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  1. #21
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 61

    AW: berufliche REHA ?

    DANKE! Aber wieso Termin bei mir? Hast du Sprech/Sprachschwierigkeiten?
    ...grins....das mit dem Verlegen dachte ich mir, geht hier wohl mehreren (mich eingeschlossen) so ;-)) Wünsch dir Glück und drück die Däumchen! Halt mich (uns) auf dem LAufenden!
    LG Tatti

  2. #22
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 3.146

    AW: berufliche REHA ?

    ich hatte die Sprachprobleme auch als Kind, sind aber überwunden. Komischerweise hat mein Sohn die gleichen(er lispelt). War auch schon bei einer Logopädin, aber da hat er nur anfangs mitgemacht und irgendwann hat sie das Ganze beendet, weil es keine Fortschritte gab. Bin schon eine Weile am überlegen, ob man das noch mal in Angriff nehmen sollte.

    Was bei mir raus kommt, darüber werde ich hier auf alle Fälle berichten. Kann ja vielleicht für den einen oder anderen in gleicher Situation ganz interessant sein.
    Geändert von Marvinkind (15.07.2009 um 22:56 Uhr) Grund: Rechtschreibfehler

  3. #23
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 3.146

    AW: berufliche REHA ?

    Warum sind solche Verfahren so schrecklich langwierig? War heute bei meiner Sachbearbeiterin, weil ich einen Termin hatte, wo alles besprochen werden sollte. Das einzige, was besprochen wurde, war, dass es noch mal ein Gutachten gibt (nach Aktenlage) und in dem steht, dass ich zwar vollzeitig arbeiten kann, aber auf grund meiner psychischen Situation nicht mehr so belastbar bin und meine bisherigen Berufe ungeeignet sind (Kurzform). Weiter wurde besprochen, das geht jetzt noch mal zum Reha-Team und dort wird dann weiter entschieden, ich werde dann noch mal Fragebögen bekommen und von denen erneut eingeladen und erst dann geht es darum, wer der Träger sein wird und wie lange das dauert konnte mir keiner sagen. Aber zumindest steht fest, eine Reha wird befürwortet.

  4. #24
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 3.146

    AW: berufliche REHA ?

    So, es wird nun langsam ernst und ich habe obwohl ich lange darauf gewartet habe, ein flaues Gefühl im Magen, weil ich am Mittwoch den Termin habe, um über Fragen meiner Teilhabe am Berufsleben/berufliche Reha zu sprechen.

    Was mich schon wieder verunsichert, meine Schwester, die ja als Dozent in dem Bereich arbeitet, meinte, gerade das, was ich mir eigentlich vorgestellt hatte, was mir leigen könnte, nämlich irgenwie der "soziale Bereich" käme bei mir nicht in Frage, weil ich ja die Reha aus Grund meiner psychischen Probleme bekommen habe und da würde alles in dieser Richtung generell schon mal nicht in Betracht gezogen.

  5. #25
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 60
    Forum-Beiträge: 1.267

    AW: berufliche REHA ?

    Hallo Marvinkind,

    warum schaust du dir das Ganze nicht einfach mal an.

    Ich hab ja Büglerin auch nicht als Traumberuf . Aber vor einem Jahr war ich in einem Zustand, wo ich mit dieser Arbeit bis an oder jenseits meiner Grenzen gefordert war. Das Wiedererlangen der Arbeitsfähigkeit war in diesem doch eher geschützten Rahmen einfach leichter als in einem normalen Betrieb, wo man beim ersten Krankenstand gleich fliegt. Und ich muss ja auch nicht alles glauben, was Chefin und Primärbetreuerin mir sagen. Die haben von ADHS nämlich wenig Ahnung und können deshalb meine Fähigkeiten und Unfähigkeiten nur begrenzt einschätzen. Im schlimmsten Fall ist die Reha dann ein Test, um herauszufinden, was du danach garantiert nicht machen wirst.

