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Diskutiere im Thema Besuch bei den Impfgegnern im Forum ADS ADHS: Presse, Medien
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #31
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 149

    AW: Besuch bei den Impfgegnern

    Wie gesagt, meine Skepsis ist nicht gegen Impfungen allgemein gerichtet, sondern gegen die Krankheiten bei denen das Risiko bei einer Erkrankung gering ist, besonders eben der Grippeimpfung. Und das eben nicht weil ich direkte Schäden durch die Impfung selbst fürchte, sondern weil ich denke, dass das Immunsystem verkümmern könnte, wenn ihm zu viel Arbeit abgenommen wird. Durch bessere Hygiene und bessere medizinische Versorgung sind die Ansprüche an unser Immunsystem bei weitem geringer als früher, mich würde wirklich interessieren, ob wir dadurch allgemein ein schwächeres Immunsystem haben und ob Impfungen diesen (von mir vermuteten Trend) noch weiter verstärken könnten.

  2. #32
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.149

    AW: Besuch bei den Impfgegnern

    Drowe schreibt:
    Impfungen sind generell eine gute Sache, besonders wenn die Krankheiten gegen die geimpft wird einen gefährlichen Verlauf nehmen können. Aber ich halte es für falsch, pauschal zu sagen dass jede Impfung gut ist. Ich denke dabei weniger an Schäden die bei einer Impfung auftreten, als an die Frage, ob eine Impfung gleichwertig zu einer natürlichen Entwicklung des Immunsystems ist. Ich bin kein Mediziner und ich hab mich nicht wirklich mit dem Thema beschäftigt. Vielleicht liege ich falsch, dann kann man mich gerne mit einer entsprechenden Quelle korrigieren. Aber ich vermute, dass durch Impfungen dem Immunsystem nicht die selbe Stärke erreicht, die es erreichen könnte, wenn es die Krankheit wirklich abwehren muss. Klar ist diese Frage bei Krankheiten, die mit hoher Wahrscheinlichkeit Langzeitschäden verursachen oder sogar tödlich enden, hinfällig. Aber muss man gegen die Grippe impfen? Grippeerreger mutieren so schnell, dass jedes Jahr neue Erreger auftauchen, gegen die der Impfschutz nicht wirkt. Ist es wirklich sinnvoll unser Immunsystem so stark zu entlasten? Schwächt uns das nicht langfristig gesehen?

    Vielleicht kann mir ja jemand von euch die Fragen beantworten.
    JNein - bei gesunden Menschen ist es nicht sinnvoll, gegen jeden quer sitzenden Pups zu impfen. Es gibt mittlerweile sogar Hygieniker, die schon mal den Spruch ablassen, dass man ein Mal pro Woche eine Schulklasse mit Straßenschuhen durch ne Intensivstation jagen solle, damit ne ordentliche Keimdurchmischung stattfindet (Wohlgemerkt, das ist meist ironisch gemeint, bzw überzeichnet, um ein Problem darzustellen).

    Meines Wissens wird die Grippeimpfung gar nicht generell empfohlen, sondern vor allem für abwehrgeschwächte Menschen. Dies betrifft besonders häufig Senioren, deren Abwehrsystem meist ziemliche Schwächen hat. Hinzu kommt noch die ungemein große Zahl von Senioren, die unter- bzw. mangelernährt sind und aus diesem Grunde eine äußerst schwache Abwehr haben. Eine Grippeschutzimpfung kann da durchaus nützlich sein!

    Dann kommen noch diverse andere Grundübel oder auch andere Krankheitsfolgen hinzu, die eine Grippeschutzimpfung rechtfertigen.Letztendlich bleibt es eine individuelle Entscheidung bzw. ist eine individuelle Empfehlung durch Ärzte angeraten.

    Aber Masernparties und ähnlicher Unsinn ist absolut unverantwortlich! Es könnte sich ja auch ein Kind darunter befinden, das eine nicht erkannte Abwehrschwäche hat und mit den Masernviren dann eben nicht klarkommt!

    Mich rief mal ne antroposophisch orientierte Bekannte an und fragte mich bezüglich einer Tetanusimpfung. Da musste ich dann doch ein wenig grinsen. Sie lehnte nach einer Verletzung solch eine Impfung ab, weil die betreffende Person eine Autoimmunerkrankung hatte und deshalb nie geimpft worden war.

