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Diskutiere im Thema Führungsstrukturen - Hierarchien und ADHS im Forum ADS ADHS Studium Beruf und Ausbildung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #11
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztl. Diagnose erst als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 39

    AW: Führungsstrukturen - Hierarchien und ADHS

    So Leute, da will ich mal über meinen Werdegang auslassen.
    Angefangen hatte alles mit der mittleren reife 1983 und der anschließenden Ausbildung zum Möbelfachverkäufer/Einzelhandelskaufmann.
    Die Lehre war für mich echt ätzend da ich immer das machen mußte was mir gesagt wurde.
    Morgens Bürotätigkeiten, ab Mittag dann in den Verkauf. Alles langweilig und blöd aber ab Mittag konnte ich dann verkaufen und es gab die gleiche Provision und Prämien wie sie die Verkäufer bekamen. Das machte Spaß denn Ende des Monats hatte man das drei- bis vierfache seines Lehrlingsgehalts. Mein Problem war aber die Berufsschule. Bin ich natürlich nur bedingt hingegangen weil die blöd war. War natürlich 10 mal bei der Musterung, bekam zig mal einen
    Weissheitszahn gezogen und ähnliches. Ging natürlich nicht lange gut und ich hatte tierischen Streß mit dem Chef. Ich habe aber die Zähne zusammengebissen und meine Abschlussprüfungen als Jahrgangsbester vor der IHK bestanden. Nach der Lehre wurde ich natürlich nicht übernommen. So ging es schnellstens zur Bundeswehr. 15 Monate bei dem Haufen waren die Hölle aber ich hatte es geschafft.
    So was jetzt tun. Ich fand eine Stelle in einem Küchenstudio. Nach 9 Monaten hatte ich die Nase voll und bin von NRW spotan nach München gezogen. Dort fand ich eine Stelle als Abteilungsleiter in einem Möbelhaus. Mir war einfach nur langweilig und da mein Chef sich nicht durchsetzen konnte tat ich was ich wollte da ich sein bester Verkäufer war.
    Jetzt war ich 23 Jahre und hatte zum ersten Mal über 100.000,-- DM verdient, echt geil aber mir war fad. Also machte ich zwei Jahre lang zusätzlich einen Fernkurs und legte dann meine Prüfung als Betriebswirt vor der IHK ab. Nach bestandener Prüfung zog ich von München nach Bremen und bekam eine Stelle als Filialleiter in einem Großunternehmen.
    Das ging nur zwei Jahre gut dann war ich draußen weil ich wußte was ich konnte und wurde in eine krasse Filialstruktur gedrückt. Dazu hatte ich gar keine Lust und habe natürlich rebellisch gegen alle Betriebsanweisungen verstoßen. Klar, die Kennzahlen waren Spitze und es gab überall ein sattes Plus aber weil ich im Dauerstress mit meines Vorgesetzten stand war ich wieder draußen.
    Nun hatte ich die Nase voll und habe über die Fernuni Hagen Wirtschaftsrecht in der Fachrichtung Europa studiert. Nebenbei hatte ich eine Firma für den Immobilienverkauf und den Verkauf von LKW´s. Lief echt super nur leider hat mich weder das Finanzamt noch die Bank interessiert und es kam was kommen mußte. Ich hatte die Jahre über die Stränge geschlagen und einen Haufen Schulden über den ich total den Überblick verloren hatte.
    Neben dem fertigen Studium hatte ich auch meine Verurteilung wegen Betrugs und Steuerhinterziehung an der Backe. Gott sei Dank auf Bewährung.
    Interessierte mich aber nicht.
    Ich bin nach Österreich gezogen. Wieder einen sauberen Kreditstatus und eine weißes Führungszeugnis da die EU-Länder ja bis heute nicht miteinander vernetzt sind.
    Ich habe in einem Unternehmen als Verkaufsleiter angefangen, dann Geschäftsführer und zum Schluß Gebietsverkaufsleiter für 3 Bundesländer und fast 1800 Mitarbeiter.
    Mein Gehalt betrug mit Prämien zu diesem Zeitpunkt gut 200.000,-- Euro, ich war 38 Jahre und hatte verloren. Die Banken schmissen mir das Geld schneller hinterher als ich schauen konnte. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt aber schon jede Realität verloren und bewegte mich auf dem Vulkan. Beruflich lief alles gut, die Kennzahlen waren ständig im Plus, meine Prämie immer mehr und gleichzeitig meine Verschwendungssucht. Da ich aber auch für das Unternehmen immer wieder in Deutschland tätig war kam es wie es kommen mußte.
    Da ich "vergessen" hatte der Staatsanwaltschaft meine neue Adresse mit zu teilen, es hatte mich einfach nicht interessiert, war meine Bewährung natürlich längstens widerrufen.
    Schleierfahnder machten eine Routinekontrolle und schon war ich im Knast.
    Ich wurde arbeitslos, ging in den Knast und meine Verbindlichkeiten flogen mir um die Ohren.
    Meine Frau hatte nun, da ich in Bayern inhaftiert war, eine Wohnung in Passau besorgt
    mit der sie nun mit den Kindern ALG II bezog. War echt geil, der volle Absturz in die Bronx.
    Nach 11 Monaten wurde ich vorzeitig mit Halbstrafe entlassen, war nun arbeitslos, bezog ALG II, war vorbestraft und stand nun da. Danach habe ich 6 Monate den Wohnsitz nach England verlagert wegen der Insolvenz, zurück nach Deutschland und Therapie und dann neu bewerben. Dieses Mal aber ganz gesittet. Ich habe mit offenen Karten gespielt und habe nach einem weitern halben Jahr Probezeit eine Stelle in der Landeszentrale übernommen mit allen kreativen Freiheiten die ich brauche und seit dem klappt alles besten.
    Wie meine Frau das bis heute 19 Jahre an meiner Seite ausgehalten weiß ich nicht aber das muß wohl wahre Liebe sein.