    Ich kenne die deutschen Bestimmungen nicht, aber in meiner Reha kann ich jederzeit ohne lange Kündigungsfrist ausscheiden, wenn ich einen anderen Job gefunden habe. Und es sind auch schon Leute in eine längere Pause verschwunden bzw. ganz ausgeschieden, weil sie gesundheitlich nicht zurecht kamen. Das wären jetzt Fragen, die mir für dich einfallen würden: wie das genau aussieht und abläuft in so einer Reha, ob du zwischen mehreren Stätten aussuchen kannst und so.

    Und von wegen sozialer Bereich: da ist psychische Stabilität wirklich von Vorteil. Du kannst aber klar sagen, dass du in diese Richtung gehen willst, sobald du nervlich etwas robuster geworden bist - mal sehen was die Leute drauf antworten. Mehr als nein sagen können sie eh nicht. Und meine aktuellen beruflichen Pläne sind auch nicht den Betreuern eingefallen - es ist ja nicht verboten, eigene Ideen zu haben.

    Ich wünsch dir jedenfalls alles Gute, dass du in eine ordentliche Maßnahme kommst, von der du wirklich profitieren kannst.

    lg

    lola

  6. #26
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 3.146

    AW: berufliche REHA ?

    Hallo lola,

    sicher hast Du Recht damit, dass es erst mal wichtig ist, wieder in den Arbeitsprozess rein zu kommen. Ich möchte aber nicht wieder etwas nur mal eine gewisse Zeit machen. Soweit ich das verstanden habe, würde es darauf hinaus laufen, quasi noch mal einen neuen Beruf zu lernen und das sollte dann schon was sein, womit ich mi9ch identifizieren kann und wobei ich mich wohl fühle und wo ich mir eben vorstellen kann, das einige Jahre zu machen.

    Psychische Stabilität, ja ich bin nicht so stabil und habe halt meine Depri-Phasen, aber vielleicht kann ich die ja eher erlangen, wenn ich das Gefühl habe, was wichtiges zu machen und gebraucht zu werden, weil es eben etwas ist, was ich wirklich sehr gerne mache und ich glaube, ich kann es auch.

    Danke für Dein feedback, ich werde hier auf jeden Fall berichten.

  7. #27
    Sunshine

    Gast

    AW: berufliche REHA ?

    Marvinkind schreibt:
    Hallo lola,

    sicher hast Du Recht damit, dass es erst mal wichtig ist, wieder in den Arbeitsprozess rein zu kommen. Ich möchte aber nicht wieder etwas nur mal eine gewisse Zeit machen. Soweit ich das verstanden habe, würde es darauf hinaus laufen, quasi noch mal einen neuen Beruf zu lernen und das sollte dann schon was sein, womit ich mi9ch identifizieren kann und wobei ich mich wohl fühle und wo ich mir eben vorstellen kann, das einige Jahre zu machen.
    Hallo Marvinkind,

    ich stimme dir voll und ganz zu, wenn Du sagst, das Du nur etwas machen möchtest, womit du dich identifizieren kannst. Aus eigener Erfahrung weiß ich nämlich, das es nichts bringt, etwas zu erlenen, was man eigentlich nicht will, denn dann ist die psychische Belastung weiterhin groß und Du leistest auch keine gute Arbeit.

    lola hat recht, wenn sie sagt, dass "psychische Stabilität wirklich von Vorteil" ist, es gibt aber auch im sozialen Bereich viele Möglichkeiten, vielleicht wäre in deinem Fall eine Tätigkeit besser, in der Du nicht so viel Verantwortung übernehmen musst, damit der psychische Druck nicht so groß wird. Ich schaue mir mal an, welche Berufe oder Tätigkeiten es da gibt, vielleicht findet sich da ja etwas, was passt.



    Liebe Grüße
    Sunshine

  8. #28
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 3.146

    AW: berufliche REHA ?

    Danke sunshine,

    Du hast es sehr gut beschrieben, was ich denke. Ich werde auf jeden fall sagen, was ich mir vorstellen kann und sehen, was sie mir vorschlagen, vielleicht kommen wir ja sogar auf einen Nenner.

    In wenigen Stunden weiß ich mehr und dann werde ich Euch berichten.

    http://www.smilies-and-more.de/pics/...alking/046.gif

  9. #29
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 3.146

    AW: berufliche REHA ?