    War ein spannendes Gespräch, als ich ihr mitteilte, dass diese Impfungen äußerst sinnvoll sind und eigentlich nur durch die Standardisierung (sprich, bei jeder ärztlich behandelten Verletzung wird nach dem Tetanusschutz gefragt und in unklaren Fällen unbedingt geimpft) diese schwere Komplikation praktisch ausgerottet wurde. Die wenigen Menschen, die heute noch daran erkranken sterben allerdings auch zu 99,9999999 %.

    Ich bin mir heute sicher, dass sich diese Fragen bald erübrigen werden. Die Medizin macht ja kaum Fortschritte, allerdings schreiten die diagnostischen Möglichkeiten enorm voran und die Medizintechnik sowieso. Medizinische Behandlungen können dadurch immer individueller gestaltet werden.

    Dennoch sind Impfungen vor allem auch eine Frage des allgemeinen Gesundheitsschutzes. An diesem Punkt haben sie einen echten Siegeszug hingelegt und nicht nur einem Menschen sehr geholfen.

    Allerdings waren es nicht allein die Impfungen, vor allem auch die Maßnahmen zur allgemeinen Verbesserung der Hygiene haben zur Verringerung der Infektionskrankheiten beigetragen. Leider konnte man aber nicht allen Infektionsausbreitungen damit den Garaus machen!

    Es hat uns aber auch leichtsinnig gemacht z.B. wäre der heutige Umgang mit Säuglingen noch vor wenigen Jahrzehnten als unverantwortlich angesehen worden. Es hatte durchaus sinnvolle und gute Gründe, weshalb die Wäsche der Frischlinge faktisch immer gekocht und gebügelt wurde und es war nicht doof, wenn die Säuglinge erstmal ein wenig von der Umwelt abgeschirmt wurden. Mit den Hauskeimen kamen die Kids natürlich klar, konnten auch ihr Immunsystem langsam aufbauen und entwickeln.

    Wenn ich dann heute so nen Schmarrn lese, dass Bügeln eine Energieverschwendung ist komme ich jedenfalls ins Grübeln, ob der Schreiberling überhaupt weiß worum es geht! Das ist ungefähr genauso ne Pauschalisierung wie die Ablehnung jeder Impfung.

  3. #33
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 43

    AW: Besuch bei den Impfgegnern

    @Dalek

    AW: Besuch bei den Impfgegnern

    So, das war mal wieder ein Bilderbuch-Brocken…


    EwiSu schreibt:
    Es gibt auf beiden Seiten Pro und Contra.



    Eigentlich nicht. Oder meinst Du, es gäbe auch Pro und Kontra in der Frage, ob die Schwerkraft wirkt? Du siehst: bei Naturgesetzen gibt es keinen Verhandlungsspielraum und keine Relativität.
    Wo bist Du denn entsprungen? (Entschuldige, habe mich lediglich Deiner Wortwahl bedient!) Was hat denn bitte schön die Schwerkraft mit diesem Thema zu tun? Und gäbe es generell kein Pro und Kontra müsste man ja wohl diese auch nicht abwägen.


    EwiSu schreibt:
    Leider werden die Fälle der Impfschäden unter den Tisch gekehrt und nur selten einer aufgedeckt, geschweige denn darüber berichtet. Da ja Impfungen "supertoll" sind werden bei gesundheitlichen Beschwerden die Ursachen woanders gesucht.



    Gut. Nenne mir bitte einen Fall in den letzten, sagen wir, fünf Jahren, in dem ein „Impfschaden“ vertuscht wurde. Nur einen einzigen Fall zwischen 2009 und 2014. Bitte, Du bist am Zug. Ich warte. Bitte mit Nachweisen, Namen, Veröffentlichungen.
    Dass es Impfschäden gibt ist bekannt! Anscheinend nur bei Dir nicht!

    Alle anderen notieren derweil: in der heutigen Gesellschaft, in der täglich supertoll „geheime“ Dinge aufgedeckt werden und an die Öffentlichkeit kommen, wäre ein solcher Fall sofort au den Titelseiten. Wir leben nicht in einer Diktatur, wo investigative Journalistinnen vor ihrer Haustür erschossen werden. Das gibt’s woanders, leider.
    Ne aber in einem Land in dem anscheinend auch keine Meinungsfreiheit mehr herrscht. Auf den Titelseiten wird ganz bestimmt so etwas nicht erscheinen!


