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Diskutiere im Thema "Zehn Beispiele, weshalb ADHS auch ein Vorteil sein kann" im Forum ADS ADHS: Presse, Medien
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #81
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 44

    AW: "Zehn Beispiele, weshalb ADHS auch ein Vorteil sein kann"

    Das ist schon sehr interessant wie man Lebensläufe von Chaoten unterscheiden kann...wer trotz allem viel Harmonie, Stabilität und Bewusstheit im Umgang mit sich und seiner Umgebung hat, kann bestimmt leichter mit der Krankheit Leben als jemand der emotional oder geistig beeinträchtigt ist/ wurde....ich muss es an meinem kleinen Bruder väterlicherseits mit erleben....er hat adhs und ist geistig behindert, ständig angespannt und hat enormen bewegungs drang...ich denke mein Bruder und ich haben es vom Vater bekommen....
    Ich kann mir vorstellen das ich durch mehr emotionale Unterstützung vieles hätte besser machen können....
    Schätze mal, dass sehr viele psychisch kranke Menschen
    Adhs haben aber der Lebenslauf für den Verlauf der Krankheit verantwortlich ist....


    .
    Geändert von insane30 (27.03.2016 um 11:55 Uhr)

  2. #82
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 44

    AW: "Zehn Beispiele, weshalb ADHS auch ein Vorteil sein kann"

    ChaotSchland schreibt:
    Bravo: selbst ein hochgradiges ADHS besteht zwar auch aber eben längst nicht nur aus Defiziten. Vor einer Welt , in der man einem frisch diagnostizierten 10-jährigen ADHS-Kind sagt, was anderes als Hartz 4 kommt für dich gar nicht in Frage, also versuchs erst gar nicht, mehr zu erreichen, vor so einer Welt da grußelt es mir.

    Durch ADHS ist man in vielen Aspekten was Besseres als Normalos. Und wir als ADHSler und genauso die Normalos spüren das auch. Neben anderen Faktoren ist NEID wahrscheinlich der wichtigste Faktor, der die gesellschaftliche Akzeptanz von ADHS erschwert.

    Ich formuliere es mal ganz gewagt: Das ADHS-Spektrum ist das Salz in der Suppe der Menschheit, ohne wär's fad und langweilig. Statt Böhmermann gäb's nur Markus Lanz ( beide intelligent, aber nur ersterer mit ADHS-Spektrum-bedingter Coolness) im Fernsehen. Es gäb nur Yahoo statt Google und ohne Edison würden wir immer noch vorm Kerzenlicht sitzen. Der Sport würde von Langweilern dominiert und auf Kopfstöße von Zidane gegen Materazzi und Typen wie Jürgen Klopp müsste man auch verzichten. Ohne ADHS wär die Welt wie gesagt ein ganzes Stückchen ärmer und langweiliger.

    Nachtrag: Was die Coolness bei ADHS bzw. dem ADHS-Spektrum angeht. ADHSler mit gleichzeitiger Depression oder Dysthymie strahlen weder diese Coolness aus noch betrachten sie sich als cool geschweige denn positiv. Depressions-Patienten sehen die Welt tendenziell in grau. Dasselbe mit der fehlenden Coolness gilt etwa für ADHS mit komorbidem Asperger-Syndrom. Aspies und Coolness, irgendwie Fehlanzeige. Nicht wenige gerade ausgeprägte ADHSler leiden durch ADHS. Gerade hier im Forum äußern sich tendenziell mehr schwere Fälle mit teils schwerwiegender und langer Krankheitsgeschichte. Dieses Forum ist jedoch in seiner Zusammensetzung vor allem auch bezüglich der angemeldeten Mitglieder nicht repräsentativ für die Gesamtheit der ADHSler in Deutschland und anderswo. Daher kommt diese überzogen negativistische , wahrscheinlich nicht repräsentative Sichtweise zu ADHS unter den Veröffentlichungen hier im Forum.
    Meine Coolness wurde durch Neid zerstört und depressionen habe ich darum auch bekommen.... Ich hatte ständig das Gefühl Mich mag keiner weil ich gut bin in dem was ich kann....heute weiß ich, es ist der Neid

  3. #83
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 44

    AW: "Zehn Beispiele, weshalb ADHS auch ein Vorteil sein kann"

    ChaotSchland schreibt:
    Bravo: selbst ein hochgradiges ADHS besteht zwar auch aber eben längst nicht nur aus Defiziten. Vor einer Welt , in der man einem frisch diagnostizierten 10-jährigen ADHS-Kind sagt, was anderes als Hartz 4 kommt für dich gar nicht in Frage, also versuchs erst gar nicht, mehr zu erreichen, vor so einer Welt da grußelt es mir.

