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Diskutiere im Thema Psychopathie - Ähnlichkeit mit ADHS? im Forum ADS ADHS: Presse, Medien
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #91
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 466

    AW: Psychopathie - Ähnlichkeit mit ADHS?

    Hallo mj71,

    ja, mir schien auch schonmal, dass manchmal ein dissoziiertes Ins-Leere--stieren bei mir einfach nur eine Pause von den vielen Eindrücken ist. Kurz reicht ja schon, und danach bin ich wieder frisch dabei. Nur dies Beispiel.

    Bei manchen Sachen ist dissoziieren ja sogar nötig, da mag es auch Dinge geben, die uns leichter fallen, als anderen.
    (da war mal so'ne Auflistung, wofür man es braucht in einer .pdf im Thread)

    Meinst Du jetzt, ob ich mich erinnere an Punkte im Thread, oder im Text vom Test? Ich bin nicht sicher.
    Im Thread an einiges, ich fand Vieles, was ich von mir kannte, und war einmal mehr erstaunt, dass es "noch mehr Leute wie mich" gibt. Hab nicht alles gelesen, waren viel zu viele Seiten.
    Aber fand auch, dass einige das ein bisschen zu heftig als krankhafte Störung ansahen, auch wenn es zu Komorbitäten gehören mag, wenn es zu heftig ist. Bei den meisten hat es den Namen "dissoziative Störung" nicht verdient, fand ich.
    Und allein wegen den Pausen (abgesehen davon, dass jeder es hier und da brauch) finde ich es für AD(H)Sler eher "normal" als krankhaft. Zum Ausbalancieren eben eine Kompensationsmöglichkeit.

    Wenn Du doch den Text von den Fragen meintest, die stehen hier:
    http://Selbsttest auf Dissoziative S...h, Supervisor)
    Kann 'ne Minute dauern, bis die Seite geladen ist, und meinen neuen Super-Popup-Blocker musste ich wohl auch entschärfen für die Seite.


    Ich glaube nicht, dass ich die einzige hier bin, die da ganz ganz oft "0" dranschreiben muss.
    Manchmal fielen mir andere Sachen ein, die man mit den Fragen auch testen könnte, die sind echt heftig.

    So gut ich auch mit eigenen Dissoziationen vertraut bin - "DAS DA" hat echt nichts damit zu tun.

    LG
    Geändert von zammel (27.07.2013 um 21:26 Uhr) Grund: "PS" wegen Frage nach Linkformatierung kann weg

  2. #92
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 466

    AW: Psychopathie - Ähnlichkeit mit ADHS?

    öhm ...
    mj71 schreibt:
    Kann sein dass wir wegen unsere ADS auf traumata einfach auf ein andere art reagieren als stinos, nur weil unsere hirn anders rickt?
    Auf Trauma weiß ich jetzt nicht.*
    Abgesehen davon, dass wir ja wahrscheinlich überall drauf etwas anders reagieren.
    * aber wäre "zu allem" eigentlch logisch, glaub ich, immerhin nehmen wir Dinge anders wahr und verarbeiten sie auch anders.

    Aber ich dacht immer, meine mir selber bekannten Dissoziationen seien auf Trauma zurückzuführen, bevor ich AD(H)S kennenlernte.
    Auch wenn mir vor Jahren schonmal klar war, dass ich früh das Dissoziieren "gelernt" hab, auch ein Maß an Sensibilität, sieht das mit ADHS doch etwas anders aus.
    Es kommt gar nicht alles vom Trauma, es kommt vieles von AD(H)S und hat DORT nämlich ganz konkrete Funktionen.

    Öhm, das war jetzt eher umgekehrt, als das, wonach Du gefragt hast, komm an der Stelle aber auch grad nicht weiter.
    (100.000 Aspekte, Kopfbrummen, Essen, Medi wirkt nicht mehr, gucken ob der PC das Zimmer schon auf 30 Grad aufgeheizt hat, bei 29 war's ja fast noch kühl...)

    LG

  3. #93
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.452

    AW: Psychopathie - Ähnlichkeit mit ADHS?

    Hallo alle,

    @ Ilka: Danke für der link, ich habe nur angeschaut... Einiges kann wirklich zu ADS gehören, vieles kenne ich einfach nicht.