    EwiSu schreibt:
    Viele Impfungen sind Mehrfachimpfungen und du wirst als Patient nicht darüber informiert.



    Hm, wenn es um die Bestätigung irgendwelcher aberwitzigen Phantasmate geht, suchen die Leute sich im Internet sofort eine halbe Anna Karenina zusammen – dieselben Leute sehen sich wohl außer Stande, nach seriösen Informationen zur entsprechenden Impfung zu googeln? Alternative: den Arzt fragen. Der weiß Bescheid und Dich zu beraten ist seine ehrenhafte berufliche Obliegenheit. Ein Arzt wird dich auch nach etwaigen Allergien und Unverträglichkeiten fragen, bevor er impft.
    Wie kannst Du das denn beurteilen? Ich bin ganz bestimmt kein Phantasmate und ich brauche mich von Dir auch bestimmt nicht belehren lassen. Google und Co.? sind mir sehr wohl bekannt.

    Mehrfachimpfungen sind auch deshalb eine gute Sache, weil nicht mehrmals injiziert werden muss.
    Mag ja sein für den der alle Impfungen haben möchte.


    EwiSu schreibt:
    Aber wie heißt das so schön: Mein Haus, meine Yacht, mein Auto........muss ja alles bezahlt werden so als Arzt. Sie verdienen nun mal an den Impfungen am meisten. Es gibt auch Ärzte die das so bestätigen (…)



    Nun bitte nicht diese ewige Keule schon wieder. Darf ich fragen, wovon Du lebst? Das Geldverdienen lehnst Du jedenfalls anscheinend ab. Wenn Du die Ärzte so um ihr Einkommen beneidest: warum bist Du selber kein Arzt geworden?
    Ich werde bestimmt nicht von Neid zerfressen. Ich gehe zur Arbeit um den Kühlschrank zu füllen und um meine Tochter und die Tiere zu versorgen. Ich bin nicht materialistisch eingestellt.
    Aber Du scheinst mich ja gut zu kennen.


    EwiSu schreibt:
    Ist es wirklich notwendig einem Neugeborenen gleich eine Ladung Tot-oder Lebendimpfstoffe zu verpassen wo es doch noch gar kein Immunsystem hat.



    Mit Verlaub, das ist Pisa im Sturzflug. Aus welchem geheimen Waffenlager hast Du denn diese rostige Ignoranzbombe gestibitzt? Sei mir bitte nicht böse, aber Du schreibst einfach Quatsch. Glaubst Du doch nicht selber daran, oder?
    Mit Beleidigungen wirfst Du ja scheinbar sehr gerne um Dich! Ich werde meine Frage diesbezüglich ja wohl stellen.

    Deine gefärbte Sprache verrät einen ideologisch geblendeten Menschen.
    Geblendet? Alles klar.




    EwiSu schreibt:
    Genauso sollte alles eine Daseinsberechtigung neben der Allopathie haben was hilft und heilt.



    Da! haben wir’s ja. Was bitte schön ist „Allopathie“? Erkläre es mir dem Unwissenden.


    EwiSu schreibt:
    Ich hatte schon einige Gespräche mit Dozenten aus verschiedenen Bereichen und fand das was sie sagten gar nicht so abwegig.



    Ja, ich sprach neulich auch mit einigen Dozenten aus verschiedenen Bereichen und fand das, was sie sagten, nicht abwegig. Dozenten leben in aller Regel davon, dass sie etwas anderen Leuten erzählen, und das Erzählte sollte schon mal Hand und Fuß haben. Der eine Kollege aus der DGUV-Akademie erzählte von der Ergonomie der Fahrersitze und eine andere Kollegin über die Übergriffe Dritter. Wovon sprachen „Deine“ Dozenten denn so?


    EwiSu schreibt:
    Es gibt ja schon viele die überzeugt sind von TCM, Pflanzenheilmitteln, Akkupunktur, Osteopathie und was es sonst noch alles gibt. Allopathie



    Also Akkupunktur würde ich schon mal vermeiden, denn beim Durchlöchern eines Akkus kann vieles schief gehen, bis zum Brand oder zur Explosion. Also immer schön vorsichtig. TCM = zugegebenermaßen schlauer Marketinggriff des kommunistischen Diktators und Massenmörders namens Mao Tse Tung, der damit der nach der "Kulturrevolution" verbliebenen, dezimierten Bevölkerung weis machen wollte, dass sie die für sie damals unbezahlbare normale Medizin nicht braucht. Derweil holten sich die Parteigenossen die modernsten Techniken und Medikamente der Medizin aus der Westen, wenn es nötig war.

