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Diskutiere im Thema Prominente mit ADHS t-online im Forum ADS ADHS: Presse, Medien
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #11
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Prominente mit ADHS t-online

    That's the point

  2. #12
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Prominente mit ADHS t-online

    Um eines noch mal deutlich hervorzuheben:

    ADHS zu haben ist nicht gleichzusetzen mit Erfolglosigkeit!!

    ADHS gehört zu den am besten behandelbaren Störungen in der Psychiatrie überhaupt!

    Wichtig ist dabei, sie zu erkennen, zu behandeln und zu akzeptieren, inkl. ihrer Beeinträchtigungen.

    Damit kann man sehr wohl Erfolg haben, egal ob man am Ende ein Promi ist oder nicht.
    Das ist auch etwas, dass Barkley immer wieder betont.

    Aber die Voraussetzungen sind nun mal die genannten Punkte.

    Dysfunktionale Kompensationsstrategien führen zu Komorbiditäten und je mehr man davon anhäuft, desto schlimmer kann es werden

    Aber wenn eine ADHS vorhanden ist und sie nicht, wie auch immer, gemanaged wird (ich bevorzuge den Begriff "ADHS-Management" gegenüber "Behandlung", denn das trifft es meiner Meinung nach besser), dann kann es für den Betroffenen nur im Chaos und Leid enden.

    Und wenn ich persönlich mal ganz ehrlich sein darf:
    Egal wie viele Promis man hochhält, ich selber habe weitaus mehr Respekt und Achtung von jenen hier im Forum, die mit ihrer ADHS ihr Leben meistern, mal mehr mal weniger gut, aber eben doch immer wieder.

    DAS sind Erfolgsstories vor denen ich den Hut ziehe und die ich mir viel lieber vor Augen führe, und advon gibt es hier auch so einige .

  3. #13
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 718

    AW: Prominente mit ADHS t-online

    Ich liefere auch hier wieder ein paar Links nach:

    Reddit AMA: Channing Tatum on 'Step Up,' ADHD, Chris Pratt - TODAY.com

    https://m.youtube.com/watch?v=QSFuSYYkt-A
    (Das ist nur Teil 1, bei Interesse empfehle ich die weiteren Teile der Sendung auf youtube)

    Ryan Gosling ADHS bzw. besser Ryan Gosling adhd kann man googeln.

    http://mobil.stern.de/panorama/wisse...t-3808736.html

    What can athletes with ADHD teach us about the condition? | Society | The Guardian

    Forbes Welcome

    usw. Man kann ansonsten bei Interesse jederzeit selbst diese Themen googeln. Es gibt natürlich seriöse und weniger seriöse Quellen, aber auch über Internet ist eine Einschätzung über die Seriosität der Quellen möglich.

  4. #14
    ellipirelli

    Gast

    AW: Prominente mit ADHS t-online

    ich hab den Artikel nicht gelesen und werde es auch nicht tun..
    Mir ist allerdings SO was von egal, welcher Promi evtl ADHS hat--- was soll mir das sagen/bringen/helfen??
    Mich NOCH schlechter zu fühlen, weil ich eben nicht nur nicht mal meine Berufstätigkeit aufrechthalten konnte, geschweige denn "prominent" geworden bin ??

    Und ja- ich bin gereizt bei dem ewigen "der und der hat auch --- und (dem unterschwellig mitklingenden) guck dir mal an, was aus DEM geworden ist"
    Geändert von ellipirelli (15.04.2016 um 19:51 Uhr)

