später (ich gebe heute meiner Tochter Nachhilfe in Algebra ) Dadurch verpatzte ich Mathe und Physik...durchgefallen..einen 2. Anlauf schaffte ich nicht.

    Weil mein Arbeitsleben analog zum Schulleben stattfand (bis jetzt jeweils nach 13 Jahren Jobwechsel), äusserte meine Ärztin den ADHS Verdacht, der sich dann nach langen Tests bestätigte...nun weiss ich wenigstens warum es so lief wie es lief.

    Jetzt werde ich bald 49 und will eigentlich nochmal versuchen Meister oder Techniker nachzuholen.

    lg
    banjo

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 362

    AW: Wie war eure schulische Entwicklung?

    In der Grundschule war ich das typische verträumte und verpeilte ADS Kind.
    In den ersten zwei Klassen hatte ich eine sehr liebe Lehrerin, die sich auch noch um die einzelnen Kinder kümmerte, obwohl die Klasse mit 30 Kindern enorm groß war.
    Das Lesen lernen und Schreiben ist mir besonders schwer gefallen und irgendwann besuchte ich einen Legasthenie Kurs.
    Handarbeiten war damals mein Horrorfach. Mehrfach bin ich über meinem Handarbeitszeug eingeschlafen
    In der dritten und vierten Klasse hatte ich einen furchtbaren Lehrer, der meine Rechtschreibfehler vor der gesamten Klasse vorlas und mich alle auslachten. Während er anderen sonderpunkte gab, damit sie aufs Gymnasium konnten, ließ er mich mit nur wenig unterschied nicht so übertreten.
    Damals nahm ich dann an einer Aufnahmeprüfung teil. Ich lernte bis an meine Grenze und es flossen viele Tränen. Mathe war nicht mein Problem, aber dafür Grammatik. Aber ich schaffte es!
    Trotz der Empfehlung mich auf ein naturwissenschaftliches Gym zu schicken, musste ich auf ein Neusprachliches. Nur weil meine Schwester schon dort war und ich selbst durfte nicht mitreden.
    Französisch erste Fremdsprache, ich versagte total. Nur meine Deutschlehrerin war wirklich super. Sie empfahl mir viel zu lesen und gab mir tolle Bücher. Anfangs viel es mir sehr schwer aber irgendwann mutierte ich zu einem wahren Bücherwurm.
    Meine Rechtschreibung verbesserte sich dadurch dramatisch, ich kenne bis heute nicht die Regeln, aber weiß wie die Worte aussehen müssen.
    Ich wiederholte freiwillig die fünfte Klasse und durfte endlich auf ein math. naturwiisenschaftl.Gym. Ich musste kaum lernen, denn ich stellte fest wenn ich zuhörte und das dann in Bilder umsetzte, konnte ich mir fast alles merken.
    Nicht selten löste ich die Mathehausaufgaben meiner älteren Schwester.
    Dann kam in der siebten Klasse die zweite Fremdsprache dazu
    Französisch schon versagt, also blieb nur Latein. Was habe ich mich gequält! Es wollte einfach nicht in meinen Kopf.
    In der achten Klasse sitzengeblieben. Dann wollte ich nicht mehr. Es war ein richtiger Kampf dass ich auf die Realschule durfte.
    Ich wollte einfach mit meinen Freundinnen zusammen sein und nicht dauern zu Hause hocken und lernen.
    Mit der Realschule begann eine neue Freiheit. Ich musste kaum lernen um gute Noten zu schreiben. Und das obwohl ich nicht selten die Schule schwänzte und ein recht wildes Leben führte.
    Tja, die Freiheit blieb nicht ohne Folgen. Ich wurde schwanger und schwanger schrieb ich auch meine Abschlußprüfungen, die ich mit 2,0 bestand.
    Dann war ich für drei Monate erstmal mit einer Freundin in den USA.
    Nach meiner Rückkehr und der Geburt meines Sohnes begann ich bald mit der Ausbildung zur Erzieherin. Und wenn dieser Beruf nicht so vielseitig und abwechslungsreich wäre, dann bin ich sicher hätte ich diese lange Zeit nicht durchgehalten.
    Ich wechselte oft meine Arbeitsstellen und machte auch zwischenzeitlich eine Umschulung zur Mediendesignerin.
    Stellte aber bald fest, dass die Arbeit im Büro nichts auf dauer für mich ist und kehrte in die Pädagogik zurück.
    Ich arbeitete im Kinderheim und dann als Tages und Pflegemutter, nachdem meine Tochter geboren war.
    Nun wechsel ich schon wieder nach drei Jahren im Kindergarten zum Hort.
    Tja, und mit 42 habe ich nochmal meine Weiterbildung zur Lerntherapeutin gemacht.
    Meine Diagnose ADS habe ich erst seit 1,5Jahren. Aber geahnt habe ich es schon lange.
    Durch meine Kinder hatte ich viel darüber gelesen und da wurde es mir klar woher sie es haben.
    LG
    Lillemoor

