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Diskutiere im Thema Psychatrische Therapie in der Krise? im Forum ADS ADHS: Presse, Medien
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #21
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 18

    AW: Psychatrische Therapie in der Krise?

    Doch, diese Flatrate gibt es.
    Nennt sich Drehtüreffekt und ist ein wesentlicher Bestandteil des Systems.

  2. #22
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.631

    AW: Psychatrische Therapie in der Krise?

    In der Krise befindet sich wohl nicht die Psychiatrie, sondern der Psychiater.

    Also, was meinen angeht, muss es sich da um so was wie eine Dauerkrise handeln.

  3. #23
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 556

    AW: Psychatrische Therapie in der Krise?

    Ca. 70% gerade auch der Psychiater in Deutschland sind ignorant bezüglich ADHS. Unterdiagnostik und das Nicht-Erkennen von ADHS geschehen dort massenhaft. Die Anzahl tatsächlich kompetenter Spezialisten für ADHS (die in den meisten Fällen übrigens mehr oder weniger ausgeprägt selbst ADHS haben) ist leider mehr als überschaubar. Zusätzlich kommt nichts nach, um die alten Hasen und ADHS-Pioniere, die zusehends in den Ruhestand gehen oder aus anderen Gründen, z.B. dem systematischen Mobbing gegen niedergelassene ADHS-Therapeuten durch die institutionalisierte ADHS-Gegnerschaft, aus der Versorgung der ADHS-Patienten ausscheiden, zu ersetzen.

    Ich habe selbst Medizin studiert und habe in der Universitätspsychiatrie 4 Monate Praktisches Jahr absolviert. Der Oberarzt meiner Station sagte dort in einem Seminar gegenüber uns Studenten:"...Ich möchte mich bei der Gelegenheit outen als ADHS-Gegner..."...das war übrigens diejenige Universitäts-Psychiatrie, die ansonsten als das ADHS-Zentrum schlechthin in Deutschland gilt. Und selbst dort sieht sich ein Teil der Ärzte als "ADHS-Gegner"...die deutliche Mehrheit der Psychiater in Deutschland dürfte diese Einstellung zu ADHS haben. Bei ca. 4 Millionen Erwachsenen mit ADHS in Deutschland (und das noch gemäß der "konservativen Diagnosekriterien gemäß ICD-10) dürfte riesiger Bedarf für die fachärztliche Betreuung von ADHS-Patienten bestehen und die bisher (Stand 2017) mit ADHS diagnostizierten Erwachsenen dürften sicher nur die Spitze des Eisbergs darstellen. Leider beißen die Betroffenen bei überwiegend ignoranten und übrigens unethisch (und zwar so gar nicht gemäß Hippokratischem Eid bzw. Genfer Gelöbnis) handelnden Ärzten meistens nur auf Granit und erfahren gerade von dieser gesellschaftliche Gruppe noch stärkere Ablehnung bis hin zu offener Feindschaft, als dies für die Gesellschaft insgesamt gilt. Zeit, mal ein bischen Radau zu machen...

    ...

  4. #24
    Erklärbärchen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.902

    AW: Psychatrische Therapie in der Krise?

    @Nightshadow: Hat der OA das echt so gesagt? In (relativer) Öffentlichkeit?
    Geht jawohl GAR NICHT, sowas...NICHT aufregen, Luftilein...


  5. #25
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 556

    AW: Psychatrische Therapie in der Krise?

    genau so wortwörtlich...der Typ heißt PD Dr. Martin L. und ist in Würze an der Universitätspsychiatrie...

    - - - - - - - - - - Beiträge zusammengeführt (< 3 Minuten Zeitunterschied) - - - - - - - - - -

    ...ich führe die Anti-Haltung der Mehrheit der Psychiater und der Ärzte insgesamt in Deutschland übrigens neben anderem zurück auf den Preußischen Militärarzt , Menschen mit ADHS sind vom Habitus genau das Gegenteil , da passt es schon zwischenmenschlich oder von der Chemie nicht...

  6. #26
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 590

    AW: Psychatrische Therapie in der Krise?

    In der Krise befindet sich wohl nicht die Psychiatrie, sondern der Psychiater.
    Also, was meinen angeht, muss es sich da um so was wie eine Dauerkrise handeln.