    Merke: es gibt keine „Alternativmedizin“ – oder würdest du, wenn dein Auto defekt ist, einfach zum Alternativwerkstatt-Gesundbeter damit fahren statt in eine Autowerkstatt? „Alternativmedizin“, die wirkt, hat einen Namen: sie ist Medizin, die ganz normale beim Hausarzt und seinen Kollegen. Die natürlich alle auch Geld verdienen wollen. Schrecklich…
    Wow ich habe mich tatsächlich verschrieben. Ab an die Mauer und Kopfschuss.

    Du scheinst ja wirklich ein super toller Hecht zu sein der mit seiner Intelligenz nur noch so um sich wirft. Du verurteilst Menschen die Du gar nicht kennst.

    Respektvoller Umgang funktioniert auch wenn man nicht gleicher Meinung ist. So kenne ich das zumindest.

    Andere Meinungen scheinst du absolut nicht gelten zu lassen.

    Wenn ich falsch liege lasse ich mich gerne überzeugen und eines besseren belehren, aber nicht in diesem Tonfall und in dieser abwertenden arroganten Art und Weise.

  4. #34
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 909

    AW: Besuch bei den Impfgegnern

    Holla die Waldfee.

    Ist Impfen die neue Ayatollah-Religion

    Donnerwetter.

    Wenn DAS die Impfbefürworter sind, dann möchte ich mich schon mal 10 mal mehr garantiert NICHT Impfen lassen. So viel pseudo-wissenschaftliches Geschwurbel auf einem Haufen hab ich ja schon lange nicht mehr erlebt.

    Aber, bitte, ich hab nix dagegen wenn sich jemand impfen lässt. Die Behauptung, alles sei wissenschaftlich hoch abgesichert, halte ich allerdings schon fast für kriminell - wenn sie nicht aus Unwissenheit oder Fahrlässigkeit geschieht.

    Luzie

  5. #35
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 271

    AW: Besuch bei den Impfgegnern

    Nur mal so als Denkanstoß

    ADHS gibt es gar nicht.

    ADHS wurde erfunden damit Pharma/Ärzte Geld verdienen.

    MPH wird dazu genutzt Kinder/Erwachsene zu manipulieren und unter Drogen zu setzen.

    Wer würde seinem Kind freiwillig Kokain verabreichen?

    MPH verursacht Hirnschäden und Sucht.

    Sport/Ernährung/Alternativmethoden sind viel wirksamer als ein Medikament das wie Kokain wirkt.

    Führende Hirnforscher bestätigen das ADHS nur eine Erfindung ist.

    Edit: Bild gelöscht ,da es gegen die Urheber rechte verstößt
    grüsste butterblume
    Geändert von Butterblume (20.07.2014 um 21:20 Uhr)

  6. #36
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 43

    AW: Besuch bei den Impfgegnern

    Und die Baby´s werden vom Storch gebracht!

  7. #37
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.962

    AW: Besuch bei den Impfgegnern

    Meint ihr nicht, ihr ufert etwas aus?

    Jeder darf doch seine Gründe für oder gegen Impfungen haben. Immerhin gibt es gute Gründe sich impfen zu lassen, aber auch einiges, was dagegen spricht. Möglich kann man den einen oder anderen überzeugen, aber das doch vielleicht lieber mit Respekt und Argumenten? Ich finde es schade, wie hier miteinander umgegangen wird, das Thema an sich ist nämlich wirklich interessant.

    Sorry fürs OT, aber mein Impuls lies sich nicht steuern.

  8. #38
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 2.680

    AW: Besuch bei den Impfgegnern

    Drowe schreibt:
    Wie gesagt, meine Skepsis ist nicht gegen Impfungen allgemein gerichtet, sondern gegen die Krankheiten bei denen das Risiko bei einer Erkrankung gering ist, besonders eben der Grippeimpfung.
    Eine richtige Grippe ist nicht einfach ein harmloser Schnupfen.
    Eine richtige Grippe ist eine schwerwiegende Erkrankung und alles andere als harmlos.
    Das ist heute algemein aus dem Bewusstsein verschwunden, weil es nur noch wenige echte Grippeerkrankungen gibt.

