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Diskutiere im Thema Nicht medis kosten viel... im Forum ADS ADHS: Presse, Medien
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #1
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.455

    Nicht medis kosten viel...

    Hallo alle,

    Da ich versuch habe ob ich mit google auf aktuelles aus der presse um ADS finde, war ich fündig... Was ich interessant finde, bringe ich mal auf forum.

    Also mal hier: Was kostet ADHS? Studie zeigt: Nicht die Pillen sind teuer (BILD) | Pressemitteilung TK Techniker Krankenkasse

    lg

  2. #2
    pero

    Gast

    AW: Nicht medis kosten viel...

    Interessant, zeigt für mich aber auch das der Name "ADHS" problematisch ist.
    In der Öffentlichkeit, und offenbar auch bei den KK, steht die Hyperaktivität scheinbar im Zentrum der Wahrnehmung, dabei ist sie nur ein Teil des Problems...
    Auch ist "Aufmerksamkeits Defizit" sachlich nicht richtig, ist es doch eher ein Problem der "Aufmerksamkeits Steuerung". Fast alle Betroffenen kennen auch den Hyper-Fokus.

    Etwas OT, musste ich aber mal los werden...

  3. #3
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.859

    AW: Nicht medis kosten viel...

    Techniker Krankenkasse schreibt:
    Die Kassen geben für einen Patienten mit ADHS pro Jahr 2.902 Euro mehr aus als für ein Kind ohne die Diagnose.
    Super, erst wenn Kosten zu erwarten sind, passiert etwas.
    Geändert von Steintor (18.05.2013 um 15:16 Uhr)

  4. #4
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 2.680

    AW: Nicht medis kosten viel...

    Der Artikel ist gaaaanz dicht an einer wichtigen Aussage dran, die er dann aber doch nich schafft:

    ADHS-Betroffene sind teuer.
    Nicht, weil sie diagnostiziert sind und behandelt werden, sondern wegen der ADHS-Problematik:
    Komorbiditäten, Häufige Unfälle etc.

    Logische Folgerung, die ja auch untersucht wird:
    Unbehandeltes ADHS ist teurer als behandeltes

  5. #5
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.455

    AW: Nicht medis kosten viel...

    Logische Folgerung, die ja auch untersucht wird:
    Unbehandeltes ADHS ist teurer als behandeltes
    Ja, weil wenn jemand nicht weiss dass er ADS hat und für depression im behandlung geht, wird es ihm nicht wesentlich besser gehen, so lange der grundproblem nicht erkannt werden, aber doch etwas kosten... Für die katze.

    Wer offizielle diagnose hat, geht auch ehe zu eine wirksame therapie, es geht ihm mal besser und dann... Braucht es auch nicht mehr. Auch wenn ADS-behandelt wird, kommen dann ehe weniger problemen dazu...

    lg

  6. #6
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.633

    AW: Nicht medis kosten viel...

    In diesem Vortrag zitiert Russell Barkley eine Studie, wo sich einer mal den Spass gemacht hat, auszurechnen, was ein unbehandelter ADHSler dem Staat kostet (um Minute 30 herum); er kam dabei auf eine Summe zwischen 3 und 500.000 $.

    ADHD: Life Course Outcomes and Treatment Implications - YouTube

    Die Summe berücksichtigt nur, was dem Staat an zusätzlichen Steuereinnahmen entgeht, die ein behandelter ADHSler erwirtschaften könnte.

    Ihr könnt Euch also mal ausrechnen, wenn dass die Summe ist, die dem Staat durch Euch entgangen ist, was ihr dann in Eurem Leben hättet verdienen können, wenn ihr nicht so stinkend faul gewesen wäret, und immer eine erfundene Krankheit wie ADHS vorgeschoben hättet, meine ich natürlich...

    Nicht berücksichtigt ist die Summe, die durch die Jahre bis jahrzehntelange Behandlung von Komorbiditäten wie Angst, Depression, Essstörungen oder Sucht entstehen, deren Behandlung ohne die gleichzeitige Behandlung von ADHS bekanntlich völlig für den Arsch ist, anders formuliert: hinausgeschmissenes Geld.

    Allein die drei völlig nutzlosen Klinikaufenthalte, die ich hatte, dürften so ungefähr rund 50.000 Euro verbraten haben. Das jahrelange Schlucken von völlig nutzlosen, dafür aber teuren Medikamenten, ist dabei noch nicht eingerechnet. Ich habe mir den Spass gemacht, die Kosten für ein Medikament, Seroquel zu überschlagen, hier habe ich mindestens 25.000 Euro verbraten. Hier sind die anderen Medikamente wie gesagt noch nicht eingerechnet usw.

  7. #7
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.455

    AW: Nicht medis kosten viel...

    Hallo eiselein,

    Zuerst mal: der link habe ich nicht mal geschaut, ich verstehe zu wenig englisch dafür und bin heute auch nicht fit genug dazu... Aber alles was du sagst, erstaunt mich nicht... Es sind sdogar ganz gute argumenten dafèr dass ADS so früh wie möglich diagnostisiert sein sollte (bei kindern, aber bitte, erwachsenen auch nicht vergessen, es irren noch eine menge davon herum!), dann gut behandelt sein sollte, dass auch das wissen darum verbreitet wird (damit jede ADSler die hilfe bekommt die er braucht) und einiges muss in unsere gesellschaft auch geändert werden, damit wir so wie wir sind integriert sein können, etwas beitragen, statt nur ein last zu sein...

    So was ist dann wirklich für alle besser!

    Undiagnostisiert, hatte ich mehr die behörden wie arbeitslosekasse & Co gekostet, weil ich beruflich viele schwierigkeiten hatte... Es immer dort wo ich jetzt am meistens koste... Medis im vergleich sind wirklich nichts! So jetzt wird immer noch mehr als die hälfte mein lebenskosten von gemeinheit getragen, seit jahren weil ich nicht schaffe es selber zu verdienen...

    lg

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