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Diskutiere im Thema "Zehn Beispiele, weshalb ADHS auch ein Vorteil sein kann" im Forum ADS ADHS: Presse, Medien
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #21
    Chef - Knuddler

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.452

    AW: "Zehn Beispiele, weshalb ADHS auch ein Vorteil sein kann"

    Ekelhaft trifft es exakt!
    Leider. Und die junge Dame ist ja nicht die einzige gewesen,der es in den letzten Jahren so ergangen ist...

  2. #22
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 289

    AW: "Zehn Beispiele, weshalb ADHS auch ein Vorteil sein kann"

    Ich sag nur: Amy Winehouse. Irgendwann wurde sie sichtbar vom Label auf die Bühne geschickt, damit mit ihrem ständigen Kollabieren "die Marke" mehr Präsenz hat. "There's no such thing as bad publicity". Da habe ich mich regelrecht fremdgeschämt - für das Label, klar, nicht für Winehouse.

  3. #23
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 723

    AW: "Zehn Beispiele, weshalb ADHS auch ein Vorteil sein kann"

    Wobei man Amy Winehouse auch wiederum charakteristische Züge von ADHS nachsagen kann. In der Schule verhaltensauffällig und soziale Außenseiterin gewesen. Beim Singen dagegen immer in ihrem Element gewesen.
    Im Internet kann man sich unterschiedlich gute Dokumentationen bzw. Fernsehbiographien über Amy Winehouse anschauen mit manchmal klarem Aha-Effekt.
    Auch wenn das mit dem Genie und Wahnsinn verklärend, beschönigend und klischeehaft sein mag, aus der Luft gegriffen ist das gerade im künstlerischen Bereich meiner Meinung nach nicht. Und für mich riecht das mit Genie und Wahnsinn vielfach nach ADHS.

  4. #24
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.822

    AW: "Zehn Beispiele, weshalb ADHS auch ein Vorteil sein kann"

    Jawoll..... alles was erfolgreich ist und sich mind. einen Fehltritt oder auch nur schief gucken "erlaubt" hat, hat ADHS.

    Was riecht für dich eigentlich nicht nach ADHS?

    Dir ist schon klar, das es da noch wesentlich mehr psychische Erkrankungen und auch Charaktereigenschaften gibt die Auffälligkeiten sowohl positiver als auch negativer Coleur mit sich bringen oder? Substanzmissbrauch muss auch nicht zwangsläufig mit ADHS zusammenhängen, viel häufiger ist der ganz ordinäre Druck im Beruf daran schuld. Und wenn das nicht, dann ist es meist die Flucht aus der Realität. Nicht mal jeder ADHSler nimmt illegale SUbstanzen um sich selbst zu medikamentieren.

  5. #25
    Chef - Knuddler

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.452

    AW: "Zehn Beispiele, weshalb ADHS auch ein Vorteil sein kann"

    @ChaotSchland:Wenn ich mich nicht irre,neutralisiert Wahnsinn Genie in der Praxis recht effektiv-was nicht ausschließt,das ein Genie wahnsinnig wird. Die meisten,denen "Wahnsinn" nachgesagt wird haben wohl eher eine (oder mehrere) mehr oder weniger harmlose und/oder sympathische Macken...

    Und: Wenn die jetzt alle ADHS haben,wird's...sagen wir mal...interessant! Mir ist schon ganz schwindelig!

  6. #26
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 423

    AW: "Zehn Beispiele, weshalb ADHS auch ein Vorteil sein kann"

    Amy Winehouse hat wohl eher eine Borderline Störung gehabt,
    man musste sich ja nur mal ihr verhältniss zu ihrem Vater ansehen.

    Miley Cyrus geht ja auch in die Richtung, nur das sie auf andere Art
    versucht Aufmerksamkeit zu bekommen, mhh...muss wohl ADHS sein?


    Oder doch ein Elektrakomplex?

    Wir wissen es nicht und deren Therapeuten haben eine Schweigepflicht!

