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Diskutiere im Thema Besuch bei den Impfgegnern im Forum ADS ADHS: Presse, Medien
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #41
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 88

    AW: Besuch bei den Impfgegnern

    innerhalb weniger Stunden (perakut) zum Tod.
    Ich möchte das mal hervorheben, da alle immer glauben, dass ihnen so etwas nicht passieren kann. Mein Sohn ist vor 3 Jahren vermutlich an einem Grippevirus (oder grippalen Infekt) innerhalb von weniger als 12 Stunden gestorben. Bis dahin war er völlig gesund. Sowas kommt selten vor aber es passiert. Denkt mal drüber nach.

  2. #42
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 2.680

    AW: Besuch bei den Impfgegnern

    Drowe schreibt:
    Wie gesagt, meine Skepsis ist nicht gegen Impfungen allgemein gerichtet, sondern gegen die Krankheiten bei denen das Risiko bei einer Erkrankung gering ist, besonders eben der Grippeimpfung.
    Nicht das Risiko bei einer Erkrankung ist gering.
    Das Risiko bei einer Erkrankung ist, wie ich geschrieben habe, ganz im Gegenteil sehr hoch.

    Aber das Risiko einer Erkrankung (also die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung) ist sehr gering, solange keine Epidemie grassiert.
    Und das eben nicht weil ich direkte Schäden durch die Impfung selbst fürchte, sondern weil ich denke, dass das Immunsystem verkümmern könnte, wenn ihm zu viel Arbeit abgenommen wird.
    Das widerspricht dem Prinzip einer Impfung.
    Durch eine Impfung wird dem Immunsystem grade keine Arbeit abgenommen, sondern es wird in halbwegs kontrollierter Weise stimuliert, anstatt darauf zu warten, dass es bei einer Akuterkrankung in unkontrollierter (und oftmals unkontrollierbarer) überfordert wird.

    Die heute oft zurecht befürchtete "verkümmerung des Immunsystems" kommt eher von übertriebenen Hygienemaßnahmen vor allem bei Kindern.

    Anstatt Schulklassen durch Intensivstationen zu schicken (was für ein unverantwortlicher Quatsch) sollte man lieber darauf achten, dass Kinder in ihrer Kindheit genügend Gelegenheit haben, Dreck und Erde zu essen.
    Natürlich vorausgesetzt, sie sind gegen die richtig gefährlichen Keime geimpft, die sie dabei aufnehmen können (Tetanus, Tollwut etc)
    Durch bessere Hygiene und bessere medizinische Versorgung sind die Ansprüche an unser Immunsystem bei weitem geringer als früher, mich würde wirklich interessieren, ob wir dadurch allgemein ein schwächeres Immunsystem haben und ob Impfungen diesen (von mir vermuteten Trend) noch weiter verstärken könnten.
    Siehe oben
    Waldsteinie schreibt:
    Meines Wissens wird die Grippeimpfung gar nicht generell empfohlen, sondern vor allem für abwehrgeschwächte Menschen. Dies betrifft besonders häufig Senioren, deren Abwehrsystem meist ziemliche Schwächen hat. Hinzu kommt noch die ungemein große Zahl von Senioren, die unter- bzw. mangelernährt sind und aus diesem Grunde eine äußerst schwache Abwehr haben. Eine Grippeschutzimpfung kann da durchaus nützlich sein!
    Dass Grippeimpfungen nicht generell empfohlen werden hat vor allem den Hintergrund, dass sie eben schnell mutieren, wie Drowe gesagt hatte, und Impfungen daher nur begrenzt helfen. Im Katastrophenfall (genau, es ist eine Katastrophe, wenn Menschen wie die Fliegen an einer Krankheit sterben) ist man trotz allgemeiner Grippeimpfung auf den angepassten neu zu entwickelnden Impfstoff angewiesen.
    Allerdings waren es nicht allein die Impfungen, vor allem auch die Maßnahmen zur allgemeinen Verbesserung der Hygiene haben zur Verringerung der Infektionskrankheiten beigetragen. Leider konnte man aber nicht allen Infektionsausbreitungen damit den Garaus machen!