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 50
    Forum-Beiträge: 29

    AW: Wie war eure schulische Entwicklung?

    verträumt in der Grundschule

    fürchterliche Handschrift, Rechtschreibung erbärmlich

    Hauptschule, naja, ging so, Rechtschreibung war immer
    noch schlimm, Sprachen sind sehr schwer für mich

    dann Ausbildung zum Industriekaufmann, da habe
    ich meine Liebe zur Buchführung entdeckt
    Abschluss mit gut, mündlich sehr gut

    Weiterbildung zum Bilanzbuchhalter, Abschluss
    befriedigend, hatte aber nie Lust zum lernen

    Weiterbildung zum Bilanzbuchhalter-International
    nie abgeschlossen, schaffe es einfach nicht mehr
    gescheit zu lernen, mich zu konzentrieren, obwohl
    ich es eigentlich gut verstehen, mmmh

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 41

    AW: Wie war eure schulische Entwicklung?

    [QUOTE=banjoman;221385]Moin...wie was LERNEN ? never

    Da musste ich eben ein bisschen lachen =)

    Bei mir fing alles ganz gut an, hab mich voll auf die Schule gefreut. Mit den Hausuafgaben hab ichs allerdings so gehalten wie banjoman, da hatte ich auch an manchem Morgen Bauchschmerzen und Übelkeit, war mir immer extrem unangenehm und dann hab ich die noch schnell von wem abgeschrieben oder nebenher gemacht. Probleme hatte ich keine (außer den Anmerkungen mit den nicht gemachten Hausaufgaben in so manchem Zeugnis), hab trotzdem ne Gymnasialempfehlung bekommen.

    Trotzdem erstmal in die Realschule, wollten es schließlich nicht übertreiben . Da hab ich dann genauso wenig gelernt wie davor, Hausaufgaben hab ich eher mal in Ausnahmefällen zuhause und selbst gemacht. Das lief solange mehr oder minder problemlos bis in der 7. Klasse Französisch dazu kam (Panik!) und in der 8. dann Mathe anspruchsvoller und der Lehrer fieser wurde (Heul). Kann mich sehr gut an so manche Situation erinnern, wo der Fiesling mich, obwohl ich es ausdrücklich nicht verstanden hatte, an die Tafel holte und ich mich mal wieder fühlte wie der größte Vollidiot.

    Da hatte ich auch zum ersten Mal Nachhilfe, irgendwie hat das trotzdem nicht geklappt. Lag an meiner Faulheit gepaart mit dem schlechten Gewissen vor jeder Arbeit, schonw ieder nicht gelernt zu haben und auch schon wieder die Hausaufgaben nicht gemacht zu haben.

    Den Abschluss hab ich trotzdem geschafft und was macht la chica wenn sie nicht weiß wohin der Weg sie führt? Richtig! Erstmal Abi :/

    Da gings dann gleich mal fett mit Mathe, Bio, Physik und Chemie als absolute Todesfächer weiter. Spanisch war als neue Sprache auch mit Lernen verbunden also eher auch nicht sooo. Da war ich schon ab der ersten Stunde so frustriert dass ich mich gar nicht erst drauf eingelassen ahb. Ohne Lernen ging da nichts und weil ich im Unterricht schon nichts gerafft habt waren Hausaufgaben natürlich auch passé. So wie in den meisten übrigen Fächern übrigens auch. Englisch, Deutsch, Geschichte und Pädagogik waren kein Problem, für Pädagogik hab ichs ogar gelernt, das fand ich interessant. Trotzdem erstmal schön durch die 11 gerasselt also nochmal von vorne.

    Dieses Mal liefs mit Spanisch besser, die Hassfächer blieben. In Sprt war ich dieses Jahr in nem unangenehmen Kurs, deshalb hab ich das auch erstmal vermieden. Das ist überhaupt immer ein beliebtes Muster gewesen, unangenehme Dinge hab ich so lange wie möglich ignoriert, auf die lange Bank geschoben. Bis sie mich eingeholt haben, zum Beispiel in Form einer erbosten Sportlehrerin die mich im Treppenhaus abfing.