  5. #15
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 718

    AW: Prominente mit ADHS t-online

    Wie unschwer zu erkennen, ist es mir hier im Forum des öfteren ein Anliegen, ADHS ressourcenorientiert zu betrachten. U.a. nämlich auch damit andere ADHS-Betroffene sich dieser Ressourcen bewusst werden und animiert werden, sie sich zu Nutze zu machen. Es geht mir hier nicht im Mindesten darum, mit dem Finger zu zeigen, schau den und den an, der hat das und das erreicht und du dagegen. Das schließt mich persönlich übrigens mit ein: ich habe mit Ende 20 bis auf ein paar Ferienjobs noch nie Geld verdient und bin da alles andere als stolz drauf. Der Ansatz, sich als ADHSler in Aspekten als was besseres zu betrachten, hat für mich einen revoluzzerischen, systemkritischen Aspekt, von mir aus auch einen latent selbsttherapeutischen Aspekt, um das zu verarbeiten, was mir persönlich in 29 Jahren von Normalos alles angetan wurde. Wenn man immer latent der Außenseiter war, teils, weil man immer anders war, teils wie die anderen in Aspekten in der Tat schlicht neidisch waren, hat es etwas von Genugtuung, wenn man diesen Normalos sagen kann, schaut her, diese begrenzten Spießer, das seid Ihr und zu den Anti-Spießern, zu denen gehöre ich. Ich gebe ganz offen zu, dass es mir gefällt, mit Verachtung auf einen nicht unwesentlichen Teil (es gibt übrigens unter Normalos wie überall solche und solche, aber die Tendenz ist entscheidend ) der Normalos zu schauen. Dass das mir was gibt, gerne, gebe ich alles zu. Jedoch ist das, was ich des öfteren hier im Forum ausführe, eben alles andere als aus der Luft gegriffen. Man ist durch ADHS trotz aller damit einhergehenden Defizite und Mankos in vielen Aspekten was besseres und viele ADHSler und genauso die Normalos spüren das auch. Auch der Faktor Neid macht ADHS zum abgelehnten Schmuddelkind der Psychiatrie, zum tabuisierten Reizwort. Habe vor ca. 2 Jahren in der Praxis meines die ADHS-behandelnden Arztes ne neurologische Normalo-Patientin erlebt. Auf ein im Wartezimmer spielendes ADHS-Kind warf sie immer verächtliche und hämische Blicke. In diesem Moment fühlte ich mich klar als etwas Besseres dieser niederen Normalo-Omi gegenüber. Mir und tendenziell allen ADHSlern sind Gefühle wie Häme und Verachtung Kindern gegenüber und ohne, dass mir der andere, in dem Fall dieses ADHS-Kind im Wartezimmer, etwas getan hätte,fremd. Ich kann verachten, und ich habe erfahren, dass ich auch hassen kann. Aber nicht ohne Grund, und das unterscheidet mich und tendenziell alle ADHSler von solch manchem minderwertigen und niederen Normalo. Ich habe meine Standpunkte zu Ressourcen bei ADHS insgesamt in verschiedenen Threads hier ausgeführt. Wer Interesse hat, kann die entsprechenden Themen jederzeit googeln. Ich hatte es in nem anderen Thread schon mal geschrieben: Ich will als Mensch mit ADHS gegenüber Normalos mit Stolz und Würde durch die Welt wandeln können - und ich habe auch Grund dazu.

  6. #16
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Prominente mit ADHS t-online

    Hi,

    ich bin leider nicht in der Lage, dein Posting komplett zu lesen, das tut mir wirklich leid, aber ich verliere immer wieder die Zeile und schaffe es nicht, den Text zusammenhängend zu lesen und kann daher nur auf den ersten Satz eingehen.


    ChaotSchland schreibt:
    Wie unschwer zu erkennen, ist es mir hier im Forum des öfteren ein Anliegen, ADHS ressourcenorientiert zu betrachten. U.a. nämlich auch damit andere ADHS-Betroffene sich dieser Ressourcen bewusst werden und animiert werden, sie sich zu Nutze zu machen.
    Das ist ein im Grunde guter Ansatz und dagegen spricht auch nichts.

    Das Missverständnis, das auch immer wieder dazu führt, dass man glaubt, es gäbe hier oder insgesamt "zwei Lager" ist aber, dass es letztlich die Frage bleibt:
    Sind es DEINE Ressourcen oder die Deiner ADHS?

