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Diskutiere im Thema Fernhsehen/Computer und Gesundheitsprobleme wg Reizüberflutung im Forum ADS ADHS: Presse, Medien
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #11
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 23
    Forum-Beiträge: 438

    AW: Fernhsehen/Computer und Gesundheitsprobleme wg Reizüberflutung

    creatrice schreibt:
    Ich sage das nicht salopp, ich habe mir sehr viel Gedanken gemacht.

    Das sehen wir halt unterschiedlich..... du findest die Kriterien nicht präzise, ich finde es nicht präzise wenn der Arzt vermehrt ausserhalb der Kriterien diagnostiziert.

    Dann widersprechen wir uns ja gar nicht. Ich bin nämlich auch nicht für eine Ausweitung sondern für ein allgemeines Umdenken.
    Auf der anderen Seite glaube ich aber nicht, Creatrice, dass die Zahl an Kindern, die fälschlicherweise mit ADHS höher ist als die die ihr Leben lang unter ihrem ADHS leiden und nicht wissen dass die Ursache ihr ADHS ist.
    Das soll nicht heißen, dass die Kriterien zu schmal sind für eine DIagnose, sondern dass oft zu wenig an ADHS gedacht wird.

  2. #12
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 718

    AW: Fernhsehen/Computer und Gesundheitsprobleme wg Reizüberflutung

    Auch hier noch, weil ich es in diesem Thread zuvor thematisiert habe, zu den eben offensichtlich geographisch und ethnisch doch differierenden Prävalenzen von ADHS in der Welt, ich habe das ausgeführt nochmals mit entsprechenden Verlinkungen in meinem letzten Post auf Seite 10 in diesem Thread:

    https://adhs-chaoten.net/ads-adhs-st...-forum-10.html

    Außerdem haben wir die Frage unterschiedlicher Prävalenzen von ADHS sowie von geographischen und ethnischen ADHS-Hotspots ausführlichst diskutiert in diesem Thread:
    https://adhs-chaoten.net/ads-adhs-pr...llgemeine.html

    lg


    Nachtrag: um auf den darauffolgenden Post von Luftkopf zu antworten: Den Wahrheitsgehalt dieser Theorien - diese sind übrigens sehr wohl untermauert durch Fakten, etwa wenn eine Studie als Ergebnis hat 15% der Kinder in Saudi Arabien mit ADHS, was übrigens auch Dr. Martin Winkler ( hier im Forum unterwegs als"web4health") schon online geschrieben hat hier: https://adhsspektrum.wordpress.com/tag/saudi-arabien/ , dann sind das schon gewisse Fakten, die man ernst nehmen darf. Ich würde mir übrigens mal wünschen, dass sich Dr. Winkler / web4health zu diesem Punkt und generell zur Frage der geographisch differierenden Prävalenzen von ADHS mal äußern würde bzw. Stellung nehmen würde hier im Forum. Im Übrigen war ein ehemaliger Kommilitone im Rahmen seiner Doktorarbeit bei Prof. Klaus-Peter Lesch auf dem ADHS-Weltkongress in Berlin vor ein paar Jahren. Der hat mir erzählt, dass dort eine erhöhte Prävalenz bei "...den Arabern..." ( so hat er es gesagt) völlig unkontrovers besprochen wurde. Anscheinend ist die Frage der geographisch und ethnisch differierenden Prävalenzen von ADHS in Teilen der Fachwelt gar nicht so kontrovers wie hier im Forum. - den Wahrheitsgehalt dieser Theorien kann jeder bei Interesse für sich selbst nachprüfen.
    Geändert von ChaotSchland ( 1.05.2016 um 17:10 Uhr)

  3. #13
    Erklärbärchen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.982

    AW: Fernhsehen/Computer und Gesundheitsprobleme wg Reizüberflutung

    Möglichst breite,unzusammenhängende Streuung eigener Theorien erhöht nicht deren Wahrheitsgehalt.


  4. #14
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 41
    Forum-Beiträge: 294

    AW: Fernhsehen/Computer und Gesundheitsprobleme wg Reizüberflutung

    luftkopf33 schreibt:
    Möglichst breite,unzusammenhängende Streuung eigener Theorien erhöht nicht deren Wahrheitsgehalt.

    So what ??
    Kommt zu der Aussage noch was

  5. #15
    Erklärbärchen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.982

    AW: Fernhsehen/Computer und Gesundheitsprobleme wg Reizüberflutung

    Nö. Die ist in sich sinnig und geschlossen. Mehr habe ich zu diesem speziellen,personenspezifische n Thema nicht zu sagen,weil zwecklos. Kommt nach Deiner noch was?

