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Diskutiere im Thema ADHS Jüdische Allgemeine im Forum ADS ADHS: Presse, Medien
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #121
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.676

    AW: ADHS Jüdische Allgemeine

    Vielleicht gibt es keine schlüssige Antwort, weil es sich als schlichtweg falsch erweist. Nicht jede Studie oder Aussage muss einen Wahrheitsgehalt haben, oder den Bezug, der zunächst angenommen wird.

    Eine Eintagsfliegenstudie wie diese, sollte man eh nicht zu ernst nehmen. Erst wenn es sich durch mehrere weitere Studien bestätigt.

  2. #122
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 733

    AW: ADHS Jüdische Allgemeine

    weil ich zuvor recht wenig hatte, um meine Aussage einer Prävalenz von ADHS von ca. 20% in Japan (die Aussage stammt von Cordula Neuhaus) zu untermauern, ganz aktuell das hier (27% ADHS-Prävalenz bei weiblichen Studenten in Japan):

    Prevalence of attention deficit hyperactivity disorder and/or autism spectrum disorder and its relation to lifestyle in female college students. - PubMed - NCBI

  3. #123
    Chef - Knuddler

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.315

    AW: ADHS Jüdische Allgemeine

    Perfekt,danke!

    Es ging um die vermutet höhere Prävalenz von ADHS und/oder ASS unter weiblichen Collegestudenten.

    Es gab keine validierten Diagnosen bei Beginn,sondern lediglich Verdachtsmomente. Es wurden zwecks ADHS-Screening ausschließlich Selbsteinschätzungsbögen gebraucht.

    Ergebnis:

    Unter japanischen Studentinnen könnte eine höhere Prävalenzrate von ADHS,als unter dem Rest der japanischen Bevölkerung vorliegen!

    Soviel zur Seriosität der (vermeindlichen) Aussage der Frau N...

    Liest Du Deine "Beweise" eigentlich?

  4. #124
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 57

    AW: ADHS Jüdische Allgemeine

    creatrice schreibt:
    Glauben wird aber auch gar nicht mal so unhäufig angenommen. Juden haben sich mit Nichtjuden sehr viel vermischt, und das schon vor über 1000 Jahren. Da kann man einfach nicht mehr von einem Inselphänomen sprechen. Ausserdem wären ja dann nur die extrem konservativen Juden betroffen, da ja nur diese ihre strengen Heiratsbestimmungen weitergegeben haben.

    In Israel sind sehr viele zugewanderte Juden aus Europa und Amerika, die nicht so streng traditionell lebten, das würde also auch nicht erklären, wieso dort angeblich mehr Aufkommen von ADHS ist. Ausserdem sind fast 1/3 der Bevölkerung Israels Muslime. Fast 50% der dort lebenden Juden sind nicht praktizierend, sondern nur die Religion anerkennend.

    Da Israel in Bezug auf seine Glaubensrichtungen sehr liberal ist, ist man dort berechtigt eine Staatsbürgerschaft zu erlangen wenn man ausserhalb Israels geboren, und Kind einer jüdischen Mutter ist. Die muss aber nicht praktizierend gewesen sein, die kann theoretisch auch "nur" Kind einer jüdischen Mutter gewesen sein, die vielleicht sogar konvertiert ist. Jüdisch ist in Israel also nicht zwingend an den Glauben gebunden und kann ganz unterschiedliche Ursprünge haben.
    Nach der Halacha ist Jude, der von einer jüdischen Mutter geboren wurde. Aber das Rückkehrgesetz des Staates Israel erkennt m. W. auch "Vaterjuden" als gleich berechtigt an, nach Israel einzuwandern. Ob die Kinder jüdischer Väter, aber nicht jüdischer Mütter dann in jüdischen Gemeinden aufgenommen werden, ist eine ganz andere Frage.

    Ob sich Juden mit Nichtjuden so stark untereinander vermischt haben, möchte ich bezweifeln und finde dazu auch keine Anhaltspunkte (ganz im Gegenteil), sowohl in der Geschichte des jüdischen Volkes (soweit diese mir bekannt ist) als auch in der genetischen Forschung, die auch intensiv in Israel betrieben wird. Vielleicht dazu später mehr.

