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Diskutiere im Thema ADHS Jüdische Allgemeine im Forum ADS ADHS: Presse, Medien
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #21
    Lou


    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 254

    AW: ADHS Jüdische Allgemeine

    PTBS-Risokofaktoren gibt es zwar, aber AD(H)S ist mMn nur teilweise eine.

    Als störend empfinde ich immer, dass, egal ob in den Staaten oder auch mehr und mehr in Deutschland, diese Erkrankung fast nur noch in Verbindung mit dem Millitäreinsatz erwähnt wird -
    während das Wort "Trauma" ansonsten inflationär verwendet wird.

    Heterogen, natürlich, ich würde sagen: Der kleinste gemeinsame Nenner.

  2. #22
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.573

    AW: ADHS Jüdische Allgemeine

    Hallo Loyola, hier habe ich das Original gefunden.

    www.youtube.com/watch?v=vHSNZK4Je-Y

    Als ich vor zwei oder drei Jahren noch regelmässig zum Bauchtanzkurs ging (orientalischer Tanz korrekt ausgedrückt) haben wir zu diesem Lied einen Tanz geübt. Das war ein Stück von Harry Belafonte mit Text. In der Tagesklinik haben wir bei jedem Abschied wenn einer entlassen wurde einen sehr schönen jüdischen Kreistanz gemacht. Daran muß ich gerade denken und bin ganz traurig.

    Das war sehr sehr schön, mal eine gute Erinnerung..... Gruß Paula

  3. #23
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 733

    AW: ADHS Jüdische Allgemeine

    Ich hab den Presseartikel zu ADHS in der israelischen Armee gefunden. War ganz einfach , einfach bei google adhd idf eingeben. Hier ist zwar nicht von Spezialkommandos aber von Intelligence und adhd die Rede.
    IDF to let ADHD soldiers join combat units | The Times of Israel
    Mir gegenüber hat Corrie Neuhaus klar und unmissverständlich von Israel als ADHS-Hotspot gesprochen. Zu ADHS und Armee: es gibt, wie bereits erwähnt, nicht "den" ADHSler, auch nicht in neurobiologischer Hinsicht. Bei mir in der Familie ist jemand ADHS-diagnostiziert mit massiven strukturellen Problemen durch ADHS in seinem Leben. Jener hat sich dennoch Ende der 80er für die Fallschirmjägertruppe gemeldet und "Ruhm und Ehre" eingeheimst. Für mich würde das nicht gelten , für viele andere ADHSler schon.
    Hier noch ein Artikel zu Cordula Neuhaus, in dem ADHS und Israel erwähnt wird: http://m.mainpost.de/regional/schwei...art763,7087276
    Geändert von ChaotSchland ( 2.02.2016 um 14:31 Uhr)

  4. #24
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 301

    AW: ADHS Jüdische Allgemeine

    4.Kl.konzert schreibt:
    Wohl auch ein Grund, weswegen ADHS in Europa seltener ist als in den USA und Kanada- die ADHS-ler sind in den letzten 400 Jahren überrepräsentativ ausgewandert, sie waren weniger als die Nicht-ADHS-ler bereit, sich mit feudalen Strukturen abzufinden.
    Ich wage zu bezweifeln, dass sich ADHS-ler früher besser organisieren konnten als heute. Ich denke, dass Länder mit höheren Diagnosezahlen mehr Akzeptanz für ADHS haben. In Deutschland kann man meiner Meinung nach nicht zu ADHS stehen. Das hat negative Konsequenzen für den Betroffenen.

    ADHS müsste eigentlich weltweit länderunabhängig gleich verbreitet sein, so wie auch Homosexualität gleich verbreitet ist. Beides sind genetische Besonderheiten und keine Krankheiten, wie auch lockiges Haar. Es gibt aber auch Länder, die Homosexualität leugnen.
    Geändert von Brrrzz ( 2.02.2016 um 15:33 Uhr)

  5. #25
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.683

    AW: ADHS Jüdische Allgemeine

    In dem Zusammenhang spricht sie aber von Reizintensivität und nicht von Genetik.

    Und was sie hinter verschlossenen Türen erzählt, ist ja ihr/euer Ding, da kann sie auch sagen das es Einhörner mit ADHS gibt.

