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Diskutiere im Thema Tagesspiegel im Forum ADS ADHS: Presse, Medien
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #31
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 1.004

    AW: Tagesspiegel

    howie schreibt:

    wenn du sie findest, poste sie.
    Hatte sie doch schon gepostet. Hier nochmal: ADHS: Fast jeder Dritte auch noch als Erwachsener betroffen

  2. #32
    howie

    Gast

    AW: Tagesspiegel

    @loyola
    schau dir noch mal den link von der Ärztezeitung an, achte darauf auf welche studie er sich bezieht, dann klick auf den link mit der studie die ich gepostet hab und Du wirst feststellen dass es sich um die gleich studie handelt
    die ärzte zeitung sagt fast jeder dritte als erwachsener betroffen
    ich sag (und der andere) mindestens zwei drittel als erwachsene NICHT betroffen.
    man braucht nicht viel mathe um zu kapieren dass beides richtig ist, oder?

  3. #33
    howie

    Gast

    AW: Tagesspiegel

    ich bin gar nicht angefressen. und ich versteh nicht, wenn leuten die gegenargumente ausgehen, sie dann sagen "woah, keinen bock mehr. Du bist zu aggressiv (und hast keine ahnung). ich geh jetzt"
    klar darfst kritisch sein.
    warum ist das off topic?

    - - - - - - - - - - Beiträge zusammengeführt (< 3 Minuten Zeitunterschied) - - - - - - - - - -

    wie gesagt, ich will niemanden angreifen.
    hier wurde nur gepostet, dass das
    "Tatsächlich verschwindet die Krankheit bei der Mehrheit der Betroffenen, betont Colla"
    (also etwas das in dem tagesspiegelartikel steht)
    falsch ist.
    und ich hab nur gesagt, dass das wohl richtig ist und hab eben die studie gepostet (weil ich mich auf was das im tagesspiegelartikel steht beziehe, dann nicht off topic spreche)

  4. #34
    Lysander

    Gast

    AW: Tagesspiegel

    howie schreibt:
    ich bin gar nicht angefressen. und ich versteh nicht, wenn leuten die gegenargumente ausgehen, sie dann sagen "woah, keinen bock mehr. Du bist zu aggressiv (und hast keine ahnung). ich geh jetzt"
    klar darfst kritisch sein.
    warum ist das off topic?

    - - - - - - - - - - Beiträge zusammengeführt (< 3 Minuten Zeitunterschied) - - - - - - - - - -

    wie gesagt, ich will niemanden angreifen.
    hier wurde nur gepostet, dass das
    (also etwas das in dem tagesspiegelartikel steht)
    falsch ist.
    und ich hab nur gesagt, dass das wohl richtig ist und hab eben die studie gepostet (weil ich mich auf was das im tagesspiegelartikel steht beziehe, dann nicht off topic spreche)
    Na klar bist Du angefressen . Auf mein Argument, dass ich die Struktur der untersuchten Gruppe für unzureichend halte, bist Du doch gar nicht eingegangen und erzählst mir, dass ich eine Gegenstudie suchen solle. Jetzt schreibst Du, mir würden die Argumente ausgehen und deshalb würde ich mich zurück ziehen. Ehrlich gesagt, Du weißt gar nicht, ob ich Bock oder nicht Bock habe. Es ist Off-Topic, weil das Thema des Threads ein anderes ist. Wir müssten also einen eigenen Thread aufmachen, um weiter zu diskutieren. Ich habe übrigens auch gar nicht behauptet, dass Du aggressiv bist oder keine Ahnung hast. Ach ja, Du hast ja geschrieben, "wenn Leuten die Argumente ausgehen...". Ich bin nicht Leute .
    "man braucht nicht viel mathe um zu kapieren dass beides richtig ist, oder?" klingt übrigens nicht sehr freundlich. Loyola hat Dir gar nicht widersprochen oder?

    Zum Thema sich widersprechen: Ich wägte Pros und Contras ab!
    Ich halte aus den schon erwähnten Gründen diese Studie für unzureichend. Sie belegt, dass bei der untersuchten Gruppe 2/3 im Erwachsenenalter kein ADS mehr auftritt. Aber sie belegt meiner Meinung nach nicht die Aussage, dass dies für alle ADSler gilt, denn es gibt nicht-diagnostizierte ADSler, sowohl Kinder als auch Erwachsene. Ich finde auch den Zeitraum der Studie bsw. die untersuchte Altersstruktur für unzureichend. Viele (wie viele weiß ich natürlich nicht, das wäre zu untersuchen) scheinen ja erst ab 35 Jahren Probleme zu bekommen und gehen DANN erst zum Arzt und lassen sich diagnostizieren. Diese Spätdiagnostizierten haben ADS auch als Kinder gehabt, denn ADS fällt ja nicht vom Himmel. Aber sie fließen nicht mit in diese Studie ein.