    P.S. Ist nicht zur Nachahmung zu empfehlen.
    Geändert von totti (24.09.2009 um 20:48 Uhr)

  2. #12
    Ehem. Mitglied 14

    Gast

    AW: Führungsstrukturen - Hierarchien und ADHS

    Boah - mutest uns hier abends noch einen soooo langen Text zu....

    Aber gut, darauf hab´ ich ja irgendwie gewartet...

    Dass Du während der Lehre die Möglichkeit hattest Provision zu bekommen, finde ich super - außerdem ist das so ein Punkt, den wir AD(H)S´ler dringend zur Motivation brauchen --> schnelle Erfolgserlebnisse und Motivation.
    Bei mir fehlte das leider und wurde eigentlich nur immer unerträglicher, weil ich zudem auch noch total unterfordert war..

    Was Vorgesetzte und Autoritäten angeht, hatte ich ebenfalls immer irgendwo ein Problem - nicht unbedingt, dass ich sie nicht akzeptierte als solche, eher war mir die professionelle Beziehung zu ihnen nicht immer ganz klar. Ich habe eigentlich immer die persönliche Perspektive nie gesehen, weil ich immer meine Vorgesetzten als eben "Chefs" gesehen habe. Was allerdings mir unnütz oder unbrauchbare Regeln anging - wofür sind die denn bitte?!?

    Was die Schulden angeht, kann ich Dich voll verstehen - allerdings hatten die bei mir auch ziemlich fiese Gründe. Dennoch verliere ich auch gerne heute noch den Überblick über meine Finanzen - schiebe auch manchmal gerne die Kontrolle vor mir her, obwohl ich weiß, dass das erforderlich ist, oder sein sollte.

    Mit Deiner Geschichte kann - und ich will - ich nicht mithalten, ehrlich.

    Dass Du das so erfahren hast tut mir irgendwo echt leid, ehrlich. Ich denke aber auch, dass generell ALLES für irgend etwas gut ist - so auch Deine Geschichte für Dich. Ich danke Dir, dass Du sie uns so offen darlegst. Dazu gehört mehr als Offenheit und Mut! Meinen Respekt hast Du nach wie vor

    Schätze Dich sehr glücklich, dass Du eine Frau wie Deine an Deiner Seite hast - ich habe bisher immer vergeblich versucht meine Partner für eine Auseinandersetzung mit der mich betreffenden Thematik zu gewinnen...

    Es freut mich sehr für Dich, dass Du nun einen so tollen Job hast, dass die Familiensituation für Dich stimmt (mehr oder weniger) und du die Möglichkeit eines Neuanfanges hattest! Ich wünsche Dir, dass Du das alles für Dich so gut wie möglich mitgenommen hast, weitergeben kannst, Deine Vergangenheit akzeptieren und mit Verständnis betrachten kannst. Dass Du zu schätzen weißt, was das Leben Dir gezeigt und gebracht hat - sowohl an vermeintlich negativen, vor allem aber an positiven Dingen, an Vertrauen und Liebe.

    Danke Dir, Totti!

    Drück´ Dich mal!

  3. #13
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 52

    AW: Führungsstrukturen - Hierarchien und ADHS

    Hier muss ich auch mal meinen Senf dazu geben

    Ich habe ein riesengroßes Autoritätsproblem...

    Was allerdings daran liegt, dass ich bei den ersten "Autoritäten", die mein Leben geprägt haben (Eltern, Erzieger, Lehrer usw.), sehr schnell gemerkt habe, dass sie selbst keinen Plan hatten. Hab viele negative Dinge erlebt.

