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Diskutiere im Thema Cannabis und ADHS - Stellungnahme des ADHS-Deutschland eVs im Forum ADS ADHS: Presse, Medien
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #1
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.829

    Cannabis und ADHS - Stellungnahme des ADHS-Deutschland eVs

    http://www.adhs-deutschland.de/Porta...(00000002).pdf



    Gesendet von meinem SM-A310F mit Tapatalk
    Geändert von Steintor ( 7.10.2017 um 19:40 Uhr)

  2. #2
    Comicus Divinius

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.199

    AW: Cannabis und ADHS - Stellungnahme des ADHS-Deutschland eVs

    Ich finde es persönlich gut, dass der Verband stellung bezieht und zwar dagegen. Weil ich befürchte, wenn Adhs ein Grund sein könnte, die Anzahl der angeblichen Adhs kranken sprunghaft ansteigen würde und es schnell zur Kiffer Krankheit werden würde und das mit der Modediagnose noch mehr verstärken würde.
    Also ich habe gegen niemand etwas, der kifft, aber er möge bitte nicht Adhs vorschieben

  3. #3
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 42
    Forum-Beiträge: 462

    AW: Cannabis und ADHS - Stellungnahme des ADHS-Deutschland eVs

    Mich lässt die Stellungnahme hin- und hergeworfen zurück.

    Ich finde es wichtig, dass klar heraus gearbeitet wird, dass Cannabis nie als Medikament 1. Wahl betrachtet werden sollte.

    Die Nennung von angeblichen Forschungsergebnissen zum Thema Drogenmissbrauch unterschlägt aber, dass Forschung zu allen von der WHO als illegal eingestuften Drogen seit Jahrzehnten in deren Mitgliedsländern gar nicht erlaubt war.

    Damit bekommt die Stellungnahme einen unwissenschaftlichen Beigeschmack.

  4. #4
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 237

    AW: Cannabis und ADHS - Stellungnahme des ADHS-Deutschland eVs

    ich weiß nicht....

    generell bin ich KEIN Freund von THC und erinnere (lang,lang ist´s her) dass es bei vielen Leuten die ich kenne eher symptom-verstärkend gewirkt hat, aber:

    ich denke, dass solche Stellungnahmen doch sinnvollerweise von Ärzten kommen sollten und nicht von Selbsthilfeorganisationen.
    Die sollten sich eigentlcih darauf beschränken eine Behandlung nach aktuellen medizinischen Standards zu empfehlen.

    allerdings

    sind ADHS´ler schon durch die dumm-ideologische (bzw inden Staaten juristische) MPH-Debatte und die Tatsache, dass jeder Hinz und Kunz zu ADHS eine Meinung hat - und die wiederum meistens von jeder Ahnung weit weg ist - mehr als ausreichend stigmatisiert und werden auch von genug Besserwissern behelligt.

    Da braucht´s jetzt nicht auch noch die gesammelten Projektionen der deutschen Öffentlichkeit zu Cannabis obendrauf.

    Insofern macht die Stellungnahme vielleicht doch Sinn....sollte sich die Faktenlage irgendwann dramatisch ändern und irgendein THC-Wundermittel auf den Markt kommen,dass nachweislich all unsere Probleme löst (ich glaub nicht dran) können die sicher in Windeseile neue Stellungnahme scheiben.

  5. #5
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 556

    AW: Cannabis und ADHS - Stellungnahme des ADHS-Deutschland eVs

    DonBoleta schreibt:
    Mich lässt die Stellungnahme hin- und hergeworfen zurück.

    Ich finde es wichtig, dass klar heraus gearbeitet wird, dass Cannabis nie als Medikament 1. Wahl betrachtet werden sollte.

    Die Nennung von angeblichen Forschungsergebnissen zum Thema Drogenmissbrauch unterschlägt aber, dass Forschung zu allen von der WHO als illegal eingestuften Drogen seit Jahrzehnten in deren Mitgliedsländern gar nicht erlaubt war.

    Damit bekommt die Stellungnahme einen unwissenschaftlichen Beigeschmack.
    Dislike


    AW: Cannabis und ADHS

    Dieses Cannabis-bei-ADHS-Gespenst scheint einfach nicht verschwinden zu wollen:

    Zu Cannabis bei ADHS stelle ich folgende Links zur Verfügung:

    Cannabis und ADHS : Studie zu Sativex zeigt keinen signifikanten Nutzen bei ADHS - DocCheck Blogs

    Medizinischer Einsatz von Cannabis bei ADHS - DocCheck Blogs

    Drogen in der Medizin: Cannabis auf Rezept bzw.: "Und wir haben damit keine wirklich guten Erfahrungen gemacht. Es gibt Einzelne, denen die Mittel gut helfen, aber bei den meisten stellen wir die Behandlung nach kurzer Zeit wieder ein. Mangels Wirkung oder wegen zu vieler Nebenwirkungen."

