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Diskutiere im Thema ADHS Jüdische Allgemeine im Forum ADS ADHS: Presse, Medien
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #91
    Chef - Knuddler

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.452

    AW: ADHS Jüdische Allgemeine

    Hoppla,was passiert hier gerade?

    Nein,ich möchte ADHS nicht an irgendwelchen Rassemerkmalen festmachen,ich halte es jedoch auch nicht für ein Verbrechen,Fragen nach dem Einfluss der Genetik-auch rassespezifisch-zu stellen. Ich mag keine Denkverbote! Deshalb bin ich aber nicht gleich in einen Topf mit gewissen anderen Leuten zu werfen.

    Und die "Dopamin-These" ist genauso unbewiesen,wie alle anderen auch...

  2. #92
    *schnüff*

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 2.168

    AW: ADHS Jüdische Allgemeine

    Ganz ehrlich Salamander: Deine Form der angriffigen Unterstellung und Undifferenziertheit empfinde ich als unsachlich.

    Du verallgemeinerst jede Aussage und tust sie als falsch ab. Noch dazu unterstellst du falsche Motivationen für die Diskussion.
    Das ist genau so unpassend wie die eine oder andere Aussage in den kritisierten Beiträgen.

  3. #93
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 723

    AW: ADHS Jüdische Allgemeine

    es gibt abseits von der Dopamin-Geschichte bei ADHS die sogenannten "ADHD-associated personality traits", ADHS-assoziierte Persönlichkeitsmerkmale...Pro f. Klaus-Peter Lesch in Würzburg forscht viel dazu und der ist der führende Neurogenetiker zu ADHS in Deutschland und einer der führenden auch weltweit...Wieso hat der Sohn manifestes ADHS (quasi mit ausgeprägter Dopamin-Problematik), dessen Vater aber hat nur entsprechende Persönlichkeitsmerkmale (quasi eine ADHS-Persönlichkeit ohne ausgeprägte Dopamin-Problematik)? Antwort: Weil beide diesselben ADHS-Gene haben, der Sohn hat jedoch 30 davon abgekriegt, der Vater aber nur 10 von ein und denselben ADHS-Genen. Bei Prof. Lesch soll das übrigens genauso sein. Prof. Lesch soll ein subklinischer, latenter ADHSler, quasi eine ADHS-Persönlichkeit ohne manifestes ADHS sein, er hat jedoch 3 Söhne mit Diagnose ADHS (also letztere mit manifestem, klinischen ADHS).
    Die Genetik von ADHS soll bestehen aus ca. 500-1000 Genen, möglicherweise auch mehreren tausend Genen (und der Mensch insgesamt hat nur ca. 20 000 Gene). Viele verschiedene Wege führen in eine gemeinsame Endstrecke (die mit dem Dopamin zu tun hat), dem phänotypischen ADHS. Der eine ADHS-Patient hat Gene A, B und C, der andere ADHS-Patient hat Gene X, Y und Z und beide haben dadurch jeweils ADHS....so ungefähr soll das wahrscheinlich sein mit der Genetik von ADHS.

    Es gibt also die ADHS-Gene und es gibt ADHS. Wieviele ADHS-Gene man abbekommen hat, eben z.B. ob 30 oder nur 10?, spielt grob beschrieben eine Rolle, ob man manifestes oder nur subklinisches bzw. latentes ADHS hat.

    Das als Antwort auf salamander: "salamander schreibt: adhs hat seine ursache im verbrauch von dopamin.
    jeder adhsler - egal welcher ethnischen herkunft, egal welche hautfarbe - hat diesen anderen verbrauch an dopamin, der in der konsequenz adhs ist.



    daraus eine konstruktion bauen zu wollen, wie die, um die's hier geht, ist hahnebüchen."

  4. #94
    *schnüff*

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 2.168

    AW: ADHS Jüdische Allgemeine

    salamander schreibt:


    adhs ist und bleibt eine krankheit, die durch einen anderen dopamin-verbrauch erzeugt wird,
    absolut freigestellt von der rasse, wenn ihr es schon so nennt, dem volk, oder kontinent.
    wenn ihr adhs an völken und rassen festmachen wollt, kann euch keiner davon abhalten.
    ...der direkte weg zurück ins mittelalter, als es ganz, ganz dunkel wurde in europa.


    eure sache.