    @ Zammel: mich hat mehr der test interessiert, aber jetzt habe ich geschaut. Gemacht finde ich nicht nötig, da ich glaube, nur ADS zu haben, ohne etwas anders...
    Was ich von thread mich errinere, haben wir das thema "dissoziation" sehr breit genommen, auch auf alles was normal und gesund ist... Also, immer wieder weg sein, weil wir es brauchen oder dichtmachen weil zu viel war, war dabei, ohne dass es von etwas "krankhaft" geredet wird. Ich fand es spannend, weil viele menschen ab und zu dissozieren ohne dafür krank zu sein.

    Früher dachte ich auch, es sein ein traumata der macht dass ich immer wegdrifte oder so... Traumata gab es schon, aber auch ADS... Nach eine traumatherapie gehen alpträumen und flashback weg, aber vergesslichkeit und träumen nicht...

    Mit der zeit gehe ich an der wand, wenn ich lese oder hören dass mein ADS durch traumata ausgelöst war!!! Ich war schon als säugling ablenkbar (stillen war für meine mutter anstregend, da sie mich immer wieder zu sache bringen musste), obwohl mein geburt gut gegangen ist und auch heute noch, bin ich auffällig ablenkbar, ohne andere erklärungen als ADS.

    Da gab es wieder so eine kommentar auf mein blog in diese art... Ich war erstaunt, da ich dort zwar von traumata schon redet, aber auch dass ich mich davon immer mehr löse... Da gab es mal wieder anlass zu grübeln...

    lg

  4. #94
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 466

    AW: Psychopathie - Ähnlichkeit mit ADHS?

    @mj71, Hallo nochmal
    Was ich von thread mich errinere, haben wir das thema "dissoziation" sehr breit genommen, auch auf alles was normal und gesund ist... Also, immer wieder weg sein, weil wir es brauchen oder dichtmachen weil zu viel war, war dabei, ohne dass es von etwas "krankhaft" geredet wird. Ich fand es spannend, weil viele menschen ab und zu dissozieren ohne dafür krank zu sein.
    Jau, ich dachte vielleicht eher noch in dem Bezug zu den manchmal irrtümlichen Selbstdiagnosen.

    Spannend fand ich auch Vieles.
    Ich glaube, ich war auch nicht die einzige, die es auch benutzt, um mal eben "ganz in Ruhe" nachzudenken.
    Manchmal gibt's dabei gute Ergebnisse.

    Gestern Abend dachte ich im Nachhinein:
    In Verbindung mit dem manchmal typischen AD(H)S-"Überblick"
    ist es wie:
    innerlich "ein Stück beiseite treten"
    wie ein Adler die Gegend überfliegen
    und dabei ganz entspannt defokussiert
    die ganze Lage überschauen.
    Wichtige und manchmal auflösende Aspekte,
    finden sich dabei ganz voll selbst.*

    (* ich find, wir müssen ja nicht nur ganz viele Reize aushalten, wir können
    auch zuweilen absichtlich ganz viel erfassen - ich jedenfalls, und ich kann ja nicht
    die einzige sein, wenn das ADHS heißt.
    Vielleicht geht das eben am besten dissoziiert.
    (öhm .... ist eigentlich logisch, wo es doch das Gegenteil von "gut assoziiert sein" ist)

    LG

    (aber das wird dann auch langsam OT.... )

  5. #95
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 466

    AW: Psychopathie - Ähnlichkeit mit ADHS?

    ach ja .... @mj71, ich soll auch von Anfang an ein Schreihals gewesen sein und geheult haben, wenn das Radio lief.

    Obwohl die Geburt vielleicht nicht ganz so traumalos ist, wenn man anschließend fürmehrere Wochen in einen Brutkasten gesteckt wird in den 60er Jahren, weil man so übertragen wurde, dass es nicht mehr gut ist.

    Aber vielleicht hab ich es auch schon im Bauch gehabt, eine Freundin hat mal zu mir gesagt "du bist doch zu deiner eigenen Geburt schon zu spät gekommen".

  6. #96
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 2.435

    AW: Psychopathie - Ähnlichkeit mit ADHS?

    Was mir durch den Kopf geht.... (und sehr Provokant, will niemanden angreifen, doch ev. ein Gedanken wert)

    .... Adhs / den Emotionen / Reizen / Einflüssen den Extremen ausgeliefert.

    oder

    ..... Blockieren / sich schützen von äusseren Einflüssen - kein Mitgefühl zu lassen.

    Wie lebt es sich leichter?

    (klar, ein Mittelding wäre so was.... Mitgefühl schon aber nicht Mit-Leiden - Selbst darunter leiden.... kein Extremes weder ins einte noch ins andere.... so
    wie viele sind, mit gesundem Egoismus... doch auch Mitgefühl) - doch diese Mitte ist, so glaube ich, (für mich) - schwer zu erreichen.

