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  1. #1
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 30

    Hilferuf: BaföG+Studium+ADHS :bibber:

    Hab die wesentlichen Punkte, um die es geht rot markiert.

    Hi euch allen



    Ich bin Student an der TU Berlin, 22 Jahre alt und

    studiere Luft-und Raumfahrttechnik. Ich habe echt ein verdammt ernstes Problem.
    Ich hab es lange ohne Tabletten versucht, doch ich komme einfach nicht zurecht.
    Ich bin total unkonzentriert, aufgewühlt, schaffe nichts und komme egal wie ich
    etwas anpacke einfach nicht aus dem Knick, um nicht zu sagen ich bin träge, schlapp

    und antriebslos. Außerdem merke ich im Laufe des Tages doch bei geringer Anstrengung
    schon schnell, dass ich bereits gegen Mittag erste Müdigkeits- und Erschöpfungsanzeichen

    habe. Aus diesen Gründen bin ich echt AUF DER SUCHE NACH HILFE. Egal in wlecher Form, ob ihr
    mir nur Namen von Ärzten in Berlin, alternative Hilfsmittel oder anderweitige Tipps geben könnt.

    Bin für alles offen nur helft mir. Ich bin echt am verzweifeln.

    Früher bis zu Studienbeginn wurde ich noch mit Concerta behandelt und das funktionierte echt
    sehr gut und ich konnte anders als jetzt schön Leistungen abrufen und war genauso lange fit wie andere.
    Doch seitdem meine Krankenkasse (BKK-VBU) Rabatz gemacht hat, wurden mir die Concerta Tabletten von heute auf
    morgen entzogen und ich konnte sie mir aus eigener Tasche nicht mehr leisten. Meine eigene Krankenkasse
    hat meinen Hausarzt auf 1000€ verknackt, da dieser wohlwissend, dass er mir die Tabletten mitten in der Abiturzeit
    nicht abgewöhnen und diese langsam, wie man es eigentlich hätte machen müssen absetzen kann, hat er mir diese
    ein jahr lang länger verschrieben bis ich 19 wurde und mein Abitur in der Tasche hat. Ich will echt auch mal wissen,
    ob ich von dem abrupten Entzug Schäden davon getragen habe. Weiß da einer was?

    Wir reden hier vom Gehirn und der Gehirnchemie mit etwas mehr als 100 Neurotransmittern (chem. Botenstoffe wie Dopamin).
    Ich finde da sollte man vorsichtig sein, wie man da in dem System rum fuscht.

    Ich hab hin und wieder irgendwie noch versucht, doch noch irgendwie diese weiterhin verschrieben zu bekommen, doch musste

    erfahren, das echt keine einzige Krankenkasse dies übernahm und somit hab ich mich schmerzlich

    damit abgefunden. Die Folge war ein katastrophaler Absturz in den ersten beiden Semestern in meinem
    Studium. Ich war für nichts zu gebrauchen. Danach hab ich mich langsam davon erholt und versucht irgendwie

    ohne Tabletten zurecht zu kommen, doch ich muss einfach feststellen, dass ich es nicht schaffe.

    Es ist für mich echt nicht machbar ohne zurecht zu kommen. Daher bitte ich EUCH um RAT; HILFE; INFOS UND TIPPS.
    Vor allem, will ich mich wieder von einem Arzt behandeln lassen. Vor allem würde mich auch interessieren, ob es irgendwelche neuartigen

    Behandlungsmethoden existieren oder iwelche gesünderen Alternativen, da es sich ja doch um ein Medikament handelt und die
    Nebenwirkung ja trotzdem bleiben. Ich wäre echt sehr dankbar, wenn Ihr mir weiter helft.

    Es geht hier echt um mein Studium, welches ich wirklich stark gefährdet sehe. Vor allem, weil ich auch dem

    BaföG-Amt Leistungsnachweise vorzeigen muss. Das heißt ich hab aufgrund ADHS und der nicht Behandlung

    Probleme die entsprechenden Leistungen vorweisen zu können, um weiter Geld zu bekommen, mit dem ich

    meine Miete finanziere. Wenn das Bafög jetzt wegfallen würde, müsste ich arbeiten gehen, doch dann könnte

    ich mein Studium an den Nagel hängen, weil ich dann noch weniger schaffen würde. Das ist echt ein Teufelskreis.


    Daher ist echt äußerst Hilfe von Nöten

    Vielen Dank im voraus.





    Mit freundlichen Grüßen
    Garrett

  2. #2
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 277

    AW: Hilferuf: BaföG+Studium+ADHS :bibber:

    Was fehlt dir denn noch an den erforderlichen Nachweisen? Mir fehlte auch bis zu diesem Semester viel, ich habe alles in zwei Semestern aufgeholt.

    Ich würde jetzt erst mal probieren, schnell einen Neurologen/Hausarzt an die Strippe zu bekommen, der wenigstens Elontril verschreibt. Am besten du schaust mal in die Gelben Seiten, da stehen viele oder bei Google Maps einfach mal "Neurologe Berlin" oder "Psychiater Berlin" eingeben. Dann nimmst du deine Diagnosen mit und lässt einen Nachteilsausgleich für die Uni ausstellen, in dem deine Probleme geschildert sind und steht, dass die Behinderung dauerhaft besteht. Nachteilsausgleich bei Studien- und Prüfungsleistungen — Universität Bonn und hier http://adhs-chaoten.net/ads-adhs-stu...egen-adhs.html

    Zudem sollte darin stehen, dass du aufgrund deiner Erkrankung nicht in der Lage bist, dein Studium in Regelstudienzeit durchzuführen und du voraussichtlich XX Semester längen brauchen wirst.

    Außerdem werden doch einige MPH-Präparate von der KK übernommen, schau mal ins Medikamentenforum:
    http://adhs-chaoten.net/adhs-erwachsene-medikamente/11762-gute-nachrichten-zulassung-mph.html

    A
    ls sinnvolle Alternativen zu MPH/Elontril kenne ich nur Modafinil (zu teuer), Adrafinil (nur in Frankreich, braucht eine Stunde um zu wirken), Selegilin (zu teuer) undStrattera (teuer)

    Du kannst dich an ein Medikament auch psychisch gewöhnen, nicht nur körperlich. Wenn der Arzt dich eingestellt hat, dann sind auftretende Probleme evtl. psychischer Natur.
    Geändert von bricklayer ( 6.11.2011 um 23:51 Uhr)

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 30

    AW: Hilferuf: BaföG+Studium+ADHS :bibber:

    Hallo Garrett,

    ich weiß wie du dich fühlst. Es geht solange gut bis man nicht mehr nachkommt. Ich absolviere zur Zeit ein Praxissemester und musste die Abteilung wechseln. Jetzt hab ich andere Aufgaben. Aber am Anfang ist ja noch alles neu, man ist noch geduldig mit einem. Ich hatte und habe diese typischen Burn-Out Syndrome, wahrscheinlich von dem Versuch mich zwanghaft zu konzentrieren. Zuhause konnte so langsam arbeiten wie ich wollte, und war der Druck groß genug dann hab ich es doch immer gepackt. Ich hab nächsten Dienstag einen Termin beim Psychiater.

    Ich kenn mich nicht aus in Berlin, aber vll. gibt es im Umkreis ADS Spezialisten? Brandenburg?

    In meinem Fall hat mir meine Hausärztin geholfen und für mich rumtelefoniert und der Termin rückte immer näher. Es kann doch nicht sein, dass man sogar in akuten Notfällen abgewiesen wird.

    Ich hoffe du findest bald einen Spezialisten der dir helfen kann.

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