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Diskutiere im Thema Tagesspiegel im Forum ADS ADHS: Presse, Medien
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #71
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 2.680

    AW: Tagesspiegel

    Fliegerlein schreibt:
    Aber andererseits möchte ich auch keinen im Regen stehen lassen und gebe die Hoffnung nicht auf, doch etwas zu bewirken.
    ....
    Aber im Sinne aller, die solche Threads hier lesen, macht es dennoch Sinn diverse Dinge einfach richtigzustellen.
    Jetzt muss ich doch tatsächlich mal eine Lanze für Howie brechen:


    Sieh es mal so, Fliegerlein:
    Die Einlassungen von Howie haben zweifellos einen beträchtlichen Unterhaltungswert.
    Wir können ja nur schätzen, wie viele Leser von Google kommen und hier mitlesen.
    Eine Suchwortkombination mit "ADHS" liefert fast immer ganz vorne Treffer hier in unser Forum.
    Wer sich hier informieren will, findet hier auch Information - grade von Leuten wie Dir.
    Aber um bei der Stange zu bleiben braucht es mehr als nur "Information".
    Selbst wenn ein Leser sich das selbst nur ungern eingestehen wird:
    Eine Diskussion wie hier liest niemand weiter, weil die gebotenen Informationen so interessant sind (schon gar nicht, wenn er ADHS betroffen ist), sondern weil Howie eine gute Show liefert.
    Das macht er ganz ausgezeichnet, und argumentativ macht er hier grad wieder mal keinen Stich.
    Er ist der Pausenclown, der dafür sorgt, dass Leute hier weiterlesen.
    Und so ganz nebenbei mal wieder ein paar interessante neue Sachen erfahren.

    In diesem Sinne ist also auch Howie eine Bereicherung unseres Forums, oder nicht?

  2. #72
    howie

    Gast

    AW: Tagesspiegel

    ich hab gelesen, dass Du sagst
    Tatsächlich gibt es aber in einem Drittel, oder einem Viertel der Fälle eine Form des "Auswachsens" der ADHS.
    und dann aber das meinst
    Geht man vielmehr dazu über nachzuschauen, welche Beeinträchtigungen die bereits seit der Kindheit Betroffenen nun auch in den wichtigsten Lebensbereichen als Erwachsene haben, dann erkennt man, dass sogar 85 bis 90% der Personen noch immer deutlich beeinträchtigt sind.
    Aber da muss man sich schon auch bisschen einlesen und damit beschäftigen und es vor allem auch annehmen wollen ....
    na, ich les mich gerade darüber ein, warum manche fachleiute sagen, der dsm v ist zu weit gefasst.
    auch damit muss man sich beschäftigen wollen

  3. #73
    howie

    Gast

    AW: Tagesspiegel

    na ich muss mich nicht beleidigen oder verarschen lassen

  4. #74
    Lysander

    Gast

    AW: Tagesspiegel

    IonTichy schreibt:
    Jetzt muss ich doch tatsächlich mal eine Lanze für Howie brechen:



    Er ist der Pausenclown, der dafür sorgt, dass Leute hier weiterlesen.
    Und so ganz nebenbei mal wieder ein paar interessante neue Sachen erfahren.

    In diesem Sinne ist also auch Howie eine Bereicherung unseres Forums, oder nicht?
    Pausenclown? Ist das nicht das Schimpfwort, das viele ADSler schon in ihrer Kindheit zu hören bekommen haben? Und das aus der "Feder" eines ADSlers? Starker Tobak.

