Seite 1 von 2 12 Letzte
Zeige Ergebnis 1 bis 10 von 16

Diskutiere im Thema Langzeitstudie zu ADHS - Werden Schreikinder später hyperaktiv? im Forum ADS ADHS: Presse, Medien
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #1
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 173

    Langzeitstudie zu ADHS - Werden Schreikinder später hyperaktiv?

    Wissenschaftler untersuchten mehr als tausend Kinder mit Fütter- und Schlafstörungen vom Baby- bis ins Grundschulalter. Ihre Ergebnisse legen nahe, dass spätere Aufmerksamkeitsstörungen sich früh ankündigen.
    Quelle: Langzeitstudie zu ADHS: Werden Schreikinder später hyperaktiv? - Medizin - FAZ

    Zumindest meine ersten Lebenswochen waren ziemlich "unnormal". Wie ist da so eure Erfahrung?

  2. #2
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Langzeitstudie zu ADHS - Werden Schreikinder später hyperaktiv?

    Bei mir auch..... ich wurde direkt nach der Geburt 2 Wochen in "Isolationshaft" gesteckt. War extrem leicht erregbar/empfindlich, hab viel motorische Unruhe und Zuckungen gehabt. Hat sich dann aber ins genaue Gegenteil gewendet.....

  3. #3
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.933

    AW: Langzeitstudie zu ADHS - Werden Schreikinder später hyperaktiv?

    Ich war als Baby völlig unauffällig. Erst im Kleinkindalter änderte sich das lt. meiner Eltern drastisch.

  4. #4
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Langzeitstudie zu ADHS - Werden Schreikinder später hyperaktiv?

    Ich war ein Schreikind, bin aber hypoaktiv .
    EDIT: und wahrscheinlich neben ADS auch Aspi.

    Und irgendwie habe ich noch dunkel in Erinnerung, dass Schreikinder auch ein Hinweis auf Asperger Autismus ist und da man den wiederum auch mit ADHS verwechseln kann, bin ich gespannt, wie es mit der Studie weiter geht.

    Interessant ist das allemal, denn auch wenn es nur ein Indikator, ein Hinweis und keine Diagnose ist, je früher man es weiß desto besser.

    Aber basierend auf dem, was ich so in Erinnerung habe, könnte das sowohl Asperger, als auch ADS betreffen.
    Geändert von Fliegerlein (27.06.2014 um 18:12 Uhr) Grund: Edit zugefügt/ Fehlerkorrektur

  5. #5
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 382

    AW: Langzeitstudie zu ADHS - Werden Schreikinder später hyperaktiv?

    Hallo, finde ich auch ziemlich interessant.

    Zwei Schreikinder in meiner Familie zeigen sich hypoaktiv;
    eines mit Kennzeichen von Asperger Autismus.

    Ich selbst war kein Schreikind, eher ruhig und hab im Bettchen mit meinen Fingern gespielt ....als Baby.
    Allerdings gab es ausgeprägte Fütterungsprobleme......... Koordination von Atmen, Saugen und Schlucken
    hat nicht geklappt. Hab mich immer wieder verschluckt mit ausgeprägter Luftnot.
    Meine Mutter war schon in Panik, wenn wieder Fütterungszeit war. War ein Flaschenkind.
    Im Krabbelalter jedoch war es aus mit dem ruhigen Kind.

    War, bin eindeutig hyperaktiv.

    Es interessiert mich sehr, ob sich das "so" zuordnen lässt.

    Gruß
    Michi
    Geändert von 'Michi (27.06.2014 um 18:11 Uhr)

  6. #6
    N o r d f r a u

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 62
    Forum-Beiträge: 8.212

    AW: Langzeitstudie zu ADHS - Werden Schreikinder später hyperaktiv?

    Bin mal gespannt, ob diese Studie Folgen haben wird, d. h.dass man junge Eltern entsprechend berät und Hilfen einrichtet und nicht nur sagt"Sie müssen selbst ruhiger sein ......." "Drei-Monats-Koliken, das wächst sich aus..."Niedriger IQ kann, muss aber nicht sein.Ich habe mich nicht gewundert, dass eine süße kleine Großnichte ein Schreikind ist,zum Glück nennt man das heute Regulationsstörung. Ihre Mama war auch ein,hat trotzdem Einser-Abitur geschafft. Allerdings habe ich meine ganze Verwandtschaftim Verdacht, dass die ADHS-Gene im Umlauf sind, lediglich das gute Umfeld verhindertSchlimmeres.Ein trauriger Effekt ist, dass Schreikinder ziemlichen Risiken ausgesetzt sind, wenn dieEltern das Geschrei nicht mehr aushalten und die Folgen kennt man, die Kinder geschüttelt werden.

  7. #7
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 382

    AW: Langzeitstudie zu ADHS - Werden Schreikinder später hyperaktiv?

