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Diskutiere im Thema Tagesspiegel im Forum ADS ADHS: Presse, Medien
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #21
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Tagesspiegel

    Oaarrr dieser Diabolus......... mich würd mal interessieren was der beruflich macht......
    Geändert von creatrice ( 9.02.2014 um 20:58 Uhr)

  2. #22
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 359

    AW: Tagesspiegel

    Ich finde die Kommentare der Leser gar nicht so schlecht. Na klar, einige haben keine Ahnung ... aber das ist doch üblich. Und wer liest den Tagesspigel denn schon online? Offline gibt es keine Kommentare sondern nur den Artikel - und der ist mal richtig gut.
    Einzige Kritik: Wenn man jetzt bitte unsere tolle, kreative, non-konforme Denkweisen noch ein bisschen mehr postiv (!) hervorheben würde und uns nicht zu Behinderten degradieren würde ... Zum Beispiel im Text: ich frage mich echt, wieso man als ADSler in einer BANK arbeiten können möchte. Der Mensch aus dem Beispiel hat einfach den falschen Beruf gewählt. Das hätte auch einem anderen Anpassungsgierigen passieren können, der etas aus pragmatischen Gründen geworden ist. - Nee, ein ADSler als Bankangestellter. Schon klar.

    Aber viel wichtiger als die Kommentare ist doch die neue Thse der Studie: Sprachmuster und eine starre Lautbildung, die sonst nicht hörbar ist?
    Ich frage mich sogleich: ist es ein Messfehler (wie groß ist die Einheit zerhackter Sprache, die man sich in der Software raussucht? Wurde das gegengetestet mit Nicht-ADSler-Einheiten zerhackter Sprache? - Ich denke, da kann man leicht Irrtümern unterliegen mit diesen vermeintlich objektiven Kriterien.. ) oder gibt es tatsächlich etwas in unserer Sprache, was anders ist?

    Und wie sieht es dann aus mit mehrsprachigen ADSlern? Sind die Hypothesen dann noch haltbar? Machen die das in allen Sprachen gleich? Oder in jeder Sprache anders aber auch seltsam starr?

    -> Wäre doch toll, wenn man sich die komplexen Diagnostiken sparen könnte, einen Satz mit dem Computer aufnimmt, durch die Software jagt und dann eine Diagnose hätte ! Nur auf Grund der Aussprache!
    Geändert von slippyamelia ( 9.02.2014 um 21:32 Uhr)

  3. #23
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Tagesspiegel

    slippyamelia schreibt:
    und uns nicht zu Behinderten degradieren würde ... Der Mensch aus dem Beispiel hat einfach den falschen Beruf gewählt. ADSler als Bankangestellter. Na klar.


    Aber ist nicht allein dieser Umstand eine Art der Behinderung?

    Man ist einer freien Berufswahl behindert.

    Slippy nehm es mir nicht böse, aber es gibt viele unter uns, die sind weit aus schwerwiegender vom ADHS betroffen als du. Generalisierungen über tolle Denkweisen und mangelnde "Behinderung" können da sehr verletzend sein.


    Das soll jetzt aber nicht heissen, das du nicht diese Meinung weiter hier kundtun kannst/solltest.

    Ich wollte nur mal drauf hinweisen.
    Geändert von creatrice ( 9.02.2014 um 21:31 Uhr)

  4. #24
    lostinthoughts

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 69

    AW: Tagesspiegel

    Hast Recht Loyola, bei diesem Artikel halten sich die Kommentare noch einigermaßen in Grenzen im Vergleich zu dem, was sonst unter solchen Artikeln herumkommentiert wird.

    Ich habe hier wohl eher allgemein meinem Ärger über die unqualifizierten Kommentare Luft gemacht, die bei solchen Anlässen im Internet anscheinend zwangsläufig immer abgegeben werden müssen. Jetzt nicht unbedingt speziell auf DIESEN Artikel bezogen. (Der Artikel selbst ist auch gar nicht so schlecht.)

    Wobei dieser Kommentar hier schon ein ganz gutes Beispiel für solche Dogmatismen ist: "ADHS ist ein kulturelles Problem. Wer seinen Kindern einredet sie seien Superhelden und viel besser als die Anderen, wer sie für jeden Pups lobt kriegt ADHS Kinder."