  6. #26
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 301

    AW: ADHS Jüdische Allgemeine

    Ist ADHS eigentlich unter homosexuellen Männer und Frauen stärker verbreitet?
    Ich sehe dazwischen zwar keinen Zusammenhang, ausschliessen würde ich es aber auch nicht,
    zumal es auch ein "Anderssein" als die Mehrheit ist.

  7. #27
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 733

    AW: ADHS Jüdische Allgemeine

    Das meine ich ja damit, wenn ich sage, dass sich im 21 Jahrhundert in Zeiten von Cybermobbing , allgemeiner Beschleinigung der Umwelt etc. die Grenze von Persönlichkeitsvariante vs. Krankheit in Richtung Krankheitswert verschiebt. Die schweren , wirklich krankhaften Fälle von ADHS , wie ich und mitmaßlich du genauso creatrice, die hatten auch schon 1950 Krankheitswert. In 2016 haben aber auch sehr oft die leichten, vorher subklinischen Fälle Krankheitswert. Die schweren Fälle sind genetisch und die leichten Fälle sind als Persönlichkeitsvariante auch genetisch bzw. angeboren. Und es soll niemand behaupten, dass es angeborene Persönlichkeitsmerkmale , in der neurogenetischen ADHS-Forschung "ADHD-associated personality traits" genannt, nicht gäbe. Was die Persönlichkeit eines Erwachsenen angeht, da spielt natürlich auch die Sozialisation eine Rolle, aber eben längst nicht nur.

  8. #28
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 301

    AW: ADHS Jüdische Allgemeine

    Das sehe ich komplett anders. Früher galt Mobbing als Stärke und Schwäche, wer mobbte galt stark und wer gemobbt galt als schwach. Man hat sich früher nicht gegen Mobbing gewehrt, eingesetzt und einfach zu bisschen mehr "Disziplin und Selbstbewusstsein" geraten. Dass Cybermobbing zu einem eigenen Begriff wurde ist doch nur ein Zeichen dafür, dass man sich heute eines Mobbings bewusster ist. Cybermobbing lässt sich einfach abstellen, in dem man den Computer ausmacht, Facebookprofile nur bewusst ausgewählten Personenkreisen öffnet oder weniger Zeit im Internet verbringt. Wer Offline ist, der ist noch lange kein Aussenseiter. Echtes Mobbing zB in der Schule, am Arbeitsplatz, in der Gesellschaft ist nach wie vor das wahre Problem.

    AHDS muss aber nicht zwangsläufig zu Mobbing führen, weil es nicht nur Schwächen, sondern auch Stärken hat und es auch mit ADHS möglich ist andere zu begeistern. Sobald sich aber aus dem ADHS Probleme oder Komorbiditäten ergeben, sicherlich auch als Folge von Mobbing, sollte das Risiko gemobbt zu werden expotential steigen. Der Umgang mit Mobbing sollte den Menschen mit ADHS auch schwerer fallen als denen die kein ADHS haben, sowie denen schwerer fallen, die ein schweres ADHS haben als denen die "nur" ein leichtes ADHS haben. Ich bin auch mit schwerem ADHS diagnostiziert, danke aber dass die minderschweren ADHS-ler genauso genetisch, also ab Geburt, betroffen sind. Ich denke, der Grad der Schwere von ADHS drückt sich nur in der Ausprägung der eigentlichen ADHS-Symptome aus und wie schlecht oder gut diese von der betroffenen Person kontrolliert werden können. Komorbiditäten sind spezielle Ausprägungen des ADHS worunter die ADHS-Menschen mehr leiden als unter der Ursache ADHS. Die Komorbidität beschreibt aber nicht die Schwere des ADHS, obwohl sie das Leid enorm erhöht.

    Persönlichkeit wird nicht angeboren. Sie entwickelt sich im Laufe des Lebens durch das Umfeld, Sozialisierung und Erfahrungen. Eine Persönlichkeitsstörung kann aber viele Ursachen haben.

    Glücklicherweise gibt es heute für vieles Hilfen, Medikamente und Therapien, sowie ein gewisses Mass an Toleranz. Früher war man bestimmt schlimmer dran und ist einfach vor die Hunde gegangen.