    Ist doch ein altes Vorurteil das alle Psychologen "einen an der Waffel haben" und sich im Studium selbst therapieren wollen, oder?
    Und wie ist das mit den Vorurteilen? Ja, sie sind politisch nicht korrekt und ja, sie stimmen fast immer....


    Und zu ADHS.
    Das Blöde daran ist doch das es genau das Gegenteil von dem ist was die Grundlage der Psychotherapie ist. So von wegen "man kann alles mit der Kraft der Gedanken erreichen". Und dann kommt da so'n ADHSler und da geht das nicht. Nachweislich... So einen will doch keiner in der Praxis haben...
    Bei so einem kannste das ganze Studium in die Tonne kloppen...

  7. #27
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 556

    AW: Psychatrische Therapie in der Krise?

    das Vorurteil stimmt...in meinen 4 Monaten PJ in der Psychiatrie habe ich sogar mehrere Psychologie-Studentinnen als Insassen / Patientinnen in der Psychiatrie erlebt...

    ...bei den Psychiatern gibt es so Fälle mitunter auch...die meisten dieser ADHS-Gegner bei den Psychiatern sind jedoch keine "Psychos" (die Psychos dort sind ja jeweils aufgeschlossen gegenüber ADHS meistens), sondern kalte, autistisch anmutende, spießige, steife preußische Militärärzte mit beschränktem Horizont...ich hasse diesen Typus...

  8. #28
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 461

    AW: Psychatrische Therapie in der Krise?

    Denker23 schreibt:
    Ist doch ein altes Vorurteil das alle Psychologen "einen an der Waffel haben" und sich im Studium selbst therapieren wollen, oder?
    Und wie ist das mit den Vorurteilen? Ja, sie sind politisch nicht korrekt und ja, sie stimmen fast immer....


    Und zu ADHS.
    Das Blöde daran ist doch das es genau das Gegenteil von dem ist was die Grundlage der Psychotherapie ist. So von wegen "man kann alles mit der Kraft der Gedanken erreichen". Und dann kommt da so'n ADHSler und da geht das nicht. Nachweislich... So einen will doch keiner in der Praxis haben...
    Bei so einem kannste das ganze Studium in die Tonne kloppen...
    Dem ganzen widerspreche ich aus meinem persönlichen Blickwinkel dezent (dem ersten) und vehement (dem zweiten). Auch dass Nightshadow in seinen 4 Monaten PJ mehrere Psychologie-Studenten als Psychiatrie-Patienten erlebt hat, macht das Vorurteil nicht wahrer. Wahr ist, das Psychologen wie auch Psychiater Menschen wie andere sind und sehr wohl selbt von psychischen Störungen betroffen sein können. Das ist banal.

    Es gibt ADHS gegenüber sehr aufgeschlossene psychologische Psychotherapeuten und dabei meine ich nicht nur mich. Dermaßen schwarz-weiß denken die wenigsten. Okay, dann beziehe mich wohlgemerkt auf diejenigen, die ich kenne und das sind doch eine ganze Menge.

    Die von dir beschriebene Einstellung, dieses Kraft der Gedanken Gefasel, sorry, aber du meinst vielleicht ***********n? Das ist eine andere Branche...
    In der Psychologie und Psychotherapie gab es mittlerweile nach der sog. kognitiven noch weitere Neuerungen, die Erkenntnisse aus den kognitiven Verfahren nicht aufheben, aber neu integrieren.

    Mach dich mal schlau, bevor du mit Allgemeinplätzen und Voreingenommenheiten allzu unbedarft um dich wirfst!

  9. #29
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 461

    AW: Psychatrische Therapie in der Krise?

    Wusst ich jetzt nicht, dass der Begriff weggesternt wird, ich meinte die "Kirche", deren Namen Assoziationen von Wissenschaftlichkeit auslösen soll.

  10. #30
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 590

    AW: Psychatrische Therapie in der Krise?

    Mach dich mal schlau, bevor du mit Allgemeinplätzen und Voreingenommenheiten allzu unbedarft um dich wirfst


    Scheinst als Therapeut ja gut geeignet zu sein wenn Du mich gleich erstmal als dumm hinstellst weil Du nicht verstehst was ich gemeint habe.
    Um Ironie zu erkennen reicht es da wohl nicht ganz.

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