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Diskutiere im Thema ADHS Jüdische Allgemeine im Forum ADS ADHS: Presse, Medien
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #71
    *schnüff*

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 2.168

    AW: ADHS Jüdische Allgemeine

    Ich finde ich das tatsächlich hochinteressant...

    Wenn die genetische Verbreitung zum geographischen Zusammenhang im Verhältnis stehen sollte müssten doch z.B. ursprünglich gemeinsame Volksstämme, die heute verzweigt leben -》Völkerwanderung, auf der ADHS-Landkarte wiederzufinden sein.


    Wie ist das mit der Vermischung des Neandertalers mit dem Homo Sapiens zu verstehen? Meinst du, einer von beiden hat ADHS-Struktur, der andere nicht? Steh' grad auf'm Schlauch...

  2. #72
    *schnüff*

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 2.168

    AW: ADHS Jüdische Allgemeine

    Chaotschland schreibt:
    Erhöhte Häufigkeit von ADHS in Australien durch die vielen britischen Strafgefangenen unter den ersten weißen Siedlern dort: Kann man so und so sehen meiner Meinung, die Strafgefangenen können genauso gut einer damaligen unterprivilegierten Arbeiter- und Bauernklasse der damaligen britischen Gesellschaft entstammen, und das hätte zunächst mal nichts zu tun mit ADHS.

    Ich meinte auch eher, dass der ADHS-Anteil unter Gefängnisinsassen höher ist. Wenn also überwiegend Gefängnisinsassen die Population ausmachen, müsste der ADHS-Betroffenen-Anteil auch heute noch deutlich sichtbar sein.

    Um noch eins draufzusetzen: Da ja damit der zurückgebliebene Bevölkerungsteil auf der britischen Insel, vom bösen ADHSler befreit, normtypischer wäre, müsste sich dort auch heute noch eine eher unauffällige ADHS-Quote zeigen, bzw. diese auffällig niedrig sein...

  3. #73
    *schnüff*

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 2.168

    AW: ADHS Jüdische Allgemeine

    Man darf sich als Laie gar nicht mit sowas beschäftigen! Wenn man erstmal anfängt zu lesen, erlangt man plötzlich tolle Erkenntnisse, die die abenteuerlichsten Theorien erzeugen.

    So habe ich zum Genpool in Eurasien und Nordafrika gelesen:


    Genfluss von archaischen Menschen zum anatomisch modernen Menschen (Homo sapiens) trat nach heutigem Forschungsstand mindestens zweimal in der Geschichte der Gattung Homo auf: zum einen von Neandertalern, zum anderen von der als Denisova-Menschen bezeichneten Population. Ein kleiner Anteil, geschätzt 1 % bis 4 %, der DNA von Eurasiern und Nordafrikanern[3] ist nicht „modern“ und stimmt mit der des Neandertalers überein, während diese genetischen Marker bei Afrikanern aus dem Bereich südlich der Sahara (das heißt bei den untersuchten Angehörigen der Yoruba und der San) nicht nachweisbar waren.

    Quelle: Wikipedia


    Dann lese ich da noch die Prozentangaben von 1 bis 4 % fehlender Genübereinstimmungen, und schon ist meine Schlussfolgerung getroffen, dass diese 1 bis 4 % die ADHSler sind.


  4. #74
    salamander

    Gast

    AW: ADHS Jüdische Allgemeine

    hypie1 schreibt:
    Ich muss noch mal auf Varoufakis zu sprechen kommen:

    Wenn er ADHS hat, dann hat es ganz Griechenland, denn die Griechen pflegen eine impulsive und viel aktivere Kommunikation als wir hier-das ist nicht vergleichbar mit unserer Kommunikation, und daher müssten sie für eine Diagnose dort eigentlich andere Ausprägungen der Kriterien vornehmen.

    .
    Selbes gilt für Italien. Theoretisch wären dann auch alle Italiener ADHSler.
    ...und auch jeder Mensch, egal woher, mit ausdruckstarker Gestik.

    dabei gibt es auch Sprachen auf dieser Welt, die nicht die Möglichkeit in sich tragen,
    mit Worten etwas expliziert zu beschreiben, statt dessen sind Umschreibungen notwendig,
    gehören zur Sprache und damit Kultur, was zwangsläufig dazu führt, dass der ganze Körper
    "mitredet" wenn jemand was erzählt...

    also alles ADHLser?
    ...

