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Diskutiere im Thema Hirnsonographie in der ADHS-Forschung, Krauel et al. 2010, Winnenden, Magdeburg im Forum ADS ADHS: Presse, Medien
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #1


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 43
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    Hirnsonographie in der ADHS-Forschung, Krauel et al. 2010, Winnenden, Magdeburg

    Hallo

    Geradezu sensationselle Nachrichten bezüglich ADHS, der Diagnostik und neuer Erkenntnisse der Ursachen machen sich im Moment breit.

    Verschiedenen Quellen zufolge konnten anscheinend Neurowissenschaftler aus Winnenden (Baden-Württemberg) und Magdeburg jetzt mit Hilfe der transkraniellen Sonographie, also einem Verfahren, das grob gesagt auf Ultraschall basiert, spezifische Veränderungen im Mittelhirn bei von ADHS betroffenen Kindern und Jugendlichen nachweisen.

    Den Forschungsergebnissen zufolge korreliert dabei sogar die Ausprägung der Symptome mit dem Ultraschall-Echosignal eines dopaminergen Kerngebietes (substanza nigra).

    In diese Forschungsergebnisse involviert sind unter anderem Priv.-Doz. Dr. Ludwig Niehaus vom Klinikum Schloss Winnenden sowie Dr. Kerstin Krauel von der Kinder- und Jugendpsychiatrie der Uniklinik Magdeburg.

    Sollte das so wissenschaftlich haltbar sein, wäre es m. E. in der Tat ein wirklich verwertbarer Beweis dafür, dass ADHS tatsächlich in direktem Zusammenhang mit dem dopaminergen System im Gehirn steht.

    Zudem ergäbe sich hier auch eine Möglichkeit, eventuell zukünftig ADHS mit relativ einfachen, nicht-invasiven und (auch ein wichtiger Punkt: bezahlbaren) Maßnahmen sicherer diagnostizieren zu können.

    Die genauen Studienergebnisse werden in der Fachzeitschrift "Biological Psychiatry" unter "Krauel et al. 2010" veröffentlicht.

    Soweit sich eine Möglichkeit ergibt, die Ergebnisse kostenlos oder gegen Entgelt auch online abrufen zu können, werde ich das hier natürlich entsprechend verlinken.

    Quelle aller hier angegebenen Informationen:

    Hirnsonographie in der *ADHS*-Forschung



    Liebe Grüße,
    Alex

  2. #2
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 2.435

    AW: Hirnsonographie in der ADHS-Forschung, Krauel et al. 2010, Winnenden, Magdeb

    habe hierzu auch eine "neue?!" methode anhand von eeg-diagnoseverfahren...
    siehe:

    www.adhd-zentrum.ch/adhd-flyer.pdf
    .... auf der zweiten Seite.

    gruss

  3. #3


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 59
    Forum-Beiträge: 6.172

    AW: Hirnsonographie in der ADHS-Forschung, Krauel et al. 2010, Winnenden, Magdeb

    Salü zäme

    Das hört sich ja wirklich gut an, das mit der Hirnsonographie.

    Und zu diesem Link:
    www.adhd-zentrum.ch/adhd-flyer.pdf

    An der Studie zu diesem Thema haben sich einige mir bekannte ADSler beteiligt.
    Ich kenne Herrn Dr. Müller auch persönlich, da wir einmal einen Vortrag mit ihm zu diesem Verfahren organisiert haben.

    Im Mai soll am ADHD Weltkongress in Berlin das Buch über Neurodiagnostik erscheinen Es ist in Deutsch geschrieben und vom Springerverlag.

    Leider habe ich noch keinen Titel gefunden, aber ich nehme an, dass ich diese Informationen bald bekommen werde.

    Was ich bisher darübern weiss, klingt auch sehr vielversprechend. Vor Allem weil durch diese Art der Diagnostik auch eine individuellere Behandlung stattfinden könnte.

    Liebe Grüsse
    Pucki

  4. #4
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.632

    AW: Hirnsonographie in der ADHS-Forschung, Krauel et al. 2010, Winnenden, Magdeb

    Alex schreibt:
    (substanza nigra).Alex

    Substanza nigra... des hab i ja scho immer gseid...Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	rumba_smilie_133.gif
Hits:	11
Größe:	3,0 KB
ID:	2775So ischd des nämlich.

    Dass sich aber daraus irgendwas ergibt, dürfte wohl bezweifelt werden.

    Einmal vorausgesetzt, es würde sich was draus ergeben, so dürfte wohl die intellektuelle Fähigkeit der Psychiater dermaßen substanza nigra sein Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	rumba_smilie_133.gif
Hits:	11
Größe:	3,0 KB
ID:	2775, dass sich für die Praxis daraus kaum eine Handlungsweise/Verbesserung der üblichen Praxis ableiten dürfte.
    Miniaturansicht angehängter Grafiken Miniaturansicht angehängter Grafiken rumba_smilie_133.gif‎  

  5. #5
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.632

    AW: Hirnsonographie in der ADHS-Forschung, Krauel et al. 2010, Winnenden, Magdeb

    Jo, jetzt mal im Ernst.

    Nichts, niente, nada, aber auch rein gar nichts wird sich daraus ergeben.

    Nichts wird sie dem "Rätsel" ADHS entgegenführen.

    Dass die "Wisenschaftler" von ihrer Methode ganz und gar begeistert sind, glaube ich allerdings sofort.

    Also warten wir getrost einmal das Endergenis ab, in dieser gloriosen Zeitschrift, um weiland wieder einmal feststellen zu können, dass es ausgegangen ist wie das Hornberger Schiessen.