    So ähnlich wenn andere ein Fester haben - welches sie schliessen können und trotzdem raus gucken können. Und bei mir nur ein Loch - entweder offen -
    oder ich muss es zu mauren.

    Versteht man was ich meine?.... Kann es nicht einfach sein, dass wir Adhsler durch unsere "Unfähigkeit" - Keine Scheibe im Fenster - zur Abgrenzung und
    uns manchmal aus Selbstschutz "einmauern" müssen - so wirken? Und bei zu dicker Mauer einfach den Zugang nicht mehr finden.

    Doch jetzt zum Provokanten: Ist ein Psychopath nicht einfach nur jemand der es nicht aushalten würde - könnte er mitfühlen?!?

    lg

  7. #97
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 3.120

    AW: Psychopathie - Ähnlichkeit mit ADHS?

    Hej smile

    ...ob das provokant ist ...das ist es ja ...anscheinend ist es ja das, das sie nicht mitfühlen können, es gar nicht bei ihnen ankommt, was das im Gegenüber auslöst...

    hab da einen ausführlichen link gefunden, ...


    http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&...bHmqYQXmT3Iw_g

  8. #98
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 2.435

    AW: Psychopathie - Ähnlichkeit mit ADHS?

    danke dori, für den link - habe es kurz überflogen und sobald ich zeit habe werde ich es gleich ganz durchlesen....

    zusammenfassend, aus meiner dilettantischen sicht und jetzt einen "zacken" heftiger.... (?!)....
    (aus rein rationaler und nur auf sich selbst bezogen) -

    wenn man für sich wählen könnte, zwischen den zwei störungen - lieber ein psychopath oder adhsler?

    (dies könnte doch auch der "selbstschutzfaktor" sein - warum aus einer adhs eine weiteres krankheitsbild sich herauskristallisieren kann)

    wenn die definition von krank - ein leiden des menschen voraus setzt - ist ein psychopath krank?

  9. #99
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Psychopathie - Ähnlichkeit mit ADHS?

    Smile schreibt:
    wenn die definition von krank - ein leiden des menschen voraus setzt - ist ein psychopath krank?
    Durchaus ja.
    Denn das Leiden bezieht sich nicht ausschließlich auf die betroffene Person selbst, sondern kann sich auch auf das Leiden beziehen, welches sie bei anderen verursacht.
    Und das kann schon durchaus groß sein.

    Das ist auch durchaus logisch und verständlich, denn gerade z.B. der Psychopath (nach wie vor ein Wort, welches wir in diesem Kontext nicht verwenden sollten), empfindet sich selbst nicht als krank und empfindet selbst auch kein Leiden, fügt es aber anderen zu.
    Manifestiert man den Begriff "krank" also am eigenen Leid, wird man bei vielen Persönlichkeitsstörungen keine Diagnose stellen können, da die Betroffenen selber das komplett anders sehen und auch eigenes Leiden nicht erkennen, bzw, keines empfinden/ wahrnehmen.

  10. #100
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 2.435

    AW: Psychopathie - Ähnlichkeit mit ADHS?

    @fliegerlein

    ein "reiner egoist" würde da so antworten, dass das "leiden der anderen" nicht SEIN problem sei.

    wie soll ich es umschreiben: aus welchem grund, sollte dieser sich "helfen" lassen? - eigentlich nur, wenn er/sie ein persönlichen nachteil hätte.
    die konsequenz für sein handeln in derart einschränken würde - dass er selbst darunter leidet?

    sieht man doch häufig bei menschen, die ein "suchtproblem" haben... (nicht dass diese eine persönlichkeitsstörung hätten)... doch die sucht
    kann einen menschen so sehr in seiner persönlichkeit verändert - dass ihnen nur noch die suchtbefriedigung (geozentrisches weltbilt) steuert.
    ich lehne mich mal aus dem fenster, ich glaube nicht dass bewusst andere verletzt wird.... doch lässt es sich nicht vermeiden... auf den weg zur (sagen wir mal)
    nächsten flasche, anderen zu verletzen.... tuen sie das!

    hilfe zur selbsthilfe geht doch nur, wenn der "betroffene" einen grund hat - sich ändern zu wollen/müssen.

    darum? die frage..... lohnt es sich, wenn sich jemand in "seiner haut" wohl fühlt - und mit den kosequenzen seines tuns zu recht kommt - ihn behandeln zu wollen?

    leben und leben lassen?

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