    Und da ich beim Versuch die Welt zu verbessern ganz arg angeeckt bin und die "Autoritäten" ihre hässlichsten Gesichter gezeigt haben, stehe ich seit meiner Kindheit mit solchen Verhaltensweisen mir gegenüber auf Kriegsfuß.

    Generell habe ich ja nichts gegen Führungspersonen...
    Wenn ich allerdings merke, dass diese Personen von Tuten und Blasen keine Ahnung haben, steigt in mir sehr schnell eine Verweigerungshaltung auf.

    ? Leider ? bin ich wenigstens so intelligent, dass ich deren Fehler sehr schnell erkenne. Und ! leider ! kann ich meine Klappe auch nicht halten und komme mit Verbesserungsvorschlägen für die erkannten Missstände. (die ich nur gut meine...)

    Was natürlich oft nicht gerade gut ankommt. Ist die Reaktion meines Gegenübers dann "unangebracht" ist es hin mit seiner Autorität...

    Ebenso verhält es sich mit extrem dominanten Menschen - kann ich zum Tod nicht ab. Denen zeig ich von Anfang an was ich von ihnen halte. (hat auch seine Wurzeln in meiner Kindheit!)

    Allerdings muss ich sagen, dass ich mit Führungspersonen, die wissen was sie tun nicht die geringsten Probleme habe! Da lasse ich mir auch gerne was sagen.

    Und mit dem "freundschlaftlich - kollegialen Führungsstil" komme ich allerdings sehr gut klar.
    Wie kommt ihr denn mit den freundschaftlich-kollegialen Führungsstil zurecht?
    Geht es auch auch so?

  4. #14
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 1.742

    AW: Führungsstrukturen - Hierarchien und ADHS

    Sylver schreibt:
    Und mit dem "freundschlaftlich - kollegialen Führungsstil" komme ich allerdings sehr gut klar.
    Wie kommt ihr denn mit den freundschaftlich-kollegialen Führungsstil zurecht?
    Was meinst du da für einen Führungsstil Sylver?

    Kenne zwar so einige, aber Genaues kann ich mir nicht vorstellen, was du darunter verstehst.

    LG
    Erika

  5. #15
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 52

    AW: Führungsstrukturen - Hierarchien und ADHS

    @ Erika

    Große Probleme habe ich mit dem --> Autoritären Führungsstil

    Also wenn die Führung "kraft der Legitimationsmacht" des Vorgesetzten erfolgt. Also absoluter "Gehorsam" des Untergebenen erwartet wird.

    Und "Entscheidungen ohne Begründungen getroffen werden".
    "Die Entscheidungen den Charakter einer Anordnung haben und von den Untergebenen bedingungslos ausgeführt werden müssen."

    Damit kann ich überhaupt nicht umgehen! (also dominant-autoritäres Gehabe)

    Gut klar komme ich mit dem --> Kooperativen Führungsstil

    Wenn also "der Vorgesetzte den Mitarbeiter in den Entscheidungsprozess mit einbezieht, also er von den Mitarbeitern sachliche Unterstützung erwartet".

    "So wenig wie möglich vorgeschrieben und so viel wie möglich delegiert zu bekommen (in Anlehnung an die Fähigkeiten des Einzelnen) als Mitarbeiter". "Die Mitarbeiter als Partner angesehen werden und Kontrolle in Form von Erfolgskontrolle erfolgt".

    "Ich kann also besser mit beziehungsorientiertem, integrierenden und förderndem Führungsstil" arbeiten.

    Ich habe das in Anführungsstrichen mal aus meinem Buch "Personalwirtschaft von Olfert" kurz zusammengefasst, zur besseren Erklärung.

    Mit "freundschaftlich" meinte ich beziehungsorientierte Führung. Klappt wohl besser bei mir da ich mit Dominanz - Autorität ein riesen Problem hab.

    Und mit "kollegial" meinte ich kooperative Führung.

    Ich hatte es nur etwas einfacher ausgedrück damit es auch für normale Menschen zu verstehen ist.

    Beim Kooperativen Führungsstil ist für mich sehr positiv, dass man durch das Mitwirken im Entscheidungsprozess seine Kreativität nutzen kann.

    Ich finde man kann sich besser mit den Aufgaben identifizieren und dadurch hat man mehr Motivation. Denn eine Sache, bei der man mit entschieden hat, bringt auch ein größeres Erfolgserlebnis wenn es erfüllt ist. Es ist kein stupides Aufgaben erfüllen sondern auch die eigene Kreativität / Entscheidung führt zum Ergebis.

    Außerdem lernt man durch das Gespräch mit den Kollegen / dem Vorgesetzten viel mehr dazu da man andere Meinungen und / oder ergänzendes Wissen zu bestimmten Gesichtspunkten zu hören bekommt.

