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Diskutiere im Thema Ständig verpeilt / kognitive Störungen im Forum ADS ADHS Studium Beruf und Ausbildung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #11
    Ehem. Mitglied

    Gast

    AW: Ständig verpeilt / kognitive Störungen

    ich habe aber auch gelernt, dass es ein lösbares Problem ist.
    ??!?! wie bitte?

    wie gehn denn Lösungen? Was konntest du für dich lösen und wie?

    das wäre ja ein wunder...
    ich mein, ich kenne nur "irgendwie durchwurschteln".... , versuchen, in Bereichen aktiv zu sein, wo sowieso alle n bisschen verpeilt sind und es nicht ganz so auffällt...

    Geld oder To - do : da bin ich auch super im rechnen und Listen erstellen... aber bei der Umsetzung haperts....

    Und welcher Schritt 1 ist geklärt?! dass man weiß dass man ein problem hat? das hab ich ja jetzt Jahrelang gemerkt und aus allen Ecken gehört..... ist längst kein Geheimnis mehr. Nur denken viele immer noch sie könnten all diese Dinge irgendwie erwarten, dass ich die adäquat bringe wie jeder andere auch und einfach nicht will oder einfach nen Knopf drücken kann, als würde ich das mit böser Absicht machen.
    Klar hilft es auch, wenn Leute einen mal ankacken und klare Ansagen machen. (meine Eltern haben es z.B. nie geschafft, konsequent zu sein.) Das nervt erstmal aber verändert einen letztendlich positiv. Aber manchmal nervt es einfach nur, wenn Leute nicht nachvollziehen können, was so in meinem Kopf vor sich geht. Und wie man damit lebt.

    naja, ich will nicht rumheulen...
    aber mich würde interessieren ob es Leute gibt, die es trotzdem geschafft haben, ihre Ziele zu erreichen und woran das dann lag. Und ob sich das bei manchen im Laufe der Zeit wieder gelegt hat...


  2. #12
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257

    AW: Ständig verpeilt / kognitive Störungen



    wie gehn denn Lösungen? Was konntest du für dich lösen und wie?
    Ich bin am Lösen.
    Schritt eins ist kapieren dass man ein Problem hat - hab ich jahrelang nicht.
    Schritt zwei ist Ärztliche Hilfe.

    Mit hat der Arzt MPH verpasst, das ist der Pflug für Schritt drei, eine Therapie.

    Ich bin im Moment recht optimistisch das es am Ende auch eine Ernte gibt. Keine "Heilung" aber Methoden, das Chaos einigermaßen zu bändigen.

    ich mein, ich kenne nur "irgendwie durchwurschteln".... , versuchen, in Bereichen aktiv zu sein, wo sowieso alle n bisschen verpeilt sind und es nicht ganz so auffällt...
    Das hab ich jahrelang auch gemacht ...

    Geld oder To - do : da bin ich auch super im rechnen und Listen erstellen... aber bei der Umsetzung haperts....
    Jepp. Bei mir auch immer wieder. Aber es wird besser.

    Und welcher Schritt 1 ist geklärt?! dass man weiß dass man ein problem hat? das hab ich ja jetzt Jahrelang gemerkt und aus allen Ecken gehört..... ist längst kein Geheimnis mehr. Nur denken viele immer noch sie könnten all diese Dinge irgendwie erwarten, dass ich die adäquat bringe wie jeder andere auch und einfach nicht will oder einfach nen Knopf drücken kann, als würde ich das mit böser Absicht machen.
    Klar hilft es auch, wenn Leute einen mal ankacken und klare Ansagen machen. (meine Eltern haben es z.B. nie geschafft, konsequent zu sein.) Das nervt erstmal aber verändert einen letztendlich positiv. Aber manchmal nervt es einfach nur, wenn Leute nicht nachvollziehen können, was so in meinem Kopf vor sich geht. Und wie man damit lebt.
    Ja. Also, ich hab jahrelang irgendwie selber geglaubt, ich müsse mich nur zusammenreißen, ich sei mein eigenes Problem ... ich hab ja selber nicht gewusst, was im Kopf vorgeht, was bei mir anders läuft ... seit ich weiß wie das Problem genau aussieht verstehe ich mich selber besser und kann Lösungen suchen und - ganz wichtig - Hilfe gezielt suchen und annehmen.


