Seite 2 von 3 Erste 123 Letzte
Zeige Ergebnis 11 bis 20 von 21

Diskutiere im Thema Wie jetzt - Über- oder Unterversorgung? im Forum ADS ADHS: Presse, Medien
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #11
    MeinerEiner

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 1.128

    AW: Wie jetzt - Über- oder Unterversorgung?

    Smile schreibt:
    muss man sich wirklich als patient selbst fachwissen aneignen damit man beim richtigen arzt landet?
    Ja, das sollte man. Ich kenne mich mit dem schweizer Gesundheitssystem nicht aus, aber in Deutschland bekommt man normalerweise eine bessere Behandlung wenn man sich selbst über seine Krankheit und Behandlungsmöglichkeiten informiert.
    Grade Allgemeinmediziner können gar nicht über alle Krankheiten so informiert sein und immer alle Möglichkeiten kennen. Einer gezielten Bitte um eine Überweisung zu einem bestimmten Spezialisten wird dagegen oft nachgekommen. Dass man beim nicht zuständigen Spezialisten nur die Info "nicht zuständig" bekommt halte ich auch nicht für so tragisch, denn auch ein Spezialist kann sich nicht überall auskennen.
    Zumal wir in dem Fall nicht von tiefreifendem Fachwissen reden sondern von Informationen die man über eine einfache Google-Suche innerhalb von ein paar Minuten findet.

  2. #12
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 2.435

    AW: Wie jetzt - Über- oder Unterversorgung?

    @Erin

    und genau aus diesem grund - spriessen non-schulmedizinische praxen aus dem boden.
    weil diese, unabhängig vom fachwissen, den menschen das gefühl geben, ihn als ganzes zu sehen.

    ich will nichts unterstellen - doch hier dann die spreu vom weizen zu trennen ist schwer.

    ich will nicht wissen, wie viele adhs - betroffene kinder eine odyssee von ernährungsumstellung, alm-projekten, kügelchen-schlucken,
    handauflegen - hinter sich haben..... das ist die gefahr, wenn man in der schulmedizin sich den menschen nicht mehr annimmt.

    die tragweite des "nicht zuständigen" - tragen demzufolge im endeffekt die mediziner selbst. sich dann lamentieren, dass all das alternative
    humbug und nicht wissenschaftlich bewiesen sei, pointiert eigentlich nur, dass unvermögen die zusammenhänge zu reflektieren.

    so leidet die glaubwürdigkeit und das misstrauen wächst - das rad dreht sich weiter - bis zur unterstellung - adhs sei von der pharmaindustrie
    erfunden und die ärzte seien nur von dieser instrumentalisiert. dass die andere branche am lautesten schreit - damit sie ihre kunden weiterhin
    "alternativ" behandeln dürfen, können u.s.w. - ist logisch.

    unterm strick - sind es die betroffenen, die die quittung tragen. (p.s. bei google findet man mehr infos darüber wie schädlich ritalin sei, als
    infos was adhs überhaupt ist.... nur so nebenbei)
    lg

  3. #13
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 5.009

    AW: Wie jetzt - Über- oder Unterversorgung?

    Also ich denke schon, dass es von einem Arzt nicht zu viel verlangt ist, den Hinweis zu geben, zu welchem Fachgebiet das jeweilige Anliegen gehört. :o

    Und dieses scheinbar einfache “Frag Google“ mag für viele (auch für mich) total selbstverständlich und simpel sein, jedoch gibt es noch seeehr viele Menschen, die sich nicht so sicher im Netz bewegen oder auch durch die Informationsflut total überfordert sind. :banghead:

    Irgendwie muss es ja auch nicht noch vorangetrieben werden, dass immer weniger miteinander gesprochen wird!?

    LG Emely

  4. #14
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 340

    AW: Wie jetzt - Über- oder Unterversorgung?

    Ja, das stimmt natürlich, aber das Problem bei AD(H)S ist ja, dass es nicht reicht, zu irgendeinem Psychiater zu gehen.

    Und dann darauf zu hoffen, dass der sich mit der Materie bestens auskennt.

    Es wäre also wichtig, dass z.B. der Hausarzt oder Kinderarzt gezielt zu einem Psychiater überweist, der eben auch "in ADHS macht".

    Und das werden nicht allzu viele auf dem Schirm haben.

  5. #15
    MeinerEiner

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 1.128

    AW: Wie jetzt - Über- oder Unterversorgung?

    Klar sollte ein Arzt in der Lage sein zum richtigen Spezialisten zu überweisen, aber wenn das nicht der Fall ist ist es nur hilfreich wenn man sich selbst ein wenig auskennt.

    Mir ging es hauptsächlich darum dass der Artikel einfach nur schlecht ist. Da muss sich erst ein Käseblättchen einschalten damit Muttern ein paar Antworten bekommt.
    Sie war doch in einem Klinikum das die Diagnostik gemacht hat und hat(so entnehme ich das dem Artikel) auch dort weitere Rezepte bekommen. Ich finde es schwer zu glauben dass dort auf gezielte Nachfrage niemand bereit war ihr Auskunft zu geben.
    Selbsthilfegruppen für Eltern sind da auch eine gute Anlaufstelle und ebenfalls nicht allzuschwer zu finden.