  5. #35
    OMMM-Beauftragte

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 5.742

    AW: Tagesspiegel

    creatrice schreibt:
    Die (Leser)Kommentare sind mal wieder typisch Bionade-Bourgeoisie..........
    [Of-Topic-Start]

    Die Wallerts - Ich will keine Bionade
    [Of-Topic-Stop]

  6. #36
    howie

    Gast

    AW: Tagesspiegel

    hhhhhhhhhhhh
    noch mal
    ich hab mich auf den text bezogen
    am tagesspiegelartikel wurde bemängelt, dass es nicht sein kann, dass viele als erwachsene keine probleme mehr haben.

    ich hab eben gesagt, dass das bei dieser studie herausgekommen ist und hab auch gesagt, dass man (wer auch immer) wenn man sagt, dass viele erwachsene doch noch problem haben, das durch eine studie belegen müsste.

    darauf hin hat loyola angemeint, dass er eine studie die das belegt schon gepostet hat.

    darauf hab ich wider erwidert, das ist die gleiche studie auf die ich mich beziehe

    die ergebnisse sind nur anders formuliert.

    ja, Du bist nicht die Leute, aber das war schon öfter so.

    zum zeitraum:
    ok, kannst den zeitraum bemängeln.
    ABER es gibt keine studie, die einen noch längeren zeitraum untersucht.
    es gibt auch keine studie, die leute von kindheit bis zum rentner dasein untersucht.

    na - es wird immer irgendwas nicht mit in eine studie einfließen.

    außerdem: zur adhs diagnose gehört es, dass man ein problem (mit sich selbst hat) - wer meinetwegen verwirrt oder hyperaktiv ist, hat zwar adhs symptome, wird aber nie in irgendeiner studie auftauchen, weil er gar nicht zum arzt geht. er ist also "gesund".

    naja, egal -
    wie gesagt, ich wollte nur sagen,
    dass ich es wie dieser colla für richtig halte, dass viele als erwachsene keine probleme mehr haben.

    ja gut, vllt arten die probleme mancher erst als erwachsener aus. kann sein.

    das ändert aber nix an der tatsache, dass es bei manchen (oder gar vielen) wie dieser colla sagt wohl anders ist.

  7. #37
    Lysander

    Gast

    AW: Tagesspiegel

    Genau hier komen wir nicht zusammen:
    Viele: ja, sehe ich auch so
    Die meisten: sehe ich nicht so bzw. als nicht bewiesen.
    Somit sind wir wieder am Anfang der Diskussion und wir werden wahrscheinlich hier zu keinem Konsens mehr kommen.

  8. #38
    howie

    Gast

    AW: Tagesspiegel

    viele reicht mir schon.
    eigentlich reicht schon ein einziger.
    ist nämlich schon einer mehr als keiner, darum ging s mir.

    (aber nur so - irgendwas "so sehen" ist ziemlich einfach, dass dann auch erörtern und begründen schon schwerer. empfehlung: wenn es eine studie gibt die 35 bis 70jährige untersucht: mach mit.)

  9. #39
    OMMM-Beauftragte

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 5.742

    AW: Tagesspiegel

    howie schreibt:
    scheint doch eine gute studie zu sein
    http://pediatrics.aappublications.or...-2354.full.pdf

