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Diskutiere im Thema ADHS in der Kindheit kein erhöhtes Risiko für spätere Drogenabhängigkeit ! im Forum ADS ADHS: Presse, Medien
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  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 27
    Forum-Beiträge: 27

    ADHS in der Kindheit kein erhöhtes Risiko für spätere Drogenabhängigkeit !

    Sieh mal einer an . Habe den Artikel gerade frisch entdeckt . Das ist im Übrigen eine offizielle Seite der BZgA also eine seriöse Sache .

    Drugcom: Aktuelles: Aufmerksamkeitsstörungen und Hyperaktivität in der Kindheit kein erhöhtes Risiko für spätere Drogenabhängigkeit

  2. #2
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 271

    AW: ADHS in der Kindheit kein erhöhtes Risiko für spätere Drogenabhängigkeit !

    Hier sind die Zusammenhänge auch sehr gut erklärt:
    http://www.adhs-studien.info/docs/ADHS_und_Sucht.pdf

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 362

    AW: ADHS in der Kindheit kein erhöhtes Risiko für spätere Drogenabhängigkeit !

    Also irgendwie verstehe ich da was falsch?

    Da steht :
    aut den Berechnungen weisen Kinder mit starkem oppositionellem Verhalten eine doppelt so hohe Wahrscheinlichkeit für späteren Cannabismissbrauch auf
    Nun kenne ich mich ( und auch meine Kinder), als auch ne vielzahl von anderen ADSlern.
    Und da erlebe ich eigentlich schon ein stark oppositionelles Verhalten.
    Wenn es auch oft unterdrückt wird, je älter man wird. ( Denke durch zahlreiche Negativerfahrungen im lauf des Lebens)

    Darum stellt diese gesamtaussage einen Widerspruch für mich da.

    LG
    Lillemoor

  4. #4


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 9.020

    AW: ADHS in der Kindheit kein erhöhtes Risiko für spätere Drogenabhängigkeit !

    Wieso?
    Ich kenne genug ADHS´ler mit oppositionellem Verhalten, mich eingeschlossen, die eine Alkohol und Drogenkarriere hinter sich haben oder immer noch dabei sind.

  5. #5
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.447

    AW: ADHS in der Kindheit kein erhöhtes Risiko für spätere Drogenabhängigkeit !

    Aus der 2 artikel verstehe ich einiges besser: suchterkrankung gibt es mehr bei schwache belohnungszentrum und diese ist schwach ehe bei die hypoies und mischtypen, eben die hyperaktive-impulsiven die nicht warten können...

    Die rein träumern sind da weniger betroffen... Bei ihnen ist die exekutive funktion beeinträchtig (reiz filtern können, arbeitsgedächnis, chaos im kopf).

    lg

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 362

    AW: ADHS in der Kindheit kein erhöhtes Risiko für spätere Drogenabhängigkeit !

    Sowohl ich, als auch meine Kinder, sind ohne dem H diagnostiziert,
    was aber nicht heißt dass man leichter warten kann und innerlich ruhig ist.

    Innere Unruhe, innerlich "kochen" wenns zu lange dauert, anderen ins Wort fallen etc.,
    sind bei uns stark ausgeprägt.
    Und die Rebellion liegt wohl im Blut.

    Aber wir zappeln nicht so arg herum

    Dafür sind doch grad die Träumer diejenigen, die selten rechtzeitig Hilfe bekommen oder gar eine Diagnose,
    weil sie halt nicht ganz so extrem auffallen.

    Entsprechend sinkt das Selbstbewußtsein immens in den Keller.

    Aber ich glaube sowieso, dass es fast keine reinen ADHSler und ADSler gibt.
    Die Meisten sind doch eher eine Mischung.

    LG

    LG

  7. #7
    OMMM-Beauftragte

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 5.742

    AW: ADHS in der Kindheit kein erhöhtes Risiko für spätere Drogenabhängigkeit !

    Der unrichtige Titel dieses Threads zeigt, wie irreführend der unzureichend ins deutsche übersetzte Titel der Originalstudie ist ...

    Zum direkten Vergleich:

    Title dieses Threads:
    ADHS in der Kindheit kein erhöhtes Risiko für spätere Drogenabhängigkeit !
    Titel des deutschen Artikels zur Studie:
    Aufmerksamkeitsstörungen und Hyperaktivität in der Kindheit kein erhöhtes Risiko für spätere Drogenabhängigkeit
    Originaltitel
    Childhood trajectories of inattention, hyperactivity and oppositional behaviors and prediction of substance abuse/dependence: a 15-year longitudinal population-based study
    Website des Bundes hin oder her - die Studie wird unzureichend und damit irreführend übersetzt und
    dargestellt, was wiederum zu falschen Interpretationen führt!!

    In der Studie geht es nicht um ADHS selber, sondern (u.A.) um den Zusammenhang von ADHS-typischen Symptomgruppen, dem mit ADHS oft als Komorbidität auftretenden oppositionellen Verhalten, genetischen Aspekten und dem Missbrauch unterschiedlicher Substanzen.