    Ich persönlich halte die Propagierung von Cannabis gegen ADHS für sehr gefährlich: Es wird dadurch eine ohnehin für Cannabis (und auch andere, viel härtere Drogen) überdurchschnittlich anfällige Personen-Gruppe, eben Menschen mit ADHS, zusätzlich gelockt...und nicht nur halbwegs gefestigte Persönlichkeiten werden angelockt, sondern viel mehr noch ungefestigte, unreife junge Menschen mit ADHS, die bis zum ca. 30. Lebensjahr diverse Weichenstellungen in ihrem Leben vor sich haben... man erweist Eltern von Jugendlichen mit ADHS, die ihrem 16-jährigen ADHS-Sohn das Kiffen ausreden und ihn zur stärkeren Beschäftigung mit schulischen Angelegenheiten animieren wollen, einen Bärendienst. Der sich ohnehin in einer schwierigen Lebensphase befindende Jugendliche kann dann sagen. "Aber das Kiffen ist doch gut gegen mein ADHS!" ...eine Zunahme an gescheiterten Schulkarrieren, abgebrochenen Berufsausbildungen und manchmal auch dem Einstieg in den völligen sozialen Absturz - daran machen sich fahrlässig agierende Propagierer von Cannabis gegen ADHS mitverantwortlich.

    Dass Cannabis eine zumindest subjektiv positive Wirkung auf die innere Unruhe, Affektlabilität, emotionale Instabilität, innere Aufgewühltheit bei ADHS hat, ok, geschenkt, das ändert aber nichts an den anderen sehr vielen negativen Aspekten von Cannabis bei ADHS - und gerade das Signal, dass durch die Cannabis bei ADHS-Debatte gegenüber Jugendlichen mit ADHS ausgesendet wird, ist fatal und verhängnisvoll.

    - - - - - - - - - - Beiträge zusammengeführt (< 3 Minuten Zeitunterschied) - - - - - - - - - -

    https://adhs-chaoten.net/adhs-erwach...fahrungen.html

    - - - - - - - - - - Beiträge zusammengeführt (< 3 Minuten Zeitunterschied) - - - - - - - - - -

    Du kannst dich schon mal darauf einstellen, dass der Thread bald geschlossen wird, da Werbung für Drogen-Konsum in diesem Forum nicht geduldet wird (und auch wenn das die Cannabis- und Kiffer-Freunde unter den ADHSlern natürlich anders sehen, nichts anderes ist der Konusm von Cannabis bei ADHS).

    - - - - - - - - - - Beiträge zusammengeführt (< 3 Minuten Zeitunterschied) - - - - - - - - - -

    das was Dr. Martin Winkler (web4health) hier: https://adhs-chaoten.net/adhs-erwach...fahrungen.html dazu schreibt ist auch noch erwähnenswert:

    AW: Medizinisches Cannabis Erfahrungen

    Meine Haltung zu Cannabis bei ADHS ist glasklar : Ich bin dagegen. Und die Art und Weise wie darüber diskutiert wird, ist ein no go.

    Erst MPH bzw. DL-Amphetamin quasi wie eine Droge einsetzen (d.h. immer höhere Dosierungen bei immer kürzeren Zeitintervallen), was der Toleranzentwicklung bzw. Suchtentwicklung entspricht. Dann auf Cannabis wechseln. Das verstehe ich nicht unter einer ärztlichen Therapie.

    Gerade wenn eigentlich ganz andere Probleme als ADHS im Vordergrund stehen dürften (z.B. Lebenssituation und fehlende Perspektiven, Trauma / Dissoziation, Depression, Angst, Schlafstörungen) ist die ewige Suche nach der Wunder-Droge ein Irrweg.

    ADHS-Deutschland Stellungnahme vom Juli http://www.adhs-deutschland.de/Porta...(00000002).pdf

  6. #6
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 576

    AW: Cannabis und ADHS - Stellungnahme des ADHS-Deutschland eVs

    Damit bekommt die Stellungnahme einen unwissenschaftlichen Beigeschmack.
    Das sehe ich ähnlich. Wenn es den eine wirklich wirksame Therapie geben würde, dann wäre dieses Forum wohl nicht mehr notwendig. Die Realität ist doch offenbar das immer noch sehr viele Betroffene KEINE hilfreiche Medikation gefunden haben.

    Ich konsumiere (und propagiere) kein THC aber dennoch finde ich es sehr merkwürdig das es bei uns als Teufelsdroge dämonisiert wird während es inzwischen in 5 Staaten der USA legalisiert wurde.