    Abi hat trotzdem geklappt, erstaunlich mit wie wenig Lernaufwand.

    Mittlerweile studiere ich Hotelmanagement, Bis letztes Jahr lief alles gut, Fächer die mich intressierten, geregelte Abläufe und Stundenpläne, Klausuren, dann und wann mal ne Präsentation und ne Abschlussprüfung. Wunderbar.

    Das letzte Jahr studiere ich in England and here is where the trouble starts.

    Augenmerk liegt hier auf eigenständiger Arbeit, das heißt schön zuhause Paper schreiben, die dann die Note des jeweiligen Kurses bestimmen. Ich kann schlicht und ergreifend nicht 4 Wochen vor Abgabe hinsitzen und einfach mal anfangen, Es geht, wenn überhaupt, nur unter Zeitdruck, enormem Zeitdruck. Ich soll in gut ner Woche auch meine Bachelorarbeit die 10.000 Wörter umfassen soll einreichen. Und wieviele Wörter hab ich bisher? 0.

    Das ist nicht lustig, ich kenne das ja, auh auf Klausuren hab ich eher zeitnah gelernt. Aber da hatte ich ne Struktur, da wusste ich genau, das und das und das musst du lernen, dann klappt das.

    Hier schieb ich und cshieb und schieb und mach mir so viele Sorgen dass ich nicht mehr klar denken kann. Ich hab mich auch ganz oft hingesetzt und wolltea nfangen und dann fing der Nachbar an, Musik zu hören oder ich wollte nur mal eben Facebook checken oder ich hab ne sms bekommen oder oder oder.

    Oder, wenn ich angefangen habe konnte ich mich ganz schlecht in ein Thema reinlesen, musste alles immer und immer wieder nachlesen, ohne hinterher zu wissen, um was es ging.

    Bei mir wurde noch nichts diagnostiziert, Ich bin heute durch Zufall auf das Thema ADHS getsoßen und hab aus Interesse einen Onlinetest gemacht, der sagte aus, dass die Wahrscheinlichkeit, dass ich auch betroffen bin hoch ist. Gleich noch 2 andere gemacht, Selbes Ergebnis.

    Ich werde jetzt nen Beratungstermin mit der Studienberatung vereinbaren und dann mal sehen.

    Viele Grüße!

  6. #6
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 277

    AW: Wie war eure schulische Entwicklung?

    Bis in die siebte Klasse konnte ich gar nicht lernen, ich habe immer einen Tag vor der Prüfung angefangen zu pauken und hatte immer Noten zwischen 3 und 5, einige Fächer auch 2. Danach habe ich mal eine Note frisiert was rauskam und ich die Wahl bekommen habe - bessere Noten oder Hauptschule. In der achten Klasse hatte ich fast überall 1er und 2er, habe auch etwas früher angefangen zu lernen. Leider knickte das in der 9.2 wieder ein. In der 10. habe ich dann wieder gas gegeben, da ich danach nee Ausbildung machen wollte. Nach der Ausbildung habe ich die Oberstufe nachgeholt und hatte fast immer 1er und 2er, ein paar 3er. Meine schlechteste Note war eine einmalige 5+, hat mich schon ziemlich mitgenommen. Aber das war die beste Zeit in meinem Leben.

  7. #7
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 28
    Forum-Beiträge: 98

    AW: Wie war eure schulische Entwicklung?

    -grundschule - 3 jahre (1klasse übersprungen)
    -gymnasium - zu oft blau gemacht.. langeweile.. desinteresse.. nie gelernt
    -real- dito
    -hauptschule - kleine verbrecher karriere, alle enttäuscht.. da hat es klick gemacht
    -haupt - klassenbester
    -berufsschule - chemie bereich.. langeweile, desinteresse.. trotzdem durch gezogen (war krass... für die ausbildung wird eigt. fachabi benötigt bzw. sehr guter real)
    -millität - laaaangweilig, obwohl, spannende zeit muss man(n) mal mitgemacht haben!, empfehle ich aber niemanden!!!!
    -chemiefacharbeitet - giftmischer karriere... 1std arbeiten 7 std gammeln, ich hätte mich da aus langeweile fast selbst kaputt gemacht fazit: gekündigt
    -1 1/2 monate arbeitslos - urlaub gemacht, schlechtes gewissen... weil..ja halt arbeitslos.. da habe ich mich so richtig mies gefühlt
    -praktikum zum kfz mechatroniker - omg, war das langweilig.. - abgebrochen
    -praktikum im krankenhaus - ich habe mir das anders vorgestellt, doofe krankenschwestern, vertragen es nicht wenn man ihnen die stirn bietet und ihre autorität untermauert.. sie sprach bzw. mundtot macht
    -maschinenführer - dito langweilig, schlecht bezahlt... (über zeitarbeit), gekündigt
    -ausbildung zwei elektroniker für betriebstechnik - langweilig... und jetzt kommts, bin wegen meinen leuten,freundin etc. zum arzt gelaufen, ads, medis.. jetzt ist interesse da

