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Diskutiere im Thema Tagesspiegel im Forum ADS ADHS: Presse, Medien
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #101


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 9.020

    AW: Tagesspiegel

    Ich denke, es geht mit jedem von uns mal durch .

  2. #102
    howie

    Gast

    AW: Tagesspiegel

    na mir gefällt der diskussionsstil hier oft auch nicht.
    aggressiv hat mich hier aber noch keiner erlebt. egal.
    ok, wo waren wir stehen geblieben?

  3. #103
    howie

    Gast

    AW: Tagesspiegel

    Und wenn 66% der Betroffenen im Erwachsenenalter noch eine Diagnose haben/ bekommen
    also in dem barkley zeug kriegen 66% der adhs kinder die diagnose noch als erwachsene.n

    und in der anderen studie kriegen sie 66 % der adhs kindcer nicht mehr.



    das muss jetzt überprüft werden, an was liegt = welche fragen gestellt wurden.

    bitte nur sachdienliche hinweise

  4. #104
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 2.680

    AW: Tagesspiegel

    Fliegerlein schreibt:


    howie schreibt:
    (acuh nich einen kenn mit kindheitsadhs diagnose und der eben keine probleme mehr hat und der macht 20 % der leut



    Kannst Du den Satz bitte mal übersetzen, bzw. neu schreiben, ich kann den nicht mal im Ansatz verstehen, geschweige denn erkennen, was Du damit sagen möchtest ...
    So wie ich es verstehe meint er, dass er 5 Leute mit Kindheitsdiagnose ADHS kennt, und einer davon hat vorgeblich keine Probleme. Der eine sind deshalb 20%.

    Falls er das so gemeint habe sollte:
    Deine Rechnung ist insofern mathematisch korrekt, ansonsten Unfug.
    Mit einem Einzelwert kannst du keine Statistik machen.

    Wenn tatsächlich die häfte aller Kindheits-adsler als erwachsene keine Probleme mehr hätte, könnte eine zufällige Stichprobe von 5 einzelnen Betroffenen durchaus noch 4:1 ausgehen. Die Chance dafür ist 1/32 (wenn ich richitg gedacht habe)
    Aber wenn das Verhältnis in Wirklichkeit 20:1 wäre, dann ist die Chance, dass in einer Stichprobe von 5 einer dabei ist schon recht hoch. Die liegt bei 1/4 (wenn ich richitg gedacht habe)

  5. #105
    howie

    Gast

    AW: Tagesspiegel

    ja so hab ich das gemeint - halb ironisch.
    ich weiß natürlich das 5 "studienteilnehmer" nicht representativ sind und viele andere fragen wie "ist rauchen ein adhs problem?"
    egal.

    zu den studien
    ADHD is therefore a relatively commonmental disorder among adults, affecting at least 5% of the U.S. adult
    population.
    sagt barkley - andere sagen nur 2 bis 3 Prozent.
    so geht s schon mal los.

    ok befass mich noch kurz damit - wenn s eine doktorarbeit werden würde lass ichs

  6. #106
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 583

    AW: Tagesspiegel

    Leute, ADHS lässt sich nicht eindeutig diagnostizieren, erst recht nicht anhand von Fragebögen!

    Also streitet euch nicht um solche Zahlen, das ist unnötige Zeitverschwendung.

    Diskutiert doch lieber, wie genau sich ADHS auswachsen soll, in neurobiologischer Hinsicht.
    Das z.B. das Frontalhirn "nachreift" und damit insbesondere die exekutiven Funktionen.

    Leider finde ich keine Erklärung für die Reizfilterstörung, die auch - vllt. sogar maßgeblich - mit ADHS zusammenhängt.

    Das fände ich interessanter, als die Frage, ob es 34% oder 66% sind, da es schon fast eine Glaubensfrage ist und somit schwer diskutierbar.

    @IonTichy: Ist etwas komplizierter. Du hast ja in deinem Beispiel quasi dieses Schema: N Kugeln, davon sind N/2 schwarz und N/2 weiß. Von diesen N Kugeln ziehst du dann 5 (ohne zurücklegen) und berechnest die W'keit, dass genau eine Kugel schwarz ist (hypergeometrische Verteilung).
    Wenn wolframalpha richtig rechnet, kommt für N=100 kommt etwa 0.153 raus, im Grenzverlauf (N gegen unendlich) ca. 15.6%. Also gar nicht sooo unwahrscheinlich, das bei einer W'keit von 1/2, das ADHS sich auswächst, in einer Stichprobe von 5 Leuten noch 4 Leute genügend ADHS-Symptome aufweisen.

  7. #107
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Tagesspiegel

    howie schreibt:
    sagt barkley - andere sagen nur 2 bis 3 Prozent.
    so geht s schon mal los.
    So geht's schon mal gar nicht los ...


