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Diskutiere im Thema Film: Keine Zeit für Träume. ARD 12.03.14, 20:15h im Forum ADS ADHS: Presse, Medien
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #41
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.445

    AW: Film: Keine Zeit für Träume. ARD 12.03.14, 20:15h

    Hallo alle,

    Eigentlich noch Lust über diese Film zu reden... Zuerst fand ich auch gut dass es eine intakte, "normale" Familie gezeigt wird, damit können sie sich vielen indientifizieren und dann kann man so deutlicher machen dass ADS allein viele Problemen mit sich zieht... Ich fand auch gut, dass es spürbar war, dass die Eltern eine gute Ehe haben, auch wenn es dann in eine Krise geratet...

    Mich hat auch gefallen dass da eine hypomädchen gewählt war, die echt süss ist... Hypo werden oft vergessen... der Wahl mit starke ADS fand ich auch gut, um zu zeigen dass es Fällen gibt wo es ohne Medis auch nicht geht...

    Deutlich im Film ist dass der Vater Genträger ist und obwohl er es manchmal gut kompensieren kann, zeigt sich sein ADS gerade gut im Stresssituation, wie Streit... Ich fand ihm auch sehr emotional, was ihm so sympatisch machte... Das Mädchen ist auch sehr sensibel, weint wenn es Streit gibt... Was auch typisch ADS ist und sogar eine tolle Seite: Die 2 Chaoten merken wie schlecht es die ältere Schwester geht und kommen auf ihr zu... Ich fand so rührend wenn der Vater zu ihr kommt zu trösten und später wie die jünger Schwester zu ihr kommt...

    Die Leidendruck der ganze Familie ist so gut dargestellt! Das Mädchen die so viel einstecken muss und doch sehr tapfer ist (ich fand sie tapfer!), die ältere schwester und beide Eltern die noch nicht gleiche Meinung sind... Typisch ist auch dass die Mutter sie mehr sorgen macht als der Vater... Auch ohne ADS kann solche Konflikten um die Erziehung die Kindern geben...

    Für mich war eindeutig wenn das Mädchen selber gesagt hatte, sie will Medis... Aber wahrscheinlich leidet sie nicht nur an ihre Schwierigkeiten, sie leidet auch sehr (es wird immer gezeigt) an die Konflikten innerhalb die Familie.

    Mich hat der Film auch aufgewühlt... Ich bin und war wie diese Mädchen, auch wenn ich es in der Schule geschafft hatte... Bin auch in eine intakte Zuhause gewachsen... Dumme Kommentaren kenne ich halt leider auch... Die Verzweifelung auch...

    Der Vater errinert mich an mein Freund... Auch so impulsiv im Streit und er wollte auch nicht dass ich Medis nehme. Nun, habe ich es heimlich gemacht und später gesagt...

    Eigentlich finde ich es als Aufklärung eine sehr gute Film! Es ist viel konkreter als Symptomenliste, weil es die viele Auswirkungen zeigt auch in der Familie...

    lg

  2. #42
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.149

    AW: Film: Keine Zeit für Träume. ARD 12.03.14, 20:15h

    Der Film war meines Erachtens ausgesprochen gut!

    Na ja, ob klar ist, dass der Vater der Genträger ist, das ist wohl ein wenig kurz geschlossen! In der Regel reicht bei der Vererbung nicht immer nur ein Gen aus, um eine Störung in dieser Ausprägung auftreten zu lassen!

    Beeindruckend waren auch die vielen Situationen, in denen dem Mädchen regelrecht der Blick stehen blieb - plötzlich diese Überrepräsentanz beim Blick in das Kaminfeuer. Das völlige Ausknocken bei der Klassenarbeit, weil einer hibbelig mit dem Stift umgeht!

    Auch beeindruckend, wie sie sich plötzlich hinsetzt und anfängt in einem Buch zu lesen und alles vergisst, obwohl anziehen angesagt ist!

    Der Film hat auch sehr gut aufgezeigt, wie sich die Problematik verselbstständigt und die ganze Familie mitreißt. Eigentlich war keiner mehr ohne Symptome!

    Der zweite Kinderneurologe war richtig gut mit seinem Satz: Die Probleme werden auch in einer anderen Schule bestehen bleiben!

    Versteckte Diskriminierung seitens der Freundin und die fürchterliche Warnung vor den ach so schlimmen Medikamenten! Das Symbol oder die Metapher vom Kaleidoskop ist richtig gut getroffen! Und das Mädchen selbst hat es ja auch so erkannt!

    Klar, die große Schwester hatte weniger Berührungsängste, war aber eigentlich sehr emphatisch, als sie fragt, wie das Leben mit der Störung denn so ist!