    Es hat uns aber auch leichtsinnig gemacht z.B. wäre der heutige Umgang mit Säuglingen noch vor wenigen Jahrzehnten als unverantwortlich angesehen worden. Es hatte durchaus sinnvolle und gute Gründe, weshalb die Wäsche der Frischlinge faktisch immer gekocht und gebügelt wurde und es war nicht doof, wenn die Säuglinge erstmal ein wenig von der Umwelt abgeschirmt wurden. Mit den Hauskeimen kamen die Kids natürlich klar, konnten auch ihr Immunsystem langsam aufbauen und entwickeln.

    Wenn ich dann heute so nen Schmarrn lese, dass Bügeln eine Energieverschwendung ist komme ich jedenfalls ins Grübeln, ob der Schreiberling überhaupt weiß worum es geht! Das ist ungefähr genauso ne Pauschalisierung wie die Ablehnung jeder Impfung.
    Ich bin grade umgekehrt der Meinung: Wenn gegen die wirklich gefährlichen Sachen geimpft wird, dienen solche reduzierten Hygienemaßnahmen der Ausbildung eines gesunden Immunsystems.
    In Kliniken sind solche Hygienemaßnahmen aber unverzichtbar.

    Und Grippe gehört zu den richtig gefährlichen Sachen.

  3. #43
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 149

    AW: Besuch bei den Impfgegnern

    IonTichy schreibt:
    Nicht das Risiko bei einer Erkrankung ist gering.
    Das Risiko bei einer Erkrankung ist, wie ich geschrieben habe, ganz im Gegenteil sehr hoch.

    Aber das Risiko einer Erkrankung (also die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung) ist sehr gering, solange keine Epidemie grassiert.
    IonTichy schreibt:
    Ich bin grade umgekehrt der Meinung: Wenn gegen die wirklich gefährlichen Sachen geimpft wird, dienen solche reduzierten Hygienemaßnahmen der Ausbildung eines gesunden Immunsystems.
    In Kliniken sind solche Hygienemaßnahmen aber unverzichtbar.

    Und Grippe gehört zu den richtig gefährlichen Sachen.
    Das kommt sehr darauf an wie man richtig gefährlich definiert. 2009 war meines Wissens der letzte größere Ausbruch einer Grippe in Deutschland, es gab rund 220.000 gemeldete Influenzainfektionen, ca. 0,15% der Fälle hatten eine tödlichen Verlauf, davon waren mehr als 85% Personen für die bereits im Vorfeld ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf von denen ein großer Anteil vermutlich nicht geimpft werden konnte. Wenn also keine zusätzlichen Faktoren die Schwere einer Grippe beeinflussen, ist das Risiko für einen schweren Verlauf sehr gering. Somit sind sowohl eine Infektionsrisiko als auch das Risiko das die Krankheit selbst darstellt gering, zumindest in der Regel.

    Es gibt natürlich auch Risikogruppend für die eine Infektion mit einem höheren Risiko verbunden sind, aber die sind eher die Ausnahme. Das war in der Vergangenheit schon so und aufgrund von Fortschritten in der Medizin gilt das heute (zumindest in Industrienationen) noch mehr. Aber die Vergangenheit hat auch gezeigt, dass es Ausnahmen von dieser Regel gibt und es wäre sträflich diese Ausnahmen zu vergessen. Dass die meisten Varianten der Grippe relativ ungefährlich sind darf uns nicht vergessen lassen, dass es auch hoch gefährliche Varianten gibt, die Entwicklung von Impfungen ist schon allein aus diesem Grund sehr wichtig, noch mehr wenn es sich um eine Epedemie oder Pandemie handelt.

    Übrigens ist die Hauptgefahr bei einer Grippeerkrankung nicht die Grippe selbst sondern die, durch das geschwächte Immunsystem, erhöhte Gefahr sich mit anderen Krankheiten, wie zum Beispiel einer Hirnhautentzündung, zu infizieren. Es gibt schwere Fälle in denen es zu einer grippebedingten Lungenentzündung oder sogar perakut zum Tod, aber diese Fälle sind vergleichsweise selten und meist bestehen zusätzliche Risikofaktoren wie zum Beispiel chronische Krankheiten, Herzfehler oder Ähnliches, was teilweise selbst eine Impfung bereits unmöglich machen würde.