  9. #29
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 733

    AW: ADHS Jüdische Allgemeine

    Ich sags mal so: früher, z.B. in den 1950er Jahren war manches besser und das meiste schlechter. Auch in Sachen ADHS war früher gesellschaftlich das meiste schlechter. Da wurden schwer erziehbare ADHS-Kinder in Erziehungsanstalten mit schwarzer Pädagogik gebrochen; die Suizidrate allgemein war ca. 2-3 mal so hoch wie heute. Wenn jemand depressiv war , hat keiner an ADHS gedacht. Auf der anderen Seite bin ich schon der Meinung, dass wir in 2016 in einer beschleunigten Umwelt leben, die ADHS verstärkt pathologische Bedeutung auch bei leichten ADHSlern erlangen lässt.
    Zu Persönlichkeit angeboren vs. durch Umweltfaktoren erworben: Jeder kennt Aussagen wie:" Das hat er vom Vater." Auch bei Persönlichkeitsstörungen gibt es angeborene und Sozialisationsfaktoren. Bei vielen Persönlichkeitsstörungen dürfte ADHS oder zumindest eine ADHS-Persönlichkeit ein wesentlicher angeborener Faktor sein. Auch wiederum Cordula Neuhaus hat mir erzählt, dass Russel Barkley nicht-öffentlich der Meinung wäre, dass sich irgendwann mal herausstellen wird, dass ADHS bei mehr oder weniger allem in der Psychiatrie beteiligt sein kann, dass ADHS sozusagen das zentrale Thema in der Psychiatrie insgesamt wäre. Ich kann das nicht beweisen. Corrie Neuhaus ist keine Schwätzerin und erst recht keine Lügnerin. Wie gesagt, bei diversen Persönlichkeitsstörungen soll bzw. kann ADHS als wichtiger angeborener Faktor beteiligt sein. Sei das nun Borderline, Paranoide Persönlichkeitsstörung (also die Querulanten und Prozesshansel), Narzisten usw.
    Bei angeboren vs. erworben gibt es niemals allgemeingültige Gesetze, so soll die schizoide Persönlichkeitsstörung wie Autismus überwiegend angeboren sein, eine narzistische Persönlichkeitsstörung überwiegend durch Sozialisation erworben sein. Wie gesagt, es gibt immer mehr oder weniger beides.

  10. #30
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 301

    AW: ADHS Jüdische Allgemeine

    Wie alt bist Du denn, dass Du sagen kannst, dass in den 50ger Jahren so manches besser war?

    Persönlichkeit und Persönlichkeitsstörung sind zwei komplett unterschiedliche Paar Schuhe.
    Während jeder Mensch im Laufe des Lebens eine Persönlichkeit entwickelt, die sich auch nicht
    durch Medikamente ändert oder ändern lässt, hat nicht jeder Mensch eine Persönlichkeitsstörung,
    so wie auch nicht jeder Mensch, der jähzornig ist ein ADHS hat.

    Der jetzt-öffentliche Barkley'sche Gedanke, dass ADHS in das Zentrum der gesamten Psychiatrie
    zu stellen, also das Gesamtbild der neurologischen Störung von Transmittern, Rezeptoren, etc
    als Ursache, die Komorbidität als die Krankheit und das Leiden als Symptom zu begreifen klingt
    mehr als plausibel, weil es dem Prinzip der Natur entspricht und die Abweichung von der Norm
    erklärt. Ich glaube im Gegensatz zu vielen Lehrmeinungen auch nicht, dass es sich bei ADHS nur
    um ein Ungleichgewicht von Dopamin, Noadrenalin und Serotonin handelt. Da sind sicher noch
    viel mehr Faktoren im Spiel, die man möglicherweise oder sich heute noch nicht einmal kennt.
    Die Bandbreite der international eingesetzten Medikamente sieht anders aus als das was hier
    verfügbar ist und was hier verschrieben wird. Hier gibt man in zu vielen Bereichen einfach der
    öffentlichen Meinung nach. Bekanntermassen steht MPH in den USA nicht an erster Stelle der
    Medikamente. Bei uns wird MPH ständig diskreditiert, anstelle die Menschen aufzuklären.
    Ich mag mir das Drama gar nicht ausmalen, wenn der Öffentlichkeit unserer vorurteilsdurch-
    setzten und vorverurteilenden Neidgesellschaft bekannt wäre, was sogar hier teilweise Off-Label
    verschrieben wird. Aber bevor ich gleich wieder e x p l o d i e r e und eine Kettenreaktion auslöse,
    frage ich doch lieber mal ganz lieb:

    Ich habe sehr grosses Interesse an israelischen Studien, Medikationen und Sichtweisen.
    Gibt es dazu weiterführende Links?

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