  5. #125
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 57

    AW: ADHS Jüdische Allgemeine

    ChaotSchland schreibt:
    http://www.juedische-allgemeine.de/m...-view?id=24439

    Der Artikel stellt beispielhaft an Israel dar, dass es bei ADHS sehr wohl geographische und ethnische Hotspots zu geben scheint. Es also durchaus Nationen geben mag, wo es die doppelte oder mehrfache Dichte an ADHSlern im Vergleich zu Deutschland geben mag. Wenn man bei google Cordula Neuhaus Israel eingibt, findet man z.B. Ähnliches. Mir selbst hat Corrie mal erzählt, dass Israel auch eines der progressivsten Länder in Sachen ADHS ist. Ich hab auch mal gelesen, dass z.B. in der Israelischen Armee zwar ursprünglich ein Befreiungs- oder Ausschlussgrund für die Armee war, dass das aber heute sehr viel differenzierter gehandhabt wird. So soll dort ADHS je nach Schweregrad und Gesamtkonstitution oft sogar ein Bonus für die Rekrutierung für Spezialkommandos sein. Ich persönlich wurde auch ausgemustert. Jemanden wie Michael Phelps kann ich mir dagegen schon eher beim Häuserkampf im Gazastreifen vorstellen.
    Letzten Herbst in ner Hostel in Madrid ne Deutsche getroffen, die einen Israeli geheiratet hat. Und was war: jener war natürlich ADHSler.
    Die israelischen Streitkräfte (IDF) nehmen seit dem Jahr 2013 Rekruten mit ADHS für ihre Kampfeinheiten auf. Ein Grund scheint darin zu liegen, dass ADHS’ler alternative Methoden bei der Verarbeitung von Informationen und nützliche Erkenntnisse für die militärische Arbeit liefern (können).

    Der Artikel dazu (in Engl.): "IDF to let ADHD soldiers join combatunitsIn the past, problems with attention andconcentration were enough to block new recruits from the front line"

    Quelle: IDF to let ADHD soldiers join combat units | The Times of Israel

    Jetzt wurde eine Studie über die Wehrfähigkeit junger Erwachsener mit ADHS beim IDF veröffentlicht, dessen Resultat lautet:

    ERGEBNISSE: Junge Erwachsene mit ADHS hatte mehr Sitzungen mit psychischen Fachkräfte des Gesundheitswesens, Arzttermine, Krankheitstage, und Disqualifikationen von Berufen als Kontrollgruppe (p <.001). Junge Erwachsene mit ADHS waren weniger auch medizinisch fit für den Kampf Dienst (Odds Ratio [OR] = 0,75, 95% Konfidenzintervall [CI] = [0,72, 0,79]), mehr medizinisch untauglich für den Militärdienst im Allgemeinen (OR = 1.26, 95 % CI = [1,13, 1,40]), und hatte höhere Raten von Übergewicht und Adipositas (p <.001). Darüber hinaus waren sie eher mit einer Persönlichkeitsstörung diagnostiziert werden (OR = 1.29, 95% CI = [1,07, 1,53]) oder mit geringfügigen affektiven und Angststörungen (OR = 1,33, 95% CI = [1,06, 1,67] ) als Kontrollpersonen.

    METHODE: Insgesamt 14.655 junge Erwachsene mit ADHS Teilnahme an obligatorischen Dienst in der israelischen Armee wurden im Vergleich zu Kontrollpersonen auf mehreren funktionierenden Domänen (Alter bei der ersten Prüfung von 17,8 ± 0,7 bedeuten).

    SCHLUSSFOLGERUNG: Diese Ergebnisse unterstützen einen negativen Effekt von ADHS auf das Funktionieren der jungen Erwachsenen in einer militärischen Umgebung.

