Seite 2 von 7 Erste 123456 ... Letzte
Zeige Ergebnis 11 bis 20 von 64

Diskutiere im Thema Ein neuer Ansatz? Eisenmangel im Gehirn... im Forum ADS ADHS: Presse, Medien
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #11
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Ein neuer Ansatz? Eisenmangel im Gehirn...

    Ich denke mal die haben spezielle Marker, die sich an das Eisen binden und dann im MRT sichtbar sind.

  2. #12
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 24
    Forum-Beiträge: 217

    AW: Ein neuer Ansatz? Eisenmangel im Gehirn...

    Hi,

    dieser Artikel liefert ein paar mehr Informationen über den Zusammenhang:
    Deutsches Ärzteblatt: ADHS: Kernspin zeigt Eisenmangel im Gehirn an


    Liebe Grüße,

    Schneekind.

  3. #13
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2.410

    AW: Ein neuer Ansatz? Eisenmangel im Gehirn...

    Ich weiss nicht genau, aber stand diese Eisenmangelsache nicht auch mal unter “Nonsens aus Presse und Medien“?

    Ich persoenlich hatte nur als Kind Eisenmangel.

  4. #14
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Ein neuer Ansatz? Eisenmangel im Gehirn...

    Nur was ich immer noch nicht verstehe..... es ist doch noch nicht mal erwiesen, ob ADHSler einen echten Dopaminmangel haben, oder ob sie Probleme mit den Transportern (DAT) haben, oder beides oder Noradrenalin oder oder.......

    Zumindest scheinen kaum ADHSler oder eher keine? einen Erfolg mit z.B. Levodopa u co zu haben. Das weisst doch eher nicht auf einen reinen Dopaminmangel hin.


    Bei Parkinson-Patienten könnte ich diese Methode ja verstehen, aber bei uns....


    Oder habe ich einen Denkfehler oder veraltetes Wissen ?

  5. #15
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 309

    AW: Ein neuer Ansatz? Eisenmangel im Gehirn...

    Aber was passiert denn nun, wenn die erschöpften Eisendepots wieder gefüllt werden?
    Würde dies bedeuten, dass die Symtome reduziert werden?
    Kennt irgendwer Bücher Studien etc zu diesem Zusammenhang?

    Ist ja n spannendes Thema...

    Danke

    LG DonRob

  6. #16
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Ein neuer Ansatz? Eisenmangel im Gehirn...

    Das ist eine Studie, die an 12 Probanden Ergebnisse zeigte. Ob das "Zufall" ist, oder ein Hinweis muss ja erst noch genauer erörtert werden. Da müssen grössere Studien folgen etc. Diese Messmethode ist sicherlich "schweineteuer", also müssen erst mal Geldgeber gefunden werden, die daran Interesse haben. Es wird wohl etwas dauern, bis dieser Ansatz weiter verfolgt oder widerlegt wird. Bücher gibt es daher darüber garantiert noch nicht. Von weiteren Studien in diese Richtung habe ich nichts gehört.

    Derzeit sind viele eher an Kandidatengenen dran.

  7. #17
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Ein neuer Ansatz? Eisenmangel im Gehirn...

    creatrice schreibt:
    Nur was ich immer noch nicht verstehe..... es ist doch noch nicht mal erwiesen, ob ADHSler einen echten Dopaminmangel haben, oder ob sie Probleme mit den Transportern (DAT) haben, oder beides oder Noradrenalin oder oder.......

    Zumindest scheinen kaum ADHSler oder eher keine? einen Erfolg mit z.B. Levodopa u co zu haben. Das weisst doch eher nicht auf einen reinen Dopaminmangel hin.
    Bei Parkinson-Patienten könnte ich diese Methode ja verstehen, aber bei uns....

    Oder habe ich einen Denkfehler oder veraltetes Wissen ?
    Zumindest nach meinem Kenntnisstand kann man klar sagen, dass es kein Dopaminmangel ist, denn den kann man ja durchaus messen.
    Und man weiß, dass eine reine Dopaminzufuhr keine Besserung bringt.
    Ich müsste allerdings im Moment mit Quellenangaben passen, bis ich die wiederfinde ...



    DonRob schreibt:
    Aber was passiert denn nun, wenn die erschöpften Eisendepots wieder gefüllt werden?
    Würde dies bedeuten, dass die Symtome reduziert werden?
    Nein, würde es nicht.
    Die Studie geht ja darauf ein und es wurde dabei festgestellt, dass der Eisenspiegel im Blut normal ist und dort keinerlei Mängel vorzufinden sind.
    Das bedeutet, dass bei ADHS-Betroffenen ausschließlich im Gehirn eine geringere Eisenkonzentration gefunden wurde.

    Das muss nebenbei bemerkt auch keine Kausalität bedeuten, heißt also nicht, dass es ursächliche Zusammenhänge gibt.
    Es kann auch einfach nur eine Korrelation sein, die aber zur Diagnose taugen könnte, wenn sie dann valide und reliabel ist, also gültig und zuverlässig sind.