    Im Übrigen tust du nichts anderes als das, was du vorwirfst.
    Ohne belegte Quellen beharrst du ebenso auf Thesen, die nicht bewiesen sind.

  5. #95
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.822

    AW: ADHS Jüdische Allgemeine

    Das ist doch wirklich schon Verschwörungstheorie, das keiner forscht, weil er sich nicht traut. Gibt sicherlich auch genug Forscher, die Roma oder Sinti sind. Das deine Annahmen über Roma und Sinti vielleicht Stereotypen sind, dessen Wahrheitsgehalt MEHRMALS!!!! wissenschaftlich widerlegt wurde, das kannst du anscheinend nicht eingestehen.

    Nur darum geht es in dem Vergleich. Du benennst Stereotypen, die es gar nicht gibt. Die gibt es nur in den Köpfen dahingehend ungebildeter Menschen, verbreitet durch Generationen von desinteressierten, dahingehend ungebildeten Menschen.

    Das ist nichts anderes, wie Juden haben krumme Nasen, sind geldgierig und heimtückisch. Deutsche essen nur Sauerkraut, Chinesen essen alle Hunde und Polen klauen alle Autos. Genau sowas ist das was du von dir gibst über Ethnien und Völker. Das ist nicht mutig oder innovativ, das ist Stammtischgeschwätz, worauf du Thesen aufbaust.

    Lies den von dir verlinkten Artikel doch mal. Da stehen genau deine Thesen als widerlegt drin. Es sind keine Nomaden, die Migrationsproblematik ist nicht ethnisch, sondern strukturell von den Staaten in denen sie lebten und leben. Sie sind auch keine besonders tanzenden, verführenden leidenschaftlichen Menschen. Alles Klischees die du für Thesen benutzt. Und dann auch noch das Klischee des politisch unterdrückten Wissenschaftlers. Nichts was du sagst hat Hand und Fuss, es ist Wiedergabe auf niedrigstem Bildungsniveau in den betreffenden Bereichen. Da könnte man dich auch anregen darüber zu theoretisieren, ob welche Krankheit dahinter steckt, das die dümmsten Bauern die dicksten Kartoffeln haben, weil das hat ja auch noch keiner erforscht, weil man bei dummen Menschen ja auch empfindlich wird.

  6. #96
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.822

    AW: ADHS Jüdische Allgemeine

    Und hör endlich auf sämtliche Personen einer gewissen Öffentlichkeit mit ADHS hier zu versehen, egal ob subklinisch oder nicht. Das kann bei weiterer Verbreitung auch mal ganz schnell ein Problemchen für die Personen geben. Krankheit ist Privatsache. Es gibt auch versicherungstechnische Dinge, es gibt intolerante Arbeitgeber, Kollegenschweine etc.

    Du erweist dir und den Betreffenden einen Bärendienst. Man nennt keine Namen wenn es um so heikle Dinge geht. Und auch nicht die ganze Familiengeschichte.

  7. #97
    *schnüff*

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 2.168

    AW: ADHS Jüdische Allgemeine

    Genauso gibt es die These, dass das, was wir als "ADHS" bezeichnen, erst den Dopaminmangel produziert.

    Eigentlich sei das Symptomspektrum nämlich auf frühkindliche Traumata zurückzuführen. Diese Traumata (Beziehungsstörungen zur Mutter) erzeugen Urängste, die sich durch innere unbestimmte Unruhe ausdrücken.
    In diesem Zusammmenhang kommt es zu vermindertem Aufbau der neuronalen Verknüpfungen, die wiederum den Hirnstoffwechel beeinflussen und zur gestörten Dopaminverarbeitung führen.

    (Wenn ich das richtig herauslese...)