    IonTichy schreibt:
    Das widerspricht dem Prinzip einer Impfung.
    Durch eine Impfung wird dem Immunsystem grade keine Arbeit abgenommen, sondern es wird in halbwegs kontrollierter Weise stimuliert, anstatt darauf zu warten, dass es bei einer Akuterkrankung in unkontrollierter (und oftmals unkontrollierbarer) überfordert wird.
    Ich weiß wie Impfungen funktionieren, genau deswegen bin ich nicht davon überzeugt, dass eine Impfung gleichwertig zur Abwehr einer Infektion ist, die wirklich bekämpft werden muss. Dem Immunsystem werden zerstörte oder unschädlich gemachte Viren injeziert um dem Körper zu ermöglichen Antikörper dagegen zu bilden, die im Falle einer echten Infektion sofort verfügbar wären. Das Immunsystem besteht aber nicht nur aus Antikörpern, damit stellt sich die Frage in wie fern andere Teile des Immunsystems die normalerweise an der Krankheitsbekämpfung beteiligt werden dadurch unterentwickelt bleiben. Aus diesem Grund habe ich Bedenken wenn es darum geht Impfungen vorzunehmen, die ich nicht als notwendig erachte.

    Natürlich ist es sinnvoll flächendeckend gegen Grippe zu impfen, wenn diese besonders aggressiv oder besonders ansteckend ist, aber das ist nich bei jeder Variante der Fall. Und aufgrund meiner Bedenken und dem in der Regel ungefährlichem Verlauf, sehe ich keinen Anlass dazu jedes Jahr gegen die Grippe zu impfen, es sei denn man gehört einer besonders gefährdeten Risikogruppe an oder ist besonders gefährdet sich zu infizieren und damit die Krankheit zu verbreiten. Man muss eben im Einzelfall abwägen.

    Grüße Drowe

  4. #44
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 2.680

    AW: Besuch bei den Impfgegnern

    Hallo Drowe

    ich muss jetzt erst mal erwähnen, dass wir hier auf hohem Niveau über Details streiten, während wir inhaltlich in vielem ja gar nicht so weit auseinanderliegen.
    Nur so als Hinweis, dass ich das durchaus sehe.
    Auch wenn meine Argumentation gelegentlich sehr absolut klingen mag.


    Nun ja, 0,15% sind wenig gegenüber Tetanus oder Tollwut (die ja ohnehin in Deutschland als ausgestorben gilt) mit nahe 100% Sterblichkeit.

    Aus dem was der Wikipedia-Artikel hergibt ergibt sich für Masern eine Weltweite Sterblichkeit von 2-3 %
    (hälfte von 1,7 Mio Todesfälle= 0,8 Mio von 30-40 Mio Krankheitsfällen)
    Dabei dürfte der größte Teil auf Länder mit mangelhaften hygienischen und gesundheitlichen Bedingungen entfallen.

    Für 2005 gab es in Deutschland demnach 223 + 110 = 333 Krankheitsfälle mit einem Todesfall.
    Nun lässt sich mit einem Einzelfall immer nur schlecht Statistik betreiben, aber eine Obere Abschätzung ergibt sich damit schon, die ist jedenfalls deutlich unter den weltweiten 2-3%, das hätten von 333 nämlich 6 bis 10sein sollen.

    Ich will damit weiß Gott nicht die Masern verharmlosen.
    Aber Du hast selbst die Masern als gefährlich eingestuft.
    Ich wollte nur darauf hinweisen, dass die Sterblichkeit bei Masern unter europäischen Bedingungen höchstens unwesentlich höher liegt als die der "normalen" Grippe.

    Insbesonders angesichts der absoluten Zahlen ist Grippe also gefährlich:

    Von den von Dir genannten 220.000 Krankheitsfällen der letzten lokalen Grippeepidemie in Deutschland errechnen sich 0,15% zu 3.300 Todesfällen
    85% der Fälle, die bereits im Vorfeld mit Risiko für schweren Verlauf angenommen wurden, sind ca. 2800
    15% der Todesfälle waren demnach nicht mit Risiko für schweren Verlauf angenommen.
    Das sind immer noch ca. 500 Menschen.
    Also mehr Todesfälle allein von nicht-Risiko-Grippefällen, als es z.B. 2005 überhaupt an Masernfällen in Deutschland gab.

    Dabei gehst Du sogar noch davon aus, es in diesem Fall mit einer eher wenig aggressiven Grippe-Variante zu tun gehabt zu haben.
    Was bei einer wirklich gefährlichen Variante (auch heute noch) passieren würde, kann man nur spekulieren - anhand der Zahlen der großen Grippe-Pandemien.