    Durch ADHS ist man in vielen Aspekten was Besseres als Normalos. Und wir als ADHSler und genauso die Normalos spüren das auch. Neben anderen Faktoren ist NEID wahrscheinlich der wichtigste Faktor, der die gesellschaftliche Akzeptanz von ADHS erschwert.

    Ich formuliere es mal ganz gewagt: Das ADHS-Spektrum ist das Salz in der Suppe der Menschheit, ohne wär's fad und langweilig. Statt Böhmermann gäb's nur Markus Lanz ( beide intelligent, aber nur ersterer mit ADHS-Spektrum-bedingter Coolness) im Fernsehen. Es gäb nur Yahoo statt Google und ohne Edison würden wir immer noch vorm Kerzenlicht sitzen. Der Sport würde von Langweilern dominiert und auf Kopfstöße von Zidane gegen Materazzi und Typen wie Jürgen Klopp müsste man auch verzichten. Ohne ADHS wär die Welt wie gesagt ein ganzes Stückchen ärmer und langweiliger.

    Nachtrag: Was die Coolness bei ADHS bzw. dem ADHS-Spektrum angeht. ADHSler mit gleichzeitiger Depression oder Dysthymie strahlen weder diese Coolness aus noch betrachten sie sich als cool geschweige denn positiv. Depressions-Patienten sehen die Welt tendenziell in grau. Dasselbe mit der fehlenden Coolness gilt etwa für ADHS mit komorbidem Asperger-Syndrom. Aspies und Coolness, irgendwie Fehlanzeige. Nicht wenige gerade ausgeprägte ADHSler leiden durch ADHS. Gerade hier im Forum äußern sich tendenziell mehr schwere Fälle mit teils schwerwiegender und langer Krankheitsgeschichte. Dieses Forum ist jedoch in seiner Zusammensetzung vor allem auch bezüglich der angemeldeten Mitglieder nicht repräsentativ für die Gesamtheit der ADHSler in Deutschland und anderswo. Daher kommt diese überzogen negativistische , wahrscheinlich nicht repräsentative Sichtweise zu ADHS unter den Veröffentlichungen hier im Forum.
    insane30 schreibt:
    Das ist schon sehr interessant wie man Lebensläufe von Chaoten unterscheiden kann...wer trotz allem viel Harmonie, Stabilität und Bewusstheit im Umgang mit sich und seiner Umgebung hat, kann bestimmt leichter mit der Krankheit Leben als jemand der emotional oder geistig beeinträchtigt ist/ wurde....ich muss es an meinem kleinen Bruder väterlicherseits mit erleben....er hat adhs und ist geistig behindert, ständig angespannt und hat enormen bewegungs drang...ich denke mein Bruder und ich haben es vom Vater bekommen....
    Ich kann mir vorstellen das ich durch mehr emotionale Unterstützung vieles hätte besser machen können....
    Schätze mal, dass sehr viele psychisch kranke Menschen
    Adhs haben aber der Lebenslauf für den Verlauf der Krankheit verantwortlich ist....


    .
    Nachtrag: ich hab irgendwie das Thema bissel verfehlt
    Vorteile: sicher und selbstbewusst...
    Unterhaltsam offen und kreativ ✌
    Geändert von insane30 (27.03.2016 um 12:57 Uhr)

  4. #84
    Impulsbombe

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 58
    Forum-Beiträge: 3.123

    AW: "Zehn Beispiele, weshalb ADHS auch ein Vorteil sein kann"

    @Chaotschland ich mag jetzt deinen Beitrag nicht raussuchen, er wird ja auch weiter oben zitiert.
    Ich denke nicht dass sehr viele Forums Mitglieder negativ eingestellt sind. Die Mehrzahl
    der Chaoten hier hat ein Alter erreicht in dem uns durch Erfahrung das Schönreden von AD(H)S
    erspart bleibt. Wir sehen unsere Möglichkeiten und Schwächen realistisch. Das hat mAn sehr viel
    Positives.

  5. #85
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.248

    AW: "Zehn Beispiele, weshalb ADHS auch ein Vorteil sein kann"

    insane30 schreibt:
    Ich kann mir vorstellen das ich durch mehr emotionale Unterstützung vieles hätte besser machen können....
    .

    Definitv sehe ich in der emotionalen Unterstützung einen sehr wichtigen Faktor!