    Den hättest Du gern steckenlassen dürfen. Was soll das? Es ging nicht um Dich,wieso so giftig? Eventuell hätte ein wenig Kontext geholfen.

    Ich vergaß: Bei weiterbestehenden Problemen bitte PN. Das ist hier dann doch arg OT.
    Geändert von luftkopf33 ( 1.05.2016 um 23:45 Uhr)

  6. #16
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 718

    AW: Fernhsehen/Computer und Gesundheitsprobleme wg Reizüberflutung

    Was ich auch in einem der von mir in meinem vorherigen Post in diesem Thread verlinkten Threads ausgeführt habe: in diversen Studien zu Prävalenzen von ADHS kommt immer raus ein angebliches Geschlechterverhältnis Jungen zu Mädchen von 3:1 oder gar 4:1. Nun fallen die oft eher verträumten und weniger hyperaktiven Mädchen im Vergleich mit den in der Wahrnehmung stärker hyperaktiven Jungen deutlich weniger auf und werden entsprechend unterdiagnostiziert. In Wahrheit dürfte das Geschlechterverhältnis weltweit bei 1:1 liegen. Es gibt auch keinerlei plausible Erklärung, warum das nicht so sein sollte.
    Dieser Aspekt weckt deshalb Zweifel an der Konstruktion, der Methodik und den darin verwendeten diagnostischen Messmethoden in diversen Prävalenz-Studien zu ADHS. Z.B. sind bei bestimmten Altersgruppen in Deutschland gemäß entsprechender Studien 7,9% der Jungen, aber nur ca. 2% der Mädchen von ADHS betroffen, macht zusammen als Mittelwert 4,95% der Kinder in dieser Altersgruppe. Bei einem Geschlechterverhältnis von in Wahrheit 1:1 und relativer Unterdiagnostik bei Mädchen dürfte dann die Prävalenz für beide Geschlechter zusammen bei ebenfalls 7,9% , also 8% und nicht bloß 5% liegen.

    Z.B. auf die Prävalenz-Studie in Saudi Arabien mit Ergebnis 15% bei Kindern bezogen. Wenn die Studie auch ein Geschlechterverhältnis von Jungen zu Mädchen 3:1 ergeben hat, das in Wahrheit jedoch bei 1:1 liegt, müsste auch für Saudi Arabien die ADHS-Prävalenz bei Kindern um ca. die Hälfte erhöht werden von 15% auf ca. 22,5%.

    Dieses ungleiche Geschlechterverhältnis zieht sich wie gesagt durch diverse Prävalenz-Studien zu ADHS weltweit. Die tatsächlichen Prävalenzen in verschiedenen Ländern dürften deshalb jeweils mindestens um die Hälfte höher liegen.

    Ich schrieb hier gerade von weniger hyperaktiven Mädchen mit ADHS. Auch Mädchen mit ADHS können hyperaktiv sein. Hyperaktive Mädchen prügeln sich jedoch in der Schule nicht mit Klassenkameraden und fallen u.a. auch daher nicht auf.

    Das Geschlechterverhältnis Männer zu Frauen ist hier im Forum übrigens grob geschätzt auch bei 1:1, nur mal so als kleine Anmerkung noch. Die Frauen werden nämlich viel häufiger als Jungen/ Männer erst im Erwachsenenalter diagnostiziert und dann sind oft schon Folgeschäden durch ein nicht behandeltes ADHS vorhanden: Depression, Soziophobie, Zustand nach Mobbing, Borderline und andere Persönlichkeitsstörungen und diverse sonstige Folgeschäden.

  7. #17
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 23
    Forum-Beiträge: 438

    AW: Fernhsehen/Computer und Gesundheitsprobleme wg Reizüberflutung

    luftkopf33 schreibt:
    Es ging nicht um Dich,

    Verliert sie dadurch das Recht, deinen unhöflichen Kommentar zu bemängeln?

    luftkopf33 schreibt:
    Ich vergaß: Bei weiterbestehenden Problemen bitte PN. Das ist hier dann doch arg OT.

