Seite 1 von 6 12345 ... Letzte
Zeige Ergebnis 1 bis 10 von 51

Diskutiere im Thema Psychatrische Therapie in der Krise? im Forum ADS ADHS: Presse, Medien
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #1
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 172

    Psychatrische Therapie in der Krise?

    Zum momentanen Zustand der Psychiatrie:

    Psychiatrische Therapie

    Wo bleibt der disruptive Wandel?

    Keine neuen Medikamente, keine neuen Ideen – kaum eine andere Disziplin tritt derart auf der Stelle wie die Psychiatrie. Disruptiv sind hier allenfalls die therapeutischen Auswirkungen auf das Gehirn der Patienten. Woran liegt's?
    Von Thomas Müller

    Zudröhnen oder Ausschleichen? Die neuen Pfade der Psychiatrie

    Von Martin Hubert

    Pharmafirmen versprachen psychische Krankheiten mit Medikamenten zu heilen - und sind gescheitert. Jetzt steigen sie aus der Forschung aus. Studien zeigen: frühzeitiges Ausschleichen der Psychopharmaka hilft Patienten besser, als sie langfristig einzunehmen. Die Psychiatrie auf neuen Wegen?

    Teufel und Beelzebub - Die Krise der Psychopharmaka

    Statt Psychotiker oder schwer Depressive hinter Klinikmauern zu sperren, konnten Ärzte sie seit Mitte des vergangenen Jahrhunderts mit Medikamenten behandeln. Raus aus der Isolation, zurück ins Leben – die starken Nebenwirkungen schienen dafür als Preis nicht zu hoch. Doch dieser Konsens bröckelt, seit immer mehr Kritiker behaupten, die Substanzen würden nicht wirken.

  2. #2
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 556

    AW: Psychatrische Therapie in der Krise?

    ...der erste Link, der geht ja noch...die letzteren 2 gehören ganz klar in die Nonsense-Rubrik...

  3. #3
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 556

    AW: Psychatrische Therapie in der Krise?

    ...die Psychiatrische Therapie ist übrigens ganz klar nicht in der Krise .
    Geändert von Nightshadow ( 7.11.2017 um 04:22 Uhr)

  4. #4
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 556

    AW: Psychatrische Therapie in der Krise?

    Also ich finde ja, es ist ok, darüber in einem Thread zu diskutieren, ich stimme den Links inhaltlich aber klar nicht zu.

  5. #5
    N o r d f r a u

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 62
    Forum-Beiträge: 8.177

    AW: Psychatrische Therapie in der Krise?

    Nightshadow schreibt:
    Also ich finde ja, es ist ok, darüber in einem Thread zu diskutieren, ich stimme den Links inhaltlich aber klar nicht zu.

    Vielleicht kannst du es uns ja genauer erklären, falls du Zeit dazu hast.

  6. #6
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 556

    AW: Psychatrische Therapie in der Krise?

    die überwiegende Mehrheit der Psychopharmaka sind bei ihrer jeweiligen Indikation wirksam und oft ein Segen...nicht umsonst werden sie klinisch angewendet...es stimmt insofern, dass seit ca. 10 Jahren es in der Psychopharmakologie keine relevanten neuen Wirkstoffe mehr gegeben hat...wer meint, die prä-psychopharmakologischen Zeiten seien auch nur annähernd besser gewesen, der irrt gewaltig...damals war der Psychose-Patient eben standardmäßig bis zum Lebensende am "Spinnen" und es gab absolut nichts, womit man ihm helfen konnte...außer eben der Verwahrung in den Irren-Anstalten außerhalb der Stadt (den heutigen Bezirkskrankenhäusern), wo er Hinz und Kunz nicht mit seinem "Anblick" "belästigte"...wer Interesse hat, der kann gerne sich in der Fachliteratur über die Geschichte der Psychiatrie informieren....die in den obigen Links getroffenen Aussagen stimmen allesamt nicht...

    - - - - - - - - - - Beiträge zusammengeführt (< 3 Minuten Zeitunterschied) - - - - - - - - - -

    ...und die Substanzen wirken sehr wohl, wer z.B. von journalistischer Seite Gegenteiliges behauptet, der ist ein unversntwortlicher Demagoge und die "Lügenpresse" lässt grüßen...

    - - - - - - - - - - Beiträge zusammengeführt (< 3 Minuten Zeitunterschied) - - - - - - - - - -

    ...aber diese dreißten Journalisten, die wissen ja eh alles besser, insbesondere die von ARD, ZDF, Deutschlandfunk und vergleichbarer linksgrüner "Meinungselite"...

  7. #7
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 556

    AW: Psychatrische Therapie in der Krise?

    ...und was die Empfehlung zum frühzeitigen Ausschleichen angeht: Bloß nicht!...wenn der Psychose-Patient oder Bipolar-Patient oder Depressions-Patient Bock auf ein Rezidiv hat, dann natürlich gerne...solch unverantwortliche Irreführung der Patienten durch Journalisten, die gehört bestraft...

  8. #8
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 584

    AW: Psychatrische Therapie in der Krise?

    1 ist offenbar eine realistische Bestandsaufnahme.

    Das 2. ist der üblichen TV Unsinn. Das kommt dabei raus wenn Journalisten mal wieder was ganz furchtbares aufdecken wollen, aber keine Ahnung haben und schon vorher wissen was nach den Recherchen rauskommen soll. Da bekomme ich Lust auf Prügelstrafe...

    Bei 3 kann mich dem Nachtschatten nicht ganz anschliessen, im 3. Link steht etwas wirklich sehr wichtiges.

