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bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #1
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 48

    ADS bei Erwachsenen: Artikel auf www.volkskrankheit.net


  2. #2
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 299

    AW: ADS bei Erwachsenen: Artikel auf www.volkskrankheit.net

    Dem Punkt mit Job- und/oder Partnerwechsel kann ich durchaus zustimmen!

  3. #3
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.871

    AW: ADS bei Erwachsenen: Artikel auf www.volkskrankheit.net

    Blitzhexe schreibt:
    Dem Punkt mit Job- und/oder Partnerwechsel kann ich durchaus zustimmen!
    Ich ehrlich gesagt nicht. Und ich frage mich, woher die fünf bis sieben Jahre kommen? Denn das erscheint mir gerade im Job für einen ADHSler sehr lange. Und dann ist es ja auch eher so, dass ADHSler gefeuert werden und daher gehen müssen und nicht, weil sie sich entlarvt fühlen. Oder sie kündigen, weil ihnen der Job nach einer Weile zu eintönig wurde oder weil er ihnen zu stressig ist und sie nicht mehr klar kommen.

    Ich kann von mir auch nicht sagen, dass ich mich beim Kompensieren der Symptome so fühle als würde ich eine Maske tragen. Wenn man sinnvolle und hilfreiche Kompensationsstrategien für sich entdeckt und entwickelt hat, dann ist das Kompensieren eine gute Möglichkeit um im Leben besser klar zu kommen. Ich wüsste nicht, wie das sonst gehen soll.

    Ich würde auch eher sagen, dass ADHSler Sachverhalte zu differenziert wahrnehmen und sich in diesem Dschungel dann verlieren und den Fokus dadurch nicht auf das wichtige richten können.

    Die Symptome sind meiner Meinung nach schon vom Alter und der Entwicklung abhängig. Das zeigen auch Studien, die es dazu gibt. Die Hyperaktivität bspw. nimmt mit steigendem Alter ab. Dadurch, dass sich die Ansprüche der Umwelt ändern, ändern sich auch die Symptome. Bzw. können einige Symptome durch die Änderung der Umwelt besser oder schlechter kompensiert werden. Wenn man von zuhause auszieht, dann muss man sich aufeinmal um viele Dinge kümmern, die vorher die Eltern erledigt haben. Wenn man das erste eigene Geld verdient, dann muss man sich das selber einteilen und man muss alle Rechnungen selber bezahlen. Bei Jemandem, der sehr impulsiv ist, kann das zu ernsthaften finanziellen Schwierigkeiten führen, die derjenige vorher nicht hatte.
    Bei Frauen spielen die Hormone und vor allem die Änderung der Hormone durch die Pubertät, Schwangerschaft und die Wechseljahre auch eine Rolle. Ebenso wirken sich die zyklusbedingten Schwankungen der Hormone bei manchen Frauen auf die Stärke bestimmter ADHS Symptome aus.
    ADHS hat man zwar sein Leben lang, aber wie sehr sich das negativ auf das eigene Leben auswirkt, das kann sich im Laufe der Zeit ändern.

    Und der letzte Absatz, in dem es um die "Amphetamintherapie" geht, ist nicht korrekt. Eine medikamentöse Therapie mindert normalerweise nicht die Kreativität. Sie hilft dabei, die Kreativität umzusetzen. Außerdem ist die Hyperaktivität bei den meisten Erwachsenen nicht das Hauptproblem und die medikamentöse Therapie wirkt bei Erwachsenen hauptsächlich gegen die Aufmerksamkeitsproblematik, die Impulsivität, etc.
    Den letzten Satz verstehe ich nicht. Welche Details der Krankheit werden denn da gemeint? Was muss denn vom wem offen gelegt werden, damit die Therapie wirkt?

  4. #4
    Erklärbärchen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.982

    AW: ADS bei Erwachsenen: Artikel auf www.volkskrankheit.net

    Mit der Formulierung des bzgl. Medikation und Hyperaktivität habe ich auch so meine Probleme,jedoch trifft das "nicht differenziert" m.E. durchaus zu.

    ADHS'ler sind ja quasi dafür berüchtigt,sehr schnell,impulsiv zu arbeiten,bzw.hinzuschauen. Dabei gehen viele Details verloren.
    Den Baum vor lauter Wald nicht sehen ist hierfür eine schöne Umschreibung.

    (OT: Den Umkehrfall höre und lese ich z.B.sehr oft in Beschreibungen von Menschen mit einer ASS,wobei es mit ADS ja eine Schnittmenge gibt)

    Manchmal springt man natürlich ins genaue Gegenteil,und oft fallen die ulkigsten Details ins Auge,aber ganz allgemein stimmt das,imho,schon.

    Ich habe jedenfalls schon wesentlich schlechtere Artikel gelesen.

  5. #5
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.871

    AW: ADS bei Erwachsenen: Artikel auf www.volkskrankheit.net

    Hm, schlechtere Artikel über ADHS habe ich auch schon gelesen. Klar, da gibt es leider viele. Aber wirklich gut finde ich diesen Artikel nicht. Der wimmelt nur so von Rechtschreib- und Zeichenfehlern und ist sprachlich nicht schön und noch dazu schlecht recherchiert.