    Nur einen Minuspunkt hab ich zu vergeben: Es kotzt mich so an, wenn in solchen Filmen oder auch in einer Psychoedukation Begriffe wie Psychologe und Psychiater bzw. Neurologe verwechselt werden! Eigentlich kann ich über solche Sachen ja schon mal hinwegsehen! Aber in einem Film, der auch einen aufklärenden Anspruch hat, hat solch ein Lapsus nichts zu suchen! Da werde ich immer richtig sauer!

  3. #43
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257

    AW: Film: Keine Zeit für Träume. ARD 12.03.14, 20:15h

    Ich bin Empört. Für einen Themenfilm im Fernsehen und dann noch über ADHS erschreckend gut. Alle Befürchtungen und liebevoll gehegte Vorurteile im Vorfeld widerlegt. So ein Mist aber auch. Können die doch nicht machen. Gemeinheit. Wie krieg ich jetzt den Puls hoch?

    Bleibt mir nur noch an ein paar Details rumzunörgeln, etwa dröge gespielten Psychodocs - aber das macht jetzt auch keinen richtigen Spass mehr. *motz, maul*.



    OK, wieder ernst: Ich war zwar der quirlige, hyperaktive Junge aber ich habe auch viele Szenen wiedererkannt. Verblüffend.




    ---
    Gesendet von meinem Telefon ... was die heute können ...

  4. #44
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.149

    AW: Film: Keine Zeit für Träume. ARD 12.03.14, 20:15h

    Wildfang schreibt:
    Ich bin Empört. Für einen Themenfilm im Fernsehen und dann noch über ADHS erschreckend gut. Alle Befürchtungen und liebevoll gehegte Vorurteile im Vorfeld widerlegt. So ein Mist aber auch. Können die doch nicht machen. Gemeinheit. Wie krieg ich jetzt den Puls hoch?

    Bleibt mir nur noch an ein paar Details rumzunörgeln, etwa dröge gespielten Psychodocs - aber das macht jetzt auch keinen richtigen Spass mehr. *motz, maul*.



    OK, wieder ernst: Ich war zwar der quirlige, hyperaktive Junge aber ich habe auch viele Szenen wiedererkannt. Verblüffend.




    ---
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    Super Beitrag

  5. #45
    N o r d f r a u

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 62
    Forum-Beiträge: 8.213

    AW: Film: Keine Zeit für Träume. ARD 12.03.14, 20:15h

    Wir werden Filmemacher - Autoren - Regisseure - nicht dauerhaft davon abhalten können, sich mit ADHS-Themen zu beschäftigen.
    Und wir werden auch keine Kontrolle darüber haben, wie sie es tun.


    P.S. Ich habe den Film noch nicht gesehen, bin neugierig drauf, aber es ist nun mal ein Spielfilm.
    Geändert von Gretchen (13.03.2014 um 12:40 Uhr) Grund: P.S.

  6. #46
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.445

    AW: Film: Keine Zeit für Träume. ARD 12.03.14, 20:15h

    Wegen der Vater als Genträger: Es gibt 2 Szenen wo er selber sagt, er war als Kind so... Einiges in sein Verhalten ist dann auch typisch, besonders wenn er mit seine Ehefrau streitet... Da wird er sehr emotional. Einmal geht er weg nach ein Streit und kommt am nächste Morgen zurück wie wenn es nichts wäre... Finde ich schon typisch... Ich hatte von ihm wirklich der Eindruck bekommen von eine echt sensibele Kerl...

    Sonst weiss ich dass es nicht nur eine Gene ist, aber so ist ehe gemeint, dass ein andere Elternteil auch betroffen ist. Dabei kann auch sein dass die Mutter einige ADS-genen hat, aber selber nicht betroffen ist. Ob sie wirklich nicht betroffen ist, ist auch nicht ausgeschlossen... Wie sie ihre Tochter hilft und der Rest die Familie vernachlässigt, sieht es echt nach Hyperfokus aus...

    Klar, die große Schwester hatte weniger Berührungsängste, war aber eigentlich sehr emphatisch, als sie fragt, wie das Leben mit der Störung denn so ist!
    So was fand ich auch toll!

    Sonst heisst es, es sei eine wahre Geschichte und so was hatte ich auch gespürt... Es war sehr sehr realistisch wie es im Leben oft geht...

