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Diskutiere im Thema Wie "Lernen" lernen? im Forum ADS ADHS Studium Beruf und Ausbildung
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  1. #11
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 202

    AW: Wie "Lernen" lernen?

    --> zu dem tip mit struktur :

    Das hilft dir einen roten faden zu entwickeln auch wenn du den zuerst vor durcharbeiten des stoffs nicht siehst.....

    und so wird jedes noch so blöde thema spannend

  2. #12
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 142

    AW: Wie "Lernen" lernen?

    adrenalie schreibt:
    --> zu dem tip mit struktur :

    Das hilft dir einen roten faden zu entwickeln auch wenn du den zuerst vor durcharbeiten des stoffs nicht siehst.....

    und so wird jedes noch so blöde thema spannend
    Ja hmm, also hab mir ja um 16:00 vorgenommen was zu tun und naja.......hab viel getan, aber nicht das was ich wollte.

    Die Sache ist halt die, ich find die Themen ja spannend, ich will mich nur irgendwie überhaupt nicht anstrengen müssen.

    Bei mir kommen halt im Bezug aufs Lernen die ungünstigsten Eigenschaften zum Vorschein. Ich halt z.b nie gelernt, dass man um etwas erreichen zu wollen, auch was tun muss...

    Vielleicht bin ich auch schon "Internet" bzw. Foren-Süchtig^^

    Naja zumindest habe ich meine Sachen geordnet und eig gute Vorraußsetzungen geschaffen, dann "morgen" mal anzufangen....

  3. #13
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 202

    AW: Wie "Lernen" lernen?

    denk nicht das andere menschen sich immer toll motivieren können. so ist das auch nicht

    weißt du?

    kauf dir ein whiteboard oder häng dir einen zeitplan für den tag an die wand. und dann schreibst du von wann bis wann du lernst. schreib das ganz genau auf

    von 16- 17 uhr das und das zusammenfassen

    das schafft kleine erfolge wenn du es abhaken kannst.

    ich glaube auch nicht adhsler können sich nicht immer motivieren

  4. #14
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 202

    AW: Wie "Lernen" lernen?

    führe protokoll was in deinem kopf vorging nachdem du dich zum lernen hingesetzt hast. schreib es auf. so lernst du zu erkennen woran es hakt.

    ob du denkst "ach das geht noch später" oder was auch immer man wertet das ja iwie im kopf oder was ist deine vermutung?

    ich habe das problem teils mit lernen aber ein großes problem ist mein zu spät kommen das bekomm ich nicht hin und daran muss ich arbeiten

  5. #15
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 29
    Forum-Beiträge: 55

    AW: Wie "Lernen" lernen?

    Hey Tuber

    Ohje, ich finde mich zu fast hundert Prozent in dem wieder, was du beschreibst...

    Habe nach einigen Um- und Irrwegen, sowohl privater als auch beruflicher Natur vorletztes Jahr beschlossen, doch nochmal mein Abi machen zu wollen...

    Hatte ständig Probleme mich zu organisieren und zu strukturieren...

    Nunja, habe mir schließlich wieder therapeutische Hilfe geholt und bin nun erst Ende letzten Jahres "auf den Trichter" gekommen, dass ich evtl. AD(H)S haben könnte...

    Warte nun auf die Testung...

    Sorry, dass ich hier so viel von mir schreib...

    Glaube, du solltest versuchen, die Tipps, die dir hier an die Hand gegeben werden auszuprobieren...

    Wenn ich das richtig verstanden habe, beginnst du in ein paar Wochen mit einermedikamentösen Behandlung?!?!?
    Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass dir dann einiges leichter fallen würde... Nur das hilft dir jetzt im Moment nicht, daher solltest du darüber nachdenken, wie du dir die verbleibende Zeit ohne Medis einigermaßen gut rum kriegst...

    Vielleicht kannst du dich ja auch etwas von dritten unterstützen lassen...? Gemeinsam mit anderen lernen, vielleicht mit nicht ganz so einer großen Gruppe, sondern mit ein, zwei Leuten?

    Und eben kleine Schritte... nicht direkt übers Ziel hinaus schießen wollen, dass is denk ich auch immer ganz wichtig...
    So, sorry, krieg meine Gedanken grad nich mehr geordnet...
    Drück dir auf jeden Fall ganz doll die Daumen!
    GLG, Blackpearl

  6. #16
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 202

    AW: Wie "Lernen" lernen?

    also ich mag noch hinzu fügen dass medikamente alleine auch nicht helfen man muss trotzdem seinen inneren schweinehund überwinden

    also man darf sich nicht "darauf verlassen"

  7. #17
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 29
    Forum-Beiträge: 55

    AW: Wie "Lernen" lernen?