  3. #13
    Ehem. Mitglied

    Gast

    AW: Ständig verpeilt / kognitive Störungen

    @Wildfang, danke dir!

    das was du schreibst stimmt, ich denke mittlerweile auch so drüber.

    war, als ich den beitrag verfasst habe, anscheinend wieder mitten in einer meiner krisen

    ich nehme jetzt auch mph (bzw höchstwahrscheilnich derzeit noch mit placebo-anteil, aber spätestens in 5 wochen gehts dann richtig los) und geh wieder öfter zu meiner coacherin (geht da gerade um realistische zielsetzung, alltags-orga usw. also genau meine themen)..

    hab zwar immer noch und ständig wieder irgendwelche schweinehunde, die mir das leben schwer machen aber es wird besser, auch finanziell blicke ich endlich wieder durch. habe auch diverse freizeitaktivitäten wie ehrenamt zum großen teil runtergeschraubt, sodass auch schule und erholung wieder besser funktionieren.

    man muss eben auch mal die fortschritte sehen und dafür dankbar sein und sich daran erfreuen.
    und nicht aufgeben oder leugnen, dann wird es tatsächlich besser.

  4. #14
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 34

    AW: Ständig verpeilt / kognitive Störungen

    AAAh,
    das ist as hättest du einen Bericht von mir heute verfasst. Es geht einach nur drunter und drüber.
    Behindert ? das trifft es ganz gut,, es geht einfach nicht, aber das schlimme ist ja, daß man es weiß. Immerhin hast du deine Diagnose, ich hab meine immer noch nicht. Ich hatte Sep. einen termin in Aachen, aber den musste ich absagen weil ich nicht in Deutschland war... werde es mal in Münster versuchen, hab ja ein Semesterticket ...
    und weiter laüft die Endlosschleife und das Freunde per mail tyranisien muss man es ja schon fast nennen wenn ich "gesprächig" werde... und morgen tut mir alles leid und ich fühle mich furchtbar...

    lieber gruß und viel Erfolg !

  5. #15
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 33
    Forum-Beiträge: 43

    AW: Ständig verpeilt / kognitive Störungen

    omg, das macht mir ja fast angst. du sprichst mir total aus der seele!! ich halte an einer der realschulen, die ich besucht habe, bis heute den rekord an fehltagen und ich bin da immerhin 1999 rausgeflogen. habe ganze zwei schuljahre durchgehalten. das erste halbjahr jahrgangsbeste, im zweiten fünf fünfen wegen null-bock-phase und angst vor dem jahreszeugnis, dass ich die leistung nicht halten kann. dann wiederholt und noch mehr fünfen, obwohl ich im unterricht immer alles wusste. :/

    und die tatsache, dass so viele von euch das auch kennen, beängstigt mich sehr. gibt es denn keine möglichkeit, durch eine (oder mehrere) entsprechende therapien u./o. evtl. mithilfe von medikamenten, ein einigermaßen "normales" leben zu führen?? oder zumindest ein leben, auf das man einigermaßen stolz sein kann?? ich würde wirklich sehr gerne mein leben endlich in den griff bekommen und was aus mir machen. ich wollte immer wissenschaftlerin werden und psychologie und philosophie studieren. *seufz*

    es muss doch eine art schalter im hirn geben, den man auf irgendeine art und weise umlegen kann u das hirn funktioniert "normal"?? also wenn ich es jemals schaffen sollte, wissenschaftlerin zu werden, werde ich danach forschen!

    bis dahin euch allen alles gute.

    lg

  6. #16
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 25

    AW: Ständig verpeilt / kognitive Störungen

    Hey,

    hab grad im vorbeilesen deinen Text gelesen, und kann dir da sehr genau nachempfinden.
    Es tut weh, wenn du versuchst es besser zu machen und dabei immer wieder an deine Grenzen zu gehen, und es egal wie sehr du es versuchst und es versuchen wilst und wieder und wieder versuchen willst es einfach nicht schaffst. Meistens gibst du dir selbst die Schuld, machst dich dewegen fertig und denkst dir nur noch- was hab ich denn falsch gemacht- warum krieg ich im Gegensatz zu allen anderen nicht die Kurve?