    Ich persönlich ziehe es vor, mir meine Stärken selbst zuzuschreiben und auf das, was ich erreiche auch stolz zu sein, weil ICH es erreicht habe und es mir nicht mit der Störung in die Wiege gelegt wurde.
    Ich hab mir das selbst erarbeitet und es ist meine persönliche Leistung.

    Ich verstehe durchaus die andere Sichtweise und auch die ist vollkommen in Ordnung, auch wenn sie fachlich betrachtet vielleicht nicht korrekt ist, aber am Ende zählt: Wer heilt, hat Recht.
    Wenn jemand besser damit fährt, diese Ressourcen der ADHS zuzuschreiben, dann ist das ok.

    Es birgt nur Gefahren, und zwar einige.
    Ich kann das gerne näher ausführen, aber es wäre OT und daher würde ich das nur tun, wenn es für Dich ok ist.


    Interessanterweise würde man bei kaum einer anderen Krankheit oder Störung auf die Idee kommen, ihr gewisse Stärken oder Fähigkeiten zuzuschreiben.
    Wer würde auf die Idee kommen, einem Blinden zu sagen, dass er doch Dank seiner Blindheit so ein gutes Gehör und so einen super Tastsinn hat?

    Der Rückschluss, dass diese Fähigkeiten ihm mit der Blindheit mitgegeben wurden, wäre fachlich auch falsch.
    Vielmehr hat er sich diese Fähigkeiten selbst erarbeitet, um die Beeinträchtigungen seiner Blindheit so gut es geht zu kompensieren.

    Und das funktioniert.
    Natürlich hat es Grenzen, aber es funktioniert.
    Dort, wo diese Grenzen erreicht werden, braucht es weitere Strategien/ Hilfen/ Lösungsmöglichkeiten oder man muss sich auch einfach zugestehen, dass gewisse Dinge einfach nicht möglich sind.
    Wenn man blind ist und Pilot werden will, kann wohl jeder verstehen, dass das schlicht nicht funktioniert.
    Bedeutet das, dass ein Blinder also keinen beruflichen Erfolg haben kann?
    Mitnichten.
    Es gibt Blinde in etlichen Berufen.
    Aber ist Stevie Wonder als Sänger so erfolgreich, weil er blind ist?
    Die Frage würde wohl keiner stellen ...


    Das ist es, worauf die meisten hier hinaus wollen.

    Deine Sichtweise ressourcenorientiert zu denken, ist vollkommen korrekt.

    Aber man sollte sich fragen, ob diese Ressourcen einem mit der ADHS in die Wiege gelegt wurden oder man sie sich selbst erarbeitet hat und darauf auch zurecht stolz sein kann.

    Dennoch können viele hier, so auch ich, auch die andere Sichtweise verstehen.
    Ich habe hier viele kennengelernt, die so dermaßen am Boden waren, dass es, auch aus therapeutischer Sicht, das Beste für sie war oder sogar noch ist, ihre Stärken als Teil der ADHS zu sehen, damit sie überhaupt erstmal wieder einen Strohhalm haben, der ihnen Halt gibt und das ist auch gewiss für viele ein wichtiger Abschnitt auf dem Wege, die ADHS, die Teil eines selbst ist, auch zu akzeptieren.
    Wie man da letzlich hinkommt, ist egal.

    Es ist allerdings mitunter ein bisschen schwierig, mit diesen beiden Sichtweisen zu jonglieren, denn einerseits hat sich dieses Forum auf die Fahnen geschrieben:

    "sowohl eine aktive Aufklärungsarbeit der Bevölkerung und entsprechender Fachleute zu leisten,"
    und
    "wie auch allen erwachsenen AD(H)S-Betroffenen eine geschützten und in vielen Faktoren hochwertigen Rahmen für alle aufkommenden Fragen und Lösungsmöglichkeiten und zum Austausch mit anderen Betroffenen, zur gegenseitigen Kontaktaufnahme und zu bieten".

    Dieser Text stammt von Alex, siehe hier.

    Auf der einen Seite ist es also wichtig, dass wir die Dinge fachlich hochwertig und korrekt darstellen, aber auf der anderen Seite gilt es auch, den Mitgliedern zu helfen, auch wenn ein therapeutisch hilfreicher Ansatz fachlich nicht ganz dem aktuellen Wissensstand entspricht.