    Hallo Gretchen,

    Ich denke gerade, dass die positiven Aspekte des ADHS, z.B. ausgeprägtes Verantwortungsgefühl
    und hohe Emotionalität dazu führen, dass "unsere" Kinder " überlebt haben und überleben,
    also in der Evolution sich behaupten.
    Wäre das nicht so, gäbe es uns nicht mehr. Wir hätten uns selbst ausgerottet.

    Die zunehmende Individualisierung, der Kleinfamilienverband, die hohe Mobilität machen unsere Situation so angespannt.
    Es gibt keine Tanten, Cousinen, ältere Nichten oder Neffen in naher Umgebung, die das Baby mal für ein,
    zwei Stunden betreuen oder auch mal für eine Nacht mit nach Hause nehmen.

    Es gibt keine Hilfen, keine Therapie, die aus einem Baby mit Regulationsstörung eines ohne macht.

    Auch hier geht es wieder darum die Situation zu akzeptieren,
    sich selbst nicht dafür verantwortlich zu machen, dass das Kind schreit
    oder nicht "richtig" trinkt, dauernd aufwacht.


    Das ist das Schwierige: die eigene Hilflosigkeit bzw. Ohn-Macht akzeptieren.
    Egal, was ich tue, ich bekomme es nicht geregelt.
    Letztlich habe ich keine Kontrolle.

    Diese Haltung zu entwickeln würde helfen,
    loslassen zu können:
    irgendetwas tun zu müssen, verantwortlich zu sein....
    Es ist die innere Haltung der Ablehnung der Situation, der Glaubenssatz, es nicht mehr aushalten zu können,
    das das Leiden immer mehr vergrößert.

    Darin brauchen die Mütter Unterstützung und natürlich wäre praktische Hilfe wie Betreuungspausen hilfreich.

  8. #8
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 241

    AW: Langzeitstudie zu ADHS - Werden Schreikinder später hyperaktiv?

    Bei mir selbst weiß ich es nicht. Kann nur von meinem Sohn berichten, wobei auch hier eher von der Meinung der Familie, da ich ihn selbst als "normal" empfand. Für alle anderen war er schwierig. Meine Mutter meinte, er wäre eindeutig ein Schreikind gewesen. Da ich ihn aber die ersten Jahre hauptsächlich 24Stunden an mir hatte, regulierte sich das. War halt nur schwierig, wenn er den Abstand zu groß empfand. Als er sich dann aufraffte, seine Umwelt zu erkunden, gab sich das schnell.
    Neue Situationen waren/sind für ihn "angsteinflössend", da bedarf er noch meinen Rückhalt. Hat er sich dran gewöhnt, kann er gut auf mich verzichten. Die ersten Monate in der Grundschule waren extrem schwierig für ihn. Zu dem Zeitpunkt ließen wir ihn dann auch testen und erhielten die Diagnose Adhs.

  9. #9
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 583

    AW: Langzeitstudie zu ADHS - Werden Schreikinder später hyperaktiv?

    Ich war Schreikind, meine (eindeutig hyperaktive) Nichte ebenfalls.
    Die Verbindung zu Asperger besteht meines Erachtens dadrin, dass Schreikinder in der Regel schlicht überreizt sind.
    Es hat nichts mit "Bauchweh" oder "unglücklich sein" zu tun, sondern es ist meist die vielzahl der Reize, die die Säuglinge nicht verarbeiten können.
    Daher sind die Schreiphasen meist auch abends, wenns langsam ruhiger wird und die Geschehnisse des Tages verarbeitet werden.
    Sowohl bei AD(H)S als auch bei Asperger liegt eine eindeutige Reizoffenheit vor, so dass es mich eigentlich wundert,
    dass es überhaupt Menschen mit AD(H)S oder Asperger gibt, die keine Schreibabys waren.
    Vllt. haben die ihre Überreizung aber einfach eher in "übermäßig viel schlafen" o.ä. ausgelebt.

  10. #10
    Duncore

    Gast

    AW: Langzeitstudie zu ADHS - Werden Schreikinder später hyperaktiv?

    Ich soll wohl sehr pflegeleicht gewesen sein. .

Seite 1 von 2 12 Letzte

Ähnliche Themen

  1. Antworten: 45
    Letzter Beitrag: 23.05.2011, 20:53
  2. Probleme im Studium wg. zu später ADHS Diagnose, muss das dringend klären!
    Von Tuber im Forum ADS ADHS Studium Beruf und Ausbildung
    Antworten: 7
    Letzter Beitrag: 10.04.2011, 15:00
  3. ADHS und beachtet werden resp nicht beachtet werden
    Von Alligator im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
    Antworten: 5
    Letzter Beitrag: 11.08.2010, 20:08

Stichworte

Thema: Langzeitstudie zu ADHS - Werden Schreikinder später hyperaktiv? im Forum ADS ADHS: Presse, Medien bei ADHS bei Erwachsenen Forum
©2017 ADHS bei Erwachsenen Forum