    Also:
    Du hast recht, dass es sachliche Gründe gibt, nicht jedes Jahr prophylaktisch die ganze Bevölkerung gegen Grippe durchzuimpfen.
    Aber die angeblich geringe Gefährlichkeit ist kein solcher Grund, denn Grippe ist gefährlich.
    Eine Infektionskrankheit mit 0,15% Sterblichkeit ist gefährlich.

  5. #45
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 149

    AW: Besuch bei den Impfgegnern

    IonTichy schreibt:
    Hallo Drowe

    ich muss jetzt erst mal erwähnen, dass wir hier auf hohem Niveau über Details streiten, während wir inhaltlich in vielem ja gar nicht so weit auseinanderliegen.
    Nur so als Hinweis, dass ich das durchaus sehe.
    Auch wenn meine Argumentation gelegentlich sehr absolut klingen mag.


    Nun ja, 0,15% sind wenig gegenüber Tetanus oder Tollwut (die ja ohnehin in Deutschland als ausgestorben gilt) mit nahe 100% Sterblichkeit.

    Aus dem was der Wikipedia-Artikel hergibt ergibt sich für Masern eine Weltweite Sterblichkeit von 2-3 %
    (hälfte von 1,7 Mio Todesfälle= 0,8 Mio von 30-40 Mio Krankheitsfällen)
    Dabei dürfte der größte Teil auf Länder mit mangelhaften hygienischen und gesundheitlichen Bedingungen entfallen.

    Für 2005 gab es in Deutschland demnach 223 + 110 = 333 Krankheitsfälle mit einem Todesfall.
    Nun lässt sich mit einem Einzelfall immer nur schlecht Statistik betreiben, aber eine Obere Abschätzung ergibt sich damit schon, die ist jedenfalls deutlich unter den weltweiten 2-3%, das hätten von 333 nämlich 6 bis 10sein sollen.
    Lies den Artikel noch einmal, die Strerblichkeitsrate bei Masern in Entwicklungsländern wird auf 25% geschätzt, in der EU wird von 0,3% Sterblichkeitsrate ausgegangen.

    IonTichy schreibt:
    Ich will damit weiß Gott nicht die Masern verharmlosen.
    Aber Du hast selbst die Masern als gefährlich eingestuft.
    Ich wollte nur darauf hinweisen, dass die Sterblichkeit bei Masern unter europäischen Bedingungen höchstens unwesentlich höher liegt als die der "normalen" Grippe.
    Ich habe die Masern als gefährlich eingestuft, weil sie bei Erwachsenen oft schwerer verläuft als bei Kindern. Darin lag vor den Impfungen übrigens auch der Sinn der Masernpartys, das Risiko als Kind an Masern zu sterben ist deutlich geringer als bei einem Erwachsenen und wer einmal die Masern überlebt ist anschließend immun gegen die Krankheit. Es hat vor Impfungen also Sinn gemacht Kinder dieser Krankheit auszusetzen um sie nicht der größeren Gefahr einer Ansteckung im Erwachsenenalter auszusetzen. Seit den Impfungen ist das nicht mehr notwendig, aber solange es Masern gibt muss weiterhin gegen sie geimpft werden, da kaum noch eine Chance besteht als Kind die Krankheit zu bekommen und abzuwehren. Ein weiterer Grund warum eine Impfung notwendig ist, ergibt sich aus der Impung selber und unterstützt mein Argument, dass eine Impfung keinen gleichwertigen Schutz zu einer natürlichen Krankheitsabwehr bietet, Säuglinge können erst nach einem Jahr geimpft werden und sind damit so lange ungeschützt und besonders gefährdet. In der Vergangenheit war das nicht der Fall, wenn die Mutter bereits die Masern hatte, waren ihre Kinder im Säuglingsalter noch geschützt, eine Infektion verlief dabei nur abgeschwächt und war relativ ungefährlich.

    IonTichy schreibt:
    Insbesonders angesichts der absoluten Zahlen ist Grippe also gefährlich:

    Von den von Dir genannten 220.000 Krankheitsfällen der letzten lokalen Grippeepidemie in Deutschland errechnen sich 0,15% zu 3.300 Todesfällen
    85% der Fälle, die bereits im Vorfeld mit Risiko für schweren Verlauf angenommen wurden, sind ca. 2800
    15% der Todesfälle waren demnach nicht mit Risiko für schweren Verlauf angenommen.
    Das sind immer noch ca. 500 Menschen.
    Also mehr Todesfälle allein von nicht-Risiko-Grippefällen, als es z.B. 2005 überhaupt an Masernfällen in Deutschland gab.
    Du hast dich hier um eine ganze Größenordnung verrechnet, wenn du jede deiner Zahlen durch 10 teilst stimmen sie, also 330 Todesfälle nach dieser Rechnung und 50 davon ohne besonderes Risiko. Damit sind es halb so viele Todesfälle wie Maserninfektionen in 2005.

