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Diskutiere im Thema Professor aus Österreich und seine Ansichten zu ADHS sowie Medikamenten im Forum ADS ADHS: Presse, Medien
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #21
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.632

    AW: Professor aus Österreich und seine Ansichten zu ADHS sowie Medikamenten

    die lamelle schreibt:
    good night. good fight. everybody.
    Aber sicher doch. Only the good die once.

    Du sassest da also gemütlich mit Deiner Borderliner-Freundin zusammen. Und dann sagte sie Dir: "Sag, bloss, Seppel, ich glaub Du hast ADS".

    Wie habt ihr denn dann herausgefunden, dass sie Borderlinerin ist und du vermutlich ADHS hast.

    Wo lagen da die Unterschiede?

  2. #22
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 238

    AW: Professor aus Österreich und seine Ansichten zu ADHS sowie Medikamenten

    Eiselein schreibt:
    Aber sicher doch. Only the good die once.

    Du sassest da also gemütlich mit Deiner Borderliner-Freundin zusammen. Und dann sagte sie Dir: "Sag, bloss, Seppel, ich glaub Du hast ADS".

    Wie habt ihr denn dann herausgefunden, dass sie Borderlinerin ist und du vermutlich ADHS hast.

    Wo lagen da die Unterschiede?
    So ungefähr tatsächlich....weil ich grad mal wieder aus dem Labern nicht rausgekommen bin....und meint dann plötzlich:

    weißt was....DU hast ADS. nicht ich.
    ich:

    du hast doch borderline
    sie:

    jaa..aber ich dachte es wär ADS und dann 2 Jahre später gibts ne borderline diagnose.....

    sie war auch früher ne große ...ich sag mal..."aufschneiderin"....das ist jetzt so gut wie weg und passiert einmal pro jahr oder so....aber auch nicht entspannend das ganze eben.....

    verstehen tun wir uns eigentlich prima da wir uns anscheinend mit den borderlinern zu 80% eine symptomwelt teilen. (vgl ich hasse dich verlass mich nicht-die schwarzweiße welt der borderlinepersönlichkeit (autor und verlag keine ahnung mehr-googln))


    zwar war das auch nicht dringestanden aber (da sie auch zu anderen BLs kontakt hat über forum privat etc.......sie hat mir zugestimmt das ein wesentlicher unterschied bei beiden folgender ist:

    ADS-ler akzeptieren sich weitgehend so wie sie sind. Natürlich leiden sie unter selbstzweifeln und antriebslosigkeit die ich aber eher als misstrauen oder angst interpretiere denn als selbsthass.
    Bei Borderlinern hingegen , zumindest bei meiner (ex)freundin (obwohl ich das auch immer nicht so genau weiß was ich für sie bin )
    ist es eindeutig. Sie hassen sich. und ihr leben. als ich sie kennengelernt ghabe war sie wie ein dunkles zimmer in dem jemand vergessen hat ne neue lampe reinzudrehen.

    zumindest ist mir das ganz gut gelungen glaub ich. ich bin eine vertrauensperson für sie und sie hat seitdem nen job in ner werbeklitsche.
    nächstes WE fahr ich zu ihr nach augsburg.

    und sia macht die besten fotos der welt.
    find ich.
    die marilyn monroe der fotographie sozusagen (und nicht blond) halbjapanerin mit polnischem blut gemischt
    YEEE-HAAAA.
    diese frau war wie ein schwarzes überraschungsei das bei licht richtig gut geschmeckt hat........

    doppelseufz


    lg

    die lamelle

  3. #23
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 238

    AW: Professor aus Österreich und seine Ansichten zu ADHS sowie Medikamenten

    Eiselein schreibt:
    Aber sicher doch. Only the good die once.


