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Diskutiere im Thema Psychopathie - Ähnlichkeit mit ADHS? im Forum ADS ADHS: Presse, Medien
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #121
    Apollo_1012

    Gast

    AW: Psychopathie - Ähnlichkeit mit ADHS?

    @mj71: Ich habe nicht geschrieben, dass derjenige, der als Kind schlecht behandelt wird, automatisch oder überhaupt zum Psychopathen wird: "ich denke, nicht jeden mensch der als baby schlecht behandelt war entwicklet sich zu psychopathe."

    "So wird leider auch mit ADS gemacht, obwohl die erbliche anteil bewiesen ist"
    Ebenso behauptet hier im Forum niemand ernsthaft, man könne ADS "anerziehen". Das widerspricht jedem, aktuellen, wissenschaftlichen Erkenntnisstand. Und bloße Meinungen stehen da nicht auf derselben Stufe mit Forschungsergebnissen, bei denen Fachleute sich monatelang den Kopf zerbrechen.

    "Ist die veranlagung da, aber liebevolle eltern, wird diese menschen vielleicht etwa "kommisch" aber nicht gefährlich."
    Ich habe geschrieben, dass ganz bestimmte Misshandlungen dazu geeignet sind, aus jedem gesunden Baby einen späteren Psychopathen zu machen, in dem man die Empathiefähigkeit, die sich in den ersten 18 Monaten entwickelt, zerstört bzw. sich nicht ausbilden lässt. Das können liebevolle Eltern überhaupt nicht kompensieren, es ist z e r s t ö r t. Dieser sozialromantische Ansatz wird dem gesellschaftlichen Schaden, den diese Monster anrichten, überhaupt nicht gerecht.

    Der Psychopath ist nicht schuldfähig. Er wird es auch nie einsehen, wie auch? Er hat keine Empathie. Er spürt nicht, was er anderen antut. Und das hat er fast immer bei Mutti gelernt...Ich denke aber nicht in Deiner Schuldkategorie: "Daher gebe ich nie die eltern oder der umfeld der ganz schuld..."

    Das macht IMHO auch keinen Sinn, denn Eltern machen das nicht absichtlich oder vorsätzlich. Aber sie wollen dann später auch nicht die Verantwortung übernehmen und lügen sich irgendwas vererbtes oder angeborenes in die Tasche - zumindest beim Psychopathen. Und das kann man sehr gut verstehen, ich möchte auch nicht der Vater von Anders Breivik sein und dann nach seiner Kindheit gefragt werden...


    LG
    Apollo
    Geändert von Apollo_1012 ( 2.08.2013 um 11:32 Uhr)

  2. #122
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 5.009

    AW: Psychopathie - Ähnlichkeit mit ADHS?

    Meiner Meinung nach, erkennt man einen echten Soziopathen (so nenn ich die lieber) am schnellsten an den Zerstörungen die er hinterlässt.
    Soll heißen, meist eher zu spät...

    Und an der Irritation des Umfeldes, weil er/sie doch so ein “smarter“ Typ ist und man sich bildlich gesehen die Augen reibt, weil man nicht glauben mag, dass er/sie das wirklich angerichtet hat.

    Das erlebte ich bereits mal bei einem erst 13jährigen, der eine komplette Kinder/Jugendgruppe mental steuerte und im Griff hatte, so dass sie nicht IHM böse waren, als er sie bestahl, bedrohte, manipulierte, sogar körperlich massiv attackierte(!), sondern ihn verteidigten, ihn nachahmten und sein Name noch Wochen später (fast heroisch, “bewundernd“) in aller Munde war, nachdem er disziplinarisch an einen anderen Ort gebracht wurde!!!

    Und es dauerte überdurchschnittlich lange, bevor diese Maßnahme ungesetzt wurde, weil es immer wieder Personen gab, die das “Gute“ in ihm sahen!

    Genau dieser Ruf eilte ihm voraus und auch ich konnte zunächst nicht glauben, dass er soooo “böse“ ist....dass er einfach mal ne Chance und ein gutes Umfeld braucht...haaa,haaaa :rolleyes:

    Später öffnete sich ein Jugendlicher nach dem anderen und es kamen unglaubliche Geschichten ans Licht!

    DAS werde ich nie vergessen und ich erwarte mit Schrecken, dass dieser Mensch eines Tages ein skrupelloser Täter sein wird, wenn nicht sogar im großen Stil!

