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Diskutiere im Thema Ritalin kann zu Langzeitfolgen im Gehirn führen im Forum ADS ADHS: Presse, Medien
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  1. #51
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 375

    AW: Ritalin kann zu Langzeitfolgen im Gehirn führen

    Den Gewöhnungseffekt kann ich absolut nicht bestätigen.
    Ich hoffe, dass es darum geht, weil ich grade keine Zeit habe, den Artikel zu lesen..
    Ich nehme seit etwa 4 Jahren MPH & habe vor ein paar Wochen meine Dosis, die ich 2 Jahre genommen habe, halbiert.
    & jetzt geht es mir viel, viel besser, obwohl ich vorher immer gut mit der Dosis klar gekommen bin.
    Wäre das nicht sogar eine Antithese zur Leitthese des Artikels?!
    Ich bin mir sicher, dass MPH Veränderungen im Gehirn bewirkt, die aber nicht so Gewöhnungseffekten, sondern zur Besserung der Symptome führen.
    Das ist zwar nicht bestätigt, aber das sind die meisten "Studien" auch nicht wirklich..

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  2. #52
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 419

    AW: Ritalin kann zu Langzeitfolgen im Gehirn führen

    Für mich ist das Ergebnis aber schon ein weiterer Grund, Medikinet lediglich bedarfsweise einzusetzen. Spricht ja auch nichts dagegen.
    Wäre auch schlimm, wenn solche Erkenntnisse unter den Teppich gekehrt werden. Von einer mächtigen Pharmalobby kann zumindest keine Rede sein.

  3. #53
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257

    AW: Ritalin kann zu Langzeitfolgen im Gehirn führen

    Sgrhn schreibt:
    Für mich ist das Ergebnis aber schon ein weiterer Grund, Medikinet lediglich bedarfsweise einzusetzen.
    Das ist ein Rückschritt. Eigentlich gehen heute alle davon aus dass MPH permanent genommen wird aber in der Zeit hart an der Strukturierung des Alltags gearbeitet wird und dann, wenn das sitzt, MPH ganz abgesetzt werden kann. Bedarfsweises nehmen ist da nicht wirklich zielführend.

    Nun ja. Ich jedenfalls habe subjektiv nicht den Eindruck einer nachlassenden Wirkung, eher im Gegenteil. Je besser ich mich strukturiere desto besser entfalten sich die anderen Wirkungen - vor allem Selbstwahrnehmung - weil ich den Kopf freikriege.

    Nur die innere Hibbeligkeit, die wird von MPH mit einem Zwooooosch ausgeschaltet - die Dosis steigt aber nicht, die ist gleich seit dem ersten Tag.









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  4. #54
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 303

    AW: Ritalin kann zu Langzeitfolgen im Gehirn führen

    Jaja ^^
    Wir verstehen bisher so wenig und das Wenige deuten wir falsch...

    Was ich an der Studie interessant fand, war das Bild mit der DAT-Verfügbarkeit vor und nach der 12-monatigen MPH Behandlung und der Vergleich bei der Stino-Kontrollgruppe ohne MPH Gabe.
    An dem Bild erkennt man ja, dass vor der Behandlung mit MPH die DAT-Verfügbarkeit bei ADHSlern und Nicht-ADHSlern gleich ist. Seltsam fand ich aber, dass ich beim überfliegen von anderen Studien gelesen habe, dass bei ADHSlern (ohne MPH-Gabe) eine höhere DAT-Verfügbarkeit um ca. 5% vorhanden ist... Noch seltsamer finde ich, dass es auch Studien gibt, die keinen Signifikanten Unterschied in der DAT-Verfügbarkeit feststellen konnten. Ich finds echt schade, dass ich so wenig darüber weis irgendwie...

    Würde das Ganze gerne viel besser verstehen.
    Naja wir können gespannt sein, was mit uns passiert, wenn wir alte Menschen sind... MPH mag zwar ein gut erforschtes Medikament sein, aber ich denke erst wenn die jetzige Generation ein Leben lang MPH verabreicht bekommen hat, werden wir wirklich wissen was für Langzeitfolgen auf uns zu kommen...

    Tja willkommen im Versuchslabor ^^

    Ich bin gespannt, sehr gespannt...

    LG Chokmah

  5. #55
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257

    AW: Ritalin kann zu Langzeitfolgen im Gehirn führen

    Die DAT - Verfügbarkeit am Anfang: DAS war die entscheidende Frage die ich zu der Studie auch habe. Das erscheint mir seeehr seltsam. Na ja, mal warten bis das von anderen Arbeitsgruppen nachgemessen wurde.