  5. #75
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 723

    AW: ADHS Jüdische Allgemeine

    Gelöscht, weil sonst doppelt
    Geändert von ChaotSchland (24.05.2016 um 19:43 Uhr)

  6. #76
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 723

    AW: ADHS Jüdische Allgemeine

    das mit Neanderthalern und Homo sapiens hat nichts mit ADHS zu tun, das war nur gemeint als Beispiel, dass angesichts der aktuellen Erfolge bei der evolutionären Anthropologie von Neanderthaler und Homo sapiens zukünftig vielleicht mal mit fortgeschrittenen Methoden der Gensequenzierung Rückschlüsse auf die Ursachen für ADHS-Hotspots in manchen Ethnien und Ländern gezogen werden könnten. Aber ADHS hat höchstwahrscheinlich nichts zu tun mit den Neanderthalern (es wurden schon Meinungen geäußert von Laien in dem Fall, dass ADHSler die genetischen Nachfahren der Neanderthaler wären, die sich, wie man mittlerweile weiß, mit dem Homo sapiens vermischt haben, bevor sie als eigenständige Menschen-Gattung ausgestorben sind, dass sozusagen die Gene der ausgestorbenen Neanderthaler in den ADHSlern weiterexistieren, diese von Laien geäußerte Theorie ist aber Quatsch und wird durch keinerlei wissenschaftliche Fakten unterstützt).

    was Völkerwanderung von Ethnien angeht, die man als genetisches Sammelbecken für ADHS-Gene bezeichnen kann: Ich habe diesbezüglich hier im Forum nun schon in mehreren Threads geschrieben zu Sinti und Roma, Aborigines und den Apachen. Ich habe Corrie Neuhaus mal vor Jahren gefragt, ob sie das auch so sehen würde, dass es bei den Sinti und Roma eine extrem hohe Häufigkeit von ADHS gäbe. Sie hat mir dann, wie fürsie typisch, platt und unpräzise geantwortet:" Die Sinti und Roma, die Aborigines und die Apachen..."

    Die Sinti und Roma stammen (das haben auch Genanalysen ergeben) ursprünglich aus Nordindien. Damals wollte sie woll schon keiner der dortigen Mehrheitsgesellschaft haben, dann gab es eine Völkerwanderung, die die Sinti und Roma irgendwann nach Europa und das Gebiet der heutigen Türkei geführt hat, in den verschiedenen Regionen zwischen Nordindien und Europa wollte sie auch keiner haben. Ich stelle hier die provokante und politisch äußerst heikle Frage in den Raum: Warum wollte sie überall keiner haben?????

    Diskriminierung durch die Mehrheitsgesellschaft sind Menschen mit ADHS ja bestens gewohnt, ADHSler sind anders als die Mehrheitsgesellschaft der Normalos "anders" , von der Persönlichkeit und vom Wesen anders.

    Ein osteuropäischer Regierungschef wurde mal von einem CDU-Politiker (ich glaube es war in der Politik-Talkshow von Günther Jauch auf ARD) zur Zeit, als die Einreisebeschränkungen für EU-Bürger aus Rumänien und Bulgarien wegfielen und man in der Folge plötzlich viele Roma-Bettler in deutschen Fußgängerzonen sah, zitiert mit der Aussage über die Sinti und Roma:" Wir hatten 500 Jahre ein Problem, jetzt habt Ihr es...". Die Sinti und Roma werden meines Wissens schon in "Don Quijote" von Miguel Cervantes von ca. 1500 erwähnt. Auch heute 500 Jahre später scheint die Integration der Roma in die osteuropäischen Mehrheitsgesellschaften unabhängig von Armut und wirtschaftlicher Rückständigkeit in den jeweiligen osteuropäischen Ländern nicht gelungen. Auch aus der der liberalen Oberschicht der Bevölkerung in Deutschland etwa (ich habe so eine Aussage schon gehört von jemandem, von dem ich weiß, dass er "Bündnis 90/ Grüne" wählt) hört man Aussagen wie :"...die wollen sich gar nicht integrieren...". Die Frage lautet: Wollen sie sich nicht integrieren oder können sie sich nicht integrieren???? Und wenn sie sich nicht integrieren können, wieso??? Meine Hypothese dazu: Sie können es nicht, weil sie anders sind, vom Wesen und der Persönlichkeit, und das hängt zusammen mit ganz vielen Menschen mit ADHS in manifester und subklinischer Ausprägung, eben das ethnische Sammelbecken für ADHS-Gene. Natürlich setzen sich auf das "Angeborene" noch kulturelle Einflüsse oben drauf. Aber was war zuerst: der angeborene Teil der Persönlichkeit oder die Kultur. Die Ansammlung von latenten und manifesten ADHS-Betroffenen unter den Sinti und Roma dürfte auch, so meine Hypothese, die Kultur der Sinti und Roma entsprechend geprägt haben. Der spanische Flamenco-Tanz z.B. stammt ursprünglich von spanischen Sinti und Roma, das Emotionale und Unangepasste an Flamenco passt zu gut zu ADHS, anders z.B. als der eher unfreie und angepasste Walzer aus Österreich z.B.
    Auch das in der Vergangenheit und bis heute oft "nomadisch" anmutende Wohnungswesen vieler Sinti und Roma passt zur Unangepasstheit und Freiheitsliebe bei ADHS, und nein, das ist nicht nur notgedrungen aus Armut.