  5. #75
    OMMM-Beauftragte

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 5.742

    AW: Tagesspiegel

    IonTichy schreibt:
    Eine Diskussion wie hier liest niemand weiter, weil die gebotenen Informationen so interessant sind (schon gar nicht, wenn er ADHS betroffen ist), sondern weil Howie eine gute Show liefert.
    Also für mich sprichst du jetzt nicht!
    Eine Diskussion wie diese hier, lese ich nicht weiter, weil
    mir zwischen möglichen guten Informationen zu viele
    Nicht-Informationen stehen!
    Geändert von habitbreaker (17.02.2014 um 13:32 Uhr)

  6. #76
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Tagesspiegel

    howie schreibt:
    ich hab gelesen, dass Du sagst

    Tatsächlich gibt es aber in einem Drittel, oder einem Viertel der Fälle eine Form des "Auswachsens" der ADHS.
    und dann aber das meinst
    Geht man vielmehr dazu über nachzuschauen, welche Beeinträchtigungen die bereits seit der Kindheit Betroffenen nun auch in den wichtigsten Lebensbereichen als Erwachsene haben, dann erkennt man, dass sogar 85 bis 90% der Personen noch immer deutlich beeinträchtigt sind.
    Das ist genau das, was ich meine.
    Unvollständig und aus dem Kontext genommen und so gedreht, dass Du Dich damit rauswinden kannst.
    Aber das ist falsch.

    Richtig ist, dass bei Berücksichtigung der DSM-Kriterien sich bei etwa einem Viertel bis einem Drittel der Betroffenen die ADS auswächst.

    Betrachtet man aber die Beeinträchtigungen unter Berücksichtung der Tatsache, dass die Betroffenen jetzt aber nun mal erwachsen sind, und vergleicht diese Gruppe nun korrekterweise mit anderen Erwachsenen, dann sieht das Bild entsprechend sehr anders aus.

    Dass die DSM-Kriterien nach Meinung einiger Fachleute zu weit gefasst sind ist dabei auch wieder nur ein Ablenkungsmanöver, denn es hat mit der hier eigentlich diskutierten Thematik nichts zu tun und ist darüberhinaus auch nicht neu, aber hier vollkommen OT.

    Hier gehts um den Artikel im Tagesspiegel, welcher im Eingangsposting verlinkt wurde und u.a. um die dort aufgeführte Aussage, ich zitiere:
    Tatsächlich verschwindet die Krankheit bei der Mehrheit der Betroffenen, betont Colla
    Und diese Aussage ist selbst nach den Untersuchungen gem. DSM-/ Wender Utah Kriterien nicht korrekt.
    Selbst wenn wir davon ausgehen, dass die Angabe von 25 bis 35% korrekt wäre, was sie aber nicht ist, da sie nicht die Veränderungen durch die Adoleszenz berücksichtigt, kann diese Aussage unmöglich stimmen, da imemr noch 65 bis 75% nach Wender Utah eine Diagnose behalten und das ist NICHT die Mehrheit der Betroffenen.

    Geht man aber den logischen Schritt weiter und betrachtet genauer, welche Veränderungen ADS mit der Adoleszenz durchläuft, dann erkennt man, dass die Diagnosekriterien unmöglich auf 1 zu 1 Erwachsene übertragbar sein können.
    Auch dazu wurden Beispiele genannt.
    Und auch dazu wurde von mir auf einen Vortrag von Barkley verwiesen und verlinkt, in welchem er das genauer und anhand von wissenschaftlichen Erkenntnissen aus mehreren Langzeitstudien belegt und darlegt.
    Das alles ignorierst Du aber und pickst Dir stattdessen einige aus dem Zusammenhang gerissene Sätze heraus, mit denen Du versuchst Deine Position in irgendeiner Weise noch zu halten, begleitet von Ablenkungsmanövern wie den zu weit gefassten DSM-Kriterien.
    Völlig eigene Baustelle und hier nicht ein bisschen zum Thema gehörig.