    @ adrenalie

    Hey ja klar! Sorry, hab mich wahrscheinlich etwas wirr bzw. unvollständig ausgedrückt im letzten Beitrag... (nich mehr ganz meine Zeit zu schreiben gewesen...)

    Ja nee, also das wollte ich damit auch auf gar keinen Fall sagen, so von wegen "Warte mal auf die "Wunderpillen" und dann is allles gut!"

    Klar, nur weil du Medikamente nimmst, setzt du dich ja nicht automatisch an den Schreibtisch und alles fluppt... Ich hab allerdings die Erfahrung gemacht, dass wenn man sich dann erst einmal überwunden hat sich dran zu setzen, dass man sich dadurch, dass man sich ausdauernder und besser konzentrieren kann, man natürlich auch wieder mehr Motivation entwickelt, was ja ganz logisch ist irgendwo... Wenn man merkt, man kann etwas wieder besser als vorher, macht man es auch von alleine wieder lieber...

    "Verlassen" sollte man darauf natürlich nicht! Und Wunder erawarten natürlich erst recht nicht... Aber wie gesagt, ist ja auch logisch, dass es keine Pille gibt, "die für einen dir Aufgaben erledigt"... Ganz ohne Disziplin geht es meiner Meinung nach eben nie im Leben... Mag sein, dass die einen mehr benötigen als andere, aber das setze ich einfach mal als bekannt voraus...

    Denke aber schon, dass wenn du erst einmal wieder siehst, dass du mit Hilfe von Disziplin etwas erreichen kannst, du eben automatisch wieder motivierter wirst...und ich hab wie gesagt eben schon die Erfahrung gemacht, dass man mit Hilfe von entsprechender Medikation, besser in der Lage ist, die Lösungsansätze die man alle im Kopf hat, auch in die Tat umzusetzen und sich leichter selbst disziplinieren zu können...

    Drück dir jedenfalls ganz arg die Daumen und wie gesagt, was mir auch imer sehr geholfen hat, ist die Unterstützung von Freunden...

  8. #18
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    Forum-Beiträge: 142

    AW: Wie "Lernen" lernen?

    Blackpearl schreibt:
    @ adrenalie

    Hey ja klar! Sorry, hab mich wahrscheinlich etwas wirr bzw. unvollständig ausgedrückt im letzten Beitrag... (nich mehr ganz meine Zeit zu schreiben gewesen...)

    Ja nee, also das wollte ich damit auch auf gar keinen Fall sagen, so von wegen "Warte mal auf die "Wunderpillen" und dann is allles gut!"

    Klar, nur weil du Medikamente nimmst, setzt du dich ja nicht automatisch an den Schreibtisch und alles fluppt... Ich hab allerdings die Erfahrung gemacht, dass wenn man sich dann erst einmal überwunden hat sich dran zu setzen, dass man sich dadurch, dass man sich ausdauernder und besser konzentrieren kann, man natürlich auch wieder mehr Motivation entwickelt, was ja ganz logisch ist irgendwo... Wenn man merkt, man kann etwas wieder besser als vorher, macht man es auch von alleine wieder lieber...

    "Verlassen" sollte man darauf natürlich nicht! Und Wunder erawarten natürlich erst recht nicht... Aber wie gesagt, ist ja auch logisch, dass es keine Pille gibt, "die für einen dir Aufgaben erledigt"... Ganz ohne Disziplin geht es meiner Meinung nach eben nie im Leben... Mag sein, dass die einen mehr benötigen als andere, aber das setze ich einfach mal als bekannt voraus...

    Denke aber schon, dass wenn du erst einmal wieder siehst, dass du mit Hilfe von Disziplin etwas erreichen kannst, du eben automatisch wieder motivierter wirst...und ich hab wie gesagt eben schon die Erfahrung gemacht, dass man mit Hilfe von entsprechender Medikation, besser in der Lage ist, die Lösungsansätze die man alle im Kopf hat, auch in die Tat umzusetzen und sich leichter selbst disziplinieren zu können...

    Drück dir jedenfalls ganz arg die Daumen und wie gesagt, was mir auch imer sehr geholfen hat, ist die Unterstützung von Freunden...
    Naja bei mir macht sich momentan auch wieder meine "Depression" bemerkbar, bin seid Montag wieder in meiner Wohnung und war genau 2x draußen, zwecks essen.

    Jetzt gehts wieder so langsam, hab jetzt endlich meine HA fertig gestellt.

    Ich merk einfach, ohne Druck von "außen" funktioniert bei mir wenig. Bin da der typische "mach ich morgen/nachher" Denker. Hatte z.b. 2 versch. Dozenten, Dozent A) meinte zu mir bis Freitag muss du es mir abgeben, war dann auch Donnerstag fertig und bei Dozent B) hieß es nur, las dir Zeit und soweiter...und hab mir dann auch ewig Zeit gelassen, bzw es eben erst fertig gemacht.