    ADHS selber wird in dem Sinne als Ursache für spätere Drogenabhängigkeit also nicht in Frage gestellt, sondern sogar als gegeben vorausgesetzt!

    Es geht lediglich um die Frage, welche Symptome mit welchen Substanzbissbräuchen im direkten Zusammenhang gesehen werden können!
    Zunächst der Link zur Originalzusammenfassung: Molecular Psychiatry - Abstract of article: Childhood trajectories of inattention, hyperactivity and oppositional behaviors and prediction of substance abuse/dependence: a 15-year longitudinal population-based study

    The association of childhood ADHD with substance abuse/dependence is largely attributable to its association with opposition problems during childhood.
    Das heißt:
    Die gesamte Gruppe hat ADHS und bei allen Versuchspersonen der Gruppe ist Substanzmissbrauch zu verzeichnen.

    Bei der Gesamtgruppe der ADHSler ist bei denen,
    bei denen zusätzlich oppositionelles Verhalten festgestellt wurde,
    ein besonderer Zusammenhang mit Konsum von Canabis und Cocain festgestellt worden.
    (aber bspw. nicht mit Nicotin oder Speed (als Droge missbrauchtes Amphetamin) oder oder oder ...)

    Das Aufmerksamkeitsdefinizit wiederum wird verstärkt im Zusammenhang
    mit Nikotinmissbrauch identifiziert
    :
    inattention remained an important predictor of nicotine dependence, in line with genetic and molecular commonalities between the two phenotypes suggested in the literature.
    Übersetzung von Google-Translate:
    Unaufmerksamkeit blieb ein wichtiger Prädiktor der Nikotinabhängigkeit, im Einklang mit den genetischen und molekularen Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Phänotypen in der Literatur vorgeschlagen.
    Um eine Studie vernünftig interpretieren zu können, muss man u.a. die vollständigen Informationen zur Gruppe der Versuchspersonen angeben.

    Nicht alle Probanden wurden über die gesamte Zeit der Studie erfasst, sondern:
    Behavioral problems of 1803 participants (814 males) in a population-based longitudinal study were assessed yearly between 6 and 12 years by mothers and teachers.
    Manche Probanden wurden also nur über 6 Jahre erfasst, andere bis zu mehr als 12 Jahre ... dadurch erhält man für jeden Probanden eine unterschiedliche Menge an Daten ...


    Ob Bundesverband oder der Papst: keine Institution garantiert die korrekte Interpretation einer Studie - man sollte immer versuchen, den Originaltext zu bekommen und dann die Ergebnisse kritisch hinterfragen - wobei hier weniger die Originalstudie das Problem ist, als die deutsche Übersetzung und Darstellung auf einer Website, für die sich die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) verantwortlich zeichnet.
    Geändert von habitbreaker (22.04.2013 um 05:27 Uhr)

  8. #8
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.447

    AW: ADHS in der Kindheit kein erhöhtes Risiko für spätere Drogenabhängigkeit !

    Hallo alle,

    @ Lillemoor: ich bin auch ohne H, aber mit deutliche impulsivität und daher ungeduldig und kann auch rasch aggressiv werden. Andere im wort fallen mache ich auch sehr oft undgleichzeitig hasse es wenn man es mit mich macht . Es haben sich schon einigen darèber beschwert...

    @ Habitbreaker: danke für diese erklärungen! Mit falsche übersetzungen kann man alles sagen was man will...

    lg

  9. #9
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 362

    AW: ADHS in der Kindheit kein erhöhtes Risiko für spätere Drogenabhängigkeit !

    Danke habitbreaker

    Das sollte man mal der BZgA mal mitteilen.

    Lg
    Lillemoor

  10. #10
    Spasslernen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 60
    Forum-Beiträge: 1.331

    AW: ADHS in der Kindheit kein erhöhtes Risiko für spätere Drogenabhängigkeit !

    Also in meiner Zwergenzeit war AD(H)S kein Thema, so ab 1963 bis 1975. Und danach und natürlich als Jugendlicher Chaot habe ich natürlich viel ausprobiert,

    alkoholhaltige Genußmittel wie Bier, Bowle mit Schuß, Weinhaltige Getränke, Wein weiß, rot un rose, mal Kräuterlikör, um das feeling meiner Oldies zu genießen,

    später mal Cognac pur oder mit Eis, Whisky, oder mal ´nen süffigen Doppelbrand , danach war Testreihe über fast 29 Jahre sweet smoke mit und ohne Flüssig-

    dröhnung und natürlich Pilze, die richtigen zum Spaß haben, manchmal war auch Zeit naher Einstieg in die Deprispirale und als Verstärker immer schnittig in den Kurven,

    damit mal so ein andauerndes Scheissgefühl vonmir ausgekostet werden konnte. Heute mit dem MPH bin ich locker drauf und seit sechs Wochen trinke ich nix

    Alkohol haltiges mehr, so Schusseligkeitsverstärker in meinen Gedankengängen sind etzo erst Mal Geschichte, ich hatte damals nich vor, meine Fachärzte zu verwirren,

    ohne professionelle Vollschramme läßt sich scheinbar nicht arbeiten, im offenen und geschlossenen Bereich, stationär.

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