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bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 718

    ADHS bei Heimkindern, Centers for Disease Control USA

    Auch hier im Forum gibt es glaube ich einige ehemalige Heimkinder.

    Hier die Links, alternativ über google news US Version

    Kids in Foster Care Three Times More Likely to on ADHD Drugs

    Centers for Disease Control and Prevention

    auf cdc.gov habe ich jetzt allerdings bisher nichts zu der Studie gefunden, vielleicht wird die da noch reingestellt.
    Die CDCs sind übrigens das amerikanische Pendant zum Robert-Koch-Institut in Deutschland.

  2. #2
    Impulsbombe

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 58
    Forum-Beiträge: 3.126

    AW: ADHS bei Heimkindern, Centers for Disease Control USA

    Ich bin ein ehemaliges Heimkind. Darum denke ich dass man sehr vorsichtig mit dieser Aussage umgehen sollte.
    Ich stimme damit zu dass Heimkinder Verhaltensauffällig sind manche davon sind bestimmt auch Hyperaktiv. Aber
    davon ausgehend gleich auf AD(H)S & Kommorbität schließen halte ich für voreilig.
    Ich weiß im Artikel steht dass diese Kinder diagnostiziert worden sind. Trotzdem melde ich persönlich so meine Zweifel an.
    Da ich denke dass in den Staaten die Diagnose schneller gestellt wird als bei uns.

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 718

    AW: ADHS bei Heimkindern, Centers for Disease Control USA

    Noch ergänzend: Stimme Sunpirate zu, dass in den USA schneller und freizügiger die Diagnose ADHS gestellt wird, als in Deutschland. Das gilt, sofern das Klischee über die Ammies da stimmt, auch für so ziemlich alle psychiatrischen Erkrankungen dort. Außerdem wird in den USA nach dem DSM-5 diagnostiziert, wodurch man schneller die ADHS-Diagnose bekommt, als in Europa, wo nach dem ICD-10 diagnostiziert wird. ich persönlich denke, dass die Wahrheit irgendwo dazwischen liegt, dass sozusagen in Deutschland tendenziell "unterdiagnostiziert" wird und in den USA tendenziell "überdiagnostiziert" wird. Auf jeden Fall wäre ich aber auch als Europäer nicht zu "überheblich" (das richtet sich jetzt nicht an dich, Sunpirate, sondern generell) gegenüber den Amerikanern, in Deutschland ist auch nicht alles Gold, was glänzt.
    Außerdem: ADHS ist eine dimensionale Angelegenheit, man kann ADHS 10 von 10 haben oder auch nur 1 von 10 haben. Wo man jetzt die Grenze setzt, den Cut-off, das kann man eigentlich nur willkürlich festlegen....was als Cut-off da meist gefordert wird, ist ja meist der Punkt, an dem aus dem Ganzen ein Leidensdruck wird, aber auch dazu: in Zeiten von Smartphone, Cybermobbing und Patchwork-Familien ist der Punkt, an dem aus "Wesensmerkmalen" ein Leidensdruck entsteht, vielleicht ein anderer, als es z.B. vor 40 Jahren der Fall war.
    Noch mal zurück zu den Heimkindern in der Studie: Es wurde dort nur festgestellt, dass es bei Heimkindern in den USA 3 mal so viele ADHS-Diagnosen gibt wie bei Kindern in den USA außerhalb von Heimen. Die wurden also mutmaßlich nach demselben Diagnoseklassifikationssystem diagnostiziert.

    das wie gesagt noch als Ergänzung.

  4. #4
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 55
    Forum-Beiträge: 2.056

    AW: ADHS bei Heimkindern, Centers for Disease Control USA

    Eine Ursache könnte sein, dass Kinder von adslern öfter in heime kommen. Wegen überforderung, kriminalität, häufigeren ungeplanten Schwangerschaften, Tod der eltern oder was auch immer.
    Muss also nicht heissen, dass man ADS im Heim bekommt.

  5. #5
    Impulsbombe

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 58
    Forum-Beiträge: 3.126

    AW: ADHS bei Heimkindern, Centers for Disease Control USA

    Wie es verschiedene Ursachen gibt aus denen die Kinder in einem Heim landen. So gibt es auch unterschiedliche Heime. Im Artikel steht nichts darüber, ob die Studie in Waisenhäusern und Kinderheimen oder in Heimen für sog. Schwererziehbare gemacht wurde.
    In letzteren sind sicher ein großer Teil von "abgerutschten" ADSlern zu finden. Trotzdem kann mich der Artikel nicht überzeugen.

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 718

    AW: ADHS bei Heimkindern, Centers for Disease Control USA

    das geht wohl eher aus von den leiblichen Eltern dieser Heimkinder: Alkoholismus, Drogensucht, soziale Verwahrlosung. Nur ein relativ kleiner Teil der ADHSler endet so. Aber unter dieser sozialen Randgruppe dürfte der Anteil an ADHSlern weit überdurchschnittlich sein. Wenn diesen Eltern dann die Kinder weggenommen werden bzw. die Kinder von selber fliehen und ins Heim kommen, so kommt das Ergebnis der Studie zustande, meiner Meinung.

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