    Wie habt ihr denn dann herausgefunden, dass sie Borderlinerin ist und du vermutlich ADHS hast.

    ach so...sie hats halt schon seit jahren diagnostiziert.......kriegt seit sie 15 ist PP
    (Psychopharmaka)

  4. #24
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 238

    AW: Professor aus Österreich und seine Ansichten zu ADHS sowie Medikamenten

    die lamelle schreibt:
    ach so...sie hats halt schon seit jahren diagnostiziert.......kriegt seit sie 15 ist PP
    (Psychopharmaka)
    dazu muss man auch sagen das die diagnose wohl erst mit 20 oder so war....weil man nicht wusste was und sie von pontius zu pilatus....aber das kennen wir ja alle.....

    sie ist jetzt 25

  5. #25
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.632

    AW: Professor aus Österreich und seine Ansichten zu ADHS sowie Medikamenten

    Ich gebe zu, "Lass mich doch verlass mich nicht", Cordula Neuhaus, dtv.

    und "Ich hasse Dich, verlass mich nicht", Jerold J. Kreisman und Hal Straus, Rowohlt.


    Das kann man verwechseln.


    Und das ist gut recherchiert.

  6. #26
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 48
    Forum-Beiträge: 321

    AW: Professor aus Österreich und seine Ansichten zu ADHS sowie Medikamenten

    Die Aussagen dieses Professors sind doch anscheinend von der Wirtschaftslobby gekauft!

    Hammerhart, was überhaupt abgeht!

    Da werden Kinder einfach mal soooo medikamentiert oder sollen es (so sollte es nämlich bei meinem kleinen Sohn passieren!), nur, weil er ein aufgewecktes Kind ist, aber in meinen Augen überhaupt nicht unaufmerksam und sowas!

    Ich bin erst seit letztes Jahr diagnostiziert und habe nun das Maleur! Krankenkassen-Theater und werde wohl noch wegen meines Führerscheins heftige Probleme bekommen....

    Und dann kommt da so ein unreflektierter Prof. des Weges und meint, der Rest der Menschheit ist doof, nur er nicht????

    Krass, echt krass!!!!

  7. #27
    Spasslernen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 60
    Forum-Beiträge: 1.331

    AW: Professor aus Österreich und seine Ansichten zu ADHS sowie Medikamenten

    Hey Ihr Lieben,

    Ritalin und andere Medikamente mit dem Inhaltsstoff Methylphenidat wurde ursprünglich

    als Appetithemmer eingesetzt und ist eine Stimulanzie.

    MPH wird erfolgreich bei AD(H)S eingesetzt, hat eben auch reichlich Nebenwirkungen,

    und wird in Deutschland nur per Btm-Rezept ausgestellt.

    Wahrscheinlich "schwächelt" der Umsatz von Omega 3 Ölen oder der "Fachmann"

    hat keine Ahnung oder Beides - oder sein Institut sucht noch Probanden zum Forschen.

    Inwieweit künstliche Nahrungszusatzstoffe AD(H)S fördern können, wird mittlerweile

    untersucht, eben Genkonstellationen und Umweltfaktoren werden im Zusammenhang mit

    Ursachen eines ADS AD(H)S diskutiert und was ADS diagnostisch ist, eine Erkrankung?

    eine natürliche Variante des Lebens, eine Lebensform, darüber wird diskutiert und

    Erkenntnisse gesammelt. Laßt uns nicht schon wieder ablenken.

  8. #28
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 867

    AW: Professor aus Österreich und seine Ansichten zu ADHS sowie Medikamenten

    Das neueste was ich von Nahrungszusätzen gehört habe ist, daß es nicht sooo gut hilft. Trotzdem gibt es sicher ADHSler, die auf was gut ansprechen.

    Die Pharmaindustrie zahlt Studien und sponsort viel. Krankheit ist ihr täglich Brot und daher wundert es einen nicht, daß sich die Pharmalobby überall einkauft (siehe Grippeimpfstoff und EU).

    Ich finde es arg wie manche über DInge urteilen. Verstehen es nicht, können es nicht nachvollziehen und daher ist es ein Blödsinn für sie. Dabei gibt es Belege für ADHS! Sicher gibt es ADHSler, die keine Medis brauchen- meist bleiben sie undiagnostiziert, da kein Leidensdruck entsteht. Aber man kann nicht alle über einen Kamm scheren und dann pauschal sagen, daß man MPH bei ADHS nicht braucht.

    Als ADHSler ist man vielen Vorurteilen gegenübergestellt. ADHS Kinder werdene als unerzogen abgestempelt aber schon etwas besser akzeptiert. Doch erwachsene ADHSler sind für viele einfach nur faule Simulanten.
    Traurig.
    Und dann kommen Ansagen von Fachleuten, denen viele Menschen vertrauen und diesem dann das denken überlassen. Der wird ja schon recht haben...