  5. #25
    Lysander

    Gast

    AW: Tagesspiegel

    howie schreibt:
    scheint doch eine gute studie zu sein
    http://pediatrics.aappublications.or...-2354.full.pdf

    bitte erst anschauen! wirklich anschauen!
    dann was dazu sagen.
    Ich habe mal meine Kernaussagen fett und teilweise fett und farbig markiert, damit man nicht unbedingt alles lesen muss


    Das ist eine Studie zur erhöhten Selbstmordgefährdung von ADHSlern und keine Studie, die untersucht, ob ADS bei den meisten in der Kindheit diagnostizierten Betroffenen im Erwachsenenalter verschwindet. "Among the 232 participating childhoodADHD cases, 68 (29.3%) fulfilled criteria for adult ADHD (95% CI, 23.5 –35.2).Rates of persistent ADHD were similar for males (29.3%; 95% CI, 22.4 –36.3)and females (29.2%; 95% CI, 18.2 – 40.3). If the M.I.N.I. requirement for self- report of adverse impact of ADHDsymptoms were disregarded, the rateof persistent ADHD would increase to38.8% (95% CI, 32.5 – 45.1)"
    Das soll heißen, dass man bei 232 teilnehmenden Kindern bei 38,8 % ADS auch im Erwachsenenalter festgestellt hat. Wenn ich das richtig verstanden habe, waren die Probanden zwischen durchschnittlich 10 bis maximal 28,8 Jahre alt. Wenn dem so ist, möchte ich anmerken, dass hier im Forum sehr viele User sind, die erst mit höherem Alter (ich schätze so ab 35) mal so richtig Probleme mit den Symptomen bekommen haben und es als junge Erwachsene ganz gut oder leidlich kompensieren konnten. Aus diesem Grunde halte ich die in der Studie genutzte Altersgrenze für wenig aussagekräftig.

    Außerdem möchte ich zu bedenken geben, dass es sich in der Studie um schon in der Kindheit diagnostizierte ADSler handelt. Das liegt natürlich in der Natur der Sache: Die Wissenschaftler konnten nur dort suchen, wo auch Licht ist. Es gibt aber sehr viele nicht-diagnostizierte ADSler, sowohl Kinder als auch viele Erwachsene, was wir hier ja sehr wohl wissen. Insofern halte ich eine Hochrechnung á la "nur 38 Prozent aller ADSler haben auch als Erwachsene ADS" für vollkommen falsch.

    Ich gebe zu, dass diese Studie auf eine Tendenz hinweisen könnte und die These "Bei den meisten ADSlern verschwinden die Symptome im Erwachsenenalter" unterstützt, sie aber keineswegs beweist.

    Ich finde die Anzahl von 232 Personen zu gering und ich kenne leider die Diagnosemethode M.I.N.I. nicht.


    Ob folgende Kriterieneinteilung-Einteilung Sinn macht oder nicht, kann wahrscheinlich nur ein Facharzt beurteilen. Ich vermag es nicht. Seltsam finde ich allerdings die in der Veröffentlichung gemachten Aussage, dass keine akzeptierten und normierten Diagnosekriterien für Erwachsenen-ADS existieren!
    "Because there are no agreed-on,norm-referenced diagnostic criteria for adult ADHD, we constructed a distribution of the number of symptoms of inattention and hyperactivity/impulsivity endorsed by non-ADHD controls. A childhood ADHD incident case was classified as having persistent, adult ADHD if the number of symptoms exceeded 2 SDs above the mean number of current inattentive (ie, 4 symptoms) and/or hyperactive/impulsive symptoms (ie, 4 symptoms)endorsed by our non-ADHD controls.Our adult ADHD case definition alsorequired endorsement of the M.I.N.I.statement that ADHD symptoms werehaving a significant adverse impact in 2 or more settings."
    Geändert von Lysander (10.02.2014 um 01:43 Uhr)

  6. #26
    howie

    Gast

    AW: Tagesspiegel

    na erstens ist der autor schon ein anerkannter fachmamnn
    Das ist eine Studie zur erhöhten Selbstmordgefährdung
    ich glaube nicht, dass die erwartet haben, dass sich jemand umbringt, im sinne von, dass das der einzige zweck der durchführung dieser studie war, die wollten eher schauen, wie sich das leben der betroffenen so entwickelt

    außerdem ist das (so weit ich weiß, kann mich aber täuschen) die einzige studie, die wirklich leute über mehrere jahre (so 20) beobachtet hat. Du willst also eine Studie, die Leute über 40 jahre beobachtet... (vllt gibt s ja in 20 jahren eine neue studie mit den gleichen leuten, kann ja sein.)

    ja klar, das ist aber bei jeder studie so - immer kann man was ankreiden. (letztendlich ist das wieder heisenberg - unschärfe bleibt.)

    viele andere hier im forum sind aber so zwischen 20 und 30.
    da gibt s nur zwei möglichkeiten
    selber studie machen
    studie finden, die es genauer untersucht.
    (ich wurde mit mehrere fragebögen diagnostiziert - mehrere beim einen arzt, einen von barkley bei der therapeutin.)

    man muss ja nicht alles, auf die kommastelle genau nehmen - festzuhalten bleibt, dass nicht alle die als kind adhs diagnostiziert bekommen haben, auch als erwachsene darunter leiden.
    das forum hier ist auch keine gute kontrollgruppe, weil genau solche leute nicht hier im forum auftauchen.
    Geändert von howie (10.02.2014 um 09:24 Uhr)

  7. #27
    Lysander

    Gast

    AW: Tagesspiegel

    Ich habe gar nicht behauptet, dass das Forum eine Kontrollgruppe ist. Ich habe ferner nicht behauptet, dass Selbstmorde erwartet wurden. Das fände ich schon pathologisch, wenn man so etwas erwartete. Ich schaue nicht auf die Kommastellen, sondern gebe zu bedenken, dass die Laufzeit zu kurz ist bzw. dass eine wesentliche und große Gruppe nicht berücksichtigt wurde. Ob der nun ein Fachmann ist oder der Kaiser von China: darf man deshalb die Ergebnisse eine Studie nicht kritisch betrachten? Ich meine schon, auch wenn man kein Fachmann ist.

