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Diskutiere im Thema Cannabis und ADHS - Stellungnahme des ADHS-Deutschland eVs im Forum ADS ADHS: Presse, Medien
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #11
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.728

    AW: Cannabis und ADHS - Stellungnahme des ADHS-Deutschland eVs

    Hallo,
    ob es in Tablettenform verabreicht wird, da bin ich mir nicht so sicher. Ich habe von meinem Arzt Unterlagen bekommen für die Apotheke und dort habe ich mit einer Person (die es verschrieben bekommen würde) nachgefragt.
    Die Apotheke bekommt das Cannabais in Tüten oder so ähnlich und bereitet es dort mit einem Dampfgerät zu. Ähm, so ganz genau kann ich das zwar nicht glauben, doch die haben es uns genau erklärt. Dann müsste der Patient das dort abholen und es wird streng überprüft.

    Allerdings gibts das wahrscheinlich auch in Tablettenform, keine Ahnung. Ich vertrage das sowieso nicht, doch ich finde es gibt schlimmeres als Cannabais zur rauchen.

    Doch dieses Thema führt ja erfahrungsgemäß jedesmal zum Beenden dieses Threads. Bin mal gespannt wie lange das hier noch dauert. Leider sind die Menschen immer noch nicht in der Lage einfach mal so zu diskutieren.

    Persönlich sind die Menschen die ich kenne überwiegend die jüngeren, die Cannabais rauchen oft ADSler. Einige von ihnen können nur damit abschalten und wenn sie es nicht übertreiben was ist daran so schlimm.

    Wenn einer natürlich schon morgens anfängt und sich den Kopf zudröhnt und das dann noch jeden Tag, ja da bestätige ich, das kann schlimme Folgen haben. Das habe ich selber erlebt bei einem Bekannten, er hat sich nicht mehr gemeldet und als ich ihn letztens an der S-Bahn traf, ja da erzählt er mir Sachen die auf eine Psychose mit Wahnvorstellungen hindeutet.

    Doch genauso wie jeder ADSler anders ist, der eine laut der andere leise, der eine aggressiver und nervig, der nächste depressiv und verschlossen, genauso verschieden sind die Menschen die Cannabais rauchen, es gibt die die es im Griff haben und die anderen übertreiben.

    Darum urteilt nicht so hart über all die die wirklich nett und freundlich und friedlich ihren Joint am Wochenende rauchen und niemand etwas böses tun.

    Einen schönen Sonntag noch, Gruß Paula

    P.S. Die schlimmste Droge ist für mich immer noch Heroin, das habe ich selber miterlebt früher in Krefeld bei Bekannten die sogar verstorben sind. Dann gibt heute soviel schlimme Drogen die die Menschen zu Monstern werden lassen, da ist doch der kleine Kiffer für mich kein Thema.

  2. #12
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 235

    AW: Cannabis und ADHS - Stellungnahme des ADHS-Deutschland eVs

    Steintor schreibt:
    Sändig dieser Verfolgungswahn bei vielen ADHSlern.
    Wie wär´s denn, wenn Du Dich mit solchen Anwürfen einfach mal zurückhalten würdest?
    Ich unterstell Dir hier ja auch nichts, oder?

    Eigentlich wollt ich bloß ein bißchen zur Versachlichung der Debatte beitragen - und hab nebenbei auch geschrieben, dass die Beteiligung von unterschiedlichen Interessengruppen legitim ist- was Deine Verfolgungswahn-Kommentar mehr als entbehrlich macht.

    Aber so langsam merk ich mal wieder: auf Versachlichung haben die Leute keine Lust, emotional macht halt mehr Spaß.
    Gut, dann ohne mich.
    Dafür ist mir meine Zeit zu schade.


    Aber hier darf ich Dein Weltbild doch noch korrigieren:

    Steintor schreibt:
    Ihr beißt in die Hand, die euch füttert!
    Nein, die Pharmakonzerne füttern "uns" nicht.

    Umgekehrt wird ein Schuh daraus, die leben davon, dass Menschen wie wir deren Produkte kaufen.

  3. #13
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.827

    AW: Cannabis und ADHS - Stellungnahme des ADHS-Deutschland eVs

    Ein Gespräch ist in meinen Augen nicht sachlich, wenn gleich die These kommt, dass "Pharmafirmen" ihre Hände im Spiel hätten. Die pharmazeutische Industrie will natürlich ihre Produkte verkaufen. Sie manipuliert aber nicht die Menschen dahingehend, dass sie keine Naturprodukte kaufen.

    Bei den Medikamenten handelt es sich um nützliche Produkte, die ich gern kaufe. Ich kaufe sie freiwillig und sehe mich in keiner Abhängigkeitsrolle gegenüber den Herstellern.