  9. #29
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 43

    AW: Professor aus Österreich und seine Ansichten zu ADHS sowie Medikamenten

    Hallo ihr Lieben,

    also ich finde den Artikel fachlich auch fragwürdig und sehr provokant.

    Auch wenn er mich teils massiv zum Nachdenken anregt...... schaut mal

    www.barbara-simonsohn.de/ritalin.htm

    Ich selber frage mich teilweise schon, ohne jemandem unter uns zu nahe treten zu wollen, wie viel ADHS teilweise auch durch die Erziehung und unsere viel zu schnelle Gesellschaft kommt.

    Ich meine ganz ehrlich, welcher im Kopf nur halbwegs normale Arzt verschreibt Kinder im Alter von 12 Monaten Ritalin ?

    Geht es da nicht wirklich mehr um die nicht vorhandene Belastbarkeit der Eltern ?
    Oder gar um deren Bequemlichkeit ?

    Darf ein Kind heute denn noch schreien, toben, fremden oder muss gleich ein emotionsloses Zombie daraus werde?

    Ach Leute ich habe lange Zeit in der Jugendarbeit gearbeitet. Als Streetworker, aber auch in Jugendhäuser und Heimen.

    Was es da alles gibt. . . .
    das wollt ihr nicht wissen.
    Unsere Kinder sind unsere Zukunft

    Und in den USA ist es ja erlaubt Amphetamine gegen ADHS zu verschreiben.

    Ich finde das eine so gefährliche Grauzone. Will niemandem hier zu nahe treten.

    Aber es wird immer Missbrauch von solchen Substanzen geben, richtig?

    Und ob unter dem Deckmantel Therapie, Medikament und Krankheit alles verkauft werden darf ?oder sollte ?

    Züchten wir so nicht ungewollt neue Suchtfälle wenn ohne verlässliche Anamnese Medikamente abgegeben werden?

    Und es gibt so manchen Suchtkranken der sich beim Arzt sein Objekt der Begierde abholt.

    Für mich ist das Thema so schwer weil ich derzeit auch Ritalin nehme
    damit aber nicht glücklich bin

    Ich starte nun eine Verhaltenstherapie um meine Dosis senken zu können.

    In meinen Augen muss in der heutigen Zeit einfach alles und jeder perfekt sein und das von Klein an

    Ungesund ist es und krank undkaputt macht es unsere Herzen




  10. #30
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 867

    AW: Professor aus Österreich und seine Ansichten zu ADHS sowie Medikamenten

    Kinder- die kein ADHS haben- haben einen Entdeckerdrang, Laufen und testen Grenzen aus. Das ist so. Und ich finde es auch in Ordnung.
    Ich denke, bei kleineren Kindern ist ADHS schwer zu diagnostizieren, weil es eben normal für Kinder ist aufgedreht zu sein. Die Kinder, die ich von den Krankengeschichten kenne, fallen vor dem Schulalter auf, da sie zusätzlich soziale Störungen haben oder Entwicklungsverzögerungen. Nur wird diesen Kindern kein MPH verschrieben, sondern die bekommen zuserst mal altersgerechte Therapien und die Eltern werden involviert. Leider machen oft die Eltern nicht mit oder die fam. Situation ist zusätzlich schwierig.
    Medikamente werden nur eingesetzt, wenn es wirklich nicht anders geht und alles andere ausgeschöpft wurde.

    Das Verschreiben von Medikamenten ist also auch eine Sache, die vom Arzt selbst abhängt und nicht nur von der Diagnose!

    Sicher gibt es viele Fehldiagnosen wie bei anderen Krankheiten. Ich möchte gar nicht wissen wieviele in Wirklichkeit kein ADHS, keine Depression oder sonstiges haben. Daher kann man sich auch nicht auf eine 10min Blitzdiagnose verlassen. Und die wird immer wieder so gemacht. Leider.


    Bei mir würde eine Verhaltenstherapie oder ähnliches als erster Schritt nicht gut helfen. Denn mein ADHS ist dafür zu stark und daher bekam ich als erstes die Medis. Denn so bin ich ausgeglichener und kann daruf eine Therapie aufbauen. Mal schauen, ob ich mal keine Medis brauche- schön wär es!

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