    Etwas hat mich erstaunt, aber vielleicht geht es oft tatsàchlich so oft: Im Gespràch wegen Medis oder nicht, finde ich dass die Fachleuten mehr auf die Aengsten die Eltern (besonders der Vater) eingehen können und ihnen fragen von was sie Angst haben und dann differenzierten Infos geben... Diese Thema von Angst von Medis war ziemlich dominant, was mich nicht stört, es ist wirklich heute so! Nun, hat die Mutter da doch richtig gemacht: Sie hat sich informiert... Aber mit der Ehemann reden war wieder ziemlich heikel...

    lg

  7. #47
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 318

    AW: Film: Keine Zeit für Träume. ARD 12.03.14, 20:15h

    Männer wollen halt erst mal machen, und blenden Schwächen,die sie hilflos machen,,die sie nicht angehen und ändern können, gerne aus. Ausserdem steht der Ehemann für den leugnenden Teil, da denke ich, dass das ja generell vorkommt, bei beiden Geschlechtern. Und man darf nicht vernachlässigen,dass es bei dem derzeitigen Wissenstand der Bevölkerung tatsächlich auch zu einer Diskriminierung kommen kann, wovor er ja Angst hatte. Nur dass Männer eben dann sehr unbeherrscht eher wütend, kämpfend und Frauen dann eher mit defensiv reagieren. Wichtig ist ja, dass man hier versucht konstruktiv zu bleiben und beide Seiten ernst zu nehmen, das gelingt nicht leicht. Ein beizug eines Fachmanns zum früheren Zeitpunkt hätte vermutlich eine Eskalation vermeiden können, allerdings ging's ja noch relativ harmlos zu.

  8. #48
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.149

    AW: Film: Keine Zeit für Träume. ARD 12.03.14, 20:15h

    Habe den Thread gerade nochmals gelesen und musste lachen!

    Komisch, ich hab in dem Film ganz andere Prioritäten gesehen.

    Hier meine unmaßgebliche Meinung: Der Vater hat sich zwar schuldbezogene Fragen gestellt. Allerdings hat er viel schneller zugegeben, dass er nicht mehr kann. Seine Selbsteinschätzung war deutlich stärker ausgeprägt als bei der Mutter. Es war eine ganz kleine Szene, als er feststellte, dass er jetzt mal ne kleine Auszeit benötigt und gerade an seine Grenzen kommt.

    Die Mutter hat es nicht hingekriegt, obwohl die Warnschüsse schon abgegeben waren! Da ist die herrliche Szene mit der übergekochten Milch - sie steht daneben, aber das schlechte Diktat ist ganz in ihrem Hyperfokus, als gäbe es nichts anderes. Die ADS-Tochter zahlt es ihr auch gleich heim iiiii hier stinkt es - komm wir gehen auf mein Zimmer und ein abschätziger Blick auf die verpeilte Mutter!

    Klar, der Vater hat sich in seiner Tochter wieder erkannt. Aber war am Ende nicht die Mutter im Hyperfokus - die Störung hat den ganzen Tag, das ganze Leben, dominiert. Besser ist nichts geworden, dafür kamen immer neue Verhaltensregeln und Muss-Angaben!

    Es war die Mutter, die ihre Erschöpfung nicht erkannte und erstmal einfach umfallen musste, bevor sie bereit war zu reflektieren! Im Hyperfokus hat sie sogar die ältere Tochter nur noch vor den Kopf gestoßen, ja regelrecht vernachlässigt. Der Stiefvater ging mit der Schwester weitaus freundlicher um.

    Man denke mal an die Szene auf dem Sofa und die Übungsstunde im Knutschen - es war die Mutter, die ne ziemlich bescheuerte Bemerkung gemacht hat. Der Vater musste sie sogar noch drauf hinweisen, dass dies wohl nicht ganz angemessen war!

    Es war der Stiefvater, der klare Worte in den Mund genommen hat, als die Schwester ausgerissen ist - er hat die Mutter hingewiesen, dass sie sich nur noch ihrem Größenwahn in Sachen Verhaltenstherapie usw. austobt. Die Szenen waren teilweise bizarr!

    Sehr schön dargestellt war die Fähigkeit der Mutter, unter Druck enorme kreative Leistungen zu vollbringen. In der Familie waren schon alle total angespannt, dann der Stress auf dem Bau. Das Geld ist alle, es gibt ein Problem und sie muss sich was einfallen lassen - sie kriegt es hin - mit nem ziemlich abgefahrenen Vorschlag für ein bestimmtes Fenster - geniale Darstellung der Fähigkeiten beim entsprechenden Kick!

    Und die plumpe Naivität der Mutter gegenüber ihrer seltsamen Freundin - das hat der Vater schon gut rübergebracht. Mutter schmeißt die Freundin viel zu spät raus und Vatern macht ihr natürlich Vorwürfe, dass sie sich gerade der übelsten Tratschtante anvertraut - kommt Euch das nicht bekannt vor? Die Unfähigkeit zur Unterscheidung von Freund und Feind?