  7. #27
    Chef - Knuddler

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.452

    AW: "Zehn Beispiele, weshalb ADHS auch ein Vorteil sein kann"

    Mistwalker schreibt:

    Miley Cyrus geht ja auch in die Richtung, nur das sie auf andere Art
    versucht Aufmerksamkeit zu bekommen, mhh...muss wohl ADHS sein?
    Ach,DAHER kommt der Begriff Aufmerksamkeitsdefizit!!

    Und bitte Paris Hilton nicht vergessen!

  8. #28
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 723

    AW: "Zehn Beispiele, weshalb ADHS auch ein Vorteil sein kann"

    Wie bereits in nem anderen Thread gesagt: Wenn es stimmt, was Russel Barkley gesagt haben soll, und ich habe keinen Grund zu zweifeln, dass er das gesagt hat, also er soll gesagt haben, dass sich ADHS ( bzw. das ADHS-Spektrum) wahrscheinlich irgendwann mal als das zentrale Thema der Psychiatrie herausstellen wird, das mit so ziemlich allem anderen verbunden sein KANN, dann wäre es berechtigt, bei jeder psychiatrisch auffälligen Person zumindest nach ADHS zu sondieren.
    Auch bei den genannten Prominenten mit Psychiatrie-Geschichte spricht zumindest mal nichts vorab gegen ADHS, zumal man da bei Spears etc. so manches , wenn auch nichts Bewiesenes im Internet lesen kann.

  9. #29
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.799

    AW: "Zehn Beispiele, weshalb ADHS auch ein Vorteil sein kann"

    ChaotSchland schreibt:
    Wie bereits in nem anderen Thread gesagt: Wenn es stimmt, was Russel Barkley gesagt haben soll, und ich habe keinen Grund zu zweifeln, dass er das gesagt hat, also er soll gesagt haben, dass sich ADHS ( bzw. das ADHS-Spektrum) wahrscheinlich irgendwann mal als das zentrale Thema der Psychiatrie herausstellen wird, das mit so ziemlich allem anderen verbunden sein KANN, dann wäre es berechtigt, bei jeder psychiatrisch auffälligen Person zumindest nach ADHS zu sondieren.

    Also ich hab ja schon so einiges von Barkley gelesen und an Vorträgen gehört und auch ein wenig e-mail Kontakt mit ihm gehabt, und ich kann mir nicht vorstellen, dass er das gesagt hat, kann es aber auch nicht ausschließen ...

    Das Problem an ADHS ist, dass sie aus einem Symptomkomplex besteht, den jeder Mensch an sich kennt, nur nicht in dem Ausmaß, der die Symptome zu einer lebensbeeinträchtigenden Störung werden lässt.

    Und nur weil Menschen gewisse Merkmale zeigen, reicht das einfach nicht für einen Rückschluss auf ADS.

    Da wüsste ich so einge, die gerne hochgehalten werden, aber bei denen ich mir nicht so wirklich sicher wäre ...
    Meine Lieblingsbeispiele sind da Einstein und Mozart.
    Ersterer wird ja gerne sowohl von den Aspies, wie von den ADHS'lern hochgehalten und ins eigene Lager gestellt.

    Gut ... er mag ein zerstreuter Professor sein, ... aber das macht noch keinen zu einem Menschen mit einer ADHS.
    Er mag Querdenker sein und sich mit seinen Lehrern angelegt haben, ... ob man es glaubt oder nicht, aber das machen auch Menschen, die keine ADHS haben.

    Was ich dagegen sehe ist ein Mensch mit einem hervorragenden mathematischen Verständnis und der Fähigkeit zu hochkomplexen Denken in mehreren Hierachien, was eine gewaltige Herausforderung an die Exekutiven Funktionen bedeutet und ein gutes bis sehr gutes Arbeitsgedächtnis erfordert .... und das sind irgendwie nicht so die Stärken von ADHS-Betroffenen, stellen doch gerade diese Bereiche einen Großteil der syndrombedingten Beeinträchtigungen dar ...

    Und wer sich mal mit der Biographie von Morzart und seiner Kindheit beschäftigt hat, der weiß, dass der als Kind nicht wirklich ADHS oder ADS- typisch war ... so gar nicht.
    Da gibt es eine große Sammlung von Briefwechseln zwischen ihm und vielen anderen Menschen, vornehmlich seinem Vater und wer da mal reingeschaut hat, wird gewiss nicht mal ansatzweise an ADHS denken.
    Selbst wenn wir mal unterstellen, dass er später sehr exzenztrisch wurde, das werden auch Menschen ohne ADHS ...

