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Diskutiere im Thema Vortrag von R. Murphy - ADHS im 21. Jahrhundert - Münsinger Symposium im Forum ADS ADHS: Presse, Medien
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #21
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADS / ADHS
    Forum-Beiträge: 390

    AW: Vortrag von R. Murphy - ADHS im 21. Jahrhundert - Münsinger Symposium

    Gretchen schreibt:
    viel Geld hat sie für einen Vortrag nicht genommen.
    Mittlerweile hat sich das offensichtlich geändert:

    Kommunikations- und Selbstwerttraining für ältere Jugendliche/junge Erwachsene mit ADHS (Angebot für Betroffene) – Kolleg-DAT e.V.

    Ich weiß nicht, wer die 440 € kassiert, aber mal ganz ehrlich, für 4 Tage ist das echt der Hammer. Ich weiß nicht, welche Betroffenen sich das leisten können (ich nicht!!!). Als Alleinerziehende, Hart IV Empfänger oder mal Angestellten mit Mindestlohn hast du wenig Chancen (zudem noch Reise-und Übernachtungskosten dazu kommen), dir so was "gönnen" zu können.

    Sorry, ich musste das gerade loswerden. Als ich entdeckt habe, dass DAT Kollege solche Trainingsmodule anbietet, kam mir spontan die Idee trotz der räumlichen Entfernung an einem der Module irgendwann teilzunehmen (speziell dieses Kommunikationsmodul hätte mich sehr interessiert, wegen meiner Eheprobleme, die offensichtlich von unserer unbehandelten ADS herrühren) . Sehr enttäuscht wurde ich, als ich ganz unten den Preis entdeckte.

    Ich habe nichts gegen Frau Neuhaus oder den DAT Kolleg- im Gegenteil, ich finde ihr Engagement lobenswert- ABER ich finde es sehr, sehr Schade, wenn ADHS Betroffenen (bzw ihre Familienangehörigen) an solchen Trainingsmodulen aus finanziellen Gründen nicht teilnehmen können. Wenn es möglich wäre, die Kosten für solche Veranstaltungen in einem bezahlbaren Rahmen zu halten (z.B. 100 bis max 200 €/Training, da wie gesagt Reise-und Übernachtungskosten hinzukommen), wäre es für die Betroffenen sicher ein großer Vorteil.

  2. #22
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 769

    AW: Vortrag von R. Murphy - ADHS im 21. Jahrhundert - Münsinger Symposium

    Ich weiß nicht, wer die 440 € kassiert, aber mal ganz ehrlich, für 4 Tage ist das echt der Hammer. Ich weiß nicht, welche Betroffenen sich das leisten können (ich nicht!!!). Als Alleinerziehende, Hart IV Empfänger oder mal Angestellten mit Mindestlohn hast du wenig Chancen (zudem noch Reise-und Übernachtungskosten dazu kommen), dir so was "gönnen" zu können.
    Ein Werkstattstunde für's Auto kostet 80-120 Euro, für ein 2 Tage Fotoseminar kann man locker 800 Euro ausgeben.

    Ja, 440 Euro sind viel Geld, aber das sind 110 Euro / Tag oder 20 Euro / Stunde, ich finde das nicht zu viel. Andere ADHS Coaches nehmen locker über 100 Euro pro Stunde und bei denen weiss ich nicht wie gut die wirklich sind.

    Betroffenen würde ich raten sich bei ihrer KK zu informieren ob die einen Zuschuss übernehmen. Ich habe fast 2/3 erstattet bekommen. Ich hatte das im Sommer mit einem Urlaub verbunden um die Fahrkosten zu relativieren, übernachtet habe ich auf einem (wirklich sehr schönen) Campingplatz.
    Und ich sage hier immer wieder: Für mich war es jeden Euro wert.

    Aber ich finde es auch traurig das so kompetente Hilfe leider wirklich mit Geld verbunden ist und das dabei insbesondere Geringverdiener echt gekniffen sind.
    Das Konzept von C. Neuhaus ist dabei eigentlich recht einfach, das könnte jeder gut geschulte Ergotherapeut auch vermitteln nur leider kenne ich keinen der das macht.
    Und ich kenne auch nur sehr wenige Menschen die so kompetent, einfühlsam und dabei konsequent mit (uns) ADHSlern umgehen können.

  3. #23
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 293

    AW: Vortrag von R. Murphy - ADHS im 21. Jahrhundert - Münsinger Symposium

    1. Ich habe die Beiträge eröffnet damit wir uns über den Inhalt der Vortäge austauschen können !!!!!!!

    2. Vilandra hat geschrieben, dass daran gearbeitet wird, die Vorträge mit besserer Qualität hin zu bekommen. Es dauert halt noch, hätte ich es vorher gewusst, hätte ich vielleicht noch gewartet mit dem Eröffnen der Vorträge. Und dann im Vorweihnachtsstress bleiben lassen. Habe ein Nachtrag dazu geschrieben im ersten Beitrag. Auch das der Vortrag erst nach gut 20 Minuten beginnt habe ich gleich beim eröffnen vom Beitrag geschrieben.