    LG Emely



    PS : Bei ihm wurde auch anfangs ein ADHS vermutet.
    Geändert von Emely ( 2.08.2013 um 11:30 Uhr)

  3. #123
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 5.009

    AW: Psychopathie - Ähnlichkeit mit ADHS?

    Achja...er war einer der wenigen, bei dem ich mal die Ohnmacht und Wut kaum steuern konnte, als er mir (sinnbildlich gesehen) lächelnd eine Frechheit ins Gesicht sagte vor der versammelten Kindergruppe!

    Normalerweise bin ich da geschult und kann gut damit umgehen, aber in diesem Fall stellten sich mir die Nackenhaare hoch, weil ich die Dynamik in der Situation über die Maßen deutlich spürte und ich zog mich aus der Situation zurück! Ich kann das nicht besser beschreiben, ohne ins Detail zu gehen, aber die “Luft brannte“ förmlich!

  4. #124
    Apollo_1012

    Gast

    AW: Psychopathie - Ähnlichkeit mit ADHS?

    Emely, genau so ist es. Da hattest Du ein Prachtexemplar vor Dir. Die machen einem als Kind schon Angst.

    Und jetzt stellen wir uns unseren Zappelphilipp vor und seine ganze Art. Der ist total harmlos dagegen...und daher ist die Frage in diesem Thread absurd aber interessant - es gibt Gemeinsamkeiten: beide gehören zu Gattung Mensch und leben auf dem Planeten Erde. Mehr nicht.

  5. #125
    Apollo_1012

    Gast

    AW: Psychopathie - Ähnlichkeit mit ADHS?

    ..übrigens: Die anfänglich Vermutung "ADHS" beim Psychopathen und der Irrglaube, liebevolle Eltern könnten alles geradebiegen und wenn es da nicht klappt, macht das die Kindergärtnerin, die Lehrerin und später gar der Partner, das alles hat nach meinem Eindruck in Deutschland sicher verschiedene aber zumindest auch eine ganz bestimmte Ursache: Die Schweinerei, die Psychopathen zwischen 1933 und 1945 mit Menschen gemacht haben, die ihnen nicht "gefielen". Damals wurden (auch) Behinderte eingesperrt und vergast, politisch anders denkende zu Geisteskranken erklärt - kurzum das gesamte Diagnostiksystem vollständig auf den Kopf gestellt und missbraucht, um unschuldige Menschen zu stigmatisieren.

    Wenn man sich also heute hinstellt und sagt, ein Psychopath kann nicht geheilt werden und gehört eingesperrt, dann sagt man zwar das, was Wissenschaftlich außerhalb Deutschlands schon längst erkannt haben, aber gerade eben in Deutschland immer so ein Geschmäckle hat. Und so wirkt der Nazi-Greuel nach...

  6. #126
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.426

    AW: Psychopathie - Ähnlichkeit mit ADHS?

    Hallo apollo,

    "So wird leider auch mit ADS gemacht, obwohl die erbliche anteil bewiesen ist"
    Ebenso behauptet hier im Forum niemand ernsthaft, man könne ADS "anerziehen". Das widerspricht jedem, aktuellen, wissenschaftlichen Erkenntnisstand. Und bloße Meinungen stehen da nicht auf derselben Stufe mit Forschungsergebnissen, bei denen Fachleute sich monatelang den Kopf zerbrechen.
    Da rede ich nicht von forum oder seriésen wissenschaftler, aber einige fachleute die wenig davon wissen... Also, es ist sicher nicht an dich gerichtet! Es ist nur von mich eine gedankengang und eine grund wieso ich gegenüber theorien die sagen "es ist nur erworben" misstraurig bin! Dabei, sehe ich mal eine seriöse studie darüber (wenn du ein link kennt, ist willkommen) kann ich meine meinung ändern.

    Ich reagiere da auch manchmal emotional, weil ich immer wieder wegen meine ADS, bevor ich wusste was es ist, hören musste, dass es sicher an mein kindheit liegt und dabei auch manchmal auf falsch weg gegangen ist...