    Sozusagen eben wieder die zwar umstrittene, aber sich haltende Theorie von Tom Hartmann mit ADHSlern (in subklinischer/latenter und manifester Ausprägung) als den Nachfahren der steinzeitlichen Jäger und Sammler in einer Gesellschaft von sesshaften Bauern....und ja, diese Modell von Tom Hartmann mag ein Modell sein, dass die Realität in ihrer Komplexität nur unzureichend beschreibt, aber was dran sein wird da definitv, sonst wäre diese Theorie, wenn sie auf keine Resonanz stoßen würde, längst schon wieder in der Versenkung verschwunden.


    Auf welch dünnes Eis sich man mit solchen Theorien wie hier über die Sinti und Roma als ADHS-Volk begibt, das weiß ich. Der Rassismus-Vorwurf und die Assoziation mit bestimmten Ideologien eines Österreichers ist unweigerlich nicht weit und wurde in der Vergangenheit gerade hier im Forum schon gegen mich ausgesprochen.


    Die Apachen:
    auch die Apachen waren immer die Außenseiter und Sonderlinge unter den nordamerikanischen Indianerstämmen. Auch bei den Apachen gab es eine Völkerwanderung von Südalaska bis ins heutige Arizona und New Mexico. Statt Mais anzubauen, gingen die Apachen lieber auf Raubzüge bei benachbarten Stämmen und versorgten sich dadurch. Benachbarte Stämme haben sich meistens verbündet gegen die Apachen und nicht mit den Apachen. Eben die Außenseiter mit ADHS gegenüber der Mehrheitsgesellschaft der anderen Stämme mit mehrheitlich Normalos.
    Gegenüber der spanischen und US-amerikanischen Besiedelung waren die Apachen von allen benachbarten Stämmen am längsten widerspenstig. Nicht nur von Geronimo, sondern auch von anderen kommt der bis heute legendäre Ruf der Apachen. Der freiheitsliebende und unangepasste ADHSler gegenüber dem angepassten und diplomatischeren Normalo sozusagen. Das mag alles auch viel Romantik und Verklärung sein, aber da ist mit Sicherheit was dran bezüglich der Assoziation mit ADHS.


    Zu Aborigines:
    die vielen Fälle von Alkoholismus und Drogenabhängigkeit heute bei Aborigines in Australien sind so auffallend, dass man es nicht nur zurückführen kann auf Armut und niedrigen sozioökonomischen Status. Die Aborigines waren die mit am längsten genetisch isolierte Ethnie und lebten durchweg als "Jäger und Sammler" auf dem Australischen Kontinent. Auch wieder der Faktor Isolation.


    Soviel zu Sinti und Roma, den Aborigines und den Apachen. Hier jedoch noch etwas zur Insel Kreta. Wie ich schon zu Beginn dieses Threads geschrieben habe, soll es in Griechenland eine Häufigkeit von bis über 40% zumindest subklinische bzw. latente ADHS-Betroffene geben. Griechenland und ADHS habe ich hier im Thread bereits ausgeführt.

    Kreta:
    auf Kreta sollen auch mehr oder weniger alle der dortigen alt eingesessenen Insulaner latente oder manifeste Menschen mit ADHS sein. Und auch hier gibt es wieder Hinweise in der Geschichte darauf: Im Osmanischen Reich war Kreta ein politisches Widerstandsnest und ständiger Unruheherd, mit dem es dauernd Probleme gab. Heute und glaube ich 80er oder so noch mehr war Kreta ein chilliges und freiheitsliebendes Hippie-Refugium. Auch wieder die Unangepasstheit und tendenzielle Nicht-Eignung für Diplomatie bei ADHS.
    Die Insel Kreta liegt zudem von den griechischen Inseln am weitesten draußen im Mittelmeer - der Faktor Isolation also wieder.