    Aber wenn wir es schaffen, uns wieder sachlich dem Thema zu widmen:

    Alle zwei Jahre werden die Prävalenzen aller wichtigen psychischen Erkrankungen an das Europäsche Parlament gemeldet, ausgehend von Langzeitstudien, welche von einem Forscherteam unter der Leitung des Epidemiologen Hans-Ulrich Wittchen europaweit durchgeführt werden.
    Er macht diese Studien seit mehr als 10 Jahren und die Ergebnisse bei den Prävalenzen von ADHS sind auffallend stabil und liegen über den gesamten Zeitraum konstant bei 5%.
    Nachzulesen in einem interessanten Artikel der Psychologie Heute Januar /2013 Seite 68ff.
    Das zeigt nicht nur, dass die Prävalenz bei 5% liegt, es zeigt auch, dass die Prävalenz nicht, wie auch oft behauptet wird, in den letzten Jahren anstieg, weil die Diagnose inflationär gestiegen wäre.

    In der Mortalitätsstudie wird ebenfalls darauf hingewiesen, dass sie sich an die Vorgaben gehalten haben und die Erwachsenen auf der Basis von Self Reports bewertet haben was aber, wie sie ebenfalls bestätigen, problematisch ist, da bei jungen Erwachsenen die Selbstwahrnehmung noch nicht ausreichend ausgereift ist und sie die Diagnosekriterien als für Erwachsene nicht anwendbar bestätigen:

    Barkley et al found that self-report of ADHD symptoms
    is more accurate in mature adults than it is in children or adolescents.
    While the use of a normative cutoff of 2 SDs has not been empirically
    validated, this approach was used by Barkley et al, reflecting a common
    standard for identifying clinically significant symptom thresholds for neu-
    rodevelopmental disorders.
    Our use of a2-SD cutoff is also consistent with the finding that DSM-IV TR thresholds may
    not be appropriate to diagnose adultADHD, because they are not de-
    velopmentally referenced in adults.

    Geändert von Fliegerlein (17.02.2014 um 22:48 Uhr) Grund: Formatierung korrigiert

  8. #108
    howie

    Gast

    AW: Tagesspiegel

    na ich hab die zahlen von einer ami psychologie zeitschrift von einem emeritienrten prof der im vorstand vom dsm saß.

    fest steht es gibt keine einheitliche diagnose
    auch bei den gleichen möglichkeiten kommen drei diagnose steller bei der gleichen person zu anderen schlüssen (hab ja schon oft die sachsen von einem der die validität von diagnosen überprüft gepostet) - das liegt auch daran, weil der mensch sich ändert

    weil sich das gehirn weiterentwickelt und lernt (neuerdings meinung in der neurowissenschaft)n


    somit hat
    reregenbogen recht

    entscheidend ist warum manche die als kinder probleme hatten als erwachsene keine mehr haben

    was kann man von einzelfällen lernen

    spiegel her oder hin - ich glaub den kerl gibt s
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  9. #109
    howie

    Gast

    AW: Tagesspiegel

    ok, und was macht barkley anders?

  10. #110
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Tagesspiegel

    howie schreibt:
    ok, und was macht barkley anders?
    Das haben wir doch auch schon siebzehntausendmal durchgekaut ... Du liest wirklich nix hier oder?

    Was er anders gemacht hat war, dass er und sein Team sich ALLE, wirklich sämtliche Studien herangeholt und überprüft haben, welche Aussagen über die Prävalenz im Erwachsenenalter machen und dabei wurde bei allen Studien eine Gemeinsamkeit gefunden:
    Mit dem Erreichen des 21. bzw. des 18. Lebensjahres wurden nicht mehr, wie bis dahin, die Eltern interviewt, sondern die Patienten selbst.
    Das ist auch üblicherweise das, was man in der Psychiatrie normalerweise tut und das funktioniert auch üblicherweise, nur nicht bei ADHS, aus gutem Grund.

    Befragte man nämlich weiterhin die Eltern und andere Personen aus dem engeren Umfeld der Betroffenen, so lag die Prävalenz wieder exakt auf dem alten Wert vor dem Erwachsenwerden.

    Der Grund ist auch nachvollziehbar, und auch das habe ich bereits hier im Thread geschrieben:
    ADHS bedeutet eine Entwicklungsverzögerung der exekutiven Funktionen und diese bauen, wie eine Pyramide, aufeinander auf und entwickeln sich der Wichtigkeit folgend nachenander auf.
    Als letztes kommt die Funktion der Selbstwahrnehmung.
    Während diese bei Nicht-ADS'lern üblicherweise schon mit Anfang/ Mitte Zwanzig entwickelt sind, so geschieht dies bei ADS'lern erst zum Ende der zweiten Dekade/ Anfang der dritten Dekade.
    Vereinfacht ausgedrückt:
    Mit 21 haben ADS'ler noch gar nicht die ansonsten bereits vorhandene Fähigkeit, ihre Symptomatik und ihre Beeinträchtigungen überhaupt wahrzunehmen, geschweige denn darüber zu berichten und sie einzuschätzen.
    Genau dieser Umstand hatte damit bei allen Studien zur Folge, dass mit dem 21. Lebensjahr die Prävalenz von ADHS schlagartig sank,
    Und auch bei der Mortalitätsstudie wird angemerkt, dass man sich an die Standards gehalten hat, welche aber auf Erwachsene nicht adaptierbar sind.

    Aber all dies haben andere und ich bereits in diesem Thread geschrieben ... warum sollte ich nun annehmen, dass Du es jetzt liest, annimmst,, verstehst oder nicht wieder zerpflückst und fehinterpretierst?
    Geändert von Fliegerlein (17.02.2014 um 23:12 Uhr) Grund: Fehlerkorrektur

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