    "Ist die veranlagung da, aber liebevolle eltern, wird diese menschen vielleicht etwa "kommisch" aber nicht gefährlich."
    Ich habe geschrieben, dass ganz bestimmte Misshandlungen dazu geeignet sind, aus jedem gesunden Baby einen späteren Psychopathen zu machen, in dem man die Empathiefähigkeit, die sich in den ersten 18 Monaten entwickelt, zerstört bzw. sich nicht ausbilden lässt. Das können liebevolle Eltern überhaupt nicht kompensieren, es ist z e r s t ö r t. Dieser sozialromantische Ansatz wird dem gesellschaftlichen Schaden, den diese Monster anrichten, überhaupt nicht gerecht.
    Dass ganz bestimmte misshandlung eine mensch so tiefgreifend ändern kann, kann ich auch glauben... Hat du mal die quelle? Ich finde dass deine Meinung meine gar nicht ausschliesst, weil ich auch davon rede, dass erlebnissen eine rolle spielen... Aber ich kann nicht ausschliessen, dass es auch im manche fällen eine genetische veranlagung auch eine kleine rolle spielt...

    Naja, ich werde mal schauen was wikipedia sagt.

    Der Psychopath ist nicht schuldfähig. Er wird es auch nie einsehen, wie auch? Er hat keine Empathie. Er spürt nicht, was er anderen antut. Und das hat er fast immer bei Mutti gelernt...Ich denke aber nicht in Deiner Schuldkategorie: "Daher gebe ich nie die eltern oder der umfeld der ganz schuld..."
    Also, wenn du so überzeugt bist, gibt mich ein link dazu. Dazu, sage ich nur meine meinung und sie kann falsch sein. Ich kann auch akkzeptieren dass jemand anders anders meint.

    Der Psychopath ist nicht schuldfähig. Er wird es auch nie einsehen, wie auch? Er hat keine Empathie. Er spürt nicht, was er anderen antut. Und das hat er fast immer bei Mutti gelernt...Ich denke aber nicht in Deiner Schuldkategorie: "Daher gebe ich nie die eltern oder der umfeld der ganz schuld..."

    Das macht IMHO auch keinen Sinn, denn Eltern machen das nicht absichtlich oder vorsätzlich. Aber sie wollen dann später auch nicht die Verantwortung übernehmen und lügen sich irgendwas vererbtes oder angeborenes in die Tasche - zumindest beim Psychopathen. Und das kann man sehr gut verstehen, ich möchte auch nicht der Vater von Anders Breivik sein und dann nach seiner Kindheit gefragt werden...
    Da sie nicht spüren was sie tuen ist mich klar und es ist was ihnen so gefährlich macht. Dabei gebe ich auf ein art die schuld auch nicht an die eltern: sie haben sicher ihre bestens gemacht und waren vielleicht mit einiges schlicht überfordert... Ich denke auch, dass sie sich auch danach nicht sehr gerne daran errinern was damals schief gelaufen ist...

    Sonst eine andere geschichte, die auch in deine richtung geht: es gab vor einige jahren in meine region (sogar wirklich in nähe) eine frauenmörder... Er hat seine opfer im S-Bahn (die lini die ich oft nehme) getroffen und dann in der nähe getötet... über ihm ist auch ein bisschen in medien gekommen. Alle fanden ihm ok und unauffällig. Aber... Er ist mit 7 jahren von eine pflegefamilie aufgenommen. Was vorher genau passiert ist, weiss ich nicht mehr, aber hier, gibt wirklich gründen ein kind in eine plfegefamilie zu untenbringen und es kann wohl sein dass er echt übel erlebt hatte und genau was nötig war um dann sich so zu entwicklen wie er nun tat...

    So jetzt was wiki dazu sagt: https://de.wikipedia.org/wiki/Psychopathie. Ich finde interessant, aber zu ursache, heisst es "Es wird vermutet..." Naja, ich vermute eben auch nur...

    @ Emely: deine geschichte ist sehr beindruckend! Solche menschen sind echt gefährlich!

    lg

  7. #127
    Apollo_1012

    Gast

    AW: Psychopathie - Ähnlichkeit mit ADHS?

    @All: Meinungen sind keine Wahrheit. Das gilt für mich genauso.

    Auch Wissenschaftler äußern nur Meinungen, aber es gibt einen Unterschied zwischen persönlichen und erlernten Meinungen.

    Man "vermutet", solange man nicht eindeutig und zweifelsfrei "beweisen" kann. Außerhalb der Physik und Mathematik gibt es da meines Wissens recht wenig auf diesem Planeten, was jeder näheren Überprüfung standhält.

