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Diskutiere im Thema Ritalin kann zu Langzeitfolgen im Gehirn führen im Forum ADS ADHS: Presse, Medien
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #11
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.447

    AW: Ritalin kann zu Langzeitfolgen im Gehirn führen

    Da bin ich auch deine meinung! Es ist sicher keine dramatische sache, sonst hätten wir es gemerkt... Von gewöhnungseffekt hatte ich im forum echt wenig gelesen... Sonst, ja, oft haben wir auch genug gründen medis zu nehmen!

    Für so was werde ich sicher nicht absetzten, obwohl ich das absetzten als langfristig ziel schon immer hatte, wenn es möglich ist... naja, seit 5 jahren ist meine dosis stabil und es geht mich auch immer besser. Aber sicher auch weil ich sonst anderes mache, wie die meistens (alle sogar) hier...

    Aber die gedanken dazu können mich auch motivieren doch mit neurofeedback zu probieren... Es sei sehr wirksam und viele können ihre dosis reduzieren oder ganz absetzten danach.

    lg

  2. #12
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 614

    AW: Ritalin kann zu Langzeitfolgen im Gehirn führen

    Wildfang schreibt:
    Was mich irritiert ist dass zu Beginn keine Differenz bei der DAT-Aktivität gefunden wurde aber MPH bei allen sehr gut geholfen hat. Gibt's da noch einen Mechanismus? Hm.
    In der Studie geht es meines Erachtens nur darum, dass nach Gebrauch von MPH nach einem Jahr das Gehirn mehr Dopamin-Transporter zur Verfügung stellt. Das Gehirn passt sich langsam neuen Bedingungen an.
    Da MPH die DA-Transporter blockiert, um so länger Dopamin im synaptischen Spalt wirken zu lassen, versucht das Gehirn wahrscheinlich doch wieder die Funktion der DATs zu erhöhen bzw. zu erhalten. D.h. nach einem Jahr stehen mehr DATs zur Verfügung als zu Beginn.
    Naja, etwas simpel formuliert.

    Dieser Mechanismus müsste auch reversibel sein. Das Gehirn würde sich wieder anpassen. Jeder der mal im Eigenversuch sich eine zeitlang von Kaffee entwöhnt hat, wird merken das der Effekt des Koffeins nach längerer Abstinenz wieder stärker ist.
    In dem Artikel zu Koffein-Effekten (habs nur kurz überflogen), geht es soweit ich gelesen habe auch nur um den Effekt von SNPs, also Variationen in der DNA, auf die Wirkung des Koffeins bzw. den Zusammenhang zwischen SNPs und Koffeinempfindlichkeit.

    Meiner Meinung nach alles nichts um in Panik zu verfallen. Wenig aussagekräftiger Artikel zur DAT-availability, allein schon die vielen "NS-not significant" bei den p-values in den results...

  3. #13
    ErichW

    Gast

    AW: Ritalin kann zu Langzeitfolgen im Gehirn führen

    Anna_NL schreibt:
    Meiner Meinung nach alles nichts um in Panik zu verfallen. Wenig aussagekräftiger Artikel zur DAT-availability, allein schon die vielen "NS-not significant" bei den p-values in den results...
    Genauso sehe ich das auch. Außerdem hätte ich da noch die natürlich unmaßgebliche Frage, wieso in der Realität MPH-Dosissteigerungen bei Langzeitpatienten eher selten zu beobachten sind, eher die nötige Dosis im Laufe der Zeit zu sinken scheint. Und warum es auch bei Kindern zwar manchmal nötig ist, die Dosis zu erhöhen, es aber auch nicht selten vorkommt, dass die Dosis plötzlich heruntergesetzt werden muss/kann.

    Aber was spielen schon Erfahrungen (Empirie) eine Rolle, wenn es doch Studien gibt .

    Übrigens, weiß jemand, wer die Studie finanziert, welche Interessen dahinter stehen? In einem der Berichte über die Studie fand ich einen bemerkenswerten Satz. Man müsse nun wegen der Erkenntnisse unbedingt weiterforschen. Ja sowas aber auch! Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Neue Forschungsgelder sollen also her ...

  4. #14
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 614

    AW: Ritalin kann zu Langzeitfolgen im Gehirn führen

    es gibt ja immer irgendeinen armen phd studenten, der in den drei/vier jahren eine bestimmte anzahl artikel publizieren muss. da wird eben auch aus nicht signifikanten daten schnell mal ein artikel gezaubert.

  5. #15
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.447

    AW: Ritalin kann zu Langzeitfolgen im Gehirn führen

    Hallo alle,

    Ich nehme medis seit mehr als 5 jahre und habe nicht der eindruck dass mein ADS schlimmer wird... Jetzt, wirkt es nicht mehr und trotz etwa nebel im kopf kann ich noch mich konzentrieren...

    Mich ist auch etwa egal was genau in mein hirn passiert, eigentlich geht es ihm besser als vor 5 jahren und kommt auch ohne medis (morgen früh und abend) klarer als vorher... Dazu kann ich mich auch besser so annehmen und daher rege ich mich nicht mehr auf wenn etwas schief lauft, nehme es auch mit humor.

    Was ich mich auch vorstellen kann: mit der zeit lernt man auch, eignet sich man routinen und es kann auch vieles kompensieren.

    lg

  6. #16
    pero

    Gast

    AW: Ritalin kann zu Langzeitfolgen im Gehirn führen

    Aus:
    Möglicherweise deute die erhöhte DAT-Dichte auf die Entstehung einer Toleranz hin,
    wird der Titel:
    ADHS-Mittel Ritalin zeigt Gewöhnungseffekt

    Offenbar braucht man als Redakteur der Welt kein Hirn und auch keine Skrupel...

    LG
    pero

  7. #17
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 77

    AW: Ritalin kann zu Langzeitfolgen im Gehirn führen

    pero schreibt:
    Offenbar braucht man als Redakteur der Welt kein Hirn und auch keine Skrupel...
    Man braucht eine knackige Schlagzeile, die die Fähigkeit kritisch zu Lesen erschlägt,
    damit sich der dürftige Inhalt schön in die bereits vorhanden Vorurteilsschemate fügt.

  8. #18
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 179

    AW: Ritalin kann zu Langzeitfolgen im Gehirn führen

    wie wenn jemand ernsthaft gedacht hat das es keine dauerhaften Nebenwirkungen hat so ein Mittel einzunehmen... bin ich froh das ich das nicht mache..und ich bleibe dabei!

  9. #19
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257

    AW: Ritalin kann zu Langzeitfolgen im Gehirn führen

    Ich wiederum glaube nicht dass es ernste irreversible Schäden gibt und bin froh dass ich es nehme. Allerdings bleibe ich vorsichtig.


    ---
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  10. #20
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 186

    AW: Ritalin kann zu Langzeitfolgen im Gehirn führen

    So oder so reiben sich die Pharmakonzerne die Hände. Wenn die Dosen erhöht werden müssen, steigt auch deren Umsatz.

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