    Zur Sache mit der Wahrnehmung:
    Wenn ich nur kurz hinschaue und dadurch nicht alles sehe, dann ist das ja kein Problem der Wahrnehmung. Das würde ja gesunden Menschen auch so gehen.
    Problematisch finde ich es an dieser Stelle, dass in dem Artikel verallgemeinert wird. Wahrnehmung ist ein komplexes Themengebiet und es gibt verschiedene Formen der Wahrnehmung. Ebenso gibt es verschiedene Theorien, die sich teilweise auch widersprechen. Wenn man darüber etwas schreibt, dann muss man auch angeben, auf welche Theorie, Quelle, etc. man sich bezieht. Sonst entsteht leicht der Eindruck, dass es sich dabei um etwas Allgemeingültiges handelt. Und das ist in diesem Zusammenhang einfach falsch.

    Ich habe gerade ein bisschen recherchiert und habe den Original-Artikel gefunden: ADHS: Erwachsene leiden oft ein Leben lang
    Der gefällt mir schon besser. Dort wird auch klar, woher die Aussagen kommen.
    Und die Sache mit der differenzierten Wahrnehmung liest sich dort auch anders: ""Menschen mit ADHS sind hochsensible und äußerst feinfühlige Menschen; sogenannte 'Gutmenschen'", erläutert der Berater. Sie hätten eine breite Antenne für Informationen - eine Filterfunktion, die wesentliche von unwesentlichen Informationen unterscheidet, fehle ihnen. Aus diesem Grund nehmen sie Sachverhalte differenziert wahr als Menschen, die diese Störung nicht haben. "ADHS-Betroffene sind sehr kreativ und können Firmen gute Ideen liefern", meint Germscheid."

  6. #6
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 828

    AW: ADS bei Erwachsenen: Artikel auf www.volkskrankheit.net

    Dann hat mich mein Gefühl ja nicht getäuscht - ich hatte das Gefühl, der Artikel verkürzt sehr stark. Dann werd ich jetzt mal den Originalartikel lesen.

    Edit: Hab ihn gelesen, find ihn aber nicht weniger ungenau. Vor allen Dingen "fehlt" die Filterfunktion nicht, sonst wären wir ja zu absolut keiner zielgerichteten Handlung fähig, dieser Filter funktioniert nur nicht so gut und deshalb ist das Priorisieren schwerer.

    Naja, insgesamt merkt man als Betroffener diesem Artikel wieder einmal an, dass er von einem Nicht-Betroffenen geschrieben wurde. Es gibt zu viele solcher Artikel und zu wenige, in denen Betroffene von sich berichten. Und bei mir zumindest erzeugt ein solcher "fremdgeschriebener" Artikel einen sehr unangenehmenen Beigeschmack.
    Geändert von Chamaeleon ( 5.10.2015 um 00:43 Uhr)

  7. #7
    Erklärbärchen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.982

    AW: ADS bei Erwachsenen: Artikel auf www.volkskrankheit.net

    So,habe jetzt beide gelesen.
    Der Zweite ist besser-der Erste passt zu meinem Arbeitsstil.
    Stelle zudem fest,dass ich mal wieder einen inhaltlichen Gedankensprung vollzogen habe.

    @ Fliegenpilz: Mit der Wahrnehmung hast Du/der zweite Artikel im Grundsatz Recht(mit kl. Einschränkungen;Chameleon schreibt dazu,ich würde noch etwas anderes hinzufügen,würde hier aber viel zu weit führen. ).

    Ich bin direkt zum meist zu beobachtenden Arbeitsstil/Verhalten gesprungen,welches aber Ergebnis der speziellen Wahrnehmung ist-die Art,mit dem Zuviel umzugehen-keine Beschreibung der Wahrnehmung selbst.

    Sorry.
    Ich arbeite dran,bemerke meine Sprünge aber noch nicht in jedem Fall.


  8. #8
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 49
    Forum-Beiträge: 306

    AW: ADS bei Erwachsenen: Artikel auf www.volkskrankheit.net

    Fliegenpilz schreibt:
    Hm, schlechtere Artikel über ADHS habe ich auch schon gelesen. Klar, da gibt es leider viele. Aber wirklich gut finde ich diesen Artikel nicht. Der wimmelt nur so von Rechtschreib- und Zeichenfehlern und ist sprachlich nicht schön und noch dazu schlecht recherchiert.
    ......

    Ich habe gerade ein bisschen recherchiert und habe den Original-Artikel gefunden: ADHS: Erwachsene leiden oft ein Leben lang
    Der gefällt mir schon besser. Dort wird auch klar, woher die Aussagen kommen.
    Und die Sache mit der differenzierten Wahrnehmung liest sich dort auch anders: ""Menschen mit ADHS sind hochsensible und äußerst feinfühlige Menschen; sogenannte 'Gutmenschen'", erläutert der Berater. Sie hätten eine breite Antenne für Informationen - eine Filterfunktion, die wesentliche von unwesentlichen Informationen unterscheidet, fehle ihnen. Aus diesem Grund nehmen sie Sachverhalte differenziert wahr als Menschen, die diese Störung nicht haben. "ADHS-Betroffene sind sehr kreativ und können Firmen gute Ideen liefern", meint Germscheid."
    Den Artikel finde ich auch etwas ausführlicher, wenn ich auch einiges nicht so ganz nachvollziehen kann.
    Irgendwie habe ich auch den Bezug zu "Gutmenschen" in dem Zusammenhang nicht ganz verstanden

    Aber allemal besser als dieses "Modediagnose", "Ruhigstellen" und Studentendoping" geschreibsel anderswo

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