    So zum nachlesen empfehle ich den Wikipedia-Artikel.
    Ein paar Highlights:
    Als Komplikationen kommen Gehirnentzündungen (Enzephalitiden) und Entzündungen der Skelettmuskulatur (Myositis) sowie Herzmuskelentzündungen (Myokarditiden) in Betracht, ferner kommen Superinfektionen der Atemwege durch Bakterien vor. Diese Komplikationen können zwar in jedem Lebensalter auftreten, doch treten sie in erster Linie bei Menschen mit schwerwiegenden Grunderkrankungen wie chronischen Herz-Lungen-Erkrankungen, Stoffwechselerkrankungen, Immundefekten und anderen in Erscheinung. Da unter diesen Bedingungen eine vorbeugende Impfung oft nicht angezeigt ist, bedeutet ein deshalb nicht vorhandener Impfschutz einen weiteren Risikofaktor.
    In ihrer schwersten Verlaufsform führt eine Influenza bei vorerkrankten, immungeschwächten oder ohne jeden Impfschutz versehenen Jugendlichen und jüngeren Erwachsenen zu einer primären grippebedingten Lungenentzündung (Influenzapneumonie) oder auch innerhalb weniger Stunden (perakut) zum Tod.
    Weiter unten steht, dass laut Robert-Koch Institut jährlich für die Wintermonate zwischen 600 bis 1600 Erkrankungen in Deutschland nachgewiesen werden (die tatsächliche Zahl kann aber deutlich höher liegen, weil ja nicht alle gemeldet werden)
    Das Statistische Bundesamt ermittelt jährlich zwischen 3 bis 30 Todesfälle durch Grippe.
    Die Sterblichkeit bei Grippeerkrankungen liegt demanch in der Größenordnung von einem Prozent - da gibt es erheblich ungefährlichere Krankheiten.

    Das gefährliche an Grippe ist die hohe Gefahr von Epidemien, und die will man deshalb mit Impfungen eindämmen, wenn sich eine solche ankündigt.
    Dass in den letzten Jahren mehrmals Grippeepidemien befürchtet wurden und dann nicht eintraten, wird sehr zu unrecht belächelt.
    Lieber ein paar mal zu oft gewarnt, als ein mal zu wenig.
    Bei schweren Grippeepidemien erkranken 10-20 % der Bevölkerung. Wenn sich das über große Gebiete erstreckt wird es eine Pandemie. Entsprechend hoch ist dann auch die Sterblichkeit.

    Der Spanischen Grippe zwischen 1918-1920 vielen mehrere Dutzend Millionen Menschen zum Opfer. - Schätzungen reden von 25-50Millionen.
    Bei der Hongkong-Grippe 1968 liegen die Schätzungen zwischen 800.000 bis 2 Millionen - das ist immer noch eine gewaltige Naturkatastrophe.
    In Deutschland allein waren es damals 30.000. Das ist die Bevölkerung einer mittleren Großstadt.

    Das Virus der Spanischen Grippe kam 1957 als Asiatische Grippe noch einmal mit 1 bis 2 Millionen Todesopfern wieder.

    Also, bitteschön, bedenkt das mal, wenn es um Grippeimpfungen geht.
    Mit diesen Zahlen im Hinterkopf haben die Verantwortlichen zu hantieren, wenn es darum geht, sich gegenüber einer sich ankündigenden Grippeepidemie zu wappnen.

    Das sind Maßnahmen zum Katastrophenschutz !
    Geändert von IonTichy (20.07.2014 um 21:17 Uhr)

  9. #39
    Lysander

    Gast

    AW: Besuch bei den Impfgegnern

    Zu solchen verbalen Attacken und Beleidigungen kommt es bei fast jeder Diskussion über das Thema Impfungen. Bringt nichts.

  10. #40
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 2.680

    AW: Besuch bei den Impfgegnern

    Und damit habe ich lediglich die Todesopfer benannt.
    Hat irgend jemand den Film "Zeit des Erwachens" gesehen?
    Die Leute, die da gezeigt werden, die da Jahrzehntelang in Erstarrung verfallen, hatten Langzeitfolgen der spanischen Grippe. Kann sich halt auch aufs Hirn schlagen. Die Fälle aus dem Film beziehen sich alle auf reale Menschen. (Auch wenn es ein theatralischer Kunstgriff war, die alle in die selbe Klinik zu verlegen...)

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