    Im Original:

    "To assess the functioning of young adults with ADHD in a military setting.
    METHOD:
    In all, 14,655 young adults with ADHD (mean age at first examination 17.8 ± 0.7) attending mandatory service in the Israeli military were compared with matched controls on several functioning domains.
    RESULTS:
    Young adults with ADHD had more sessions with mental health care professionals, physician appointments, sick days, and disqualifications of professions than controls (p < .001). Young adults with ADHD were also less medically fit for combat service (odds ratio [OR] = 0.75, 95% confidence interval [CI] = [0.72, 0.79]), more medically unfit for military service in general (OR = 1.26, 95% CI = [1.13, 1.40]), and had higher rates of overweight and obesity (p < .001). In addition, they were more likely to be diagnosed with a personality disorder (OR = 1.29, 95% CI = [1.07, 1.53]) or with minor affective and anxiety disorders (OR = 1.33, 95% CI = [1.06, 1.67]) than matched controls.
    CONCLUSION:
    These results support a negative effect of ADHD on the functioning of young adults in a military setting."

    Quelle: Functioning of Young Adults With ADHD in the Military. - PubMed - NCBI

    Mich würde interessieren, welche Erfahrungen das IDF mit ihrer ADHS-Spezialgruppe in den letzten Jahren gesammelt hat.

  6. #126
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 733

    AW: ADHS Jüdische Allgemeine

    Vielen Dank an Epimetheus für die gründliche und ja recht ergiebige Recherche.

    "SCHLUSSFOLGERUNG: Diese Ergebnisse unterstützen einen negativen Effekt von ADHS auf das Funktionieren der jungen Erwachsenen in einer militärischen Umgebung."

    Dem stimme ich ja auch zu, mit den Qualitäten von Menschen mit ADHS in einer militärischen Umgebung bezog ich mich nicht auf das längerfristige Funktionieren dieser in einer militärischen Umgebung, sondern auf akute Qualitäten im Kampfeinsatz - wenn ich von "Häuserkampf in Gaza" spreche, meine ich damit im Grunde nichts anderes als die souveräne Reaktion im Notfall bei ADHS, die hier im Forum in verschiedenen Threads bereits thematisiert wurde. Diesselbe souveräne Reaktion im Notfall, die auch dazu führt, dass man viele Menschen mit leicht- bis mittelgradigem ADHS findet bei Feuerwehrmännern, Rettungssanitätern, Notärzten etc. - sowie die Qualitäten von Menschen mit ADHS bei der Aufklärung. Der israelische Ehemann der Deutschen, von der ich hier erzählt habe, war übrigens auch bei der Intelligence. Mir wurde aber auch erzählt, dass dessen Einheit aufgelöst wurde. Wahrscheinlich wegen Disziplinlosigkeit bei zu vielen ADHSlern

    ADHS soll abseits davon massiv assoziiert sein mit der posttraumatischen Belastungsstörung, und hinzu kommen dann noch Neigung zu Depression, Suchterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, etc. etc. etc. , alles Dinge, die dem Coping mit einer militärischen Umgebung nicht gerade förderlich sind.

    Bei leicht bis höchstens mittelgradigem Schweregrad halte ich eine längerfristige militärische Tätigkeit von Menschen mit ADHS jedoch für möglich. Eben abhängig von Schweregrad und Gesamtkonstitution.




    Der Anlass dieses Threads war jedoch nicht ADHS in einer militärischen Umgebung, sondern geographische und ethnische Hotspots bei ADHS

  7. #127
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 57

    AW: ADHS Jüdische Allgemeine

    ChaotSchland schreibt:
    Mir wurde aber auch erzählt, dass dessen Einheit aufgelöst wurde. Wahrscheinlich wegen Disziplinlosigkeit bei zu vielen ADHSlern

    ADHS soll abseits davon massiv assoziiert sein mit der posttraumatischen Belastungsstörung, und hinzu kommen dann noch Neigung zu Depression, Suchterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, etc. etc. etc. , alles Dinge, die dem Coping mit einer militärischen Umgebung nicht gerade förderlich sind.

