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Diskutiere im Thema Psychopathie - Ähnlichkeit mit ADHS? im Forum ADS ADHS: Presse, Medien
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #31
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 61
    Forum-Beiträge: 2.091

    AW: Psychopathie - Ähnlichkeit mit ADHS?

    "

    ich bin keine Freundin des "Fokus" aber der Fokus hat bis her von allen Zeitungen am objektivsten über AD(H)S berichtet. Das Sonderheft AD(H)S und Schule ist hervorragend



    Natürlich lügen AD(H)Sler - ich jedenfalls kann lügen wie gedruckt und habe auch schon gelogen wie gedruckt. Lügen zu können ist auch ein Beweiß für Inteligenz - je dümmer ein Mensch ist, je schlechter kann er lügen. Warum sollten wir AD(H)Sler diese Kulturtechnik nicht beherrschen? Selbst mein 2 jähriger Enkel übt sich schon im lügen in dem er "nein, nein, nein" sagt während er etwas macht das er nicht machen darf und dann schnell die Hände hinter den Rücken legt und" meiner mein" sagt und grinst.

    Es geht nicht darum, nicht zu lügen, es geht darum ob mir bewußt ist warum ich Lüge und mir der Nachteil und des Leid anderer durch die Lüge egal ist.

    Ich jedenfalls habe schon zu meinem Vorteil gelogen - und mal ehrlich wer nicht? Ehrlich gesagt, wer behauptet er habe das noch nicht getan, der lügt.


    Wir AD(H)Sler sind nicht per se gut - klar wird es AD(H)Sler geben, die auch psychopathisch sind - ich denke nicht, dass es sich ausschließt - Warum sollte es sich ausschließen? Vielleicht entwickeln auch mehr AD(H)Sler ein psychopathisches Verhalten, weil sie viel mehr sehr negative Erfahrungen machen als nicht AD(H)Sler.

    und zum Thema Empathie - wieso sollen AD(H)Sler besonders empathisch sein? sie sind sehr schnell sehr emotional - aber das ist nicht gleich zu setzen mit Empathie - Empathie ist die Fähigkeit mit zu fühlen - nicht die Fähigkeit mit zu leiden oder schon gar nicht die Fähigkeit sogar noch mehr zu leiden wie der Betroffene selber.

    Aber auch das tun AD(H)Sler nicht automatisch. Wir sind das durch aus auch sehr breit gefächert.


    Ein Psychopath ist für mich ein Mensch, dessen einzige moralische Instanz sein eigenes Wohlergehen ist - der Film "derPate" ist das für mich ein besonders gutes Beispiel.



    Vielleicht sind die AD(H)Sler unter den Psychopaten auch nur besonders auffällig und deshalb wird hier ein Zusammenhang hergestellt. Das würde mich nicht verwundern denn gerade ADHSler fallen oft mehr auf.


    Bis denne Elwirrwarr

  2. #32
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 731

    AW: Psychopathie - Ähnlichkeit mit ADHS?

    ähm, vergaß: beim adsler folgt nach der impluskontrollschwäche das bemerken der überreaktion,
    damit gehen viele gefühle im nachgang einher, auch ein stück selbstablehnung, weil er das einfach
    nicht in den griff kriegt, ist ja zum haareraufen, usw. usf.... das was da, wenn die wogen sich geglättet
    haben, passiert, das macht diesen gravierenden unterschied. ein adsler ist weder begeistert von der
    tatsache, dass das so ist, noch macht es ihm freude und spaß, dass das so ist. er hät's lieber nicht,
    hätte er denn eine wahl in der situation. er sich bewußt, dass anderen diese wahl zur verfügung steht,
    die ihm in der situation selbst nicht möglich ist.


    Ja danke, hat meine Nacht auch nicht gerettet ;______; Wenn man nur noch mit den Tränen kämpft und am ganzen Körper zittert. Noch schlimmer war es eigentlich nur, als ich depressiv war. Das tat wochenlang weh. Kognitive Dissonanz sag ich nur... Dann schwört man sich zur absoluten Besserung... und fällt wieder in alte Muster. Naja, wenn man auf die Fresse fliegt, muss man eben wieder aufstehen.

    Okay, ich komme dahinter was du damit sagen willst. Ich werde mich mal einlesen bei Zeiten. Ich mag es nicht, wenn ich solche Dinge nicht weiss, gerade wenn das Thema so spannend ist. ._.