    3. Auch wenn die Bild und Tonqualität nicht so hervorragend ist (Livestream, nicht irgend ein sauteurer Profifilmbeitrag) ich finde es schön, dass die Vortäge für jeden zur Verfügung stehen!!!! Ich freue mich 4 dermassen hervorragende Vortäge von zu Hause aus schauen und hören kann.

    4. Eben nicht zum Thema und nicht hier weiter Diskutieren bitte, wer das möchte soll doch einen neuen Tread eröffnen!!! Ich habe schon hier im Forum gelesen das zum Teil die Krankenkasse sich an solchen Kursen beteiltigt!!! Frau Neuhaus und ihre Mitarbeiter leben auch nicht nur ausschliesslich von Anerkennung und Lob.

  4. #24
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADS / ADHS
    Forum-Beiträge: 390

    AW: Vortrag von R. Murphy - ADHS im 21. Jahrhundert - Münsinger Symposium

    Denker23 schreibt:
    Ein Werkstattstunde für's Auto kostet 80-120 Euro, für ein 2 Tage Fotoseminar kann man locker 800 Euro ausgeben.
    Nun, unsere VWs hatten noch nie eine Panne! Und wenn mein Auto mal eine bekommen würde, hätte ich keine andere Wahl, als zu bezahlen. Fotoseminar kommt für mich nicht in Frage.

    Ja, 440 Euro sind viel Geld, aber das sind 110 Euro / Tag oder 20 Euro / Stunde, ich finde das nicht zu viel. Andere ADHS Coaches nehmen locker über 100 Euro pro Stunde und bei denen weiss ich nicht wie gut die wirklich sind.
    Ich habe keine Ahnung, was andere Coachs verlangen.

    Betroffenen würde ich raten sich bei ihrer KK zu informieren ob die einen Zuschuss übernehmen. Ich habe fast 2/3 erstattet bekommen. Ich hatte das im Sommer mit einem Urlaub verbunden um die Fahrkosten zu relativieren, übernachtet habe ich auf einem (wirklich sehr schönen) Campingplatz.
    Und ich sage hier immer wieder: Für mich war es jeden Euro wert.
    Bist du privat oder gesetzlich versichert?

    Und hast du eine offizielle ADHS Diagnose?

    Aber ich finde es auch traurig das so kompetente Hilfe leider wirklich mit Geld verbunden ist und das dabei insbesondere Geringverdiener echt gekniffen sind.
    Das Konzept von C. Neuhaus ist dabei eigentlich recht einfach, das könnte jeder gut geschulte Ergotherapeut auch vermitteln nur leider kenne ich keinen der das macht.
    Und ich kenne auch nur sehr wenige Menschen die so kompetent, einfühlsam und dabei konsequent mit (uns) ADHSlern umgehen können.
    Ja, die Kosten sind (die Module für Paare sind noch teuer: 600 €/Person, also 1200 € pro Paar!) echt der Knackpunkt. Mal angenommen, mein Mann würde endlich einsehen/akzeptieren, dass wir beide an ADHS leiden und dass unsere Konflikte zum großen Teil auf dieser "Krankheit" wurzeln, würde er bei diesen Kosten nicht zustimmen, auch wenn wir das Geld auf dem Konto hätten.

    Wenn ich die Diagnose von einem ADHS Arzt bekomme, dann werde ich mal meine (gesetzliche) KK mal fragen, ob sie sich an den Kosten beteiligen möchte. Bei einer Erstattung von 2/3 der Kosten würde ich mich anmelden. Da meine KK aber bisher (1 Jahr nach mehrmaliger Einreichung der Dokumente, per Einschreiben und 2 Emails) die versprochene Teilerstattung der Kosten für mein Lichttherapiegerät noch nicht vorgenommen hat, halte ich die Teilerstattung für ein solches Training für unwahrscheinlich.

  5. #25
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.554

    AW: Vortrag von R. Murphy - ADHS im 21. Jahrhundert - Münsinger Symposium

    Addy Haller schreibt:
    Hier mal ein Link zu der australischen Studie, von der die Rede war:

    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4591104/

    Sehr interessant:

    Bei 90% aller Diagnosen der ADHS im Erwachsenenalter gab es in der Kindheit keine ADHS-spezifischen Auffälligkeiten.

    Was sagt man dazu?
    So wie ich verstanden hatte, waren da nur die Medizinische Daten angeschaut, also, nicht so stark in Detail. Es zeigt sich nur ob die Eltern wegen ADS-Auffälligkeiten zu Arzt waren oder nicht und dann auch ob diese Menschen als Erwachsene, medizinische Hilfe bekommen haben oder nicht.

    So ist es auch so wenn ich auf der Forum lese oder in meine Umfeld schaue: Viele die als Erwachsenen die Diagnose bekommen, hatten Eltern die es nicht wirklich danach gesucht hatten, aber es heisst nicht, dass es keine Schwierigkeiten gab. Als Kind war ich selber auffällig, aber so was wie eine Diagnose gab es auch offiziel nicht (obwohl vermutet war, von meine Mutter, um etwa 1980, aber es ist so geblieben)

    Es ist auch logisch dass denen die als Kind der Diagnose bekommen, dann auch eine Behandlung bekommen und somit als Erwachsenen oft keine medizinische Betreuung mehr brauchen, weil sie gelernt haben damit umzugehen... Einige Ausnahmen kenne ich doch...

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