    MPH ist doch auch ein BTM, was spricht den dagegen wenn THC genauso in Tablettenform benutzt werden kann?

  7. #7
    N o r d f r a u

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 62
    Forum-Beiträge: 8.177

    AW: Cannabis und ADHS - Stellungnahme des ADHS-Deutschland eVs

    Luis Iffre schreibt:
    ich weiß nicht....

    generell bin ich KEIN Freund von THC und erinnere (lang,lang ist´s her) dass es bei vielen Leuten die ich kenne eher symptom-verstärkend gewirkt hat, aber:

    ich denke, dass solche Stellungnahmen doch sinnvollerweise von Ärzten kommen sollten und nicht von Selbsthilfeorganisationen.
    Die sollten sich eigentlcih darauf beschränken eine Behandlung nach aktuellen medizinischen Standards zu empfehlen.

    allerdings

    sind ADHS´ler schon durch die dumm-ideologische (bzw inden Staaten juristische) MPH-Debatte und die Tatsache, dass jeder Hinz und Kunz zu ADHS eine Meinung hat - und die wiederum meistens von jeder Ahnung weit weg ist - mehr als ausreichend stigmatisiert und werden auch von genug Besserwissern behelligt.

    Da braucht´s jetzt nicht auch noch die gesammelten Projektionen der deutschen Öffentlichkeit zu Cannabis obendrauf.

    Insofern macht die Stellungnahme vielleicht doch Sinn....sollte sich die Faktenlage irgendwann dramatisch ändern und irgendein THC-Wundermittel auf den Markt kommen,dass nachweislich all unsere Probleme löst (ich glaub nicht dran) können die sicher in Windeseile neue Stellungnahme scheiben.
    Hast du mal nachgeschaut, wer im Vorstand und Beirat beim ADHS Deutschland sitzt?

    Die treffen sich zwar nicht jede Woche, aber heutzutage kann man sich ja auch anders austauschen.

    Die Stellungnahme hat sicher nicht eine unprofessionelle Mutti wie ich verfasst.
    Geändert von Gretchen ( 8.10.2017 um 18:44 Uhr) Grund: Rs-Fehler

  8. #8
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.829

    AW: Cannabis und ADHS - Stellungnahme des ADHS-Deutschland eVs

    Ich denke auch, dass die Thesen vom ADHS-Deutschland e.V. richtig und wahrheitsgemäß sind. Die Stellungnahme vom ADHS-Deutschland e.V. kann man als allgemeingültig ansehen.

    Gesendet von meinem SM-A310F mit Tapatalk

  9. #9
    Ist öfter hier

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    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 237

    AW: Cannabis und ADHS - Stellungnahme des ADHS-Deutschland eVs

    Gretchen schreibt:
    Hast du mal nachgeschaut, wer im Vorstand und Beirat beim ADHS Deutschland sitzt?
    .
    Ja, hab ich.

    Und hast Du mal nachgeschaut, woher die ihre Spendengelder beziehen bzw. wer da bei welcher Pharma-Firma im Advisory Board sitzt?

    Es ist wie immer, wenn jemand Verbandsarbeit im größeren Stil betreibt (was sinnvoll ist) dann wird die Interessenlage schnell unübersichtlich.

    Ich sag nicht,dass das nicht alles legitim ist.

    Das ist nur die Antwort auf Deine Frage.



    ...ich hab sogar geschrieben,dass ich THC für kontraproduktiv halte und hinter besagter Stellungnahme einen Sinn sehe.


    Deshalb versteh ich eigentlich nicht, was Du mir damit sagen willst.

  10. #10
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.829

    AW: Cannabis und ADHS - Stellungnahme des ADHS-Deutschland eVs

    Und hast Du mal nachgeschaut, woher die ihre Spendengelder beziehen bzw. wer da bei welcher Pharma-Firma im Advisory Board sitzt?
    Sändig dieser Verfolgungswahn bei vielen ADHSlern.

    Und wenn Pharmafirmen im Vorstand sitzen, so what? Der ADHS-Deutschland ist die größte Interessenvertretung für Betroffene in Deutschland. Pharmazeutische Betriebe wollen uns nichts Böses, im Gegenteil. Wenn wir kein Öko-Cannabis bekommen, heißt das nicht, dass die Pharmaindustrie dagegen wirkt. Cannabis ist eben als ADHS-Medikament ungeeignet, so einfach ist das.

    Ihr beißt in die Hand, die euch füttert!

    Gesendet von meinem SM-A310F mit Tapatalk
    Geändert von Steintor ( 8.10.2017 um 17:22 Uhr)

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