  6. #6
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 2.435

    AW: Hirnsonographie in der ADHS-Forschung, Krauel et al. 2010, Winnenden, Magdeb

    Eiselein schreibt:
    Jo, jetzt mal im Ernst.



    Dass die "Wisenschaftler" von ihrer Methode ganz und gar begeistert sind, glaube ich allerdings sofort.

    .
    hallo eiselein

    ich habe es dank dieser zusatzmethode zu verdanken, dass ich von anfang an "richtig" diagnostiziert wurde - fragebogen (sind ja sehr dehnbar, beinflussbar)
    es gibt eben auch adhsler, die nicht weiter auffallen, eher ruhig gegen aussen (obwohl innerlich hyper), die sich so weit auf etwas fokussieren können, und somit trotzdem eine
    gewisse leistung erbringen können, die thechniken entwickeln um im system nicht zu sehr aufzufallen - ich habe mir hilfe gesucht nachdem ich einfach nicht mehr konnte - das leiden war da.

    ich weiss nicht, wie es weiter gegangen wäre, wie es geendet hätte, hätte man mich nicht verstanden....
    wahrscheinlich (bin kein wahrsager, ich nehme es mal an) -
    depression? manisch/depressiv? messi? bipolar?!
    keine ahnung?!

    ja ja, verstehen wird man es sowieso nicht genau, wie man es bei vielen psychischen "störungen?!", nie genau herauszufinden versteht - dazu müsste man normal, klar definieren können?!
    die heutigen norm-vorstellungen sind, meiner meinung nach, auch übertrieben - ist ja schon absurd, es werden äpfel mit normgewicht/grösse/farbe gezüchtet?! allergenfreundliche hunde?!

    und ja, du hast schon recht - es freut die wissenschaftler - wir brauchen es ja nicht zu verstehen, da wir es wissen doch auch für uns ist es gut zu wissen, wie andere ticken damit man
    sich soweit abgrenzen kann, den unterchied festzustellen und aufhören gegen etwas anzukämpfen, was wir nicht so erreichen können, doch wir sind anders, packen die dinge anders an und darum
    sind unsere methoden anders (ev. für andere unverständlich) - doch nur so kommen wir weiter.

    gruss

  7. #7
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.632

    AW: Hirnsonographie in der ADHS-Forschung, Krauel et al. 2010, Winnenden, Magdeb

    Jo, in meiner Impusivität ist des wieder mal etwas missverständlich rübergekommen.

    Ich wehre mich selbstverständlich nicht gegen Psychiater, die in ihrer Forschung nunmal herausbekommen wollen, was es mit ADHS auf sich hat und was nicht.

    Ich wehre mich nur gegen denjenigen Anteil an Psychiatern, und mir kommt`s so langsam so vor, als ob ich der einzigste sei, der in diesem Laden, die charakterliche Verfasstheit von Psychiatern vollumfänglich erkannt hat - der glaubt mit einem vorpreschenden Forschungsinteresse an ADHS, der eigentlichen Frage, wie nun dieses zu behandeln sei, auszuweichen können glaubt. Und sich hinter diesem Forschungsinteresse gar verstecken zu können glaubt.

    So unter dem Motto also, nee behandeln müssen wird des Dings, ADHS, nicht, jedenfalls nicht so lang, bis wir nicht genau herausgefunden haben, was es damit auf sich hat. Und des kann bei unserer Arbeitsweise noch mindestens 35 Jahre dauern, schließlich sind wir Psychiater u.s.w.

    Es ist eigentlich jedem klar, was ich damit eigentlich sagen wollte. Aber so ist es vielleicht jetzt noch klarer geworden.

  8. #8
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 2.435

    AW: Hirnsonographie in der ADHS-Forschung, Krauel et al. 2010, Winnenden, Magdeb

    hi eiselein

    da habe ich wohl andere erfahrungen gemacht mit psychatern....
    hmmm... hatte bis jetzt nur den einten

    ich weiss nicht, hätte man jetzt nicht gleich adhs-diagnostiziert, was man bei mir zu therapieren
    versucht hätte (bi-polar? / depression?)

    hatte wohl glück, doch muss auch sagen, das ich mir von menschen distanziert habe, die mich nicht ernst genommen haben.

    im übrigen, ich gehe eigentlich immer zu arzt und sage schon zum
    vornherein was mir fehlt - ich kenne doch meinen körper und mich doch am besten?!

    grüsse

  9. #9
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 113

    AW: Hirnsonographie in der ADHS-Forschung, Krauel et al. 2010, Winnenden, Magdeb

    An der Uni in Magdeburg läuft auch ein Projekt über das selbe Thema:
    Forschungsportal Sachsen-Anhalt: Innovations- und Transfernetzwerk Wissenschaft-Wirtschaft

  10. #10
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 85

    AW: Hirnsonographie in der ADHS-Forschung, Krauel et al. 2010, Winnenden, Magdeb

    im übrigen, ich gehe eigentlich immer zu arzt und sage schon zum
    vornherein was mir fehlt - ich kenne doch meinen körper und mich doch am besten?!

    grüsse[/QUOTE]

    das Zitieren muss ich wohl noch üben

    Das ist aber gefährlich! Dem ersten Neurologen dem ich gesagt habe das ich ADS habe erklärte mir nur : er wüsste wo ich arbeite, ich habe kein ADS, ich sei Depressive und er würde mir zu einer stationäre Reha (Geschlossene)raten.

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