    Es ist tatsächlich so, dass die Symptome von ADS unterschiedlich stark ausgeprägt sind und zum Beispiel Hyperaktivität im Erwachsenenalter nicht mehr nachweisbar sein kann. Aber es ging nicht um einige oder viele, sondern um die meisten. Es fehlen leider die diagnostischen Methoden, um ADS anders nachzuweisen, als es bisher geschieht. Gäbe es ein anerkanntes Verfahren wie z.B. einen Gehirn-Scan, wäre die Sache viel einfacher.

    howie schreibt:
    na erstens ist der autor schon ein anerkannter fachmamnn

    ich glaube nicht, dass die erwartet haben, dass sich jemand umbringt, im sinne von, dass das der einzige zweck der durchführung dieser studie war, die wollten eher schauen, wie sich das leben der betroffenen so entwickelt

    außerdem ist das (so weit ich weiß, kann mich aber täuschen) die einzige studie, die wirklich leute über mehrere jahre (so 20) beobachtet hat. Du willst also eine Studie, die Leute über 40 jahre beobachtet... (vllt gibt s ja in 20 jahren eine neue studie mit den gleichen leuten, kann ja sein.)

    ja klar, das ist aber bei jeder studie so - immer kann man was ankreiden. (letztendlich ist das wieder heisenberg - unschärfe bleibt.)

    viele andere hier im forum sind aber so zwischen 20 und 30.
    da gibt s nur zwei möglichkeiten
    selber studie machen
    studie finden, die es genauer untersucht.
    (ich wurde mit mehrere fragebögen diagnostiziert - mehrere beim einen arzt, einen von barkley bei der therapeutin.)

    man muss ja nicht alles, auf die kommastelle genau nehmen - festzuhalten bleibt, dass nicht alle die als kind adhs diagnostiziert bekommen haben, auch als erwachsene darunter leiden.
    das forum hier ist auch keine gute kontrollgruppe, weil genau solche leute nicht hier im forum auftauchen.

  8. #28
    howie

    Gast

    AW: Tagesspiegel

    bitte nicht selbst widersprechen, Du schreibst eindeutig das
    Das ist eine Studie zur erhöhten Selbstmordgefährdung von ADHSlern und keine Studie, die untersucht, ob ADS bei den meisten in der Kindheit diagnostizierten Betroffenen im Erwachsenenalter verschwindet.

    über 200 ist eine ziemlich große gruppe. vergleich mal mit anderen studien.

    außderm findest Du es einmal
    Seltsam
    und dann sagst Du selber dass es kein (einzelnes) anerkanntes verfahren gibt.
    sie haben eben dass was einheitlich bei allen fragebögen als adhs gibt verwendet

    man kann unterschiede im gehirn nachweisen, aber nur wenn man den durchschnitt von vielen adhslern nimmt.

    klar, darfst Du kritisch sein,

    was aber falsch ist,
    zu sagen
    dass die Persönlichkeit und adhs ein starres gebilde sind und das ALLE die gleichen oder ähnlich probleme haben, die sie als kind schon hatten
    der vergleich mit kinderlähmung hinkt.
    das wollte ich sagen.

  9. #29
    howie

    Gast

    AW: Tagesspiegel

    ich hab die studie gepostet weil das hier angezweifelt wurde
    "Tatsächlich verschwindet die Krankheit bei der Mehrheit der Betroffenen, betont Colla"
    den wahrscheinlich bezieht sie dieser colla auf diese studie.

    - - - - - - - - - - Beiträge zusammengeführt (< 3 Minuten Zeitunterschied) - - - - - - - - - -

    um das zu widerlegen müsstest Du eine Studie finden
    mit über 200 teilnehmern
    die 20 jahre beobachtet wurden
    bei der dann was anderes herauskommt
    also
    in etwa 2 drittel haben als erwachsene noch die gleichen probleme die sie als kind schon hatten.

    wenn du sie findest, poste sie.

  10. #30
    Lysander

    Gast

    AW: Tagesspiegel

    Ich poste meine Kritik an einer Studie, wann immer es mir passt. Du hast sie hier erwähnt und hinein gestellt und ich erlaube mir, sie zu kommentieren. Ich muss deshalb keine Gegenstudie suchen. Ich verstehe gar nicht, warum Du so angefressen reagierst. Ich habe doch nicht Dich kritisiert.

    Für mich ist das Thema erledigt, da es längst OT ist, woran ich meinem Anteil habe.

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