    Du wirst niemanden finden der sein Leben lang MPH genommen haben wird weil das in der Regel nicht nötig ist.


    ---
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  6. #56
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.439

    AW: Ritalin kann zu Langzeitfolgen im Gehirn führen

    Chokmah schreibt:

    Was ich an der Studie interessant fand, war das Bild mit der DAT-Verfügbarkeit vor und nach der 12-monatigen MPH Behandlung und der Vergleich bei der Stino-Kontrollgruppe ohne MPH Gabe.
    wenn ich mich richtig erinnere bestand die kontrollgruppe nicht aus stinos sondern ebenfalls aus adhs-lern, die nur kein mph bekommen haben.
    müsste ich nochmal nachlesen. aber falls die kontrollgruppe wirklich aus stinos bestand, dann ist die studie erst recht für die tonne.

  7. #57
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.439

    AW: Ritalin kann zu Langzeitfolgen im Gehirn führen

    ick fall vom hocker. die kontrollgruppe waren echt gesunde....also neeeee. ab in die tonne.
    ist eigentlich jemandem das unausgewogene geschlechterverhältnis aufgegallen? wenn die für alter und bildung matchen, warum nicht auch für geschlecht!?
    Geändert von mel. (16.06.2013 um 16:00 Uhr)

  8. #58
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 303

    AW: Ritalin kann zu Langzeitfolgen im Gehirn führen

    mel. schreibt:
    ick fall vom hocker. die kontrollgruppe waren echt gesunde....also neeeee. ab in die tonne.
    Jein; ich denke es hätte auch keinen Unterschied gemacht wenn sie ADHSler als Kontrollgruppe genommen hätten

    Was mir da grad für ne interessante Studie einfällt:

    Wie wäre es mit einer Gruppe ADHSlern die mit Aufmerksamkeitstraining und sonstigen Skills therapiert werden und einer Kontrollgruppe ADHSler die weder Medis noch Therapie bekommt und dort dann mal schauen ob sich bei den therapierten Gruppe eine signifikante Veränderung im Gehirn abzeichnet. Das wäre meiner Meinung nach dann wirklich mal ein Durchbruch, wenn sich da Unterschiede feststellen lassen würden.

  9. #59
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.439

    AW: Ritalin kann zu Langzeitfolgen im Gehirn führen

    Chokmah schreibt:
    Jein; ich denke es hätte auch keinen Unterschied gemacht wenn sie ADHSler als Kontrollgruppe genommen hätten

    Was mir da grad für ne interessante Studie einfällt:

    Wie wäre es mit einer Gruppe ADHSlern die mit Aufmerksamkeitstraining und sonstigen Skills therapiert werden und einer Kontrollgruppe ADHSler die weder Medis noch Therapie bekommt und dort dann mal schauen ob sich bei den therapierten Gruppe eine signifikante Veränderung im Gehirn abzeichnet. Das wäre meiner Meinung nach dann wirklich mal ein Durchbruch, wenn sich da Unterschiede feststellen lassen würden.
    doch, das geht so nicht. wenn ich unterscuhen will, wie mph das adhs-gehirn beeinflusst, dann muss ich als kontrollgruppe auch adhs-ler nehmen und schauen, wie sich bei denen im verlauf die DAT-Dichte verändert. kann sein, dass dies in diesem fall keinen unterschied gemacht hätte, aber das weiß man nicht. dazu macht man ja studien. und wenn ich wissen will, wie sich das beim adhs-ler auswirkt, muss ich für den vergleich auch einen adhs-ler nehmen und keine anderen personen. so, wie es da gerade ist, hat die kontrollgruppe gezeigt, dass bei der baselineuntersuchung kaum unterschiede waren und später schon. was hilft das jetzt weiter? war das sinn der studie? da hätten sie auch einfach nur die behandlungsgruppe vorher und nachher betrachten können und sehen, ob sich bei denen was verändert. in diesem fall macht es einfach gar keinen sinn, als kontrollgruppe gesunde personen zu nehmen.

    das von dir genannte wäre interessant, aber da müsste man verschiedene gruppen bilden. verschiedene therapien je eine gruppe, gar keine therapie, therapie mit und ohne mph....
    und dann noch die form des adhs berücksichtigen.
    Geändert von mel. (16.06.2013 um 16:17 Uhr)

  10. #60
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 303

    AW: Ritalin kann zu Langzeitfolgen im Gehirn führen

    @ mel.

    Stimmt wenn man es so betrachtet hätten sie die Kontrollgruppe echt gleich weglassen können ^^
    Aber du weist ja für ne seriöse Studie brauchs immer ne Kontrollgruppe; wie die dann zusammengesetzt ist anscheinend egal xD

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