    Aber das ist genau das, was ich meine mit: "Es hat keinen Zweck".
    Du wirst es auch diesmal nicht erkennen.
    Geändert von Fliegerlein (17.02.2014 um 14:25 Uhr) Grund: Fehlerkorrektur

  7. #77
    OMMM-Beauftragte

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 5.742

    AW: Tagesspiegel

    Als Argumentationsgrundlage ist es hilfreich, sich in die
    Unterschiede der verschiedenen Diagnosekriterien
    reinzuarbeiten, mal ein Vorschlag:
    %0 Journal Article
    %D 2008
    %R 10.1007/s00115-007-2375-0
    %T ADHS-Diagnose bei Erwachsenen
    %U ADHS-Diagnose bei Erwachsenen - Springer
    %I Springer-Verlag
    %8 2008-03-01
    %K Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung
    %K Faktorenanalytische Untersuchung
    %K Psychopathology
    %K Wender-Reimherr-Interview
    %K Utah-Kriterien
    %K DSM-IV-Kriterien
    %K Attention deficit hyperactivity disorder
    %K Attention deficit hyperactivity disorder factor structure
    %K Attention deficit hyperactivity disorder psychopathology
    %K Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders 4th edn. criteria
    %K Utah Criteria
    %K Wender-Reimherr Interview
    %A Rösler, M.
    %A Retz, W.
    %A Retz-Junginger, P.
    %A Stieglitz, R.D.
    %A Kessler, H.
    %A Reimherr, F.
    %A Wender, P.H.
    %P 320-327
    %G German

  8. #78
    howie

    Gast

    AW: Tagesspiegel

    naja bloß dass wender utah nicht adhs bei erwachsenen per se diagnostiziert sondehrn nur schaut ob erwachsene mit adhs auch schon als kind adhs symptome hatten - und sogar dass wender utah das kann wird angezweifelt (studie folgt bei bedarf)

    (das mit dem dsm v ist nur bedingt off topic - der mit der petition sagt, dass nur 2 bzs 3 hprozent adhs haben nicht mehr und nicht weniger)

  9. #79
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Tagesspiegel

    howie schreibt:
    (das mit dem dsm v ist nur bedingt off topic - der mit der petition sagt, dass nur 2 bzs 3 hprozent adhs haben nicht mehr und nicht weniger)
    Das ist genau deshalb vollkommen OT, weil es in dieser Diskussion nicht um die Gesamtprävalenz von ADS geht, sondern, siehe z.B. Posting Nr. 09 und 11, in welchen die Aussage, bezweifelt wurde, dass die Krankheit bei der Mehrheit verschwindet und Deine Antwort in Posting Nr. 12 war, "Doch das stimmt".

    Es stimmt aber nicht, und das haben alle Beteiligten sowohl mit sachlichen und nachvollziehbaren Argumenten erklären und auch mit Langzeitstudien belegen können.
    Das stimmt sogar selbst wenn wir die Studien mit den geringsten Persitenzergebnissen nehmen, und damit hat die DSM als solche ganz und gar nichts zu tun.
    Und genau das scheinst Du nicht einsehen zu können oder zu wollen oder was auch immer.

    Du batest um entsprechende Belege und Langzeitstudien, hast sie auch bekommen, nimmst sie aber nicht zu Kenntnis und gehst auch nicht darauf ein, sondern wirfst UNS vor, wir können im Gegensatz zu Deinen Freunden und Lehrern nicht richtig diskutieren ... ja nee is klar

    Aber mehr können wir hier nun beim besten Willen nicht mehr auftischen, also:
    Du hast Recht und wir unsere Ruh, ich bin nun raus.
    Geändert von Fliegerlein (17.02.2014 um 15:39 Uhr)

  10. #80
    howie

    Gast

    AW: Tagesspiegel

    naja, das wichtigste was du gepostet hast, war keine studie sondern ein vortrag, der vier jahre älter ist als die studie die ich reingestellt hab, der 1 h 20 min dauert und von barkley ist.
    summa summarum sagst Du - nach irgendwelchen rechnungen - so ca. 80 bis 90 Prozent derer mit kindheitsadhs diagnose haben als erwachsene zwar andere probleme als kinder aber immer noch adhs probleme

    ich sag es sind weniger (acuh nich einen kenn mit kindheitsadhs diagnose und der eben keine probleme mehr hat und der macht 20 % der leut

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