    Bei leicht bis höchstens mittelgradigem Schweregrad halte ich eine längerfristige militärische Tätigkeit von Menschen mit ADHS jedoch für möglich. Eben abhängig von Schweregrad und Gesamtkonstitution.
    Das würde mich interessieren, ob diese ADHS-Einheit schon aufgelöst wurde. Dabei dürfte es sich auch um keine Kampfeinheit gehandelt haben. Es hätte sich dann in der Praxis erwiesen, dass auch Menschen mit leichterem ADHS keine Vorteile gegenüber Stinos mitbringen, im Gegensatz zu Asperger, denn das IDF unterhält seit einigen Jahren eine eigene "Asperger-Einheit". Darüber hinaus können seit 2008 auch Menschen mit Down Syndrom beim IDF eine Beschäftigung finden.

    Es besteht übrigens die Möglichkeit, bei einer Abteilung des IDF für einige Wochen mitzuarbeiten, natürlich kein Kampfeinsatz, sondern Haushaltstätigkeiten, Gartenarbeiten, Maschinen reinigen, etc. Dazu muss man umfangreiche Bewerbungsunterlagen einreichen, u. a. auch ärztliche Gutachten. MPH fällt in Israel nicht unter das Betäubungsmittelgesetz.

    Ich habe dort mal angefragt, bin aber unschlüssig, ob ich mir das zutraue, in einem voll belegten 6-8 Bett-Zimmer für vier Wochen untergebracht zu sein und dazu noch relativ früh Abends im Bett sein zu müssen.

  8. #128
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 733

    AW: ADHS Jüdische Allgemeine

    da der Artikel bzw. vor allem der Part mit den Aussagen von Prof. Lesch die Quintessenz Genetik, Evolution und Selektionsvorteilen bei ADHS in ein paar Sätzen auf den Punkt bringt, poste ich den entsprechenden Beitrag auch hier nochmals:



    """""""""""""""""""""""""""""" """""""""""""

    AW: Was habt Ihr wegen ADHS erreicht?

    ChaotSchland schreibt:
    was diese Theorie angeht: Prof. Klaus-Peter Lesch von der Universitäts-Psychiatrie Würzburg, der führende Genetiker zu ADHS in Deutschland und einer der führenden Genetiker zu ADHS weltweit, hat ca. März bis August 2013 in der Print-Ausgabe des Spiegel in einem Interview mit dem unsäglichen Journalisten und ADHS-Gegner Jörg Blech genau davon gesprochen: von ADHS-Genen als einem genetischen Selektionsvorteil. Das Interview bzw. der presseartikel stand nur in der Print-Ausgabe des Spiegel und ist über Internet nicht auffindbar. Vielleicht macht sich jemand die Mühe, sämtliche Print-Ausgaben des Spiegel aus dem Jahr 2013 danach zu durchforsten, aber das ist wohl illusionär.



    So, ich hoffe, die Zitierfunktion funktioniert , ich habe den Artikel des unsäglichen Journalisten und ADHS-Gegners Jörg Blech zu Prof. Lesch aus Würzburg gefunden, hier ist er :

    MEDIZIN: Psychopille &amp; Pausenbrot - DER SPIEGEL 26/2013

    Der Abschnitt mit Prof. Lesch lautet:
    "
    Früher vermuteten die Forscher, einige wenige Gene würden ADHS auslösen; doch das trifft, wenn überhaupt, nur auf ganz wenige Familien zu. Für die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung gilt: Vermutlich sind es 500 bis 1000 Gene, die einen - jeweils minimalen - Einfluss auf das Temperament und die Konzentrationsfähigkeit des Menschen haben. Diese sind mithin auch keine Krankheitsgene, vielmehr gehören sie zur natürlichen Ausstattung des Menschen.
    "ADHS ist ein Extrem einer Persönlichkeitsvariante, das zunächst einmal gar keinen Krankheitswert besitzt", bestätigt auch Klaus-Peter Lesch. Diese milden Ausprägungsformen von ADHS seien in einem Fünftel der Bevölkerung vorhanden und hätten sich im Laufe der Evolution des Homo sapiens immer wieder als vorteilhaft durchgesetzt. Lesch: "Der hohe Energiepegel, der Enthusiasmus, sich mit einer Sache auseinanderzusetzen, die große Kreativität, die Fähigkeit zum Querdenken und der Gerechtigkeitssinn - all das sind Ressourcen, die für unsere Gesellschaft wichtig sind."
    "


    """""""""""""""""""""""""""""" """"""""""""""""""""""""""




    jedoch ist auch dieser Beitrag aus nem anderen Thread es Wert, hhier nochmals gepostet zu werden:


    """""""""""""""""""""""""""""" """""""""""""""""""""

    AW: Was habt Ihr wegen ADHS erreicht?