    Die Gefahr, die ich sehe, vor allem bei diesen "Promiferndiagnosen" ist, dass nach bestimmten Merkmalen gesucht wird und die werden irgendwie in das Bild einer ADHS hineingepresst.
    Das ist ein Phänomen, dass es nicht nur hier gibt
    In der Kriminalistik z.B. gibt es die Gefahr, dass man gefundene Beweise seiner Theorie anpasst, also schaut, wie diese Beweise in die Theorie passen.
    Es muss aber umgekehrt sein, die Beweise müssen zu einer Theorie führen.

    Oder in der Fliegerei neigen Piloten, die sich verflogen haben dazu, die Landschaft, die sie unter sich sehen, dem anzupassen, was sie auf der Karte sehen, was aber sehr fatal enden kann und in einem Fall zu einem schweren Flugunfall mit einer Linienmaschine geführt hat, die über 200km vom Ziel entfernt in den Urwald gestürzt ist.

    Man sollte da wirklich vorsichtig sein.

    Denn:
    ChaotSchland schreibt:
    Auch bei den genannten Prominenten mit Psychiatrie-Geschichte spricht zumindest mal nichts vorab gegen ADHS, zumal man da bei Spears etc. so manches , wenn auch nichts Bewiesenes im Internet lesen kann.
    Genau da liegt das Problem:
    Es spricht vorab nichts dagegen .....
    Darum darf es aber nicht gehen, denn es zeigt, dass man schon vorab einen Wahrnehmungsfilter aufgesetzt hat.
    Wenn ich schon gezielt schaue, ob etwas für oder gegen etwas spricht, dann mache ich schon was falsch.

    Vielmehr muss man schauen, was man sieht und wohin einen das, was man sieht dann führt,

    Wie gesagt "Mit dem Hammer in der Hand, sieht jedes Problem aus wie ein Nagel"


    Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich die ADHS als eine zentrale Stelle in der Psychiatrie erweisen wird, die auf alle anderen Störungen von der Mitte aus verlinkt.

    Da gibt es zu viele andere Optionen, die genausowenig außer Acht gelassen werden dürfen, und die genauso eine psychische Störung auslösen können.

    Ich kenne jemanden, der ist mit Sicherheit zwanghaft und zwar weit genug, um in das Bild einer Zwanghaften PS zu passen.
    Aber der hat garantiert keine ADHS, der hat einfach nur die falschen Eltern.
    Wenn man ihn kennt und die Geschichte hört, dann würde man nie auf ADS kommen, sondern das Bild, das sich zusammenfügt geht klar in die Richtung, dass der von seinen Eltern verkorkst wurde.

    Ich bin auch zwanghaft und habe auch die Diagnose Zwanghafte PS, aber da kann man klar erkennen, dass die Basis eine andere ist.
    ADS'ler wollen ihr inneres Chaos bezwingen, Menschen mit einer solchen Störung ohne einer ADHS darunter, zeigen da Unterschiede.

    Ich denke nicht, dass man ADHS wirklich mal eine solche zentrale Position zuschreiben wird.
    Wohl aber kann sie Ursache für Störungen sein, aber ich denke, man wird, wenn man genau genug hinschaut, immer auch erkennen können, dass eben die ADHS das Fundament dieser Störungen bildet, auf dem sie aufbauen, es also Folgestörungen sind.
    Geändert von Fliegerlein (26.02.2016 um 11:27 Uhr)

  10. #30
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.822

    AW: "Zehn Beispiele, weshalb ADHS auch ein Vorteil sein kann"

    Ich glaube es hat auch keinen Sinn hier an die Vernunft zu appellieren, es gibt halt manchmal Menschen, die überall ihre eigene Erkrankung sehen. Das wird sich von allein mit einiger Zeit nach der DIagnose legen. Und da wo es sich nicht legt, wird man auch so nichts erreichen.

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