  3. #33
    salamander

    Gast

    AW: Psychopathie - Ähnlichkeit mit ADHS?

    heiße diskussion, je nachdem von welchem winkel man an das thema ran geht.
    ich hab da viel weniger mein ads im fokus, mehr die psychopathie.

    hat vor einiger zeit eine studie gegeben, lügen als soziales schmiermittel. meint jetzt aber ein anderes
    lügen,als das eines psychopathen.

    Claudia Mayer erklärt, warum zivilisierte Menschen an die 200 Mal am Tag lügen und warum das in Ordnung ist. Ein Plädoyer für den ehrlichen Umgang mit der Unwahrheit : Lob der Lüge: Warum wir ohne sie verloren wären - Nachrichten Print (WAMS) - DIE W

    wenn ich immer und überall, ganz ehrlich bin, dann wird das ziemlich unangenehm, für mich und alle andern.
    hat sich jemand was neues gekauft, was ich zum davon laufen finde, der oder die aber voller euphorie und
    enthusiasmus darüber spricht, es ihm/ihr echte freude macht, warum soll ich die freude darüber zerstören,
    und was negatives rein bringen, indem ich sage, dass ich es zum davon laufen finde. gruslig, schrecklich,
    rausgeworfenes geld. was hat der andere davon, was hab ich davon, wenn ich da "ehrlich" bin?

    auch das gehört zum lügen, und ist wie ich finde, wirklich soziales schmiermittel.

    ich hab auch schon gelogen, und mich danach nicht mehr drum gekümmert. ich glaub ganz ehrlich, dass
    das jeder mensch tut. manchmal ist es bequemer, einfacher, will man sich mit was nicht auseinander setzen
    usw. usf., manchmal will man jemandem anderen einfach nur nicht weh tun, und man lügt, manchmal ist man
    auch schlichtweg feige, das halte ich alles für menschlich und normal.

    Den unterschied zwischen dem einen und dem anderen macht die dimension dessen, hat es ein forensiker
    beschrieben. wir haben alle von allem etwas. sehe ich auch so.

  4. #34
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 569

    AW: Psychopathie - Ähnlichkeit mit ADHS?

    Smile schreibt:
    ich glaube nicht, dass es an empathie fehlt.... an mitgefühl schon.
    doch, wenn man von den "erfolgreichen" spricht, so müssen und können sie sehr wohl gefühle deuten -
    um beeinflussen und manipulieren zu können.
    Gefühle deuten zu können braucht kein Einfühlungsvermögen! Ein - finde ich - extrem wichtiger Punkt den man viel zu oft übersieht. Vielleicht weil man selbst auf die Gefühle anderer Menschen eben mitgefühlig reagiert und das automatisch als Reaktion auf das eigene bewusste "ich sehe was der oder die dort fühlt" interpretiert.

    Es gibt aber noch eine andere Voraussetzung unter der man die Gefühle anderer Menschen sehr leicht deuten und beeinflussen kann.
    Das Fehlen eigener Angst. Wer nicht selbst ständig davon beeinflusst und in seiner Wahrnehmung gesteuert wird, automatisch auf eigene Gefühle zu reagieren bzw. von denen gesteuert zu werden, hat einen sehr viel klareren Blick auf das was sein Gegenüber tut und fühlt. Zudem macht die fehlende Angst vor möglichen Konsequenzen der eigenen Taten es erheblich leichter rational und skrupellos zu planen, mit ruhigem Puls und klarem Verstand umzusetzen und bei möglicher Entdeckung dann so 'unschuldig' zu erscheinen, dass selbst berühmteste Serienmörder oft mehrmals polizeilich vernommen, dann aber als unverdächtig wieder freigelassen worden sind.

    Wo man zwischen einzelnen Störungen abgrenzen mag, ab welchem Schweregrad aus antisozialen Tendenzen eines Menschen Psychopathie werden mag, hängt u.a. sehr davon ab welchen Autor man gerade liest, welche Lehrmeinung im eigenen Land gerade für richtig gehalten wird. Oder ob man selbst mal ein primäres Ziel eines Menschen gewesen ist, der weder aus Eigennutz noch aus eigenen eskalierenden Gefühlen heraus zerstört, sondern aus Lust an dem damit verbundenen Machtgefühl es tun zu können. Erst wenn diese Beschreibung auf jemanden zutrifft, würde ich persönlich ihn als Psychopathen sehen. Alles Andere kann zwar genauso 'böse' wirken und genauso schlimme Folgen haben, aber zu ganz anderen Störungen gehören.