    Wir werden hier also immer diese beiden Sichtweisen vorfinden, aber das sind keine "verschiedenen Lager" , wie Du es ja anderweitig mal beschreiben hattest, da sind einfach zwei nebeneinander existierende Sichtweisen.

    Allerdings wird man sie immer zusammen antreffen, eben wegen der Klientel des Forums.

    Das nur zur Erklärung.
    Hier versucht keiner die einen vom anderen zu überzeugen und umgekehrt ... es geht umd Verständnis und Erklärungen, fachlich wie menschlich.
    Geändert von Fliegerlein (15.04.2016 um 22:34 Uhr)

  7. #17
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 248

    AW: Prominente mit ADHS t-online

    ChaotSchland schreibt:
    Wie unschwer zu erkennen, ist es mir hier im Forum des öfteren ein Anliegen, ADHS ressourcenorientiert zu betrachten.

    Es geht mir hier nicht im Mindesten darum, mit dem Finger zu zeigen, schau den und den an, der hat das und das erreicht und du dagegen.
    UND DANN

    ChaotSchland schreibt:
    Der Ansatz, sich als ADHSler in Aspekten als was besseres zu betrachten, hat für mich einen revoluzzerischen, systemkritischen Aspekt ...

    ..., hat es etwas von Genugtuung, wenn man diesen Normalos sagen kann, schaut her, diese begrenzten Spießer, das seid Ihr und zu den Anti-Spießern, zu denen gehöre ich.

    Ich gebe ganz offen zu, dass es mir gefällt, mit Verachtung auf einen nicht unwesentlichen Teil (...) der Normalos zu schauen.

    Man ist durch ADHS trotz aller damit einhergehenden Defizite und Mankos in vielen Aspekten was besseres ...

    In diesem Moment fühlte ich mich klar als etwas Besseres dieser niederen Normalo-Omi gegenüber.

    Ich kann verachten, und ich habe erfahren, dass ich auch hassen kann.
    Ein alter Indianer sitz mit seinem Enkel am Lagerfeuer und sagt:

    Manchmal habe ich das Gefühl, dass in meiner Seele zwei Wölfe kämpfen. Der Eine ist sanft, volle Güte und Mitgefühl. Der andere ist zornig, wütend und bösartig.

    Fragt der Junge: und? Wer wird gewinnen?

    Der Alte: der Wolf den ich füttere...

  8. #18
    Erklärbärchen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.982

    AW: Prominente mit ADHS t-online

    Völlig OT,sorry,aber notwendig...

    Es macht mich traurig,wenn Menschen glauben, andere Menschen abwerten zu müssen,um sich selbst Würde und Wert zu verleihen...

    Die Offenlegung der Hintergründe hilft mir allerdings auch,manches (hier und anderswo)besser zu verstehen.

  9. #19
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Prominente mit ADHS t-online

    luftkopf33 schreibt:
    Völlig OT,sorry,aber notwendig...

    Es macht mich traurig,wenn Menschen glauben, andere Menschen abwerten zu müssen,um sich selbst Würde und Wert zu verleihen...

    Die Offenlegung der Hintergründe hilft mir allerdings auch,manches (hier und anderswo)besser zu verstehen.
    Meist ist der Hintergrund ein sehr geringes Selbstwertgefühl, denn wer in sich ruht und sich seines Wertes bewusst ist, muss sich nicht über andere stellen und andere nicht unter sich stellen oder auf sie herab schauen.

    Man muss aber auch sehen, bevor man urteilt, dass viele ihr Leben lang niedergemacht wurden und das ihre einzige Verteidigungs- wenn nicht gar Überlebensstrategie ist.

  10. #20
    Erklärbärchen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.982

    AW: Prominente mit ADHS t-online

    Es lag und liegt mir fern,zu urteilen. Dass mich eine Verhaltensweise traurig macht,ist kein Urteil über die andere Person.


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