    "Wir probieren aus. Wir wissen, der Patient hat schon mal auf ein bestimmtes Medikament in gewisser Weise angesprochen, hat ein bestimmtes metabolisches Profil, da muss ich auf ein bestimmtes Medikament verzichten oder auf eine bestimmte Gruppe. Oder der hat sexuelle Nebenwirkungen, da muss ich auf bestimmte Medikamente verzichten. In der Klinik kann ich so ein bisschen zumindest das Therapiemaß schneidern auf meinen individuellen Patienten. Das geht in einer Doppelblindstudie alles verloren und dann kommt am Ende immer raus: Alle Medikamente sind gleich."

    Wenn man sich mal anschaut wie die Wirkung von Medikamenten beurteilt wird kann man manchmal erkennen das ein Medikament bei einigen Probanten sehr gut, bei anderen sich aber nur negativ auswirkt. Im Durchschnitt wirkt es dann eben nicht.

    Und auch bei den Dosierungsvorgaben werden Durchschnittswerte ermittelt, die Ausreissen, wegen kaum gewertet.

    Gerade hier im Forum wird es doch immer wieder deutlich wie unterschiedlich wir alle auf Medikamente ansprechen. Hier wird doch deutlich das nicht nur der Wirkstoff, sondern sogar die Trägerstoffe einen wesentlichen Einfluss auf die individuelle Wirksamkeit haben. Ich nenne dazu mal die MPH Klassiker Ritalin und Medikinet.
    2 mal der gleiche Wirkstoff, bei einigen wirkt das eine recht gut, bei anderen führt das gleiche zu massiven Nebenwirkungen, die profitieren aber erheblich vom anderen Medikament. Das habe ich selbst erlebt.

    Daher wäre es für mich sinnvoll das Ärzte darüber viel mehr wissen. Oft ist es doch offenbar so das die Betroffenen dieses Wissen an einige Ärzte herantragen müssen...

  9. #9
    Erklärbärchen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.902

    AW: Psychatrische Therapie in der Krise?

    Danke für's Einstellen, @Addler86!

    Inhaltlich, das geb' ich zu, bin ich hin- und- her gerissen.

    Einerseits finde ich Tendenzen zur Vereinfachung usf., die mich persönlich eher an den „Journalismus“ *räusper* von... was weiß ich... RTL(II)... erinnern.

    Andererseits ist es mittlerweile ja Gott sei Dank nicht mehr so ganz unbekannt, dass relativ viele - und, ganz ehrlich, wenn ich den ANSPRUCH der Pharmaindustrie daran anlege, sind das eindeutig ZU VIELE- der massiv & teuer beworbenen Produkte/Substanzen, beispielsweise aus der Klasse der SSRI, SNARI usw., der modernen AD leider auch nicht ein KLITZEKLEINES BISSCHEN an Wirk-Plus gegenüber einem Placebo vorzuweisen haben.

    Zum Teil auch noch entgegen tatsächlich gemachter Versprech(ung)en! (Autsch! DAS ist HEIKEL!!)
    Darauf, und auf andere, ähnlich...öhm...„interessa nte“ Fälle wird man hinweisen dürfen. Nein, MÜSSEN.

    Was die sogenannte Therapie betrifft will ich mich nun sehr vorsichtig ausdrücken, um mir nicht die Finger zu verbrennen.

    Ich persönlich habe es als ein bedauerliches Armutszeugnis der lokalen Psychiatrie (Einrichtung inkl. ärztlichem + pflegerischem Personal) begriffen, im Verlaufe einer stationären Therapie wg. schwerer Depressionen- nach einem im Bett verbrachten Wochenende- zu hören, man wisse nicht, was man mit mir hier eigentlich solle, weil ich ja wohl kein Bock auf irgendwas hätte...

    Vielleicht bin ich aber auch bloß empfindlich...


    Wie auch immer. Die deutsche Psychiatrielandschaft gehört, imho, endlich mal ordentlich aufgeräumt. Entstaubt.

    Und dann: (Aus-)Gebildet!
    Zu Schmerztherapie. ADHS. Transgenderthemen. Zur Rolle der eigenen Spiritualität im Therapieverlauf. In Empathie und empathischem BENEHMEN gegenüber dem Hilfesuchenden!

    Dann reden wir weiter. Ups. War das jetzt wieder diplomatisch genug?
    Geändert von luftkopf33 ( 8.11.2017 um 08:03 Uhr)

  10. #10
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 556

    AW: Psychatrische Therapie in der Krise?

    ...in eine nicht gänzlich andere Kerbe hat Winkler / web4health neulich auf docchecknews gehauen...auch wenn es Winkler da vor allem un die Verordnung von Antidepressiva bei unklarer Indikation geht, z.B. wenn bei ADHS statt Stimulantien (weil man ja das zu Grunde liegende ADHS nicht erkannt hat) die vermeintliche Allzweckwaffe Antidepressiva eingesetzt werden...

    Antidepressiva: Warum ich zweifle - DocCheck Blogs

    -

Seite 1 von 6 12345 ... Letzte

Ähnliche Themen

  1. Ich bekomme die Krise -.-
    Von Lady-Like im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
    Antworten: 17
    Letzter Beitrag: 31.07.2013, 17:41
  2. Lübeck - Psychatrische Institutsambulanz (PIA) des UKSH
    Von kansu im Forum ADS ADHS Erwachsene: Ärzte und Kliniken
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 19.03.2013, 23:11
  3. verhaltenstherapie-krise!
    Von nachteule im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
    Antworten: 15
    Letzter Beitrag: 17.02.2010, 01:39
Thema: Psychatrische Therapie in der Krise? im Forum ADS ADHS: Presse, Medien bei ADHS bei Erwachsenen Forum
©2017 ADHS bei Erwachsenen Forum