    IonTichy schreibt:
    Dabei gehst Du sogar noch davon aus, es in diesem Fall mit einer eher wenig aggressiven Grippe-Variante zu tun gehabt zu haben.
    Was bei einer wirklich gefährlichen Variante (auch heute noch) passieren würde, kann man nur spekulieren - anhand der Zahlen der großen Grippe-Pandemien.


    Also:
    Du hast recht, dass es sachliche Gründe gibt, nicht jedes Jahr prophylaktisch die ganze Bevölkerung gegen Grippe durchzuimpfen.
    Aber die angeblich geringe Gefährlichkeit ist kein solcher Grund, denn Grippe ist gefährlich.
    Eine Infektionskrankheit mit 0,15% Sterblichkeit ist gefährlich.
    Nein, ich gehe nicht davon aus, dass es sich beim Ausbruch 2009 um eine wenig aggressive Grippe-Variante gehandelt hat. Sie war bei weitem nicht so aggressiv wie die Spanische Grippe, aber sie war deutlich aggressiver als die Grippe in den meisten Fällen ist.

  6. #46
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.935

    AW: Besuch bei den Impfgegnern

    Hier möchte ich kurz einwerfen, dass man z. Bsp. Masern trotz Impfung bekommen kann und dann der Krankheitsverlauf gewöhnlich um einiges schwerer ist als ohne Impfung.

  7. #47
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 44

    AW: Besuch bei den Impfgegnern

    chaos spawn schreibt:
    [COLOR=#252525][FONT=sans-serif]

    Ich möchte das mal hervorheben, da alle immer glauben, dass ihnen so etwas nicht passieren kann. Mein Sohn ist vor 3 Jahren vermutlich an einem Grippevirus (oder grippalen Infekt) innerhalb von weniger als 12 Stunden gestorben. Bis dahin war er völlig gesund. Sowas kommt selten vor aber es passiert. Denkt mal drüber nach.
    Schade das hierauf in der hitzigen Debatte noch nicht eingegangen wurde. Es ist bestimmt ein schweres Los sein Kind zu verlieren und dann auch noch in so kurzer Zeit. Mein Beileid dafür auch wenn es schon etwas her ist.

    Nur kurz zur Debatte: Das schwierige an Impfstoffen ist es sie "up to date" zu halten. Viren haben mitunter sehr instabile schnell verändernde genetische Information, was zum einen zu sehr milden Verläufen oder gar dem Ausbleiben einer Erkrankung aber auch zu unkontrollierbar schweren Verläufen führen kann. Impfen dämmt das Risiko dieses fatalen Zufallsexperiments der Natur ein, kann aber die Krankheit nicht völlig verhindern. Häufig haben Viren auch nennenswerte Reservoire in der Tierwelt, besonders bei Menschenaffen, sodass eine globale Betrachtung der Maßnahmen immer wichtig ist.
    Ein Assessment zur Notwendigkeit der einzelnen Impfungen sollte regelmäßig stattfinden, dann aber national, besser noch übernational durchgesetzt werden. Der Wildwuchs geht nicht und führt zu einigen der Komplikationen auf beiden Seiten.

  8. #48
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 55
    Forum-Beiträge: 457

    AW: Besuch bei den Impfgegnern

    EwiSu schreibt:

    Wo bist Du denn entsprungen? (Entschuldige, habe mich lediglich Deiner Wortwahl bedient!) Was hat denn bitte schön die Schwerkraft mit diesem Thema zu tun?
    Auch wenn es länger her ist:

    Meiner Wortwahl haben Sie sich alleine aus dem Grunde nicht bedient, weil die von Ihnen verwendete Redewendung in meinem Posting, auf dem sich Ihre Antwort bezieht, an keiner Stelle vorhanden ist.

    Was Ihre weiteren, gelinde gesagt stark emotionalen, dafür jedweder Sachlichkeit beraubten Äußerungen im Text angeht, so kann ich Ihnen nur für die Bestätigung meiner Annahme danken, dass Sie an einer Diskussion nicht interessiert sind.