    Zu Gefängnissen und ADHS: es ist bekannt, dass die Gefängnisse voll sind von Menschen mit ADHS. Natürlich kann man aber die Gefängnis-Insassen von ca. 1800 nicht vergleichen mit den Gefängnis-Insassen von heute. Kann aber durchaus sein, dass es unter den ersten britischen Siedlern in Australien viele ADHSler gab. Aber da sind ja dann in ca. 200 Jahren noch ganz viele Siedler dazugekommen, die keine Gefängnis-Insassen waren.



    @ Salamander: um auf deinen text oben zu antworten den ich hier in Anführungszeichen zitiere:

    "
    Ich muss noch mal auf Varoufakis zu sprechen kommen:

    Wenn er ADHS hat, dann hat es ganz Griechenland, denn die Griechen pflegen eine impulsive und viel aktivere Kommunikation als wir hier-das ist nicht vergleichbar mit unserer Kommunikation, und daher müssten sie für eine Diagnose dort eigentlich andere Ausprägungen der Kriterien vornehmen.

    .
    Selbes gilt für Italien. Theoretisch wären dann auch alle Italiener ADHSler.
    ...und auch jeder Mensch, egal woher, mit ausdruckstarker Gestik.

    dabei gibt es auch Sprachen auf dieser Welt, die nicht die Möglichkeit in sich tragen,
    mit Worten etwas expliziert zu beschreiben, statt dessen sind Umschreibungen notwendig,
    gehören zur Sprache und damit Kultur, was zwangsläufig dazu führt, dass der ganze Körper
    "mitredet" wenn jemand was erzählt...

    also alles ADHLser? "


    ich meine mit ADHS in Italien hier nicht südländisches Laissez-Faire. Und die Häufigkeit (die latenten bzw. subklinischen Fälle von ADHS mit einbezogen) von ADHS in Italien dürfte vielleicht so bei ca. 20% liegen. Also umgekehrt ca. 80% der Italiener sind Normalos. Aber ich meine damit z.B. Typen wie Antonio Cassano oder Mario Balotelli (letzterer ist ethnisch außerdem Afrikaner ghanaischer Herkunft und kein ethnischer Italiener), vielleicht auch Roberto Baggio. Geht mal öfters Pizza essen in verschiedenen Pizzerias in Deutschland und achtet darauf, ob euch manchmal an den jeweiligen Betreibern was allzu Vertrautes auffällt.

    Südländischer Habitus unabhängig von ADHS: Letztes Jahr im Herbst war ich mit Rucksack durch Spanien und Portugal gereist. Man findet dort viel häufiger als in Italien Leute, die vom Habitus eher wirken wie Südfranzosen, oft so spanische Dons, man kann die sich eher beim Boules-Spiel vorstellen als mit Moped durch ne Gasse in Neapel fahrend. Erstere findet man auch in Italien, aber tendenziell weniger. Abseits davon hat südländischer Habitus schon auch was mit chaotischen Zuständen und Laissez-Faire zu tun und das ist dann kulturell und hat nichts mit ADHS zu tun. Sind natürlich alles hier vereinfachende, verklärende und die Realität in ihrer Komplexität nur völlig unzureichend beschreibende Eindrücke.

  7. #77
    *schnüff*

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 2.168

    AW: ADHS Jüdische Allgemeine

    Die Familie meines einen Urgroßvaters stammt aus Rumänien. Ob ich wohl Sinti- oder Romablut in mir habe?


    Ich weiß nicht, das hört sich nach wilden Theorien an, die zwar oberflächlich schlüssig klingen, aber im Hintergrund ein bisschen weit her geholt scheinen.
    Wenn der Einfluss der Genetik so dramatisch auswirkend auf geographische Krankheitshäufungen wäre, müsste es unzählige andere dieser Krankheiten geben, bei denen das genauso wäre.

    Meines Wissens nach sind solche aber an den Händen abzuzählen...

  8. #78
    salamander

    Gast

    AW: ADHS Jüdische Allgemeine

    ChaotSchland schreibt:
    d
    ich meine mit ADHS in Italien hier nicht südländisches Laissez-Faire.
    Ich auch nicht, ganz und gar nicht.