    Gesendet von meinem SM-A310F mit Tapatalk

  4. #14
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 42
    Forum-Beiträge: 462

    AW: Cannabis und ADHS - Stellungnahme des ADHS-Deutschland eVs

    Mit meinem Beitrag fühle ich mich missverstanden.

    Wie gesagt, Cannabis sollte nie das Medikament erster Wahl sein und ich betrachte das auch ganz sicher nicht als "Behandlung".

    Aber die paar Studien zum Thema aus den letzten paar Jahren lassen sich an den Fingern abzählen und sind eben *keine* empirisch belastbare Datenbasis.
    Und auch ganz ohne Verfolgungswahn sollte man da schon genau hinschauen, wer die für wen durchgeführt hat.

    Aber klar sollte man auch kommunizieren, dass diese Studien hierzulande eben *nicht* zum Ergebnis führten, dass Cannabis bei ADHS eine sinnvolle "Behandlung" sei:
    Auf eine Art und Weise, die aber auch dem Umstand Rechnung trägt, dass die "jahrzehntelange Forschung zu psychoaktiven Substanzen" eben ausschließlich defizit-orientiert war und zumeist begleitend auf Sucht-Stationen stattfand. Aber bestimmt hat das die Ergebnisse nicht verzerrt;-)
    Erst in den letzten paar Jahren gab es ein paar zaghafte Studien hierzulande, die sich an den Fingern abzählen lassen, hier kann jedoch mangels signifikanter Anzahl von Testpersonen keineswegs von gesicherte Erkenntnissen ausgegangen werden, die einen weltweiten wissenschaftlichen Mainstream widerspiegeln.

    Warum formulieren die das nicht einfach in dem Stil, Leute lasst die Finger von solch gefährlichen Experimenten, die Forschung steht dazu ganz am Anfang, erste Ergebnisse dazu sehen überhaupt nicht gut aus und die Risiken sind immens?

    Ich schliesse mich der Empfehlung des Verbandes da voll und ganz an, finde aber eben die Behauptungen zum Kenntnisstand viel zu hochtrabend.

  5. #15
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 235

    AW: Cannabis und ADHS - Stellungnahme des ADHS-Deutschland eVs

    Steintor schreibt:
    Ein Gespräch ist in meinen Augen nicht sachlich, wenn gleich die These kommt, dass "Pharmafirmen" ihre Hände im Spiel hätten.
    das ist keine These, das kann man in besagtem Zusammenhang nachlesen.

    Jedenfalls ein schwacher Versuch Dich drum zu drücken, dass Du den Verfolgungswahn-Vorwurf zurücknimmst.

    Aber sei´s drum, dann ist das eben Dein Niveau.

  6. #16
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 235

    AW: Cannabis und ADHS - Stellungnahme des ADHS-Deutschland eVs

    DonBoleta schreibt:
    Mit meinem Beitrag fühle ich mich missverstanden.
    Bei dem Thema (bei vielen anderen auch, übrigens) löst Du bei manchen Leuten einfach erlernte Reflexe aus.

    Und Reflexe nehmen nicht den Weg über die Ratio.

    Da kann man sich jeden Diskussionsversuch ersparen, das wird bloß unschön.
    Geändert von Luis Iffre ( 8.10.2017 um 18:52 Uhr)

  7. #17
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 573

    AW: Cannabis und ADHS - Stellungnahme des ADHS-Deutschland eVs

    THC ist offenbar ein religiöses Thema, ich finde jedenfalls kaum Studien zu therapeutischen Einsatz bei ADHS. Gibt's da irgendwas belastbares?

  8. #18
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.827

    AW: Cannabis und ADHS - Stellungnahme des ADHS-Deutschland eVs

    Luis Iffre schreibt:
    Jedenfalls ein schwacher Versuch Dich drum zu drücken, dass Du den Verfolgungswahn-Vorwurf zurücknimmst.
    Ich will diese Aussage gar nicht zurück nehmen. Verfolgungswahn heißt für mich u.a., dass man sich stets als Opfer einer größeren Macht fühlt. Pharmazeutische Betriebe wollen natürlich Gewinn erzielen. Sie haben ein Produkt, das sie verkaufen wollen. Vielleicht machen sie Werbung, um unsere Wünsche zu beeinflussen, was alle produzierenden Unternehmen machen. Sie schaffen aber keinen Markt, indem sie Krankheiten "erfinden" oder die Herstellung von Alternativprodukten untergraben (es sei denn, sie übernehmen feindlich die konkurrierenden Betriebe)..
    Geändert von Steintor ( 8.10.2017 um 19:41 Uhr)

  9. #19
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 235

    AW: Cannabis und ADHS - Stellungnahme des ADHS-Deutschland eVs

    @Steintor

    Das ist doch gegenstandsloses Gerede!