    Meine praktischen Erfahrungen beschränken sich auf weibliche Psychopathen, die selbst von führenden Experten oft nur vage umschrieben werden können, sich sozial sehr gut einfügen und unentdeckt bleiben können und oft entweder ausschließlich aus psychischer Gewalt ihre Machtgefühle befriedigen können oder aber neben den primären Opfern - also den gefühlig leicht zu treffenden Zielscheiben - sekundäre Opfer suchen, die dazu manipuliert werden das primäre Ziel weitere psychische und/oder physische Gewalt anzutun.

    Sekundäre Opfer sind oft keine 'leichten Zielscheiben', würden sich selbst eher als das Gegenteil davon sehen und werden oft entgegen ihrer Persönlichkeit zu Taten manipuliert, die nicht nur das primäre Opfer treffen, sondern für sie selbst traumatisch werden können, wenn-falls ihnen irgendwann klar wird, wozu sie da manipuliert worden sind.

    Ich werde nie den Ausdruck in den Augen einer Frau vergessen, die bei meinem Anblick innerlich vollkommen entgleist ist. Allein weil sie gerade erst erkannt hatte dass sie dazu manipuliert worden war mir statt Hilfe gezielte Gewalt entgegen zu bringen. Was sehr wahrscheinlich das absolute Gegenteil von dem war was sie jemals zuvor in ihrem Leben getan und bei sich selbst überhaupt für möglich gehalten hätte.

    Das ist es was Psychopathen tun. Sie weiden sich an der Macht andere Menschen nach belieben manipulieren, verletzen und zerstören zu können. Was meistens ganz ohne Folterkeller, sexuelle Motive/phyische Gewaltausübung oder die kleinste Spur eines Zweifels an dem makellosen Charakter-Ruf-Leumund des Psychopathen abläuft.

  5. #35
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 731

    AW: Psychopathie - Ähnlichkeit mit ADHS?

    Ich bin im Real Life komplett anders als im Netz, näher will ich darauf nicht eingehen, kann ich aber auch nicht weil die Unterschiede einfach... naja. Kein Plan.

    Jedenfalls lüge ich im Real Life quer gedruckt durch alles hindurch ohne es zu bemerken. Oft mit dem Ziel, meine Ruhe zu haben und mich einfach zurückziehen zu können. Wobei es auch immer wieder Situationen gibt wo ich dann plötzlich ehrlich bin. Das hängt ... ich weiss es nicht.

    Jedenfalls bin ich ein exorbitant guter Lügner. Kaum jemand erkennt, wenn ich lüge. Ich mach das oft beiläufig und merks dann auch erst hinterher. Schlecht fühle ich mich nicht dadurch. Schlecht fühle ich mich eher, wenn ich ehrlich bin und damit über die Stränge schlage. Weil die Ehrlichkeit auch anders rübergebracht hätte werden sollen/können/müssen... oder eben gar nicht. Ich glaub recht ähnlich so, wie du das meinst mit dem sozialen Schmiermittel, besser einfach die Fresse zu halten.

  6. #36
    Chaotin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 50
    Forum-Beiträge: 5.320

    AW: Psychopathie - Ähnlichkeit mit ADHS?

    auri schreibt:
    Was meiner Erfahrung nach keine Rolle spielt,
    Für mich schon. Wenn jemand Dinge behauptet, die gar nicht stimmen können, dann werden meine Alarmsirenen schrillen und ich werde denjenigen ganz genau beobachten.

    Ebenso mich selber.
    - Wenn es dazu kommt, daß ich irritiert bin.
    - Wenn ich "fühle", daß mein Gegenüber keine Empathie empfindet bei einer Konfrontation mit einem Sachverhalt, wo jemand verletzt wurde; keine Reaktion; keine Entschuldigung
    - Wenn ich abrutsche ins "Ich kann meiner Wahrnehmung nicht trauen."
    - Wenn ich wegen einer Aussage des Gegenübers in Panik gerate. Mein Gegenüber so tut, als sei die Aussage nie gefallen. Sich auch nicht rechtfertigt, sondern schweigt.
    - Wenn ich dabei bin, wenn die Person Dinge tut, die die Grenzen anderer verletzen. Die Person sagt, ihr Verhalten sei völlig in Ordnung gewesen.
    ...




    auri schreibt:
    Adhsler sind die perfekten Opfer für Psychopathen. Je empathischer desto besser, denn jedes erkennbare Gefühl gibt eine leichte Zielscheibe für solche Manipulationen ab.
    Eben darum bin ich sehr vorsichtig geworden.

