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Diskutiere im Thema ADHS New York Times im Forum ADS ADHS: Presse, Medien
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  1. #11
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 405

    AW: ADHS New York Times

    ChaotSchland schreibt:
    Auf jeden Fall wird uns als ADHSler dieses Thema die nächsten Jahre wohl noch öfters begleiten und auch nach ICD-11 (ich habe gestern gegoogled, dass ICD-11 für 2018 geplant ist) wird diese Kontroverse wohl noch ganz lange weiter gehen.
    Wobei - da das DSM ja oft als "Blaupause" für die Kriterien im ICD bezeichnet wird - doch zunächst eine Revision des DSM erfolgen müsste, damit ein "neuer" ADHS-Subtyp / Presentation / diagnostische Entität (oder wie auch immer) gegebenenfalls Einzug ins ICD 11 erhält?!

    Wie du schon schreibst: Da müsste man tief in der Materie sein, um das alles zu Durchblicken.


    ChaotSchland schreibt:
    Solche wohl zurecht kritisierten Krankheitsentitäten liefern dann leider Demagogen wie Jörg Blech vom Spiegel genügend Munition, ADHS insgesamt anzuzweifeln und ADHSler zu stigmatisieren und auszugrenzen und ADHS zu bagatellisieren. ADHS als Krankheitsentität oder zumindest diagnostische Entität erleidet dabei dann sozusagen einen Kollateralschaden.
    Ich sehe die Schlussfolgerung (stark vereinfacht) ebenfalls sehr kritisch:

    "70% der zur Diagnostik vorgestellten Kinder, bei denen die Eltern (!) ADHS vermutet hatten, wiesen nach den aktuellen Kriterien kein ADHS auf. Von diesen Kindern wiesen aber 34.1% Probleme in der Eltern-Kind-Beziehung, 31.7% "Mood Disorders" und 24.9% "Other Behavior Disorders" auf. Wir folgern: Wir brauchen im DSM einen weiteren Subtyp von ADHS, um diese Kinder auch zu erfassen."

    Das liefert den Kritikern in der Tat Futter noch und nöcher!



    PS:
    luftkopf33 schreibt:
    Wollte gerade die Frage in den Raum stellen,wieso man für einen Teil der EF-Problematik jetzt einen eigenen Subtyp braucht...wird nur immer unübersichtlicher und weiter aufgesplittet.
    Irgendwie scheint die Argumentation (unter anderem) zu sein:

    "Das tritt so häufig zusammen auf, dass man es gleich in die Diagnose mit reinnehmen kann".
    Geändert von /dev/random (10.11.2015 um 17:37 Uhr)

  2. #12
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: ADHS New York Times

    /dev/random schreibt:

    Es scheint also darum zu gehen, zusätzlich zu den existierenden ADHS-Subtypen / "Presentations" 1. hyperaktiver Typ und 2. inattentiver Typ (bzw. kombinierter Typ daraus) einen weiteren Subtyp / "Presentation", 3. "emotional dysregulierter Typ" im DSM einzuführen (der über das DSM dann wiederum Einzug in die ICD finden könnte).

    Ich dachte dafür gibt es die Diagnose emotional instabile Persönlichkeitsstörung im Erwachsenenalter (vor allem der impulsive Typus) . Vielleicht ist ja DMDD die "Vorstufe" dieser Störung?

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