    zukünftig werde ich meinen elektrotechniker machen, mich reizt die erforschung von .. usw.

    fazit, noch nie gelernt, interessantes leben geführt..
    ich bin 22

  8. #8
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 281

    AW: Wie war eure schulische Entwicklung?

    wow .. ich dachte Du wärst älter, der Lebenslauf ist ja schon voller als meiner

    Krass ist, ich weiss im Augenblick gar nicht was ich machen soll, das soll ja mein "letzter" Job werden

    Habe so viele Interessen und bin auch in vielen Sachen einfach gut.

    Leider zusätzlich noch Bandscheiben Probleme..muss halt immer aufpassen, dass ich mich nicht falsch bücke, hebe usw.

    Beim letzten Job dachte ich , ach du lieber Himmel, das sollste jetzt noch 20 jahre machen ??..keine Chance . Weg da..

    vllt. bekomme ich ja hier irgendwo noch gute Tips


    @ chiquitita .. i have to declare my taxes until end of may..make an educated guess if i even have started :lol:
    i cannot find the bloody papers

    Grüsse
    banjo
    Geändert von banjoman (15.04.2012 um 20:10 Uhr)

  9. #9
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 41

    AW: Wie war eure schulische Entwicklung?

    Haha

    Ein bisschen beruhigend aber auch nur ein bisschen, bis Ende Mai, da haste doch noch massig Zeit

    Ich find es allerdings schon hilfreich für mein Selbstwertgefühl, dass das Chaos in mir und um mich herum vielleicht nicht komplett meiner Faulheit/ Doofheit zuzuschreiben ist =)

  10. #10
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 73

    AW: Wie war eure schulische Entwicklung?

    Mal sehen, was mir noch einfällt

    In der ersten Klasse wollte mich die Deutschlehrerin zurückstufen, bei Handschrift und Rechtschreibung ging nicht viel
    Meine Mutter hat mich Nachmittags gezwungen, geschwungene Bögen auf Papier zu malen, es war grauenhaft.

    Meistens hab ich in der Grundschule wohl geträumt. Ich erinnere mich daran, dass ich mal übersehen habe, dass die Pause vorbei war und einfach weitergespielt habe. Es war mir unendlich peinlich, als ich es irgendwann gemerkt habe.

    In der fünften Klasse hatte ich mehrere Wutausbrüche gegenüber meinen Lehrerinnen. Ich wurde gehänselt und hatte große Angst vor der Schule. In Deutsch und Ordnung hatte ich eine 5, sonst vor allem vieren.

    Etwa in der 7. Klasse hatte ich eine ausgewachsene soziale Phobie, versteckte mich in der Pause auf den Schulhöfen, war häufig blockiert.

    Irgendwann habe ich entdeckt, dass ich den Zustand Dissoziation bewusst einsetzten konnte. Wenn ich an die Tafel musste, bin ich wie in einen Nebel eingetreten und konnte frei Sprechen (unter Verzicht auf die Intuition, das ist ein riesiger Nachteil dabei)

    Bis zur Zehnten Klasse habe ich mich in Mathe soweit verbessert, dass ich nach der 10. auf ein Gymnasium gehen konnte. Allerdings hat sich meine Konzentrationsfähigkeit dort eher wieder verschlechtert, ich habe mich tödlich gelangweilt, worde gemobbt, habe die Nerven verloren und rumgeschrien.

    Abi geschafft, mit Ach und Krach.

    Klasse 1-13: Keine einzige Eins im Zeugnis gehabt, nicht einmal in Musik.

    Jetzt, mit 44, besuche ich Abends eine Erzieherschule und siehe da: Ich kann mich die Hälfte der Zeit konzentrieren! Und im letzten Zeugnis nur Einsen!

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