  6. #86
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: "Zehn Beispiele, weshalb ADHS auch ein Vorteil sein kann"

    Zumal in diesem Forum wahrlich nicht besonders viele schwere Fälle sind. Die meisten hier haben einen hohen Bildungsabschluss und auch einen entsprechenden Job. Beides Ausschlusskriterien für besonders schweres ADHS.



    Zählt man natürlich alle Leute, die in irgend einer Form positiv in der Öffentlichkeit stehen oder das vermitteln, als ADHSler, ja dann sind hier besonders schwere Fälle. Fälle die es aufgrund ihrer schweren Komorbiditäten nicht zu Reichtum und Macht und Charisma, überhaupt zu Prominenz geschafft haben.

    Ich plädiere auch dafür, das ADHS umbenannt wird. In NFS Neid-Faktor-Störung. Denn eigentlich ist das Hauptproblem ja der Neid der anderen, der uns ausbremst. Ach und das Hirn sollte auch gleich neu kartiert werden, denn anscheinend haben wir einen besonders ausgeprägten Hirnbereich, der für besonderes Charisma, für Esprit, intelligente Höchstleistungen und sonstige Wunder verantwortlich ist. Allein schon der Umstand, das wir uns selbstverständlich divergentes Denken zuschreiben zeugt ja schon von einem gewissen Intellekt. Denn so abstrakt von einer Störung der Exekutivfunktionen auf divergentes Denken zu schliessen, kann man nur, wenn man eben divergent denkt. Konzentrationsstörungen und Einstein, Jobs..... grandios!... da kann kein Normalo drauf kommen, das die das nur aufgrund ihrer Intelligenz, Charisma, Divergenz aus dem Ärmel schleudern.

  7. #87
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 718

    AW: "Zehn Beispiele, weshalb ADHS auch ein Vorteil sein kann"

    Ich denke nicht, dass man ADHS nur haben kann, wenn man schon mal mehrere Monate am Stück stationär in der Psychiatrie war. Damit meine ich hier niemanden speziell.
    Ich denke auch nicht, dass die 10-20 Leute, die hier jeweils mehrere Tausend, auf jeden Fall aber jeweils über 1000 Beiträge verfasst haben und das teils innerhalb ca. von 1/2 Jahr repräsentativ für die über 1 Million, eher 3-4 Millionen Menschen mit adulter ADHS in Deutschland sind. Das ist nicht wertend gemeint, ich meine nur, dass die Realität in der freien Wildbahn anders aussieht als in dem sehr kleinen Ausschnitt davon hier im Forum.

  8. #88
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: "Zehn Beispiele, weshalb ADHS auch ein Vorteil sein kann"

    ChaotSchland schreibt:
    Ich denke nicht, dass man ADHS nur haben kann, wenn man schon mal mehrere Monate am Stück stationär in der Psychiatrie war.
    Das hat hier auch keiner behauptet.


    10-20 Leute sind für mich zumindest repräsentativer als ein Jan Böhmermann. Trotzdem ist natürlich das Forum nicht repräsentativ für alle ADHSler, aber das haben wir ja auch schon vor einiger Zeit festgestellt, das wird bestimmt auch keiner persönlich nehmen.

  9. #89
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 750

    AW: "Zehn Beispiele, weshalb ADHS auch ein Vorteil sein kann"

    nein, ich denke, dass ein forum, mit 1000 mitgliedern durchaus ststistisch relevante schlußvolgerungen zuläßt, sonst wären studien aller art ja ohne eine halbe millionen Menschen getestet zu haben, völlig aussagefreie medien.

    kontrollgruppen leisten, aber eine form des abbildes.

  10. #90
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: "Zehn Beispiele, weshalb ADHS auch ein Vorteil sein kann"

    zeta schreibt:
    nein, ich denke, dass ein forum, mit 1000 mitgliedern durchaus ststistisch relevante schlußvolgerungen zuläßt, sonst wären studien aller art ja ohne eine halbe millionen Menschen getestet zu haben, völlig aussagefreie medien.
    Es geht bei so etwas weniger um die Anzahl der Personen, als vielmehr darum, inwiefern diese Gruppe repräsentativ ist, also ein "Spiegelbild der Gesamtheit" darstellt.
    Und dazu können wir hier nur Vermutungen anstellen.
    Die Wahrscheinlichkeit aber, dass die hier vertretenen Mitglieder wirklich einen repräsentativen Durchschnitt aller von ADHS Betroffenen aus allen Schweregraden und Schichten etc. ergeben, dürfte wohl in der Tat gering sein.

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