    Da sich der Thread im Verlauf auch um genetische Selektionsvorteile nicht unbedingt durch ADHS, wohl aber durch ADHS-Gene drehte, siehe unter anderem Zitat Prof. Klaus-Peter Lesch aus Würzburg im Verlauf dieses Threads, poste ich einen aktuellen Review dazu von hochrangigen ADHS-Wissenschaftlern, den ich heute entdeckt habe:

    Empirical tests of natural selection-based evolutionary accounts of ADHD: a systematic review. - PubMed - NCBI


    ich habe als Doktorand mittlerweile Vollzugriff auf pubmed, den ich aber noch nie benutzt habe :-) und werde daher versuchen, die Verweise auf die 3 records included in the review noch nachzuliefern.

    hier mal noch der Abstract dazu:

    Empirical tests of natural selection-based evolutionary accounts of ADHD: a systematic review.

    Thagaard MS1, Faraone SV2, Sonuga-Barke EJ3, Østergaard SD1.
    Author information


    Abstract

    OBJECTIVE:

    ADHD is a prevalent and highly heritable mental disorder associated with significant impairment, morbidity and increased rates of mortality. This combination of high prevalence and high morbidity/mortality seen in ADHD and other mental disorders presents a challenge to natural selection-based models of human evolution. Several hypotheses have been proposed in an attempt to resolve this apparent paradox. The aim of this study was to review the evidence for these hypotheses.
    METHODS:

    We conducted a systematic review of the literature on empirical investigations of natural selection-based evolutionary accounts for ADHD in adherence with the PRISMA guideline. The PubMed, Embase, and PsycINFO databases were screened for relevant publications, by combining search terms covering evolution/selection with search terms covering ADHD.
    RESULTS:

    The search identified 790 records. Of these, 15 full-text articles were assessed for eligibility, and three were included in the review. Two of these reported on the evolution of the seven-repeat allele of the ADHD-associated dopamine receptor D4 gene, and one reported on the results of a simulation study of the effect of suggested ADHD-traits on group survival. The authors of the three studies interpreted their findings as favouring the notion that ADHD-traits may have been associated with increased fitness during human evolution. However, we argue that none of the three studies really tap into the core symptoms of ADHD, and that their conclusions therefore lack validity for the disorder.
    CONCLUSIONS:

    This review indicates that the natural selection-based accounts of ADHD have not been subjected to empirical test and therefore remain hypothetical.


    KEYWORDS:

    adaptation; attention deficit disorder with hyperactivity; biological; biological evolution; genetic; selection

    PMID:27530703DOI:10.1017/neu.2016.14




    """""""""""""""""""""""""""""" """""""""""""""""""""""""""""" """"""""""""""


    ich ziehe Prof. Lesch in dem Bereich auch ein bischen als Kronzeuge heran bezüglich evolutionärer Selektionsvorteile durch ADHS bzw. ADHS-Gene bzw. ADHS-Züge....

    ...da hier im Forum bereits zu lesen war, dass z.B. international renommierte ADHS-Wissenschaftler wie in dem Fall z.B. Russel Barkley sich nicht zu schade sind, Fragen von Betroffenen über E-Mail zu beantworten, poste ich hier noch die Kontakt-Adresse von Prof. Lesch....vielleicht hat ja jemand Interesse und kontaktiert Prof. Lesch bezüglich der Thematik Evolution, Genetik, genetische Selektionsvorteile, geographische und ethnische Hotspots von ADHS bzw. Häufungen von ADHS in manchem Land und mancher Ethnie:


    http://www.ppp.ukw.de/forschung/fors...werpunkte.html

    bzw. die E-Mail-Adresse:

    kplesch@mail.uni-wuerzburg.de




    ein Kommentierung bzw. Stellungnahme entsprechender Personen wäre in dem Fall auf jeden Fall mal interessant...

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