    ---


    ...und wer sucht, findet immer und egal bei was, irgendwo etwas. nur ob's wirklich zusammen gehört, zusammen paßt, die selben ursachen hat, sei dann hin und wieder doch sehr in frage gestellt. egal was, jeder kann sich, so er/sie es will, alles zusammen konstruieren. bleibt am ende nur die frage, was thesen/konstruktionen bringen, wenn sie unterm strich unhaltbar werden...
    Geändert von salamander (24.05.2016 um 23:58 Uhr)

  9. #79
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.822

    AW: ADHS Jüdische Allgemeine

    Diese oberflächlichen Vorurteile gegenüber bestimmten Ethnien und Ländern sind überhaupt nicht haltbar. Wenn man sich mit der Geschichte der ROma und Sinti auseinander setzt, dann wird einem auch klar, warum sie überall vertrieben werden. Das ist das Los der Minderheit oder des schwächeren. Genauso bei den Juden. Alles was einen Ehtnozid erlebte und erlebt hat ADHS oder wie? Und der Ethnozid kommt weil sie sich eben "daneben" benehmen???? Das ist Geschwätz ohne jeglichen geschichtlichen Zusammenhang und Hintergrund.

    Unangepasst, emotional, freiheitsliebend, etc. sind alles Floskeln und Unterstellungen die nichts mit der Realität zu tun haben. Wenn du dich einmal wenigstens nur mit Romgeschichten beschäftigst, wieviele von denen es so satt haben, genau diese romantisch verklärten und teils auch beleidigenden Vorurteile zu hören, das die Mehrheit "versteckt" Roma ist, um eben nicht in diese Vorurteile gesteckt zu werden, dann wüsstest du, was du da für einen geistigen ********** schreibst.

    Und da kannst du noch so vorsorglich schreiben, das man dir hier Vorwürfe macht, aber was du da schreibst ist nun mal genau das, was ungebildete Menschen in rassistische Vorurteile treibt. Es ist dünnes Eis, weil du deine Thesen NIE überprüfst, und sie geistig ausbaust, bis wirklich grenzwertiges rauskommt, Realität und deine Thesen haben nichts gemeinsam. Mach dir doch mal die Mühe und beschäftige dich mehr mit deinen Vorurteilen, ob sie wirklich verifizierbar sind. Deine ganzen Thesen sind nur auf typischen Vorurteilen aufgebaut. Wäre doch mal ratsam dahinter zu schauen, wie die Vorurteile zustande kommen, was davon wahr ist......

    Nach deiner Art Thesen aufzustellen sind ADHSler auch alle faul. Wird ihnen auch vorgeworfen, stimmt also auch?

  10. #80
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.822

    AW: ADHS Jüdische Allgemeine

    Und weil du ja so auf Verlinkungen stehst:

    http://www.planet-wissen.de/kultur/v...and/index.html


    Vielleicht gibt dir das ja mal endlich Grund über deine Bemerkungen (auch den Juden gegenüber) nachzudenken und dich in den Bereichen zu informieren, bevor du typische antisemitische und antiziganistische stereotype Äusserungen von dir gibst. Getarnt unter dem Deckmantel der ADHS bleiben es trotzdem die feindlichen Stereotypen, die seit Jahrhunderten durch die Bevölkerungen geistern.

    Und als Jemand, dessen Familie teils ausgelöscht, teils wegen Flucht über den Erdball zwangsverteilt ist, kann ich dir mit völlig gutem Gewissen und voller Überzeugung sagen, das es rassistisch und beleidigend ist, was du da von dir gibst. Wegen genau solchen Stereotypen, weil "sie eben so sind", "das ist genetisch", "die kann man nicht ändern" etc. ist über den jüdischen Teil meiner Familie unsägliches Leid eingebrochen. Genau deswegen müssen andere Ethnien auch unsägliches Leid, Mord, Verfolgung, Bestrafung etc. ertragen. Und du musst diese teils Jahrhunderte alten Vorverurteilungen weiter verbreiten?

    Ich würde übrigens an deiner Stelle auch mal überlegen in was du da Frau Neuhaus reinreitest. So oder so nicht gut. Hat sie es nie gesagt, ist es scheisse, weil du sowas hier mehrfach behauptest, hat sie es gesagt, werden so einige Kollegen wohl auf kurz oder lang von ihr abrücken, denn diese Thesen sind unhaltbar, peinlich für eine vermeintlich gebildete Frau, sind rassistisch, und grenzen an Wahn in Bezug auf ADHS. Für mich ein Zeichen ihrer Inkompetenz, und ich bin mir auch nicht zu schade, genau dies an passenden Stellen zu erwähnen. Sowas gehört für mich nicht in den Beruf des Arztes, und ich bin mir sicher, das das so einige Kollegen ähnlich sehen, wenn es um Ethnien geht. Da hört's bei mir auf. Solche Verbreitung ohne jegliche Zusammenhänge war und ist auch heute noch sehr gefährlich.

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