    Aber der Fehler liegt gar nicht darin, dass du nicht willst. Auch wenn du oft zu hören kriegst, dass du gar nicht den Willen hast, etwas zu schaffen- Du hast den Willen wahrscheinlich noch viel viel mehr, als alle zusammen. Der Druck und die Verzweiflung machen dir dazu noch die Hölle heiss.

    Aber in dem Moment kann dir nur noch eins helfen, und zwar dass auch andere verstehen müssen, dass sie auch Fehler von deiner Seite akzeptieren müssen und auch darauf Rücksicht nehmen müssen. Bei Adhs heisst es oft, man nimmt die Krankheit als entschuldigung fürs nicht wollen, oder als Ausrede. Dabei ist eigentlich nicht der Fehler bei Dir- sondern die Engstirnigkeit anderer, zu verstehen, dass du nicht beeinflussen kannst dass du eben anders bist. Es heisst oft- du kannst ja, aber du willst ja nicht..... ich würde mal eher sagen andere wollen nicht kapieren dass du 1000 mal versuchst aber weder das Versuchen,das Verzweifeln und den so dringenden Wunsch es endlich gepackt zu haben-nichts von dem wird irgendwo mitbeachtet.

    Funktionieren können Maschinen, aber du bist ein Mensch. Und du darfst Fehler haben. Egal wie viele.
    Wer das nicht kapieren kann- der braucht den Schalter im Hirn. Drück dir mal fest die Daumen dass alles gut wird!

    Ente

  7. #17
    Ehem. Mitglied

    Gast

    AW: Ständig verpeilt / kognitive Störungen

    hey ente01 danke für deinen Beitrag!!! du hast das schön formuliert...


    @khitana


    tja willkommen im club....

    ich hatte gestern wieder nen hübsches Briefchen vom Bafög- Amt im Haus, darf die Hälfte eines Monats-Bafögs (244 Euro) zurückzahlen, und das ist nur für den Zeitraum bis Anfang November,....
    weil ich ein paar mal Unterricht verpeilt hab...
    (also zu lange mit sinnlosem Zeug aufgehalten, deshalb zu spät, oder mal verpennt, oder paar Min. vorm Klassenzimmer gestanden und nich mehr reingetraut und wieder gegangen, oder auf irgendeine andere Art vom Chaos verhindert...)
    total sinnlos. Jetzt kann ich wieder ständig arbeiten rennen um das abzubezahlen, hab außerdem Schulden bei der Schule weil ich was hab Rückbuchen lassen vom Schulgeld, da ich anders nich hinkam, und werde durch das viele Arbeiten wieder ab und zu Schule schleifen lassen... manohman

    die verbauen mir durch diese Kack Geld scheiße wieder mein Abi... dieses Jahr krieg ich schon viel besser auf die Reihe als die letzten beiden und ich geb mir echt Mühe...
    naja
    hilft ja nix hier in Selbstmitleid zu schwimmen.... da muss eben jeder durch und wenn ich Geld vom Staat haben will darf ich eben nie, nie und nimmer fehlen. da interessiert keinen dass ich gute Noten hab und als eine der wenigen richtig aktiv am Unterricht beteiligt bin (zumindest wenn er halbwegs spannend ist) und auch Dinge hinterfrage und mich damit auseinandersetze.

    ich bezweifle auch, jemals studieren zu dürfen...

    ich glaub langsam nicht mehr an die Verbindung zwischen mir und diesem Abge****ten System, wo jeder nach Schema F funktionieren muss, ansonsten fällt er durchs Raster und kann eben hartzen gehn.



    naja mein Plan B ist Straßenmusikerin...