    Das kann ja möglicherweise auch ein bisschen so sein wie die Feststellung, dass Menschen mit Depressionen häfiger zuckerfreie Getränke zu sich nehmen, als jene die keine Depressionen haben oder hatten (diese Studie gibt es tatsächlich).
    Aber auch hier gilt: Das ist lediglich eine Korrelation, also ein gemeinsames zusammenwirkendes Auftreten.
    Keiner kann sagen, dass das eine Ursache des anderen ist.
    Es ist möglich, dass Menschen, die zu Depressionen neigen, aufgrund ihrer Veranlagung z.B. eher aufn zuckerfreie Getränke zurückgreifen

    Genauso kann es sein, dass ein möglicher Eisenmangel im Gehirn zufälligerweise bei Menschen mit ADHS auftritt.
    Er muss aber nicht die Ursache der ADHS sein, sondern tritt eben mit ihr auf.
    Um daraus eine Diagnose abzuleiten, muss man natürlich mit ausreichend hoher Gewissheit, also Validität und Reliabilität feststellen können, dass dem so ist.

  8. #18
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2.410

    AW: Ein neuer Ansatz? Eisenmangel im Gehirn...

    Und in den USA gb es eine Studie, dass Frauen, die Sex mit Kondomen haben, häufiger Depressionen haben, als Frauen, die beim Sex ausschließlich ohne Kondome verhüten...

  9. #19
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 173

    AW: Ein neuer Ansatz? Eisenmangel im Gehirn...

    Zumindest nach meinem Kenntnisstand kann man klar sagen, dass es kein Dopaminmangel ist, denn den kann man ja durchaus messen.
    Und man weiß, dass eine reine Dopaminzufuhr keine Besserung bringt.
    Ja, ein Neurotransmitterprofil ist einfach zu erstellen, besitzt aber keine wirkliche Aussagekraft. Was da mWn. valider ist, sind die Messung der Dopamintransponderdichte im Striatium. Da bleibt natürlich auch noch die Frage nach den Zusammenhängen unklar, doch sollten die sich ebenfalls als zuverlässiger Marker erweisen. Hier ist ebenfalls das Problem, dass so eine Messung extrem teuer ist und daher nur in der Forschung, aber nicht in der Diagnostik Anwendung findet.

    Hier noch was Amüsantes zum Thema Korrelation vs. Kausalität =D
    Spurious Correlations By Tyler Vigen - Business Insider

  10. #20
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Ein neuer Ansatz? Eisenmangel im Gehirn...

    Trine schreibt:
    Und in den USA gb es eine Studie, dass Frauen, die Sex mit Kondomen haben, häufiger Depressionen haben, als Frauen, die beim Sex ausschließlich ohne Kondome verhüten...
    Klingt ja irgendwie lustig, aber wäre auch so eine Korrelation.
    Gut möglich, dass Frauen die eine Prädisposition, also Veranlagung zu Depressionen haben (man weiß ja inzwischen, dass auch da eine genetische Veranlagung besteht), von vornherein in ihrem Verhalten ängstlicher oder vorsichtiger sind.
    Aber für eine Diagnose wird das wohl nicht ausreichen .

    Ich denke auch, wenn es tatsächlich eine Korrelation zwischen einem Eisenmangel im Gehirn und ADS gibt, dann müsste es ja weit mehr sein, als das, wa bei den besagten Studien rauskommt.
    Da kann man ja nur sagen, dass es eine statistisch relevante Gruppe gibt, bei denen das korreliert.
    Wenn man eine Diagnose anhand einer solchen Messung haben will, muss das schon deutlich mehr und damit sicher sein.
    Wenn das am Ende auch nur ein 70%ige oder gar schlechtere Trefferquote hat, hätte man auch keine Gewissheit und eine klinische Anamnese wäre nicht nur günstiger, sondern gewiss auch sicherer.
    Da würde ich schon irgendwas in den 90iger Prozenten erwarten und selbst dann können immer noch genug Zweifel bleiben, ...

    Insofern würde ich also, wenn überhaupt, eher damit rechnen, dass das auch nur eine zusätzliche Absicherung/ Bestätigung/ ein zusätzlicher Indikator werden kann ...
    Ähnliches hat man sich ja auch schon vom Neurofeedback erhofft, welches weitaus günstiger wäre als Diagnosemittel .... aber irgendwie kriegt man wohl auch damit nicht die Zuverlässigkeit einer klinischen Ananmese hin.

Seite 2 von 7 Erste 123456 ... Letzte

Ähnliche Themen

  1. Suche Literatur "ADHS - systemischer Ansatz"
    Von Ehem. Mitglied im Forum ADS ADHS Bücher
    Antworten: 7
    Letzter Beitrag: 9.01.2014, 01:05
  2. ADHS nur aufgrund totalen Eisenmangel?
    Von Silwi im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
    Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 22.12.2013, 15:59
  3. ADHS,Eisenmangel und Überdosierung?
    Von crazyy1 im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten
    Antworten: 26
    Letzter Beitrag: 10.12.2011, 01:01
  4. ADS / ADHS und Eisenmangel
    Von Jazz im Forum ADS ADHS Erwachsene: Komorbiditäten
    Antworten: 20
    Letzter Beitrag: 24.08.2011, 14:56
  5. Eisenmangel und Methylphenidat
    Von bluetomcat im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
    Antworten: 6
    Letzter Beitrag: 30.01.2010, 10:10

Stichworte

Thema: Ein neuer Ansatz? Eisenmangel im Gehirn... im Forum ADS ADHS: Presse, Medien bei ADHS bei Erwachsenen Forum
©2017 ADHS bei Erwachsenen Forum