  6. #16
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 67

    AW: Führungsstrukturen - Hierarchien und ADHS

    jo,

    "dominant-autoritäres Gehabe" da zähl ich meinen chef auch dazu.
    ätzend, hab gestern abend noch ein heftiges streitgespräch mit ihm führen müssen.

    von seiner seite kamen lauter an den haaren herbei gezogene vorwürfe, welche ich endkräftigen und ihm somit den wind aus den segeln nehmen konnte.

    kam natürlich nicht gut an, da er mich wohl lediglich ein wenig unterducken wollte um mir seine machtposition zu demonstrieren.

    mit unbegründeten vorwürfen bzw anweisungen kann ich mich nur leider gar nicht anfreunden.

    das war schon während meiner kindheit so, wenn meine eltern mir vorschriften machen wollten, welche sie nicht begründen konnten.

    "Ist einfach so" und " solange du deine füße unter unseren tisch..." waren dann die antworten.

    Inakzeptabel. vorallem wenn eltern diese regeln dann selbst nicht einhalten.

    werd mich wohl nach einem anderen job umschauen, mal wieder.
    habe den bogen - denke ich - überspannt.

    aber kann das auch leider nicht unterdrücken.
    sobald ich mich ungerecht behandelt fühle läuten bei mir die alarmglocken...


    Gruß,
    cassis

  7. #17
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 47

    AW: Führungsstrukturen - Hierarchien und ADHS

    Hallo Erika,
    mit den Hierarchien ist das so eine Sache. Mir fällt es deutlich schwer, Chefs zu respektieren, die einfach irgendwie blöd sind. Für mich muss ein Chef mit Wissen, Können (und zwar nicht nur in seinem Fachgebiet sondern auch auf dem Gebiet der Personalführung) überzeugen. Wobei ich dazu sagen muss - mich zu überzeugen ist nicht nicht wirklich leicht. Aber es zählt halt die Kompetenz.

    Und warum viele ADHS-ler selbstständig sind?
    Meine Meinung dazu ist, dass es ihnen schwer fällt, sich in Hierarchien einzuordnen, ihre Denkstrukturen denen der sog. "Normalos" anzupassen (weil sie oftmals mit ihren anderen Strukturen nicht anerkannt werden) und vielleicht auch, weil sie sich so einfach besser weiterentwickeln können.
    LG vom Adlermädel

  8. #18
    Ehem. Mitglied 14

    Gast

    AW: Führungsstrukturen - Hierarchien und ADHS

    Mir geht es ebenso, zumindest ähnlich.

    Ein generelles Problem mit Autoritäten oder Führungspersonen habe ich nicht - ich habe allerdings ein riesengroßes Problem wenn ich merke, dass sich diese Person:

    1. nicht richtig auskennt und trotzdem meint etwas sagen zu müssen,

    2. aufspielt und alles besser wissen will, obwohl schlagkräftige andere Argumente vorliegen

    3. erdreistet, mir etwas weiß machen zu wollen, das ich denke, besser zu wissen, und dann vielleicht auch noch jünger ist als ich und mir was erzählen will (vor allem was Lebenserfahrung angeht....)

    4. noch nicht einmal Mühe gibt freundlich und respektvoll gegenüber anderen Menschen aufzutreten und entsprechend mit ihnen umzugehen.

  9. #19
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 1.742

    AW: Führungsstrukturen - Hierarchien und ADHS

    Um die Liste mal fort zusetzten:

    5. Pauschales Lob

    6. Pauschale Schelte

    Ohne Differenzierungen fühlen sich die einen immer herabgesetzt und die Betroffenen evtl. nicht angesprochen.

    7. Ausweichen auf konkrete Fragen

    8. Konflikte nicht aus zutragen und zu diskutieren

    LG
    Erika

  10. #20
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 61
    Forum-Beiträge: 767

    AW: Führungsstrukturen - Hierarchien und ADHS

    Ich lese gerade: ADS im Job von Lynn Weiss
    Da schreibt sie ganz klar, dass ADSler klare Strukturen brauchen und dass sie gerne selbständig arbeiten.

    Aber sie schreibt auch sonst vieles, was sehr interessant und wichtig ist. Ich kann euch dieses Buch nur empfehlen.

    Auch ich hatte immer Mühe mit Chefs. Und instinktiv meiner Chefin gesagt, dass ich froh wäre, sie würde immer gleich reagieren und nicht nach Laune. Ich käme damit nicht zu Rande.

    Und so habe ich reduziert von 80%-Job auf 33%-Job und meine Selbständigkeit daneben langsam aufgebaut. Und dort bin ich sehr erfolgreich! Kann dort voll meine Stärken ausleben.

    Den Brotjob werde ich beibehalten, wegen der Versicherung, ausserdem arbeite ich eigentlich gerne dort.

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