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Diskutiere im Thema Wie jetzt - Über- oder Unterversorgung? im Forum ADS ADHS: Presse, Medien
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #1
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257

    Wie jetzt - Über- oder Unterversorgung?

    So viel zu der Behauptung die Ärzte werfen alle mit MPH - Rezepten um sich:

    Silke Bergmanns Sohn*leidet an ADHS: Ärzte wollen das Medikament nicht verschreiben | Aufreger

  2. #2
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 2.435

    AW: Wie jetzt - Über- oder Unterversorgung?

    - Anscheinend muss man auf das Glück vertrauen und dies im Gesundheitssystem ?!

  3. #3
    N o r d f r a u

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 62
    Forum-Beiträge: 8.212

    AW: Wie jetzt - Über- oder Unterversorgung?

    Also, solchen Blättchen traue ich nicht, vielleicht steckt noch etwas anderes dahinter oder der Artikel ist
    komplett gefakt. Ich möchte als Mutter in jedem Fall nicht auf diese Weise in die Zeitung kommen.

    Ich bin sicher, es gibt im Großraum Frankfurt genügend Kinderärzte und -Psychiater, die ADHS-Kinder
    adäquat behandeln. Bei uns im Großraum Nürnberg haben sich alle Kinder- und Jugendpsychiater und
    viele Kinder- und Jugendärzte in das ADHS-Netzwerk eintragen lassen. Das die dann einen Patienten
    ablehnen, kann ich mir nicht vorstellen. Und es gibt in Frankfurt mind. eine Selbsthilfegruppe, wo man
    bestimmt auch Bescheid weiß.

  4. #4
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 5.009

    AW: Wie jetzt - Über- oder Unterversorgung?

    Sie muss sich nun mal an einen Facharzt, in dem Fall einen Kinderpsychiater wenden.

    Zum Glück darf es nicht mehr jeder Kinderarzt verschreiben!

    Genauso, wie wir es auch nicht vom Hausarzt bekommen.

    Wieder ein Artikel, der “reißerisch“ klingen soll, aber inhaltlich ein Lacher ist.

    Ich könnte mich jetzt auch lauthals beschweren, dass ich im Buchladen kein Gemüse kaufen kann...

  5. #5
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 5.009

    AW: Wie jetzt - Über- oder Unterversorgung?

    Gretchen schreibt:
    Also, solchen Blättchen traue ich nicht, vielleicht steckt noch etwas anderes dahinter oder der Artikel ist
    komplett gefakt. Ich möchte als Mutter in jedem Fall nicht auf diese Weise in die Zeitung kommen.

    Ich bin sicher, es gibt im Großraum Frankfurt genügend Kinderärzte und -Psychiater, die ADHS-Kinder
    adäquat behandeln. Bei uns im Großraum Nürnberg haben sich alle Kinder- und Jugendpsychiater und
    viele Kinder- und Jugendärzte in das ADHS-Netzwerk eintragen lassen. Das die dann einen Patienten
    ablehnen, kann ich mir nicht vorstellen. Und es gibt in Frankfurt mind. eine Selbsthilfegruppe, wo man
    bestimmt auch Bescheid weiß.

    Der Artikel klingt schon realistisch...es werden doch auch immer wieder Zitate von Experten aus dem Kontext gerissen oder geschickt aneinandergereiht, so dass es passend für den "Zweck" gelesen wird. Das geht ganz schnell und einfach. In diesem Fall endet das eben in diesem Blättchen als "Aufreger".

    Die Mutter beklagt sich mit Sicherheit "wahrheitsgemäß", denn kein Internist, Allgemeinmediziner oder Kinderarzt wird das ADHS ihres Sohnes medikamentös behandeln (was ja für diese Ärzte spricht), sondern sie eben an Spezialisten überweisen. Dann muss sie sich eben auf dem Weg zum SPZ einer Klinik machen oder eben zum Kinderpsychiater...
    Ansonsten verweigern sie mit Sicherheit Mutter und Kind nicht lebensnotwendige medizinische Hilfe! So könnte man diesen Artikel aber natürlich auch lesen!

  6. #6
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257

    AW: Wie jetzt - Über- oder Unterversorgung?

    Na ja, der Kern ist dass es eben nicht so ist dass die Ärzte mit Ritalin (oder in dem Fall Eqasym) um sich schmeißen.


    ---
    Zwischen Angel und Tür: Per Telefon und Tapatalk.

  7. #7
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 5.009

    AW: Wie jetzt - Über- oder Unterversorgung?

    Wildfang schreibt:
    Na ja, der Kern ist dass es eben nicht so ist dass die Ärzte mit Ritalin (oder in dem Fall Eqasym) um sich schmeißen.


    ---
    Zwischen Angel und Tür: Per Telefon und Tapatalk.
    Das stimmt...zumindestens endlich bei den Kindern.

  8. #8
    MeinerEiner

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 1.128

    AW: Wie jetzt - Über- oder Unterversorgung?

    Ich finde den Artikel auch eher lachhaft. Kurz im Internet recherchieren und feststellen dass ein Kinderpsychiater der geeignete Ansprechpartner ist hätte geholfen.

    Was die Rodgauerin bis dahin nicht wusste ist, dass ihr behandelnder Kinderarzt dieses Mittel für ihren Sohn nie verschreiben wird. Stattdessen musste sie sich von ihm eine Überweisung für das Klinikum in Frankfurt-Höchst ausstellen lassen. Dort, wo auch die Diagnose gestellt wurde.
    Das heisst doch, dass sie das Medikament im Klinikum weiterhin verschrieben bekommen hat, oder nicht? Ich sehe da nicht so wirklich das Problem.
    Ausserdem hätte man ihr dort bestimmt auch sagen können dass sie einen Psychiater für weitere Rezepte braucht und nicht unbedingt jeder Kinderarzt das verschreibt.

    Klingt für mich eher wie vom Praktikanten erfunden.

  9. #9
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 2.435

    AW: Wie jetzt - Über- oder Unterversorgung?

    aber ehrlich - es geht doch nicht darum, wer was verschreiben darf. um beim beispiel vom bücherladen.... es sind doch alles ärzte...
    wenn ich im bücherladen nach gemüse frage.... kann man mich doch darauf hin weisen und die adresse des nächsten lebensmittelladens geben.

    darum geht es doch. um den menschen (patienten) - eigentlich sollte es doch so sein, brauche ich hilfe sollte mir doch der arzt (egal welcher)
    mir helfen - und wenn dies nicht sein fachgebiet ist.... weiter schicken. (oder nicht? - ich glaube wir lassen uns das gesundheitssystem sehr viel kosten -
    so darf man doch auch etwas im "notfall" erwarten)

    muss man sich wirklich als patient selbst fachwissen aneignen damit man beim richtigen arzt landet?

  10. #10
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 340

    AW: Wie jetzt - Über- oder Unterversorgung?

    Also ehrlich gesagt plädiere ich deutlich dafür, sich als Patient Fachwissen anzueignen.

    Die Vorstellung vom altruistischen Arzt, der nur das Wohl des Patienten sieht, gleichzeitig über alle Fachbereiche bescheid weiß u auch gleich mal zum richtigen Spezialisten überweist, halte ich für illusorisch.

    Meine Ärztin z.B. hat sich bezüglich ADS fortgebildet. Gibt es Schwierigkeiten, oder werden Fragen aufgeworfen, die sie unsicher machen, sucht sie selbst Rat beim Spezialisten für ADS.

    Sie möchte mich eben NICHT als Patienten verlieren.

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