    Toll die Szenen wenn die beiden im Büro waren, sie arbeiten und die Mutter ist nicht bei der Sache - sie denkt nur noch an die Störung ihres Kindes und wie sie mit noch mehr Aufwand den ganzen Problemen "Herrin" werden kann! Aber als auf der Baustelle der Bär tobt, ist sie für eine kurze Zeit wieder ganz bei der Sache!

    Es ist die Mutter, die viel mehr unter der Störung leidet. Klar, sie ist auch in eine Selbsthilfegruppe gegangen. Da war der Vater schon völlig erchöpft und konnte das Thema kaum noch hören - wen wunderts?

    Im Grunde haben sie das Problem gut gelöst. Sie haben sich beide gegen Medikamente ausgesprochen. Die Mutter noch mehr als der Vater. Dann ging ihm der Hut hoch, als sie mit den Medikamenten anfing - den Eltern ist einfach alles entglitten und die Eskalation musste kommen. Selbst der Lehrer hat ja gesagt, dass die Eltern das nicht mit ihrem Riesenaufwand schaffen werden!

    Schon deshalb war der Film einfach klasse - jede Menge versteckte Hinweise auf die Probleme der Mutter und die ganze Psychodynamik sehr gut dargestellt!

    Emotionale Reaktion in solchen Stresszeiten sind kein Zeichen einer Störung, sie sind schlicht normal, wenn jemand total überfordert ist!

  9. #49
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.907

    AW: Film: Keine Zeit für Träume. ARD 12.03.14, 20:15h

    Gretchen schreibt:
    Wir werden Filmemacher - Autoren - Regisseure - nicht dauerhaft davon abhalten können, sich mit ADHS-Themen zu beschäftigen.
    .
    warum sollten wir auch ? !

  10. #50
    ADLer

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 3.384

    AW: Film: Keine Zeit für Träume. ARD 12.03.14, 20:15h

    IonTichy schreibt:
    Ja, irgendwie.
    Keine Ahnung.
    Der Film stellt da vieles ganz eindrücklich klar.
    Würd mich grad gern kurz mit nem Stino unterhalten.
    Z.B. meiner früheren Frau.
    Die kenn ich ja nun einbisschen, und ihre Reaktionen.

    Nehm ich mal ein Beispiel:
    Der Papa lernt mit der Tochter Vokabeln, und es klappt grad wieder richtig schlecht.
    Die große Halbschwester kommt vorbei und gibt schnippische Kommentare - (ist durchaus verständlich, weil sie grad vor lauter kleine Schweste auch ziemlich auf der Strecke bleibt.)
    Papa schmeißt sie aus dem Zimmer raus.
    Sagt dann zur Tochter:
    Weißt du was, genug gelernt für Heute. Du hast das toll gemacht. Du bekommst trotzdem einen Stern.
    Und klebt ihr reinen Stern auf ihre Sammlung, für die es dann später Belohnungen gibt.
    Kind lächelt Papa an. Nur noch ein Stern, dann gehn wir wieder reiten, verspricht der Papa.

    Dann geht Papa zur großen Schwester und schimpft mit ihr.
    Hört man bis zur kleinen Tochter.
    Die sitzt immer noch am Tisch und fängt langsam an zu heulen.

    Frage: WARUM heult sie?
    Natürlich heult sie auch, weil da gestritten wird.
    Und weil es dabei um sie geht.

    Alles klar und richtig.

    Wer erkennt, dass sie auch weint, weil sie den Stern nicht verdient hat?
    Dass sie weiß, das sie grade nicht geschafft hat, was sie schaffen sollte und wollte und wieder nicht gekonnt hat und genau weiß, dass der Papa das eigentlich gewollt hätte?

    Vermutlich gibt es über die Szene auch hier im Forum keine eindeutige Meinung dazu, und vermutlich finden sich auch unter Stinos viele, die das auch erkennen können.
    Aber ich tippe mal, dass es hier erheblich mehr gibt, die das nachvollziehen können, während meine frühere Frau da eher überrascht gucken würde, wenn ich das sage.
    "Wieso das denn, das Kind hat doch überhaupt keine Lust gehabt....?"

    Also ich hab das mit 2 Kindern mehrmal genauso erlebt.. und natürlich das oben Gesagte auch verstanden..

    lange Strecken war ich *streng * mit unserem *Stern* der mal murmel, mal Smiley war...

    größter Wunsch..immer noch..Reiten..

    und dann wollte ich den Punkt vergeben, das mein Kind glücklich ist..und es war es doch nicht..wir beide nicht..so musste Wut heraus u Tränen..

    auf beiden Seiten..

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