    Therapie kannst du versuchen, Ritalin auch (ist gerade auch mein next try, etwas Hoffnung setz ich da noch rein, aber Medikation ist eben nicht alles), Verhaltenstherapie hatte ich auch abgebrochen und meine Coacherin hat tüchtig mit mir zu tun aber ich bin da noch dran.
    und ich merk, dass einige Dinge schon besser klappen als noch vor 2-3 Jahren... man muss auch die Fortschritte sehen! es geht langsam voran aber es geht... denk ich.. voran. Mit Rückschlägen und man muss akzeptieren, dass man eben anders funktioniert und seine Niesche finden in der man aufblühen kann. Ich wünsche uns allen, dass jeder seine Niesche findet und nicht die Lüge glaubt er müsste etwas sein was er nicht sein kann.

  8. #18
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 33
    Forum-Beiträge: 43

    AW: Ständig verpeilt / kognitive Störungen

    @syl verado

    na suuuuper! da wären wir wieder beim thema "teufelskreis" angelangt.. hast du dich denn mal erkundigt, ob es sondergenehmigungen für chronisch kranke gibt? cih mein, an sich ist ads ja auch nichts anderes als eine chronische, nicht heilbare krankheit?!?!

    in diesem suuuuper system *hust* gibt es doch sonst auch für jeden, d e r s i c h a u s k e n n t (und am besten noch vitamin-b und geld en masse hat), ein schlupfloch. vielleicht weiß hier im forum jemand was??

    hahaha @straßenmusikerin.. bin dabei, falls meine pläne auch wieder scheitern sollten. gibt nur ein problem: ich kann keine noten lesen - spiele nach gehör.

    tja, mit der vt und med. wird's bei mir wohl noch etwas länger dauern, da mein hausarzt daran festhält, ich wäre überbegabt und hätte einfach ein sch...önes *hust* leben hinter mir, mit fehlender unterstützung - egal aus welcher richtung. hachja.. vor ein paar tagen war ich noch total euphorisch und zuversichtlich, als ich dieses forum entdeckte und e n d l i c h leute gefunden habe, die mich verstehen, die mir aus der seele sprechen und nach meinem termin beim ha heute, tja.. kannst es dir wahrscheinlich denken..

    was würde ich dafür geben, stinknormal, am besten noch saudämlich und einfach nur durchschnittlich zu sein! will doch nur ein ganz normales leben führen können, mit normalen höhen und tiefen, normalen gefühlen, normalem denken... ach, du weißt schon...

  9. #19
    Ehem. Mitglied

    Gast

    AW: Ständig verpeilt / kognitive Störungen

    @kithana ich kann auch nich nach noten spielen.. nur nach gehör, das aber ziemlich gut... wenn ich lieder abrufe treff ich sogar die richtige tonhöhe oder kann in sekundenschnelle neue akkorde in anderen tonhöhen für ein lied suchen.

    mh... hochbegabt bin ich leider nich (beim IQ test kam 118 raus) und ganz ehrlich, saudumm und durchschnittlich komm ich mir oft genug vor!
    aber dann nur weil ich nie die leistung erziele, die mein potential hergeben könnte, wenn der peilo-filter nich wäre...

    tja. ich kann momentan gar nich mehr pennen wegen den geldsorgen und dem ganzen mist und hab mir auch mal wieder nen neuen job gesucht weil die alten zu langweilig sind und mh ich verpenne einfach dann ab und an weil mein körper schlaf nachholen muss und darf dann immer mehr geld zurückzahlen usw.
    hab langsam echt kein bock mehr auf dieses asoziale system....
    ich mein andere tun den lieben langen tag nix obwohl sie könnten und kriegen ihr geld und wenn man sein abi nachholt, gute noten hat, super mitmacht und sich aktiv beteiligt (hab in bio neulich soviel mit fragen genervt, weil ich das richtig durchschauen wollte, dass der lehrer mir irgendwann ne 1 eingeschrieben hat ), die schule locker auf die reihe kriegt, (naja bis auf die fächer die echt laaahm sind, oder aufgaben die mir einfach nich passen oder zu blöd sind, ich hoffe aber dass ich das mit ritalin immer besser in den griff krieg) nebenbei noch jobs hat und ehrenamtlich arbeitet, aber dann ein paar mal verpennt, darf man hunderte euro an dieses verkackte bafög amt zahlen.