    Die Fähigkeit, die Gefühle anderer wahrzunehmen, so auch das Nichtvorhandensein bestimmter Gefühle, kann gleichzeitig unsere Stärke sein. Genau dann, wenn wir unserer Wahrnehmung trauen.

    LG Patty

  7. #37
    Chaotin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 50
    Forum-Beiträge: 5.320

    AW: Psychopathie - Ähnlichkeit mit ADHS?

    Theonar schreibt:
    Mich würde ja eher interessieren, wie ein Psychopath definiert ist?

    Das, was ich jetzt so gelesen habe, spricht für Soziopathen.

    Was ist ein Psychopath? Jemand der Menschen umbringt?
    Scheint mir eine 08/15 Antwort auf die Frage nach dem Unheil der Welt zu sein.
    Dazu habe ich zuletzt sehr Widersprüchliches gelesen.

    - Psychopath = veraltet, heute: Persönlichkeitsstörung; angeblich Psychopath = antisoziale Persönlichkeitsstörung

    - Psychopath nach der Definition von Robert Hare

    - Psychopathen wissen was sie tun. Sie sind voll schuldfähig. (Gegensatz zur Persönlichkeitsstörung)



    zu dem ursprünglichen Text (Beitrag 1):

    AD(H)Slern wird oft unterstellt, sie würden Dinge absichtlich tun. Vermutlich liegt hier die Gefahr einer "Fehldiagnose".
    Bzw. umgekehrt bemerkt ein Psychiater vielleicht nicht, daß eine Person "absichtlich" handelt.

    Dann hatte ich noch gelesen, daß
    Psychopathie das absolute Gegenstück zur Depression sei.

    Die Depression ist unsere häufigste Komorbidität.

    Uns mangelt es oft an Selbstwertgefühl. Dem Psychopathen mangelt es nie daran.

    ...
    Geändert von Patty (26.07.2013 um 14:03 Uhr)

  8. #38
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 731

    AW: Psychopathie - Ähnlichkeit mit ADHS?

    Patty schreibt:
    Ebenso mich selber.
    - Wenn es dazu kommt, daß ich irritiert bin.
    - Wenn ich "fühle", daß mein Gegenüber keine Empathie empfindet bei einer Konfrontation mit einem Sachverhalt, wo jemand verletzt wurde; keine Reaktion; keine Entschuldigung
    - Wenn ich abrutsche ins "Ich kann meiner Wahrnehmung nicht trauen."
    - Wenn ich wegen einer Aussage des Gegenübers in Panik gerate. Mein Gegenüber so tut, als sei die Aussage nie gefallen. Sich auch nicht rechtfertigt, sondern schweigt.
    - Wenn ich dabei bin, wenn die Person Dinge tut, die die Grenzen anderer verletzen. Die Person sagt, ihr Verhalten sei völlig in Ordnung gewesen.
    ...
    Ich kenne mindestens einen Menschen auf den diese Beschreibung wie die Faust aufs Auge passt.

    - Tyrannisiert Nahestehende um sich rum und verhält sich weird.
    - Kann sich aber in der Öffentlichkeit benehmen und sozial halbwegs normal auftreten
    - Ist absolut verwirrt, wenn das Gegenüber in eine Emotion abrutscht die ... er vielleicht nicht erwartete und weiss dann nicht was tun -> Kein natürliches Emotionsverständnis
    - Behauptet gerne mal Dinge als Tatsachen, die nie passierten oder die lediglich aus einem "Vllt."-Satz stammen
    - Biegt sich die Wahrheit zurecht und hat 0.0% Einsicht
    - Kennt keine Grenze, merkt es vielleicht gar nicht...

    Ich hab keine Ahnung wie ihr das aufnehmt, was ich jetzt sage, ich weiss nicht inwieweit ich damit Recht habe.
    Dieser Mensch wäre nach den Dingen, die ich hier in dem Thread so aufschnappe durch und durch ein Psychopath. Zumindest oberflächlich/äusserlich.

    Und da wird es gefährlich, wenn man nur die Äusserlichkeiten sieht. Weil das zu Trugschlüssen führt.


    Er kann verletzen, er tut es auch. Aber dann nehme ich solche kleinen... Dinge wahr. Wie das er mir anonym schreibt, dass er mich doch irgendwie mag und ich merke, dass er bereut, es aber NICHT ausdrücken kann. Dinge, die einer NIE merken würde, wenn man die Person nicht "kennt" ... verstehen tu ich sie nicht aber halbwegs... kennen.