    bitte erst anschauen! wirklich anschauen!
    dann was dazu sagen.
    Meine Kritikpunkte/Fragen:
    • Geht es bei der Kohorte um AD-ohneH-Sler und AD-mitH-Sler?
    • Einseitigkeit der Kohorte:
      • Es wurden nur Personen untersucht, bei welchen bereits in der Kindheit ADHS diagnostiziert wurde - die Erwachsenen Spätdiagnostizierten sind also in dieser Studie nicht drin
      • Es wurden nur Personen untersucht, deren Mütter mindesten 5 Jahre oder länger in einem bestimmten Schuldistrikt Minessotas gewohnt haben
        a birth cohort consisting of all children born between January1,1976,andDecember31,19 82, to mothers residing in the townships comprising Minnesota IndependentSchool District 535, who continued to live in Rochester until $5 years of age and who granted permission for use of their medical records for the study
        und die (also die damaligen Kinder?) die Erlaubnis gaben, die medizinischen Aufzeichnungen für die Studie zu nutzen ... also fehlen:
        • diejenigen, deren Mütter siche von der Familie getrennt haben und die dann aus dem Distrikt weggezogen sind
        • diejenigen, die weniger als 5 Jahre in diesem Schuldistrikt gewohnt haben
        • diejenigen, welche die Nutzung ihrer Daten verweigert haben

      • Ich stelle die Hypothese auf: Der Herkunftsort der Koohrte könnte sich positiv auf die ADHS-Symptomatik auswirken, das heißt:
        Rochester,Minnesota,is geographically isolated in southeastern Minnesota
        Damit stelle ich die Vermutung in den Raum, dass einige Kinder gar nicht erst diagnostiziert wurden bzw. dass deren Probleme erst im Erwachsenenalter zu Tage kamen
        • OpenStreetMap | Relation: Rochester (137100)
        • Heute noch ein beschauliches Städchen mit etwas über 100.000 Einwohnern (Bielefeld hat über 300.000 ... ) 1982, zum Zeitpunkt der Aufnahme der Kohorte waren es sogar nur 57.890
        • laut Wikipedia
          auf Platz 67 der lebenswertesten Städte der Vereinigten Staaten


    • als vorerst letzten Kritikpunkt stelle ich die Reliabilität der Studie in Frage - das bedeutet, ich hinterfrage die Messmethode: wir können diese Studie nicht wiederholen, weil wir erst prüfen müssen, ob die heutigen Diagnosekriterien den damaligen Diagnosekriterien entsprechen: sprich die Diagnosekriterien: würden heute mit den aktuellen Diagnosekriterien genauso viele Kinder diagnostiziert werden? Oder weniger? Oder mehr?
    • Ach, und einen habbich noch: sind alle Probanden medikamentös behandelt worden? Haben die, bei welchen die Symptome futsch waren, Medis bekommen? Und haben die, bei welchen sich ADHS nicht verflüchtigt hat, keine Medikamente bekommen?

    Fakt ist also für mich, dass diese Studie sehr einseitig ist -
    es müssten m.E. erst alle Personen, welche durch den Aufbau
    der Studie aus der Kohorte gefallen sind, ebenfalls in die Studie
    einfließen ... und dann schaun mer mal ...
    Geändert von habitbreaker (10.02.2014 um 14:41 Uhr)

  10. #40
    Lysander

    Gast

    AW: Tagesspiegel

    howie schreibt:
    viele reicht mir schon.
    eigentlich reicht schon ein einziger.
    ist nämlich schon einer mehr als keiner, darum ging s mir.

    (aber nur so - irgendwas "so sehen" ist ziemlich einfach, dass dann auch erörtern und begründen schon schwerer. empfehlung: wenn es eine studie gibt die 35 bis 70jährige untersucht: mach mit.)
    Woher willst Du denn bitteschön wissen, dass ich mir irgend etwas einfach mache? Das ist jetzt echt wieder ein Nachkarten! Du kennst mich doch gar nicht! Kannst Du es nicht bei diesem "Ergebnis" belassen? Ich bin dieser Auffassung, weil ADS eine genetisch bedingte Störung ist, die sich zwar abschwächen kann, aber meiner Ansicht nach niemals "verschwindet". Die Symptome mögen sich stark abschwächen, aber damit ist ADS nicht weg. Das kann ich mir einfach nicht vorstellen. Ich habe jedoch nie behauptet, dass ich mich nicht vom Gegenteil überzeugen lasse. Diese Studie vermag es nicht.

    Weil die Diagnostik nun einmal lediglich auf Konzentrationstests und Untersuchung des Verhaltens in der Vergangenheit und Gegenwart beruht und es keine andere DIREKTE Methode gibt (PET-Scan, GEN-Test), kann im Grunde sogar keine Aussage darüber machen, ob es sich bei vielen, den meisten, wenigen oder nur einem "auswächst" oder lediglich abschwächt. Und trotzdem erlaube ich mir aufgrund meiner Beschäftigung mit ADS und vielen Schilderungen, die ich hier lesen kann, eine MEINUNG!

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