    So, hatte ja versprochen, Euch zu berichten, was nun rausgekommen ist. So viel ist allerdings im Moment noch nicht zu berichten.

    In dem Gespräch gab es einen Widerspruch zwischen dem, was ich gerne machen würde und wo ich mir mich auch vorstellen könnte (sozialer Bereich), weil da nach deren meinung die psychische Belastung zu hoch wäre. Vorgeschlagen wurde mir irgend etwas im Bürobereich, aber kein direkter Kundenkontakt, also irgendwelche Schreibarbeiten, irgendwelche Archivierungsarbeiten (Kaffe kochen? hat sie nicht gesagt, aber bestimmt gedacht), alles, was keinen psychischen Druck macht. Damit war ich nicht einverstanden, weil ich nicht irgendwo versauern möchte in der hintersten Archivecke, ich bin ja wohl keine 60 Jahre und kurz vor der Rente. Außerdem würde ich da total verblöden und ich habe ihr auch gesagt, ich bin nicht dumm, ich bin psychisch eingeschränkt und ich möchte bitteschön auch irgendwo intellektuell gefordert werden.

    Also läuft es jetzt erst mal auf ein weiteres Gutachten hinaus. Diesmal ein psychologisches (dauert drei Stunden), die anderen waren medizinische, wo aus psychologischer Sicht noch mal geschaut werden soll, wie belastbar ich nun bin und wenn es da Ergebnisse gibt, folgt evtl. noch mal ein Assessment, wo ich etwa eine Woche hin muß, weil sie denken, dass auch schon die Umschulung erheblichen Druck machen könnte und wo sie schauen, auch wieder aus psychologischer Sicht, ob ich das mit Unterstützung von Therapie und psych. Betreuung in der Bildungseinrichtung während der Umschulung schaffen kann.

  10. #30
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 60
    Forum-Beiträge: 1.267

    AW: berufliche REHA ?

    Hallo Marvinkind,

    Seufz, Hauptsache kompliziert - mein Beileid.

    Bei dem, was die Leute dir vorgeschlagen haben, bin ich richtig erschrocken. Aus dem Blickwinkel von ADHS sind solche Routinetätigkeiten ja mehr Stress als eine abwechlungsreichere Aufgabe. Ich kenne dich nicht gut genug, um zu wissen, wie schlimm doofe, langweilige Jobs für dich sind. Das kannst du nur selbst für dich klar machen - und dann in der psychologischen Testung auch sagen. Ich hoffe für dich, dass der Psychologe von ADHS schon mal was gehört hat.

    Es geht ja nicht nur ums Wollen oder nicht Wollen, sondern auch ums Können. Also auch um den Widerspruch in dem was du dir selbst zutraust und was die Berater dir zutrauen - leider ein häufiges ADHS-Problem. Man wird an den Doof-jobs gemessen, die man schlecht kann und nicht an dem was man gut kann.

    Grml, ich werde beim Nachdenken schon langsam sauer auf Fachleute, die deine 40-jährige Erfahrung mit dir selbst nicht ernst nehmen. Sonst würden sie zumindest nachfragen, warum du so in Richtung Sozialjob orientiert bist. Die Vorschläge klingen für mich eher nach "Standardjobs für Depressive". Blöderweise ist unsereins nicht Standard-depressiv.

    Bei mir löst Beratung nach Schema F inzwischen eine gesunde Rebellion aus - ich schicke dir mal eine Dosis davon und hoffe, dass sie ankommt.

    Bis zum Testungstermin ist sicher noch einige Zeit hin. Zeit, dir selbst Klarheit zu verschaffen, was du dir zutraust und was nicht. Unter Zutrauen meine ich damit auch eine Einschätzung, wie lange du eine Tätigkeit als Aktenschlepperin wohl durchhalten kannst etc....

    Ich hoffe und bange mit dir, dass bei der geplanten Reha etwas für dich Vernünftiges rauskommt. In dem Fall finde ich es sogar günstiger, wenn es noch etwas dauert, weil weiter getestet wird.

    glg

    lola

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