    Meinerseits besteht wiederum kein Bedarf an einem Streit, in welcher Sache auch immer.

  9. #49
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 27
    Forum-Beiträge: 796

    AW: Besuch bei den Impfgegnern

    Hallo,

    erst letztens konnte ich mich nicht mehr zurückhalten udn habe folgendes geschrieben:

    Haha ich wüsste gern mal die seriösen (!) Quellen von den ganzen Leuten die sagen "Impfen bringt eh nix bla bla!"

    Ja schön, dass IHR Kinderkrankheiten mitgemacht habt ohne dass EUCH was dabei passiert ist? Was ist mit dne Säuglingen, die bis sie 9 Monate alt werden gegen bestimmte Dinge nicht geimpft werden dürfen und für die z.B. die Masern tötlich enden können, nur weil ihr meint, dass EUCH ja nix passiert. Was ist mit den Schwangeren, die vllt. nicht mehr dran gedacht haben ihren Impfschutz vorher aufzusfrischen und dann kommt ein Masernkind oder Masernerwachsener...meine Tante ist Taubstumm, weil meine Oma wegen eines solchen Vorfalls Röteln in der Schwangerschaft hatte! Na herzlichen Dank auch an alle die meinen dass IHNEN ja nichts passiert. Denkt mal an eure Angehörigen, die euch als schweren Pflegefall pflegen dürfen, weil ihr doch mal was abbekommen habt !

    Wo leben wir denn , dass heutzutage immer noch Leute behaupten Autismus und Allergien werden durch Impfstoffe ausgelöst? Sehts ein: Es gibt nun mal beeinträchtigte Menschen auch ganz ohne Impfen man mags kaum glauben...

    Und wenn man den KIndern nicht ewig hinterherwischt, alles tausendfach klinisch rein putzt und die auch mal Matsch essen (oder dank Wundstarrkrampfimpfung auch mal in einen offenen Schürfwunde bekommen dürfen ohne zu erkranken!), so wie wir früher auch, dann ist die Wahrscheinlichkeit für Allergien schon um einiges gesunken...
    Ich konnte und mochte einfach nicht mehr.

    Und nachdem ich heut die Antworten dazu las habe ich folgendes noch hinterhergeworfen:

    Ich denke es wird viel zu sehr vernachlässigt dass es heißt "Die Menge machts" bei allen Arten von "böse, bösen" Stoffen die uns verabreicht werden. Und jetzt mal ganz im Ernst Leute...früher war bestimmt mehr Schrott drin als heute und sind wir von gestorben? Sind wir alle stroh doof? Minderbemittelt? Beeinträchtigt? Todkrank? Nö...!

    "Recherchiert doch bitte richtig und hoert auf nach zu plappern was euch vorgekaut wird." DITO!! Ich finde nämlich eure Argumentation wenig belegt und absolut verkehrt. So what, lässt sich eh nicht ändern.

    Guckt euch doch bitte auf Youtube die netten Videos an mit Säuglingen, die Tetanus haben...weil sie NICHT geimpft wurden. Wie sehr die leiden müssen. Oder stellt euch vor, Tetanuskrämpfe können sogar Knochen brechen. Na herzlichen Glückwunsch! Viel Spaß damit! Die armen Kinder....und auch ihr tut mir leid, wenn ihr euch freiwillig solcher Gefahren aussetzt!

    http://www.internisten-im-netz.de/de_tetanus-anzeichen...

    Warum wir Babys impfen? Eben weil sie noch kein vernünftiges Immunsystem haben und sich nicht wehren können -.-

    Und mal ganz nebenbei ich erpresse hier niemanden gefühlstechnisch. Ich habe bloß meine Meinung geäußert!
    .

    So, meien Meinugn zu dem Thema.

  10. #50
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 2.680

    AW: Besuch bei den Impfgegnern

    Es ging hier ja ursprünglich um Impfgegner.

    Kennt jemand Poe's law, das "poe'sche Gesetz"?
    Without a blatant display of humor, it is impossible to create a parody of extremism or fundamentalism that someone won't mistake for the real thing.
    Ich bin dazu heut wieder auf was gestoßen.
    https://twitter.com/Nero/status/5792...831040/photo/1

    "die erste Spritze war eine Impfung"

    Sprachlos

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