    Naja, Freitag hab ich meinen nächsten Termin bei meinem Doc, vill. verschreibt er mir ja schonmal MPH, wobei ich das bezweifel solange keine entgültige Diagnose vorliegt.

    Ich denke, bei mir ist die Motivation halt wirklich sehr niedrig, weil ich schon im Vorfeld weiß es klappt nicht so wie ich es von mir erwarte. Ich will entweder mein volles "Potential" nutzen oder lieber gar nichts machen.

    Danke erstmal für eure Antworten...ich werd morgen mal Sport treiben, vill hilft das ja^^

  9. #19
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    Forum-Beiträge: 141

    AW: Wie "Lernen" lernen?

    Halllo tuber

    dies ist ein wahrhaft schwieriges Thema. Ich hab was naturwissenschaftliches studiert. Mir persönlich hat es immer geholfen wenn ich

    1. Alle wichtigen - aber nur die wichtigen - Dinge vorher erledigt habe

    2. nach Möglichkeit alles was ablenken kann ausgeschalltet habe

    3. beim Lernen im Zimmer herumgelaufen bin

    4. es mir laut vorgelesen, mehrfach laut wiederholt habe bzw. nach Möglichkeit das wichtige rausgeschrieben habe

    5. aktiv mitgearbeite habe wie z.B. Bermerkungen am Rand, Texte zum Teil farbig angemarkert, Lesezeichen mit einem Stichwort versehen und reingeklebt habe - hab mir alle Bücher die notwendig waren selbst zugelegt.

    6. regelmäßige Kurzpausen eingelegt habe - die Betonung liegt auf Kurzpausen. D.h. Toilettengang, Tasse Kaffee mit genuß trinken, Blumen gießen, was essen, recken, strecken usw. Ich muß davor warnen längere Pausen einzulegen. Man findet dann schwerer wieder den Anschluß und muß sich viel zu sehr selbst überwinden.

    7. Kleine Lerngruppen bzw. regelmäßiger Austausch mit Kommilitonen halte ich ebenfalls für sehr wichtig. Man kann sich zusätzlich gegenseitig ansporen bzw. die Durchhänger leichter überwinden. Aber wir haben uns höchstens einmal in der Woche getroffen. Täglich treffen halte ich persönlich für zu anstrengend.

    Meine Zeit, in der ich mich am besten konzentrieren konnte/kann liegt bei 19-24 Uhr. Aber das muß jeder selbst herausfinden. Klausuren habe ich prinzipiell am Ende des Semesters geschrieben, so hatte ich im Semester immer die Vorfreude auf die vorlesungsfreie Zeit und konnte die Semesterferien besser geniessen.

    Was mich auch noch sehr motiviert hat, waren die Tagträume von meinem Beruf. Häufig habe ich mir vorgestellt wie erfolgreich, angesehen und zufrieden ich dann sein werde.

    Belohnt habe ich mich natürlich auch. Z.B. morgen abend gehst du weg, wenn du bis dahin dies oder jenes geschafft hast.

    L.G

    Karla

  10. #20
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 142

    AW: Wie "Lernen" lernen?

    Will mich nur kurz fassen, aber seitdem ich MPH bekomme, sehe ich wieder Lich am Ende des Tunnels.

    Vor allem bekomme ich jetzt ein Überblick, kann mir z.b. Strukturformeln gut merken und erkenne auch die Zusammenhänge besser. Hätte ich ADHS schon vor dem Studium diagnostiziert bekommen, hätte ich jetzt nicht solche Probleme. Denke, dann hätte ich es geschaft mit kurzer Vor-Nachberarbeitung den Stoff ohne großen Lernaufwand zu bewältigen.

    Jetzt muss ich den Stoff aus 3Modulen+Grundlagenwissen Naturwiss auffrischen, habe Mittwoch angefangen und in 4Wochen sind die Prüfungen.

    Wie schon in einem anderen Thread beschrieben, werde ich ein studierunfähigkeits Attest vorlegen und um die Wiederhohlung der Module beantragen. Das Problem ist halt, dass mein Studiengang (Modellstudiengang Medizin) neu ist und der Studienordnung zu krankheitsbedingen Ausfall NICHTS steht, was nicht gerade für den Studiengang spricht.

    Hoffe sehr, dass die Fakultät einsicht hat (immerhin bietet die Charite selbst 2 ADHS Ambulanzen an und scheint es wohl als Krankheit anzuerkennen) und mir die Chance bietet. Und wenn ich mich am Ende an die Dekanin selbst wende. Bei uns wird so viel wert auf ein menschliches Verhalten gelegt und darf ja eigentlich auch einen fairen Umgang als Student erwarten.

    Naja danke für eure vielen Tips, LG
    Tuber!

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