    Dieser Mensch ist zwar ein *********... ich selber musste den Kontakt auf ein absolutes Minimum beschränken, weil er mich fertig machte, weil ich nicht klar kam mit ihm.
    Aber er würde nie einer Fliege was zuleide tun. Er macht es nicht absichtlich


    Er hat Asberger. *Hier was zensiert, nur'n Detail*

    Ich bin verwirrt. Wo sind wir jetzt?
    Ich habe das Gefühl, dass Psychopathen != Psychopathen sind. Ich finde das Wort gefährlich, weil es eine extrem negative Auffassung im Volksmund überträgt und das kann gefährlich werden für eben z.B. Asberger.

    *Edit*

    Sorry. fiel mir bissl spät auf, dass es mich an ihn erinnert.

    Das Problem ist eben... ich denke, er weiss schon, was er tut, er weiss nur nicht, wie man es anders macht um .. nicht zu verletzen. Das ist ja wie wenn jemand schnarcht und der andere davon wahnsinnig wird. Wie hört man auf zu schnarchen um dem anderen nicht weh zu tun? Liegt bestimmt auch an der ultra schlechten Erziehung und dass nie eine richtige Therapie angefangen wurde.

    ...

    Solche Dinge zu beschreiben oder darüber nachzudenken haben bei mir grad was seltsames ausgelöst... der Gedanke, die Realisierung, wie extrem unerforscht unser Gehirn ist. Ich weiss nicht wie ich es beschreiben soll.
    Geändert von Theonar (26.07.2013 um 15:53 Uhr)

  9. #39
    salamander

    Gast

    AW: Psychopathie - Ähnlichkeit mit ADHS?

    so jetzt wird es kritisch. richtig kritisch.

    ich beziehe mich nun auf meine langjährige therapeutin, die mir sehr, sehr geholfen hat.
    sie vertritt die auffassung, aspreger ist, wie soll ich sagen, ich hör jetzt schon den aufschrei...
    der psychopath unter den adsler. da gibt es signifikante ähnlichkeiten/auffälligkeiten/parallelen.

  10. #40
    Chaotin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 50
    Forum-Beiträge: 5.320

    AW: Psychopathie - Ähnlichkeit mit ADHS?

    Theonar schreibt:
    Ich kenne mindestens einen Menschen auf den diese Beschreibung wie die Faust aufs Auge passt.

    - Tyrannisiert Nahestehende um sich rum und verhält sich weird.
    Der Psychopath verhält sich normal. Nicht weird.
    Der Psychopath verhält sich i.d.R. sehr charmant.

    Theonar schreibt:
    - Kann sich aber in der Öffentlichkeit benehmen und sozial halbwegs normal auftreten
    Der Psychopath verhält sich völlig normal. Es sei denn, er spielt was vor.

    Theonar schreibt:
    - Ist absolut verwirrt, wenn das Gegenüber in eine Emotion abrutscht die ... er vielleicht nicht erwartete und weiss dann nicht was tun -> Kein natürliches Emotionsverständnis
    Der Psychopath ist nicht verwirrt. Er weidet sich an den Emotionen des Gegenübers. Er hat gar kein Interesse irgend etwas zu tun! (Das Ziel ist erreicht!) Der P. tut vielleicht so, als wüßte er nicht, warum das Gegenüber in Panik gerät.

    Theonar schreibt:
    Ich bin verwirrt. Wo sind wir jetzt?
    Ich habe das Gefühl, dass Psychopathen != Psychopathen sind. Ich finde das Wort gefährlich, weil es eine extrem negative Auffassung im Volksmund überträgt und das kann gefährlich werden für eben z.B. Asberger.
    Da muß ich gerade an "Big Bang Theory" denken. Sheldon macht was und weiß/bemerkt/fühlt nicht, wie es auf andere wirkt.
    Jemand anderes imitiert das Verhalten Sheldons und wird mit den Worten zurechtgewiesen: "Sheldon weiß nicht, was er da tut, aber du nutzt das absichtlich!"

    Leider habe ich auch schon Leute zwei Borderliner als Psychopathen bezeichnen hören. Was soll ich da groß anfangen zu erklären?

    Einfach wäre: Ein Psychopath verhält sich möglichst unauffällig. Normal. ...

    Das als Versuch.

    LG Patty

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