    Das ist auch dein Totschlagargument Nr. 1, oder?
    Aber hörn wir mal auf mit dem OT, alles weitere kannst du ja dann per PN mit mir besprechen, ne

  8. #18
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 23
    Forum-Beiträge: 438

    AW: Fernhsehen/Computer und Gesundheitsprobleme wg Reizüberflutung

    Das Problem an deiner These, Chaotschland, sehe ich darin, dass das einzige was die Prävalenzen dieser "Hotspots" unterstützt diagnostizierte ADHSler sind. Doch wie werden diese diagnostiziert? Müsste man sich nicht erst einmal fragen, ob die Diagnosekriterien wirklich so gut gewählt sind? Du selbst meinst ja, dass Mädchen und Frauen viel seltener diagnostiziert werden, da
    sie nicht so offensichtlich hyperaktiv sind. Diese These kann ich durch eigene Erfahrungen unterstützen, ich habe oben schon angedeutet, dass ich als Kind komplett durch das Diagnoseraster gefallen bin, ich war bei Spezialisten und diese konnten meine ADHS nicht anhand der damals vorhandenen Kriterien (15 Jahre her) diagnostizieren. Ich glaube nicht, dass sich in diesen 15 Jahren so viel verändert hat, warum ist Hyperaktivität immer noch eine eigene Kategorie im Diagnosekriterium, wo sie doch bei manchen gar nicht auftritt?
    Was ich versuche auszudrücken ist, ich würde diese Diskussion nicht komplett darauf stützen was irgendwelche Studien von irgendwo besagen. Diese stark unterschiedlichen Prävalenzen gibt es nämlich nicht nur in verschiedenen Ländern sondern auch innerhalb eines Landes. Für mich ist das ein Zeichen dass die Diagnosekriterien sowohl unpräzise sind als auch die Diagnose oft zu schwammig durchgeführt wird. Ob schlussendlich jemand tatsächlich ADHS hat kann man nur zu 100% nach einen Hirn-MRT sagen.

  9. #19
    Erklärbärchen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.982

    AW: Fernhsehen/Computer und Gesundheitsprobleme wg Reizüberflutung

    Klippklar,...keine Ahnung,was Du mit mir für ein Problem hast...

    Das mit dem OT ist kein Totschlagargument-das würde die Auseinandersetzung an sich grob beenden,ich biete aber an,sie anderweitig fortzusetzen-,sondern gehört in diesem Forum zu den akzeptierten Konversationsregeln. Persönliche Differenzen u.ä.sind bitte per PN zu klären,weil OT.

    Zweitens habe ich Carmen nicht das Recht abgesprochen,meinen Kommentar zu bemängeln. Ich habe lediglich festgestellt,dass es nicht um sie ging und es daher keinen Grund für diese heftige und nicht minder "unhöfliche" Reaktion gab.

    Drittens findest Du meinen Kommentar unhöflich. Das ist Deine Wahrnehmung. Andere fanden ihn angemessen. Ich selbst habe lediglich eine Tatsache benannt. Ohne persönlich zu werden.

    Du hingegen wirst persönlich. Das ist unhöflich. Meiner Meinung nach. Bitte lass das in Zukunft. Sollte es nötig sein,darfst Du mich auch gern auf die Igno-Liste setzen.Dankeschön.
    Geändert von luftkopf33 ( 2.05.2016 um 09:01 Uhr)

  10. #20
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 718

    AW: Fernhsehen/Computer und Gesundheitsprobleme wg Reizüberflutung

    @ klippklar: stimme dir zu, wobei es natürlich leider so ist, dass es in absehbarer Zeit keine ausreichend standardisierten und objektivierbaren bildgebenden Verfahren zur Diagnostik von ADHS und erst recht keine Labor-Tests geben wird. Das einzige werden wohl auf absehbare Zeit die auch überhaupt nicht perfekten psychologischen Testverfahren bleiben.

    Auffallend an den Prävalenzstudien ist außerdem die teils stark variierende Prävalenz abhängig von der Altersgruppe. Bei 6-jährigen Jungen sind das dann z.B. 7% , bei 12-jährigen Jungen 10% und bei 16-jährigen Jungen wieder nur z.B. 6%. Eine gesunde Skepsis ist bei sämtlichen Studien zur Prävalenz von ADHS generell angebracht.

    Abseits davon: ein wirklich guter ADHS-Diagnostiker kann ADHS riechen bzw. spüren und wird das schon deshalb in Erwägung ziehen und gründlich darauf testen. Und ADHS riechen können unter den Fachleuten nur diejenigen, die mehr oder weniger selbst betroffen sind.

    Nicht zufällig sind ganz viele der weltweit führenden ADHS-Wissenschaftler Eltern, Geschwister oder sonstige Blutsverwandte von Menschen mit ADHS oder sogar manifest selbst betroffen.

    Russel Barkley z.B.: Bruder hatte ADHS, Nichten anscheinend auch. Man darf davon ausgehen, dass auch Russel Barkley ADHS-Gene in sich trägt.
    Oder der in Deutschland führende ADHS-Genetiker und Psychiatrie-Professor Klaus-Peter Lesch: 3 Söhne mit Diagnose ADHS. Wenn da das Interesse an ADHS mal Zufall war.

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