    das ist doch ne bodenlose frechheit!

    durch diese geldsorgen (hab jetzt noch 10 euro bis zu rest des monats, naja selber schuld wa) kann man dann wiederum nich pennen und verpennt wiederum.... )


    aber trotzdem. weiterkämpfen. nicht aufgeben. irgendwann blickt man zurück und denkt so, naja ADHS UND pubertät/junges erwachsenen-alter - ist ja logo dass da nix normal läuft. letzteres ist ja alleine schon bei den meisten so gekennzeichnet, dass vieles nicht so läuft wie es soll, man bestimmte dinge einfach noch nicht auf die reihe kriegt, etwas ziellos ist, erste krasse enttäuschungen erlebt und sich irgendwann mit ende 20 denkt wieso hab ich eigentlich so ein scheiß drama draus gemacht und im nachhinein alles gar nicht so schlimm findet.

    aber dieses adhs ding zusätzlich ist natürlich n zacken krasser....

    und du hast recht das können viele nicht nachvollziehen.
    ich sag nur "reiß dich halt mal zusammen"



    äh

    ich finds auch toll, hier gleichgesinnte zu treffen! das ist ein schönes gefühl, nicht allein zu sein.

    nur: Wie gehts denn jetzt weiter? wie gehts anders? was geht überhaupt?

    einfach wegreden?? (bringt nix!)

    damit arrangieren? (ich glaube das isses, und es nervt, und es funktioniert nicht, aber man lernt sich dabei besser kennen und irgendwie kommt man trotzdem durchs leben und findet seine nischen zum unterkommen und wohlfühlen... und man hat ja wie gesagt auch anderen einiges voraus... sensibilität, empathie, fantasie, kreativität, unterhaltungswert, drama ^^)

    und man hat sein leben lang zeit irgendwie damit klarzukommen.

    aber ich Muss und Will nicht mit diesem scheiß system klarkommen.. ich will mich nicht integrieren und ich kann es auch gar nicht.
    ich bin keine tolle perfekte business frau und werde auch nie eine sein. basta.
    und ich lasse mir nicht länger einreden dass ich scheiße bin, nur weil ich manche dinge anders mache und in irgendeine norm nicht passe.
    und irgendwann werde ich angekommen sein. ha. mach deinen langweiligen kapitalistischen und unfairen mist doch ohne mich, liebe gesellschaft.

  10. #20
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 59
    Forum-Beiträge: 141

    AW: Ständig verpeilt / kognitive Störungen

    Hallo Syl Verado,

    Ich kann dir alles gut nachempfinden.

    Ja, auch wenn ich weiß, daß dieses ständig verpeilt sein ein Problem für mich darstellt und ich ebenfalls seit nun mehr 20 Jahren eine ToDo Liste führe, so habe ich es bisher noch nicht geschafft das Ganze so anzugehen, daß es für mich akzeptabel ist.
    Ich habe bisher ebenfalls keine einigermaßen vernünftige Lösungen gefunden.

    Ständig schiebe ich Dinge vor mir her, finde keinen Antrieb und wenn bekomme ich häufig Dinge erst "auf den letzten Drücker" geregelt. Häufig kommt in mir das Gefühl auf "am Limit" zu laufen.

    Gut - mittlerweile hab ich eingesehen bzw einsehen müssen, daß ich mir persönlich zu hohe Ziele setze. Ich weiß auch, daß ein Teil meines Frustes daher rührt immer wieder an meine Grenzen zu stoßen, aber ich weiss nicht wie ich es abstellen kann.
    Zu versuchen "das maximale herauszuholen". "Keine Fehler zulassen" sind zwei meiner Leitssätze.

    Ohne meine Familie - die ich zum Teil als Choach missbrauche - und ohne Medikamente bekomme ich zur Zeit überhaupt nichts mehr geregelt.

    Ich empfinde das als sehr schlimm und es macht mich wahnsinnig traurig.

    Alles Liebe
    Karla
    .

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