  6. #16
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 5.009

    AW: Wie jetzt - Über- oder Unterversorgung?

    Erin schreibt:
    Klar sollte ein Arzt in der Lage sein zum richtigen Spezialisten zu überweisen, aber wenn das nicht der Fall ist ist es nur hilfreich wenn man sich selbst ein wenig auskennt.

    Mir ging es hauptsächlich darum dass der Artikel einfach nur schlecht ist. Da muss sich erst ein Käseblättchen einschalten damit Muttern ein paar Antworten bekommt.
    Sie war doch in einem Klinikum das die Diagnostik gemacht hat und hat(so entnehme ich das dem Artikel) auch dort weitere Rezepte bekommen. Ich finde es schwer zu glauben dass dort auf gezielte Nachfrage niemand bereit war ihr Auskunft zu geben.
    Selbsthilfegruppen für Eltern sind da auch eine gute Anlaufstelle und ebenfalls nicht allzuschwer zu finden.

    Da stimme ich Dir zu. Der Artikel ist vielleicht nicht unbedingt schlecht, aber so geschrieben, dass man sich eben "aufregt" . Das war das Ziel und das hat der Autor erreicht. Was er an Tatsachen evtl. vedreht oder auch einfach weggelassen hat, das können wir nur erahnen.

    Auch ich kann schwer glauben, dass ihr das Klinikum nicht weitergeholfen hat!

  7. #17
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 5.009

    AW: Wie jetzt - Über- oder Unterversorgung?

    Andicool schreibt:
    Ja, das stimmt natürlich, aber das Problem bei AD(H)S ist ja, dass es nicht reicht, zu irgendeinem Psychiater zu gehen.

    Und dann darauf zu hoffen, dass der sich mit der Materie bestens auskennt.

    Es wäre also wichtig, dass z.B. der Hausarzt oder Kinderarzt gezielt zu einem Psychiater überweist, der eben auch "in ADHS macht".

    Und das werden nicht allzu viele auf dem Schirm haben.
    Bei Erwachsenen gibt es in der Tat leider sehr wenige Psychiater, die mit ADHS auskennen.

    Für Kinder- und Jugendpsychiater ist es seit Jahren annähernd ihr "täglich Brot", da ADHS ja bis vor kurzem als "Kinderkrankheit" galt.
    Allerdings steht nicht jeder von ihnen der Medikation bei Kindern unkritisch gegenüber.
    Was ich persönlich auch nicht soo schlimm finde, da vielen Kindern auch mit engmaschigen Therapien, kleinen Schulklassen, Elterntraining und Coaching zunächst gut weitergeholfen werden kann...leider nicht allen.

    LG Emely

  8. #18
    Neues vorgestelltes Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 111

    AW: Wie jetzt - Über- oder Unterversorgung?

    Das kann ich mir irgendwie kaum vorstellen, als ich zur Diagnose beim Psycho war wollt er mir unbedingt Medikamente andrehn, mich quasi dazu übereden welche zu nehmen, da ich keine nehmen. Das ist echt seltsam.

  9. #19
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 5.009

    AW: Wie jetzt - Über- oder Unterversorgung?

    Luna 88 schreibt:
    Das kann ich mir irgendwie kaum vorstellen, als ich zur Diagnose beim Psycho war wollt er mir unbedingt Medikamente andrehn, mich quasi dazu übereden welche zu nehmen, da ich keine nehmen. Das ist echt seltsam.
    Was genau kannst Du Dir kaum vorstellen?

  10. #20
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 2.435

    AW: Wie jetzt - Über- oder Unterversorgung?

    Erin schreibt:
    Da muss sich erst ein Käseblättchen einschalten damit Muttern ein paar Antworten bekommt.
    .... Peinlich - für die behandelten Ärzte - oder nicht?!

    Was ich daraus schliesse, ist eher die inkompetenz auf zwischenmenschlicher Basis - sonst würde die Mutter es ja nicht
    publik machen.

    Erin; Demzufolge, ist der Patient selbst schuld, wenn er sich nicht bemüht Antworten zu bekommen? Sind Patienten, Kunden?...
    Jeder private Dienstleistungsunternehmen könnte es sich nicht leisten .... seine Kunden sich selbst zu überlassen.....

    lg

Seite 2 von 3 Erste 123 Letzte

Ähnliche Themen

  1. Über Sucht, Jetzt bei WDR & SWR
    Von Raphell im Forum ADS ADHS: Presse, Medien
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 13.06.2013, 17:24
  2. Zwar nicht über ADS (oder so wenig) aber über hanf als heilmittel
    Von mj71 im Forum ADS ADHS: Presse, Medien
    Antworten: 20
    Letzter Beitrag: 9.04.2013, 10:30
  3. Erst über 400 Kilometer weg wollen....und jetzt habe ich einen Freund...
    Von Malemaus im Forum ADS ADHS Studium Beruf und Ausbildung
    Antworten: 7
    Letzter Beitrag: 18.03.2012, 21:12
  4. Rezept über Equasym, und jetzt?
    Von Amneris im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
    Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 12.11.2010, 22:29

Stichworte

Thema: Wie jetzt - Über- oder Unterversorgung? im Forum ADS ADHS: Presse, Medien bei ADHS bei Erwachsenen Forum
©2017 ADHS bei Erwachsenen Forum