    G. Häußler: Das ADHS aus psychoanalytischer Sicht


    4.7 Frühe traumatische Erfahrungen als verursachende Faktoren Aus psychoanalytischer Perspektive sind die dem ADHS zugrundeliegenden Ursachen in der Regel in sehr frühen traumatischen Erfahrungen zu finden, die durcheine ausführliche Anamnese und mit Hilfe von Übertragung und Gegenübertragung aufgespürt werden können. Denkbar erscheint eine deutliche Wechselwirkung von neurologischen und psychischen Faktoren (Hüther 2001; Pozzi 2001). Pozzi berichtet von Perrys Beobachtungen, daß die ADHS-Symptome denen nach einer Traumatisierung ähneln, daß sie ähnliche neuronale Reaktionen aufweisen. Sie beruft sich auf Taylor und meint, „dass traumatisierte Kinder, die in ihrem Verhalten hypersensibel wirken, auf einer neurologischen Ebene über keinerlei Schutzfaktoren verfügen und aus diesem Grunde möglicherweise eine Methode entwickelt haben, mit ihrem Leben fertig zu werden, indem sie ständig ‚auf dem Sprung‘ sind und auf zahlreiche Vorgänge und Stimuli überreagieren“ (Pozzi 2001, S. 525f.). Pozzi (2001, S. 526) beschreibt in ihrem Beitrag, daß Hyperaktivität „als Abwehr gegen erinnerte oder phantasierte Gefahren, Ängste und psychische Qualen“ dienen könne. Sie denkt dabei an eine Abwehr der Art, „die Bick (196 als ‚zweite Haut‘ bezeichnete und bei jenen Kindern beobachtete, denen es in sehr frühem Alter an hinreichend guten Erfahrungen mit einer containenden primären Bezugsperson mangelt“ (Pozzi 2001, S. 526), und sie versteht darunter „muskuläre, Zweite-Haut-Abwehrmethoden, die (…) als Überlebensmechanismus“ (Pozzi 2001, S. 527) dienen. Wenn Pozzi vermutet, „dass der ADHS traumatische oder belastende/bedrohliche frühe Erfahrungen zugrundeliegen und die Störung ein Abwehrvorgang, eine defensive Reaktion, darstellt, die aus solchen frühen Erfahrungen resultiert“ (Pozzi 2001, S. 539), so kann ihre Vermutung durch Winnicott untermauert werden, der davon ausgeht, daß ein sehr früher Faktor zur Ätiologie dieses Störungsbildes gehört (Winnicott 1962, S. 78; Häußler u. Hopf 2001, S. 500). Bei belastenden und bedrohlichen frühen Erfahrungen hat das ADHS dann die Funktion eines Abwehrverhaltens. Günter (2001, S. 82) spricht davon, daß traumatische Interaktionserfahrungen zu einer hyperaktiven Suche des Kindes nach äußerer Stimulierung führen, welche als Muster in der Persönlichkeitsentwicklung verankert wird, und er beruft sich dabei auf Daniel Stern, der solche Entwicklungen bei Säuglingen depressiver Mütter beobachten konnte. In der Terminologie der Objektbeziehungstheorie können wir somit von einer gescheiterten containenden Funktion der primären Bezugsperson sprechen. Ein Scheitern dieses containing impliziert, daß Spannungen des Kindes – z.B. bei einer depressiven Mutter – nicht in adäquater Weise, d.h. mit „rêverie“ (Bion 1990) begegnet werden kann. Eine geglückte Spiegelung und die Identifikation mit einem liebend-verständnisvollen Objekt mißlingt.


    Weiterführende Kapitel zeigen ähnliche Theorien auf.



    Dies aber nur abschweifend zur behaupteten Dopaminfrage.

  8. #98
    salamander

    Gast

    AW: ADHS Jüdische Allgemeine

    interessant sind die jahreszahlen...
    wir schreiben 2016.

  9. #99
    Chef - Knuddler

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.452

    AW: ADHS Jüdische Allgemeine

    Ja...und?
    Das Dopamindings(Verzeihung! )ist jetzt nicht wesentlich aktueller,nicht besser belegt und die Erwähnung der Jahreszahlen ändert auch nichts an der inhaltlichen Richtigkeit der vorgebrachten Einwände. Es sind allesamt noch unbewiesene Theorien.

  10. #100
    salamander

    Gast

    AW: ADHS Jüdische Allgemeine

    man könnte auch hergehen, und die Forschungsergebnisse der letzten 15 Jahre einbeziehen.
    Da hat sich nämlich im Vergleich zu den Jahren davor, eine Menge getan. Das wäre sehr interessant,
    anstatt sich (nur) auf 15 bis 50 Jahre altes zu fokusieren.

    Gibt eine Menge dazu zu finden, hier im Forum und im www.

    Was Schnarchnase gepostet hat, ist ziemlich überholt.

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