    @mj71: Ich suche Dir eine Quelle raus.

  8. #128
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.426

    AW: Psychopathie - Ähnlichkeit mit ADHS?

    Ich freue mich auf deine quelle, ich bin ehe neugierig und lerne gerne einiges neues!

    lg

  9. #129
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.426

  10. #130
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.426

    AW: Psychopathie - Ähnlichkeit mit ADHS?

    Wenn ich an der beschreibung von erfolgreiche psychopathe denje und dazu dass sie doch 4% die menschheit sind, glaube ich auch eine mal begegnet zu sein... Zum glück kurz, aber die folgen war doch nicht so klein... Sicher bin ich mich nicht, aber ich hatte mich die kopf zerbroch mit der frage wieso er mich so behandelt hatte.

    Ich weiss auch, dass ich solche menschen (diese da in jeden fall) nicht so sympathisch finde und vielleicht ist für mich ein schutz: Ich gehe ehe weg...

    Also, mal zu geschichte (ich weiss, es gibt schlimmeres, aber es beschäftigt mich doch): Da ich mit mein berufleben viel schwierigkeiten hatte, wende ich mich zu IV (invalidität versicherung in der CH) um hilfe zu bekommen... So einfach ist es nicht und hier ist bekannt, dass es so ist... Was dort für menschen sitzen und entscheiden kann ich mich langsam vorstellen . Es geht wirklich um macht, obwohl sie eigentlich helfen sollten... Naja, irgendwann, komme ich zu mein ADS-diagnose, weil ich zu ein arzt gehe (der aus meine eindruck auch ADS haben kann). Aber ich muss zu eine gutachten gehen, zu ein andere arzt, in eine stadt 100 km von mein wohnort (die ich doch gut kenne, ich war dort im ausbildung). Er hat mich viele fragen gestellt die nichts mit meine problemen zu tut hatte, hat irgendwie "wichtige" sachen wie ausgewichen, alles ruhig und war mich nicht so sympatisch... Wie soll ich sagen... Er war anständig, ruhig, logisch, aber ich habe das gefühl gehabt dass da etwas fehlt, im richtung einfühlungsvermögen... Irgendwie hat er auch auf mich kalt gewirkt... Irgendwie distanziert...

    Er schickte mich auch zu eine 2, ADS-testung wo geheissen hat, ich habe doch kein ADS, sei zu ruhig dafür und hatte die test gut bestanden...

    Naja, dann heisst es von IV, es geht mich zu gut um hilfe zu bekommen. Mein arzt hat der gutachten bekommen, mich eine kopie gegeben mit die wörter: "was dort steht ist grosse quatsch". Ja, es war quatsch und dazu sehr verletzend! Aber der typ (nicht mein arzt!) war es egal, es ging bei ihm darum wieder mal hononaren im 5.-stellige bereich zu bekommen für diese papier... Ich sei nach diese papier eine simulantin die erfolgreich geschafft hat ADS vorzutäuschen um mich auf faule haut zu legen. So eine schwachsinn! Natürlich hatte ich zeit gebraucht so was zu verdauen... Es hat mich echt weh getan. Es ist wirklich anders als jemand der unüberlegt etwas verletzend sagt, was auch passiere kann. nein, alles war überlegt, argumentiert und alles was ich gesagt hatte, auf kommische art verdreht und doch für jemand der mich nicht kennt glaubwürdig dargestellt... Aber leute die mich gut kennen, merken schon dass auf diese papier viel quatsch geschrieben ist...

    Dass etwas nicht stimmt, hatte ich schon gemerkt... Irgendwie... Dass ich ehe nur einmal dort gehen musste war auch gut... Davon fliehen war auch einfach...

    So wie ich danach erfahren habe: ärtzen die ehe auf die seite von patienten stehen, mag die IV nicht, weil sie dann mehr bezahlen müssen. Daher, haben sie lieber gnagelosen haien die gut gegen ein patient argumentieren können und so was kann (und will) aus meine sicht, nur jemand gut machen der möglich wenig einfühlungsvermögen hat...

    Es ist mich gerade jetzt diese geschichte im bezug zu thema gekommen und es kann wohl sein dass mich das thema so angesprochen, weil ich vielleicht umbewusst schon wusste...

    lg

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