    Du hast einfach wahlweise zu wenig Gespür, Umgangsformen oder Stil um zu merken wann Du Dich im Ton vergreifst.

    aber damit musst Du klar kommen.....

  10. #20
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 250

    AW: Cannabis und ADHS - Stellungnahme des ADHS-Deutschland eVs

    Denker23 schreibt:
    Das sehe ich ähnlich. Wenn es den eine wirklich wirksame Therapie geben würde, dann wäre dieses Forum wohl nicht mehr notwendig.
    Diese Argumentation finde ich nicht nur schräg, sondern geradezu "windschief". Zum einen, weil sie unterstellt, dass es keine wirksame Therapien gäbe und zum anderen, weil sie unterstellt, dass der Sinn dieses Forums im Wesentlichen in der Kompensation dieser vermeintlich fehlenden Therapien bestünde.

    Denker23 schreibt:
    Die Realität ist doch offenbar das immer noch sehr viele Betroffene KEINE hilfreiche Medikation gefunden haben.
    Es gibt sicherlich eine Menge Menschen, die noch nicht die passende Therapie für sich finden konnten. Bzw. die z.B. noch nicht den richtigen Umgang oder die richtige Dosis herausgefunden haben. Aber die Behauptung, die Zahl derer, die unter den bestehenden KEINE EINZIGE gefunden haben, sei hoch, würde ich so nicht unterschreiben.

    Denker23 schreibt:
    Ich konsumiere (und propagiere) kein THC aber dennoch finde ich es sehr merkwürdig das es bei uns als Teufelsdroge dämonisiert wird während es inzwischen in 5 Staaten der USA legalisiert wurde. MPH ist doch auch ein BTM, was spricht den dagegen wenn THC genauso in Tablettenform benutzt werden kann?
    Weil die (psychoaktiven) Nebenwirkungen von THC/Cannabis in keinem vernünftigen Verhältnis zur Wirkung stehen. Mehr noch. Es ist anzunehmen, dass diese Nebenwirkungen die eigentlich erwünschten Wirkungen beim Konsum von Cannabis/THC wären. Mit der Weihe als Medikament bei der Diagnose "ADHS" wäre der Mißbrauch meiner Meinung nach vorprogrammiert. Ich sehe schon die komplett zugekifften Schüler vor mir, die ihrer Lehrerin entgegenraunen, dass sie mit dem Grass ja nur ihr ADHS behandeln.

    Nicht falsch verstehen: Ich habe nichts gegen THC/Cannabis. Es ist mMn nicht schlimmer als Nikotin oder Alkohol. Und ich halte es für legitim, dass sich freie, erwachsene Menschen damit in ihrer Freizeit "berauschen", wenn sie es denn unbedingt wollen. Aber dann bitte als genau das: Nämlich als Mittel, sich zu berauschen.

    Die entsprechende Passage aus dem Statement von ADHS-Deutschland e.V.

    Allerdings darf Cannabis nur dann verordnet werden, wenn keine andere wirksame Standardtherapie verfügbar ist oder Wirkung und Nebenwirkung in einem am Wohl des Erkrankten orientierten sinnvollen Verhältnis stehen. Nicht zuletzt muss die Cannabis-Therapie erwarten lassen, dass sie positive Effekte auf den Krankheitsverlauf, zumindest aber die Kernsymptomatik hat

    Aus Sicht des ADHS Deutschland e.V. sind diese Kriterien für die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyper-aktivitätsstörung (ADHS) klar zu verneinen, da in ihrem Fall eine wirksame Standardtherapie besteht, die Nebenwirkungen des Cannabis auf die kognitive Leistungsfähigkeit in keinem gesunden Verhältnis zur Wirkung auf die Kernsymptomatik der ADHS stehen und daher im Allgemeinen nicht von einer „Aussicht auf eine spürbare positive Einwirkung auf den Krankheitsverlauf“ ausgegangen werden kann. Dabei bleibt unberücksichtigt, dass die Erkenntnisse jahrzehntelanger Forschung zu psychoaktiven Substanzen, u.a. dem Cannabis, klare Risiken des THC- Konsums aufgezeigt hat: Toleranz - und Suchtentwicklung, gesundheitsschädlicher und bisweilen gefährlicher Mischkonsum mit anderen Drogen (auch Alkohol und Nikotin), Auswirkungen auf die Hirnentwicklung sowie Beeinträchtigung der psychischen Stabilität bis hin zu psychotischen Reaktionen.

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